Adele Perlmutter, Photographin, Wien, Praterstrasse, Hotel del’Europe, 1864, Anna Marek, Koleratursopranistin

Adele, Adele Perlmutter (1845 Zloczow, Galizien, Ukraine– 1941 Wien), Atelier-Photographin, Zloczow, Zloczew, Zlodzov, Zolochiv, Zolochev, Solotschiw, Solotschew, Anna Marek-Schelper (? – 1916 Leipzig), Koleratur-sopranistin, (The Austrian Federal Chancellery, Bundeskanzleramt Österreich, BKA, Ballhausplatz 2, Sparismus, Sparen ist muss, Sparism, sparing is must Art goes politics, Zensurismus, Zensur muss sein, Censorship is must, Mag. Ingrid Moschik, Mündelkünstlerin

“1864 ADELE”
“Adele
Wien, Praterstrasse, Hotel del’Europe.”
Adele
Adele Perlmutter
(1845 Zloczow, Galizien, Ukraine– 1941 Wien)
bekannte Wiener Atelier-Photographin
“Mareck
Burgschauspielerin”
Anna Marek
verehelichte Schelper
Koleratur-Sopranistin am Wiener Quaitheater 1861-63

http://sammlungenonline.albertina.at/?id=starl_7A6EA997356B4D748A7ED8C0933326F1#0b9e7888-c040-4070-94d1-089c56bc6429

Künstler/Verfasser Perlmutter, Adele

Biografische Angaben

biografischer Abriss

1845 – ? 1890

“(verehel. Heilpern) (1845-?) Fotografin.

Geb. in Zlocar/Galizien,

kam 1860 nach Wien,

1862 erstes Atelier vom Vater eingerichtet,

Mitbesitzer waren die Brüder Max u. Wilhelm P. (s.d.),

Eröffnung eines zweiten Ateliers, die Ateliers firmierten unter ‘Adèle‘,

1868 Hoftitel,

1874 – um 1878 Sommeratelier in Ischl,

ab um 1880 zusätzlich Freilichtatelier im Wiener Prater, das Max P. leitete, zog sich spätestens um 1890 aus dem Geschäft zurück.

Eine der führenden österreichischen Atelierfotografinnen in den 60er u. 70er Jahren, porträtierte Mitglieder des Kaiserhauses u. zahlreiche in- u. ausländische Prominente.“

in: Otto Hochreiter, Timm Starl, “Lexikon zur österreichischen Fotografie“, in: Geschichte der Fotografie in Österreich, Band 2, hrsg. von Otto Hochreiter und Timm Starl im Auftrag des Vereins zur Erarbeitung der Geschichte der Fotografie in Österreich, Ausst.-Kat., Bad Ischl 1983, 93-209, 163
Schlagwort
Atelierfotografin, Prominenz
Ort / Land: Wien, Prater
zuletzt bearbeitet: 1996-03-17
1845 – 1941

geb. 9. Aug. 1845 in Zloczow,

verheiratet sich 1871 mit Eugen Heilpern (1842 – 1921),

gest. 8. Feb. 1941 in Wien,

zuletzt wohnhaft Wien III., Reisnerstraße 26

Quelle: Taufmatrik Wien Stadt 8. Juni 1910, Konvertierung AB (nach Ausdruck Datenbank Anna L. Staudacher vom 3. Feb. 2006); Dokumente Stadt- und Landesarchiv Wien (nach: http://www.althofen.at/AvW_Museum/Geschichte_der…/HEILPERN.pdf); Vienna’s Shooting Girls. Jüdische Fotografinnen aus Wien, hrsg. von Andrea Winkelbauer und Iris Meder, Ausst.-Kat. Jüdisches Museum Wien, Wien 2012, 205
zuletzt bearbeitet: 2013-04-13

Beruf, Titel
vor 1908 – 1908

Atelierfotografin in Wien I., Graben 19 (Gewerbeniederlegung 1908)

Quelle: ÖPZ#1908, 67
zuletzt bearbeitet: 2000-07-05

Atelier/Wohnung/lebt in
1863 – 1874

Wien, Leopoldstadt 457 (1863),

Wien II., Praterstraße 18 (1864, 1869, 1874),

Wien I., Graben 19 (1874)

Quelle: Allgemeines Adress-Handbuch ausübender Photographen von Deutschland, den österr. Kaiserstaaten, der Schweiz und den Hauptstädten der angrenzenden Länder als Brüssel, Kopenhagen, London, Paris, Petersburg, Stockholm ec. ec, Leipzig: Robert Schaefer, o.J. (1863), 71; Hans Frank, “Photographen der 1840er und 1850er Jahre in Österreich (Daguerreotypisten, Kalotypisten, Ambrotypisten und Photographen, die sehr früh das Collodiumverfahren anwendeten)“, in: ders., Vom Zauber alter Licht-Bilder. Frühe Photographie in Österreich 1840 – 1860, hrsg. und gestaltet von Christian Brandstätter, Wien, München, Zürich, New York: Molden Edition, 1981, 93-110, 102; Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Handels- und Gdewerbe-Adreßbuch der k.k. Haupt- und Residenzstadt Wien und Umgebung von Adolph Lehmann, 5. Jg., 1865, Wien: Carl Gerold’s Sohn, 554; Lehmann’s Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger neben Handels- und Gewerbe-Adreßbuch für die k.k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien und Umgebung, 8. Jg., 1870, Wien: Verlag der Beck’schen Universitäts-Buchhandlung (Alfred Hölder), 650; Lehmann’s Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger neben Handels- und Gewerbe-Adreßbuch für die k.k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien und Umgebung, 13. Jg., 1875, Wien: Alfred Hölder [www.digital.wienbibliothek.at], 847
zuletzt bearbeitet: 2012-07-16

biografische Hinweise
2012
in: Vienna’s Shooting Girls. Jüdische Fotografinnen aus Wien, hrsg. von Andrea Winkelbauer und Iris Meder, Ausst.-Kat. Jüdisches Museum Wien, Wien 2012, 205
zuletzt bearbeitet: 2013-04-14

Zloczow, Zlodzov, Zolochiv, Zolochev, Solotschiw, Solotschew, Solotschiw Oblast Lwiw, Ukraine

http://de.wikipedia.org/wiki/Solotschiw

Solotschiw

(ukrainisch Золочів;
russisch Золочев/Solotschew;
polnisch Złoczów)

ist eine ukrainische Stadt mit etwas mehr als 23.000 Einwohnern.

Sie liegt in der Oblast Lwiw (Lemberg) und befindet sich östlich der Bezirkshauptstadt Lemberg. Die nächstgrößere Stadt ist Lemberg.

Geschichte

1340–1569 (Lemberger Land) im Königreich Polen. Bekannt wurde die Stadt durch ihre Salzbergwerke.

1569–1772 Teil des Lemberger Landes (polnisch: Ziemia lwowska) in der Woiwodschaft Ruthenia, einer administrativen Einheit der Adelsprepublik Polen-Litauen.

Вид города и замка в Золочёве

Ab 1772 gehört der Ort unter österreichischer Herrschaft zu Galizien und wurde schnell zu einem Verwaltungssitz für zunächst das Kreisamt und ab 1850 Sitz einer Bezirkshauptmannschaft.
1869 erhielt der Ort durch den Bau einer Eisenbahnlinie (heute Bahnstrecke Krasne–Odessa) einen Bahnhof.
1918 kam der Ort wieder zu Polen und lag ab 1921 in der Woiwodschaft Tarnopol, wurde im Zweiten Weltkrieg zunächst 1939 von der Sowjetunion und ab 1941 von Deutschland besetzt.
Im Juni 1941 ermordete der NKWD etwa 700[1] Häftlinge im örtlichen Gefängnis, das in der Zitadelle oberhalb der Stadt eingerichtet war. Nach Abzug der sowjetischen Truppen und dem Durchmarsch der deutschen Wehrmacht führten SS-Einheiten unter Mithilfe von ukrainischen Nationalisten einen Pogrom an jüdischen Einwohnern der Stadt durch. Schätzungen gehen von mehreren Hundert bis zu zwei Tausend[2] ermordeten Personen aus.
Seit 1945 ist der Ort ein Teil der Sowjetunion und wurde dort der Ukrainischen SSR angeschlossen, seit 1991 ist er Teil der unabhängigen Ukraine.

Söhne und Töchter der Stadt

(Folgende Persönlichkeiten sind in Solotschiw geboren. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr. Ob sie ihren späteren Wirkungskreis in Solotschiw hatten oder nicht ist dabei unerheblich)

Weegee, eigentlich Arthur Fellig, geboren als Usher Fellig (1899–1968) amerikanischer Fotograf.
Wacław Świerzawski (* 1927), Altbischof von Sandomierz
Roald Hoffmann (* 1937), US-amerikanischer Nobelpreisträger für Chemie
Naphtali Herz Imber, jüdischer Dichter
Jechiel Michael von Zloczow, chassidischer Rabbiner
Moyshe-Leyb Halpern, jiddischsprachiger Dichter
Andrij Hussin, ukrainischer Fußballspieler

http://archive.org/stream/katalogderportra03burguoft/katalogderportra03burguoft_djvu.txt

Marek, Anna,
Operettensängerin am Quaitheater 1860 bis 1863,
dann in Brunn, Kamburg, Bremen;
nachher verehelichte S c h e l p e r.

Büste als „Pau“ mit Frau Grobecker als „Daphnis“ und
Frl. Marek als „Chloe“ auf einem Blatt. Kl. Pol. lith. Wien.

http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Schelper

Otto Schelper

(eigentlich: Peter Johann Christian Otto Buck; * 10. April 1844 in Rostock; † 10. Januar 1906 in Leipzig)

war ein deutscher Opernsänger in der Stimmlage Bariton.

Leben

Bereits im Alter von acht Jahren stand für den Sohn eines musikalischen Gerichtsbeamten fest, die Bühnenlaufbahn einzuschlagen. Nach Abschluss der Volksschule absolvierte er zunächst eine Ausbildung zum Kaufmann. Seine ganze Neigung gehörte jedoch dem Schauspiel und dem Gesang. Als der Rostocker Theaterdirektor Heinrich Behr 1860 nach Bremen wechselte, ging Schelper mit ihm an das dortige Stadttheater und ließ sich vom ersten Tenor Joseph Eichberger ausbilden. Während dieser Zeit trat er als Chorsänger auf. Schelper debütierte mit der Oper Martha von Friedrich von Flotow.

Stationen seiner Sängerkarriere waren Köln (1864), Bremen (1867), die Berliner Hofbühne (1870/71) und wiederum Köln.

1876 wurde er für die Leipziger Bühne verpflichtet und blieb ihr bis zu seinem Tode treu.

Gemäß seinem Wahlspruch: „Ein Mann muss männlich singen!“[1], feierte er als Heldenbariton, der jedoch auch mühelos Basspartien übernehmen konnte, große Erfolge.

Mit seiner energischen Meisterschaft machte er sich besonders als Wagner-Interpret im tragisch-pathetischen Fach einen Namen, aber auch die leiseren, lyrischen Partien beherrschte er. Besonders gerühmt wurde sein darstellerisches Können, mit dem er seinen Rollen Leben einzuhauchen vermochte.

1878 sang er unter Angelo Neumann den Wotan und den Wanderer in der Leipziger Erstaufführung von Wagners Opernzyklus Der Ring des Nibelungen. 1881 gastierte er mit dieser Rolle in Berlin.

1882 sang Schelper als Mitglied von Neumanns wanderndem Wagner-Ensemble während einer Europatournee bei der Uraufführung des Ring-Zyklus in London.

1884 glänzte er unter Victor Ernst Nessler in der Rolle des Kirchdorfer bei der umjubelten Uraufführung der Oper Der Trompeter von Säckingen am Carolatheater.

Auch als Konzertsänger konnte Schelper Erfolge feiern.

1875 trat er als Bass-Solist bei der deutschen Erstaufführung des Verdi-Requiems in Köln auf. Noch wenige Tage vor seinem Tod stand der Sänger in Leipzig auf der Bühne.

Otto Schelper wurde auf dem Südfriedhof in Leipzig beerdigt.

Freunde und Verehrer stifteten ihm 1907 ein künstlerisch aufwendiges Grabmal mit Portraitmedaillon, das der Bildhauer Max Lange schuf.

Dort wurde auch seine Frau, die Koloratursopranistin Anna Schelper, beigesetzt[2].

Mag. Ingrid Moschik,
 Konzeptkünstlerin
Ideen und Informationen bitte an:
 ingrid.moschik@yahoo.de

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