Haben die “Bluthunde” der Finanzprokuratur wieder Blut geleckt?

SPÖ-Code zur Entrechtung, Enteignung, Entsorgung. Wie 1938-34.

„Code zur außerstreitigen Erledigung einer Arbeitsrechtssache“

Im Volksmund werden die Anwälte der Republik Österreich, zusammengefaßt als Finanzprokuratur, gerne als die “Bluthunde der Nation” tituliert. Rot, blutrot, tot. Welch schmeichelhafte Bezeichnung.

Oder Schweißhunde genehmer. Bedeutet doch in der Jägersprache schweißen soviel wie bluten. Also verletztes, blutendes Wild nachspüren.

Oder sogar Kriegshunde gefällig. In der technologisierten Kriegsführung des 21. Jahrhunderts nur mehr Geschichte.

Oder vielleicht wäre der Terminus “Kampfhunde der Nation” doch zutreffender. In dieser Logik wäre Herr OR Dr. Helmut ZIEHENSACK wohl ein “Pit Bull Terrier”.

In der Schweiz ist die Haltung von Kampfhunden vom Bullterrier-Typ meldungspflichtig. In Österreich hingegen werden von hoheitlichen Anwälten für streitige, mehr noch außerstreitige Gerichtskämpfe eben diese tierischen Eigenschaften abverlangt:

Zuverlässigkeit (Subordinanz, Loyalität, blinder Gehorsam), Verbissenheit (durch einen knochenstarken Vorbiss, praxisnahe Kommentare, Rabulistik, tagespolitisch angepasste Rechtsauffassung), bedingungslose Tapferkeit (bis zum eigenen Tod, Kadavergehorsam), Kamplust und Kampfwille, Ausdauer (breiter Brustkorb für ein großes Lungenvolumen, breite Rhetorik) und vor allem Schmerz-Unempfindlichkeit im Kampf (Indolenz, defekte Empathie, soziale Kälte, Lust am Leiden anderer).

So sind unsere treuen Rechtsdiener von der weisungsfreudigen Finanzprokuratur: Einmal auf ein menschliches Muttertier losgelassen und auf “Ausjudizieren-um-jeden-Preis” (auf Veranlassung von HR Amtsdirektor Mag. Wolfgang ROUBAL) eingeschworen, lautet ihr Motto “Meine Ehre heißt Treue bis in den Tod”. Und eine kleine Gruppe von Frauen und Herren Politiker und Anwälte, Banker und Richter, Staatsanwälte und Strafrichter, Beamte und ähnliche Staatsdiener ergötzt sich am Blutrausch. Bestialische Spiele einiger weniger Machtpolitiker.

“Nationalismus, die kriminelle Energie”, Robert MENASSE, KURIER, POLITIK, SAMSTAG, 15. September, Seite 5.

“Struktureller Faschismus”, Ingrid MOSCHIK. Beamtenwillkür und Intransparenz, Kick-backs soweit das Auge und der Verstand reicht, ein selbstherrliches Richterrecht als Selbstbedienungsladen nach dem “Dornbirner Modell”, eine eingekaufte “wohlwohlende Presse”, Machterhalt als oberstes sozialdemokratisches Programm. Mit einem Wort: Es ist zum Kotzen.

Österreich hat eine traumhafte Verfassung und ein göttliches Gesetzeswerk, aber keine Kontrolle. Außerstreitige Steuerungsmechanismen für den kleinen Bürger jede Menge, aber überhaupt keine streitigen Kontrollmechanismen für die Obrigen.

Warum?

Weil der kleinste gemeinsame Nenner aller Frauen und Herren Österreicher von den politischen Trickstern und Bankstern missachtet wird: der Formalismus, die Unterschriftlichtkeit, die Haftung, und damit die Verantwortung.

Wie lange noch?

Mag. Ingrid Moschik,
Mündelkünstlerin

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