Wilhelm Burger, Photograph, 98, Bad Ischl, Panorama vom Siriuskogel, um 1870

W. Burger, Wilhelm Burger, Wilhelm Joseph Burger (1844 Wien – 1920 Wien), Maler und Photograph in Wien, S. Sonnenthal, Samuel Sonnenthal (aktiv um 1868 bis um 1892 in Wien), Photograph, Photoverleger und Kunsthändler in Wien, Wien I. Innere Stadt, Franz-Josefs-Kai, Franz Josephs Quai (1858 benannt nach Kaiser Franz Joseph I.  ), Franz Joseph’s Kaserne, Franz-Josephs-Kaserne (1855 -1900), Graben, Pestsäule (1679-1692), Josefsbrunnen (1638-1804), The Austrian Federal Chancellery, Bundeskanzleramt Österreich, BKA, Ballhausplatz 2, Sparismus, Sparen ist muss,  Sparism, sparing is must Art goes politics, Zensurismus, Zensur muss sein, Censorship is must, Mag. Ingrid Moschik, Mündelkünstlerin, Staatsmündelkünstlerin

“NACH DER NATUR AUFGENOMMEN
VON WILH: BURGER.”
“98”
(Ischl, Panorama)
W. Burger
Wilhelm Burger
Wilhelm J. Burger
Wilhelm Joseph Burger (1844 Wien – 1920 Wien)
österreichischer Landschafts- und Expeditionsphotograph
S. Sonnenthal
Samuel Sonnenthal (aktiv um 1868 bis um 1892 in Wien)
Bruder von Adolf Sonnenthal (1834 Pest – 1909 Prag)
östereichischer Photograph, Photoverleger, Kunsthändler in Wien

Ausführliche Biographie von Wihelm Burger, Photograph, und Samuel Sonnenthal, Photohändler, unter:

Wilhelm Burger, Photograph, August 1871, Wien, Graben, Pestsäule, Josefsbrunnen, Samuel Sonnenthal, Kunsthändler, Wien
https://sparismus.wordpress.com/2014/04/23/wilhelm-burger-photograph-august-1871-wien-graben-pestsaule-josefsbrunnen-samuel-sonnenthal-kunsthandler-wien/

http://de.wikipedia.org/wiki/Ischl

Ischl heißen folgende geographische Objekte:

Bad Ischl, Gemeinde im Salzkammergut, Bezirk Gmunden, Oberösterreich, Kurort (Name bis 1906)

Ischl (Seeon-Seebruck), Ort im Landkreis Traunstein, Bayern

Ischl (Traun), Ischler Ache, vom Wolfgangsee zur Traun im Salzkammergut, Oberösterreich

http://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Ischl

Die Stadt Bad Ischl

ist ein österreichischer Kurort mit 13.759 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Zentrum des Salzkammergutes im südlichen Teil von Oberösterreich. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Bad Ischl.

Blick auf Bad Ischl vom Siriuskogl

BadIschlBlickvomSiriuskogl.JPG
BadIschlBlickvomSiriuskogl“ von MrsMyer in der Wikipedia auf Deutsch – Selbst fotografiert (Originaltext: „selbst geknipst“). Lizenziert unter CC-BY-SA-3.0-de über Wikimedia Commons.

Geschichte

Frühzeit

Man nimmt an, dass der Raum Bad Ischl schon in der Hallstatt- und La-Tène-Zeit besiedelt war.

15 v. Chr. wurde das Gebiet Teil des Imperium Romanum. Die Anwesenheit der Römer ist durch zwei Inschriftensteine und Streufunde belegt, wovon der eine Stein im 18. Jahrhundert, vermutlich im Zuge des Kirchenumbaues, verloren ging. Dieser, ein Weihestein an Mithras aus der Zeit nach 170, enthielt den Hinweis auf eine

statio Esc(ensis)

(Zollstation). Erhalten blieb ein römischer Grabstein aus dem 3./4. Jahrhundert. Ein weiterer Weihestein wurde in der nahegelegenen Kienbachklamm für den keltisch/römischen Gott Mars Latobius gefunden.

Noricum blieb ein halbes Jahrtausend lang eine römische Provinz.

Im Zuge der Völkerwanderung erfuhr das innere Salzkammergut vermutlich einen spürbaren Bevölkerungsrückgang, der jedoch in der Folgezeit durch Zuwanderung von Baiern und Slawen ausgeglichen wurde. Unter Karl dem Großen hatten sich diese Landstriche bereits erholt, wurden aber durch die Streifzüge der Ungarn wieder zurückgeworfen.

Um das Jahr 1000 hatte sich das Land, das damals zur bairischen Mark ob der Enns gehörte, endlich von den Vernichtungsschlägen erholt. Die Bevölkerung vermehrte sich zusehends, und auch die Salzgewinnung wurde wieder aufgenommen. Über ihre Gefolgsleute, die Herren von Ort, breiteten die steirischen Markgrafen (ab 1180 Herzöge) aus der Familie der Otakare in der 1. Hälfte des 12. Jahrhunderts ihr Herrschaftsgebiet auf das innere Salzkammergut aus. Ihnen folgten im Erbwege die Babenberger 1192.

Seit dieser Zeit wurde das Salz wieder zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor des mittlerweile Ischlland genannten Gebietes.

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1262 als

Iselen,

später als

Yschl.

http://www.bad-ischl.ooe.gv.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=218904119&detailonr=218904119

Geschichte

Vorgeschichtliche Funde aus der Hallstatt- und La-Tène-Zeit, etwa um 400 v.Chr. bis Chr. Geburt. Die Funde sind im Museum der Stadt Bad Ischl, Esplanade 10, aufbewahrt.



Römische Siedlung „Statio Esc…“, etwa zwischen Chr. Geburt und 480 n.Chr.



Iscula: älteste urkundliche Erwähnung des Flusses Ischl (Iscula) im Jahre 829 n.Chr.



Iselen: älteste urkundliche Erwähnung des Ortes (Oö. Urkundenbuch, 7.Feb.1262).



“Dorf Yschl“ unterhalb der Veste Wildenstein erhält am 5. Sept. 1392 unter Herzog Albrecht III. alle Handelsrechte der Städte ob der Enns.

„Alle die Recht auf Wasser und Landt mit aller Arbeit und Handlung, die unser Stätt ob der Ennss habent…“ 



Markt Ischl: „Von neuem zum Markt erhoben“ unter Kaiser Friedrich III. am 14. März 1466 (landesfürstlicher Markt mit Burgfried und gefürsteter Freyung).



Wappenverleihung: Kaiser Maximilian I. erneuert am 10. März 1514 das von Kaiser Friedrich III. im Jahre 1469 verliehene Wappen: „Ain gelben Schildt, im grundt desselben drey swarz perge, darauf steendt ain falbe gambs, mit aufgereckhten oren, unnd hinder sich gekrumbten naturlichen hornern, mit dem ain hindern fueß auf dem hindern, unnd mit dem andern hindern und zwaien vordern fueßen auf dem mittern perg steendt zum schridt geschickht, unnd auf dem Dritten und vordernperg steendt ain aschpaum mit sainen gruenen löbern“. 




Pfarre Ischl: Pfarrerhebung durch Wolfgang, Bischof von Passau, am 26. Mai 1554.



Salzbergwerk Perneck: aufgeschlagen am 25. Juli 1563, Saline an der Traun seit 1571.



Heilbad seit 1823: Begründet als Solebad durch Kammerguts-Physikus Dr. Josef Götz und Dr. Franz de Paula Wirer, Ritter von Rettenbach.



Kaiserlicher Sommersitz: Unter Kaiser Franz Joseph I. in den Jahren 1849 – 1914. Verlobung Franz Josephs mit Elisabeth („Sisi“) von Bayern am 19. Aug. 1853 im damaligen „Seeauerhaus“, heute Museum der Stadt Bad Ischl. 



Bezeichnung:“Bad“ Ischl, verliehen am 30. August 1906 „Stadt“ Bad Ischl, Stadterhebung am 29. Mai 1940



Stadtfarben: Schwarz-gold-grün (Gemeinderatssitzung am 24. Februar 1964)

Stadtfarben Lauffen: Schwarz-gelb-blau (Gemeinderatssitzung 22. März 2012)

http://www.bad-ischl.ooe.gv.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=218904120&detailonr=218904120

Der Name Ischl

(Auszug aus dem Ischler Heimatbuch, 1966)
Ischl ist der einzige Siedlungsname des Salzkammergutes, der vorrömischen Ursprungs ist.

Die das Ischlland durchfließende Traun, deren Name ebenfalls keltischer oder illyrischer Herkunft wäre, kann nicht als Beweis für die Anwesenheit der Kelten in der Ischler Gegend gelten, weil ihr Flusslauf nicht auf das Ischlland beschränkt ist und vermutlich an einer mündungsnäheren Stelle von einer dort ansässigen keltischen Bevölkerung seinen Namen erhalten hat.


Nach den Ergebnissen der historischen Ortsnamenforschung wurden die Flussnamen meistens erst im Bereich der Mündung geprägt. Der vorrömische Name

(drun = Fluss, Flusslauf)

dürfte am ehesten im Traunviertel, wo die Bevölkerungskontinuität eine viel größere und dichtere war, in unsere heutige Sprache übernommen worden sein. Bei der Ischl ist dies anders, denn ihr Flusslauf liegt von der Quelle bis zur Mündung im Salzkammergut, so dass das Flüsschen seinen Namen von einer in diesem Raume ansässigen Volksgruppe erhalten haben muss. 
Der Name wurde sicherlich zuerst dem Fluss und nicht der Siedlung gegeben, denn „… die Flüsse bilden das erste Orientierungsmittel für den Wanderer und Waldläufer…“. Wenn auch heute die an der Mündung der Ischl gelegene Siedlung den Namen des Flusses trägt, so müsste dies nicht unbedingt von je her so gewesen sein, denn E. Kranzmayer (Die Namen der Bundesländer Österreichs und ihre Hauptstädte. Wien 1956) konnte aufzeigen, dass viele Städte, die heute den Namen des Flusses tragen, an dessen Mündung sie liegen, bis zur Völkerwanderungszeit anders geheissen haben (z.B. Lauriacum – Lorch – Enns). 


In Ischl scheinen aber Fluss und Siedlung tatsächlich immer gleichen Namens gewesen zu sein.

Die ältesten urkundlichen Schreibweisen der Ischl lauten 829 Iscula, 849 Iscola und 977 Iscala.

Ein jetzt verschollener römischer Inschriftstein aus Bad Ischl nennt eine römische Zollstation Esc(…).

Dieser nach römischer Gepflogenheit abgekürzte Name wird von den Epigraphikern als Genetivform

„statio Esc(ensis)“

aufgelöst. Der sprachliche Zusammenhang zwischen der Vorgängerin des heutigen Ischl, der statio Escensis und Iscula, Iscola, Iscala dürfte offensichtlich sein.

Statio Escensis ist nicht lateinisch, sondern nur die latinisierte Form einer vorrömischen Namensgebung.

Die Römer haben sich bei der Besitzergreifung der Donauländer in der Regel in den schon bestehenden Siedlungen nieder gelassen und waren überall, wo sie hin kamen, nachweisbar bestrebt, die bei ihrem Eintreffen vorgefundenen, allseits bekannten Ortsnamen bei zu behalten und lediglich so weit zu latinisieren, dass sie sich dem Flusse ihrer Sprache einpassten.

Für den Namen Ischl liegen mehrere etymologische Ableitungsversuche vor. K. Schiffmann führte den Namen auf das keltische Wort

esk = Wasser

zurück, das seine Wurzeln im

indogermanischen eisk

hat, zu dem isk (iscula) eine Ablautform sein könnte.

W. Steinhauser dachte an das kontinental-keltische Wort

isk = Fisch.

Dagegen wurde zu bedenken gegeben, dass das keltische isk in einem Gewässernamen eine Verbindung mit einem keltischen Wort für Fluss oder Wasser oder eine J-Ableitung, nicht aber eine auf I (iscula) erfordert hätte.


E. Kranzmayer glaubt, dass nach A. Walde das Wort eine k-Formante der indogermanischen s-Ableitung der Wurzel ei = gehen (oder zu dessen Ablautstufe i = gehen, laufen, rennen) wäre. 


F. Pichler schlug vor, den Namen auf das

lateinische esca = Speise, Lockspeise, Köder, Aas

zurück zu führen, und schließlich leitete Karl Finsterwalder mit Otto Stolz Ischl vom

romanischen Iscla = Au

ab und meinte, dass dieser Name im Salzkammergut schon früh in die deutsche Sprache gekommen sein müsse, da der Name noch die altbayrische Umwandlung des sk zu s mit gemacht hat, während sich in den anderen, später eingedeutschten Landschaften das romanische iskla nur in der, der Urform noch viel ähnlicheren Abwandlung Ischgl erhalten konnte. 


Wenn auch mehrere Deutungsversuche existieren, so haben doch alle Varianten eines gemeinsam: sie führen Ischl auf eine vordeutsche Wurzel zurück. Dieses Ergebnis ist besonders wichtig, denn zweifellos kommt dem Ortsnamen bei der Aufhellung der Frühgeschichte hohe Bedeutung zu. „Die Ortsnamen sind das allerbeständigste Gut, das überhaupt von der Heimatgeschichte zu erzählen weiß“, hat der beste Kenner dieser Materie (E. Kranzmayr) einmal geurteilt.

http://www.siriuskogel.at/turm/index.php?option=com_content&view=article&id=12&Itemid=11

Mag. Ingrid Moschik,
 Konzeptkünstlerin
Ideen und Informationen bitte an:
 ingrid.moschik@yahoo.de

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