Wilhelm Burger, Photograph, 1871, Wien I. Innere Stadt, Steffl, Stefansturm, Stephansdom, Samuel Sonnenthal, Photohändler

W. Burger, Wilhelm Burger, Wilhelm Joseph Burger (1844 Wien – 1920 Wien), Maler und Photograph in Wien, S. Sonnenthal, Samuel Sonnenthal (aktiv um 1868 bis um 1892 in Wien), Photograph, Photoverleger und Kunsthändler in Wien, Wien I. Innere Stadt, Franz-Josefs-Kai, Franz Josephs Quai (1858 benannt nach Kaiser Franz Joseph I.), Stefansthurm, Stefansturm, Stephansdom, Domkirche St. Stephan zu Wien,  Steffl (1137 / 1230 /1433 bis heute), Äusserer Burgplatz, Äußerer Burgplatz,  Neuer Paradeplatz, Promenadeplatz, Heldenplatz (seit 1878), Hoher Markt, Josephsäule, Josefsbrunnen, Vermählungsbrunnen (1706 / 1732),  Kronprinz-Rudolf-Kaserne, Rudolfskaserne, Roßauer Kaserne (1870 - 1988), Rossauer Kaserne (1870 bis heute), Franz Joseph’s Kaserne, Franz-Josephs-Kaserne (1855 -1900), Graben, Pestsäule (1679-1692), Josefsbrunnen (1638-1804), The Austrian Federal Chancellery, Bundeskanzleramt Österreich, BKA, Ballhausplatz 2, Sparismus, Sparen ist muss,  Sparism, sparing is must Art goes politics, Zensurismus, Zensur muss sein, Censorship is must, Mag. Ingrid Moschik, Mündelkünstlerin

“Nach d. Natur ph.
Ansichten von Wien.
Stefansthurm.
von W. Burger.
W. Burger
Wilhelm Burger
Wilhelm J. Burger
Wilhelm Joseph Burger (1844 Wien – 1920 Wien)
österreichischer Landschafts- und Expeditionsphotograph
“249”
(Blick von Westen nach Osten, Laterne der Peterskirche,
auf das Dach des Schiffs und dem Turm der Wiener Stefanskirche)
“Portrait- und Kunst-Verlag
S. Sonnenthal, Wien, Michaelerplatz 4
Größtes Lager
aller Sorten
Fotografien
des
In- u. Auslandes
en gros u. en detail”
S. Sonnenthal
Samuel Sonnenthal (aktiv um 1868 bis um 1892 in Wien)
Bruder von Adolf Sonnenthal (1834 Pest – 1909 Prag)
östereichischer Photograph, Photoverleger, Kunsthändler in Wien

Ausführliche Biographie von Wihelm Burger, Photograph, und Samuel Sonnenthal, Photohändler, unter:

Wilhelm Burger, Photograph, August 1871, Wien, Graben, Pestsäule, Josefsbrunnen, Samuel Sonnenthal, Kunsthändler, Wien
https://sparismus.wordpress.com/2014/04/23/wilhelm-burger-photograph-august-1871-wien-graben-pestsaule-josefsbrunnen-samuel-sonnenthal-kunsthandler-wien/

Wien I., Innere Stadt, Stephansplatz 1

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Straßennamen_von_Wien/Innere_Stad

Stephansplatz,

historische Bezeichnung nach dem Stephansdom, dem Wahrzeichen Wiens.

Die ursprüngliche romanische Kirche wurde 1147 geweiht,

ab 1304 entstand der heutige gotische Bau.

Namensgebend ist der heilige Stephanus (ca. 1 n. Chr.–ca. 36/40); er gilt der Legende nach als erster christlicher Märtyrer.

Um 1500 waren Dom und Domplatz bereits als Zentrum der habsburgischen Residenz- und Festungsstadt etabliert.

1699 wurde der Heiltumsstuhl abgerissen, 1781 die abgebrannte Maria-Magdalena-Kapelle und zu Ende des 18. Jahrhunderts die einstöckige Häuserzeile vor dem Riesentor, sodass der heutige Platz entstand.

Er wurde erstmals 1385 als auf sand Stephannsplacz erwähnt und 1792 offiziell Stephansplatz benannt.

Wien 01 Stephansplatz a

http://de.wikipedia.org/wiki/Stephansplatz_(Wien)

Der Wiener Stephansplatz

ist das Zentrum der österreichischen Bundeshauptstadt.

In seiner Mitte steht der Stephansdom. Das südwestliche Eck des Stephansplatzes und das östliche Ende des stumpf einmündenden Grabens, sowie das nördliche Ende der Kärntner Straße werden durch den Stock-im-Eisen-Platz, das nordöstliche Eck ist mit dem Beginn der Rotenturmstraße und der Brandstätte verbunden. Die westliche Ecke wird vom Beginn der Schulerstraße begrenzt, im Südosten mündet neben dem Erzbischöflichen Churhaus die Churgasse ein.

Der Stephansplatz liegt vor dem Haupteingang des Doms (Riesentor) auf einer Höhe von 14,6 m über dem Wiener Null, demnach auf 171,28 m ü. A. Er ist von der Rotenturmstraße (14,4 m) hin zum Stock-im-Eisen-Platz (15,1 m) leicht ansteigend, der höchste Punkt liegt an der Churgasse mit 15,4 m ü. W. N.

Wien Stephansplatz 1609 Hoefnagel

Geschichte

Das Haas-Haus, im Vordergrund die Umrisse der ehemaligen Magdalenenkapelle
Zu Beginn des Baus der späteren Domkirche im 12. Jahrhundert (Weihe 1147) lag der Kirchenbaugrund außerhalb der Wiener Stadtmauern. Erst mit der Stadterweiterung um 1200 gelangte St. Stephan in den Schutz der Ummauerung. Als Bebauung des Stephansplatzes im 13. Jahrhundert sind folgende Gebäude nachweisbar: ein Pfarrhof, erwähnt 1222; ein Haus des Protonotars, 1214; ein Haus des Kaplans, ab 1214; ein Haus im Besitz von Stift Zwettl 1228; Karner, 1227; ein Haus des Deutschen Ordens, 1222; ein Priesterhaus, bis 1309 nachweisbar; eine Schule, seit 1237 nachweisbar.

Die Kirche war damals von einem Friedhof umgeben. Sie und damit auch der Platz wurden um die Mitte des 13. Jahrhunderts von mehreren Stadtbränden in Mitleidenschaft gezogen. Anfang des 14. Jahrhunderts begann der Neubau des Chores (1304 bis 1340). Ab 1301 ist am Stephansplatz die Maria Magdalenenkapelle nachweisbar. Im 14. Jahrhundert wurde unter anderem der Füchselhof errichtet, im 15. Jahrhundert das Barleiherhaus und der Heiltumstuhl aus 1483. Trotz der permanenten Bautätigkeit am Dom war der Stephansplatz ein zentraler Ort der Kommunikation der Stadtbevölkerung, und zwar als Ort von Leichenbegängnissen, Prozessionen zu hohen Festtagen (Ostern, Pfingsten, Weihnachten und Allerheiligen), Passionsspielen, Schaustellungen, Märkten und wahrscheinlich auch Gerichtsprozessen. Der Friedhof war damals offenbar auch Platz für das Glücksspiel, davon zeugen Verbote durch den Landesfürsten. Das mittelalterliche Aussehen des Platzes ist wegen der mit dem Dombau verknüpften zahlreichen Holzgestelle schwer zu rekonstruieren. Durch die Lage der Friedhofstore sowie die Positionierung der Kirchenportale lassen sich diese Wege rekonstruieren.

Als Zugang zum alten St.-Stephans-Freithof existierten im 15. Jahrhundert folgende Tore:

das Messnertor · 1466

das Leopolds- oder Schulertor

das Stephans- oder Hüttentor

das Zinnertor · 1466

Um 1500 waren Dom und Domplatz bereits als Zentrum der habsburgischen Residenz- und Festungsstadt etabliert.

Aus dieser Funktion des Stephansplatzes als Zentrum Wiens ergaben sich in den folgenden Jahrhunderten zahlreiche Umgestaltungen, die im Wesentlichen aus Rücksichtnahme auf die Erfordernisse des Verkehrs und des Dienstleistungssektors erfolgten: So wurde 1699 der Heiltumsstuhl abgerissen, zu Ende des 18. Jahrhunderts die einstöckige Häuserzeile vor dem Riesentor beseitigt und 1732 der Friedhof aufgelassen. Die Magdalenenkapelle wurde am 12. September 1781 Opfer eines Brandes, die unter ihr gelegene Virgilkapelle erst 1973 beim Bau der U-Bahn wiederentdeckt. Zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde der gesamte Platz und seine nähere Umgebung einer grundsätzlichen historistischen Umgestaltung mit Bebauungsverdichtung unterzogen. (Flächenabriss um die benachbarte Brandstätte, Rückversetzung der Baulinie am Stock-im-Eisen-Platz, Beseitigung Schmidlinsches Haus etc.). In diesem Zusammenhang wurde der Stephansplatz kurzfristig auch zu einem Zentrum des Einzelhandels, etwa mit dem Warenhaus Rothberger und dem zwischen dessen beiden Häuser gepressten Geschäftshaus von Anton Kranner. Ein weiterer Schub zentralisierender Entwicklung setzte nach den Zerstörungen am Ende des Zweiten Weltkrieges ein. Der Brand des Domes im April 1945 ging von Häusern des Stephansplatzes aus und griff auf einige andere über. Der Wiederaufbau erfolgte – nach städtebaulichem Wettbewerb 1946 – namentlich an der Westseite des Platzes in modernisierter und weiter verdichteter Form. Zu besonderen Diskussionen führte der Neubau des sogenannten Haas-Hauses nach 1945 und in den 1980er-Jahren. Dabei kam es aber insgesamt zu keiner Verstärkung der Einzelhandelsfunktion.

Nachdem die Wiener Stadtplanung um 1960, etwa in Roland Rainers Verkehrskonzept aus 1961, noch einer „exzessiven“ Förderung der Zentralität der Inneren Stadt und damit einem U-Bahn-Kreuz beim Stephansdom ablehnend gegenübergestanden war, kam es um die Mitte der 1960er-Jahre zu einem Umdenken. Ende September 1965 stellte der damalige Verkehrsstadtrat Kurt Heller den neuen Generalverkehrsplan für Wien vor, der eben jenes U-Bahn-Kreuz prominent vorsah.[1] Seit dem 18. November 1978 ist der Stephansplatz durch die Radiallinie U1 der Wiener U-Bahn erschlossen, seit dem 6. April 1991 kreuzt sich diese Nord-Süd-Linie hier mit der Ost-West-Linie U3. Der Streckenabschnitt zwischen den Stationen Karlsplatz und Stephansplatz ist der meistfrequentierte des Wiener U-Bahn-Netzes. Als zentraler Knotenpunkt der U-Bahn und Fußgängerzone stellt der Stephansplatz heute das unbestrittene Zentrum der österreichischen Hauptstadt dar.

Friedhof beim Stephansdom Wien ca 1700

http://de.wikipedia.org/wiki/Stephansdom_(Wien)

Der Stephansdom
(eigentlich Domkirche St. Stephan zu Wien)

am Wiener Stephansplatz (Bezirk Innere Stadt) ist seit 1365 Domkirche (Sitz eines Domkapitels), seit 1469/1479 Kathedrale (Bischofssitz) und seit 1723 Metropolitankirche des Erzbischofs von Wien.

Der von Wienern mitunter auch kurz Steffl genannte römisch-katholische Dom gilt als Wahrzeichen Wiens und wird häufig auch als österreichisches Nationalheiligtum bezeichnet.[1][2] Namensgeber ist der heilige Stephanus, der als erster christlicher Märtyrer gilt.

Das Bauwerk ist 107 Meter lang und 34 Meter breit. Der Dom ist eines der wichtigsten gotischen Bauwerke in Österreich. Teile des spätromanischen Vorgängerbaues von 1230/40 bis 1263 sind noch erhalten und bilden die Westfassade, flankiert von den beiden Heidentürmen, die etwa 65 Meter hoch sind. Insgesamt besitzt der Stephansdom vier Türme: Der höchste ist der Südturm mit 136,4 Meter, der Nordturm wurde nicht fertiggestellt und ist nur 68 Meter hoch. Im ehemaligen Österreich-Ungarn durfte keine Kirche höher als der Südturm des Stephansdoms erbaut werden. So wurde beispielsweise der Mariä-Empfängnis-Dom in Linz um zwei Meter niedriger gebaut.

Der Südturm ist ein architektonisches Meisterwerk der damaligen Zeit; trotz seiner bemerkenswerten Höhe ist das Fundament weniger als 4 Meter tief. Im Südturm befinden sich insgesamt 13 Glocken, wovon 11 das Hauptgeläut des Stephansdoms bilden. Die Pummerin, die zweitgrößte freischwingend geläutete Kirchenglocke Europas, befindet sich im Nordturm unter einer Turmhaube aus der Renaissance-Zeit.

Eduard Gurk Sankt Stephan

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/97/Frith%2C_Francis_%281822-1898%29_-_n._2331_-_Spire_of_St._Stephan%27s_church._Vienna.jpg?uselang=de

Mag. Ingrid Moschik,
 Konzeptkünstlerin
Ideen und Informationen bitte an:
 ingrid.moschik@yahoo.de

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