August Ludwig OTTO, Fotograf, 1868, #Prag – Wenzelsplatz, #Praha – Vaclavske namesti, #Prague – Wenceslas Square

August Ludwig Otto – Photograph und Verlag in Prag in den 1860ern,  August Ludvik Otto = August Luwig Otto = A. L. Otto, Prager Belvedere, Wenzel von Böhmen (circa 908 – circa 935), Wenzel von Böhmen = Wenzeslaus von Böhmen, Svaty Vaclav = Wenceslaus I, Duke of Bohemia Wenzelsplatz (1848 bis heute), Rossmarkt = Konsky trh (1348 – 1848), Vaclavak = Vaclavaske namesti = Wenceslaus Square, Belvedere der Königin Anna (1565 bis heute), Lustschloss der Königin Anna (1565 bis heute), Letohrádek královny Anny (1565 bis heute), Rudolfsteg = Manesbrücke, Rudolfova lávka = Rudolfsteg (1869 - 1911), Mánesův most = Manes-Brücke (1911-1914 bis heute, F. Fridrich, Frantisek Fridrich (1829 Menik – 1892 Prague Praha Prag) – Czech photographer and publisher, Moldau = Vltava, Moldau = Vltava = Wulda = wilth-ahwa = wildes Wasser, Moldau = Böhmisches Meer, Prag = Praha = Prague, Prag = prah = mit Balken gesicherte Stadt an der Moldau, Prag = prazit = durch Brandrodung entstandene Stadt , Prag = Stadt der hundert Türme, Prag = Goldene Stadt, Statue of Saint George - Prague Castle, Socha svateho Jiri - Prazsky hrad, St. George Statue (1373 to now), Statue des Hl. Georg am Fusse des Doms zu St. Veits (1373 bis heute), The Austrian Federal Chancellery, Bundeskanzleramt Österreich, BKA, Ballhausplatz 2, Sparismus, Sparen ist muss,  Sparism, sparing is must Art goes politics, Zensurismus, Zensur muss sein, Censorship is must, Mag. Ingrid Moschik, Mündelkünstlerin, Staatsmündelkünstlerin

“Prag. – Wenzelsplatz.”
“Praha. – Vaclavske namesti.
Fotogr. und Verlag von A. L. Otto.”

Weitere Beispiele von August Ludwig OTTO von Prag auf Sparismus:

August Ludwig OTTO, Fotograf, 1868, #Prag – von Belvedere aus, #Praha – S belvederu, #Prague – from Belvedere, Rudolfova lávka, Rudolfsteg in Bau https://sparismus.wordpress.com/2015/06/19/august-ludwig-otto-fotograf-1868-prag-von-belvedere-aus-praha-s-belvederu-prague-from-belvedere-rudolfova-lavka-rudolfsteg-in-bau/

https://de.wikipedia.org/wiki/Wenzelsplatz

Der Wenzelsplatz (tschech. Václavské náměstí?/i)

in der Mitte von Prag wurde 1848 nach dem Heiligen Wenzel von Böhmen benannt, nachdem er im Mittelalter und der Neuzeit als
Rossmarkt (Koňský trh)
den Mittelpunkt der Prager Neustadt bildete. Die Breite von etwa 60 m entspricht der Definition nach eher einer Prachtstraße als einem Platz. Mit circa 750 m Länge gehört er aber doch zu den größten städtischen Plätzen in Europa.

Peter Stehlik 2011.07.29 A

English: Praque, Wenceslas Square, 2011.
Deutsch: Prag, Wenzelsplatz
Čeština: Praha, Václavské náměstí
Slovenčina: Praha, Václavské námestie
Dansk: Prag, Wenzelspladsen
English: Prague, Wenceslas Square
Español: Praga, Plaza de Wenceslao
Euskara: Praga, San Wentzeslao enparantza
Français : Prague, Place Venceslas
Galego: Praga, Praza de Venceslau
עברית: פראג, כיכר_ואצלבe
Hrvatski: Prag, Vjenceslavov trg
Ido: Praha, Placo di Vaclav
Italiano: Praga, Piazza San Venceslao
日本語: ヴァーツラフ広場, 昼のヴァーツラフ広場
Latviešu: Prāga, Vāclava laukums
Македонски: Прага, Вацлавски намести
Русский: Прага, Вацлавская площадь
Svenska: Prag, Vaclavplatsen
Українська: Прага, Вацлавська площа
中文: 布拉格, 瓦茨拉夫广场

Geschichte

Die Entstehung des Platzes im Mittelalter

Mit der Gründung der
Prager Neustadt
1348 unter König Karl IV. wurde entlang eines bestehenden Weges genau rechtwinklig zum Markt der Gallusstadt als eigenständiger Teil der Prager Altstadt ein neuer Markt angelegt, auf dem Pferdehandel betrieben wurde und der deshalb
Rossmarkt
genannt wurde. Der eigentliche Rossmarkt war zunächst durch das St.-Gallus-Tor am Brückl (Na Můstku) mit der Erweiterung verbunden. Das vermauerte Gallus-Tor wurde bei archäologischen Untersuchungen im Hintertrakt des Hauses des Altstädter Ortsvorstehers (Staroměstska rychta) in der Rytířská ul. Nr. 12 /CN 404 entdeckt. Es blieb als einziges der dreizehn Tore der Altstadt erhalten. Reste der vor dem Tor liegenden kleinen steinernen Brücke über den Stadtgraben wurden beim Bau der Metrostation Můstek ausgegraben und im Eingangsbereich sichtbar gemacht.

Das St. Gallus-Tor wurde bei der Anlage der Neustadt oder wenig später geschlossen und durch einen neuen, breiteren Mauerdurchbruch ersetzt, der in der Achse des Rossmarktes lag.

Mit rund 680 Metern Länge – durch Verfüllung der Grabenanlage am unteren Ende sind es heute fast 750 m – und 60 m Breite erstreckte sich der Markt in Nordwest-Südost-Richtung vom Tor der Altstadt bis zum Tor der Neustadt, dem Rosstor (Koňská brána) oder St.-Prokops-Tor.

Neben dem Tor wurde auch ein kleiner Bach auf den Markt geführt, dessen Wasser für Pferdetränken und mindestens eine Pferdeschwemme benötigt wurde. Die außerordentliche Länge des Marktes steht in Verbindung mit seiner Funktion, denn sie ermöglichte, dass während des wöchentlich stattfindenden Pferdemarktes die Tiere in jeder Gangart vorgeführt werden konnten. Später wurden im oberen Teil des Marktes Korn und im unteren Tuche und Waffen gehandelt.

Im unteren Teil befand sich zuvor das Karmelitenkloster (Klášter Panny Marie Sněžné) mit der Kirche St. Maria Schnee, dessen Grundstein Karl IV. selbst im September 1347 zum Gedenken an seine Krönung zum König von Böhmen gelegt hatte.

Von dem Platz geht fast genau im rechten Winkel in beide Teile je eine rund 23 m breite Straße ab, die ihn mit den beiden anderen Märkten der Neustadt verbindet. In die untere Neustadt führt die Heinrichsgasse (Jindřišská ulice), in die obere die Vodičkagasse (Vodičkova ulice). Dadurch ergibt sich die Form eines Kreuzes mit dem Rossmarkt als Längsbalken und den beiden Straßen als Armen. Am Ende der beiden Straßen wurde mit dem Neustädter Rathaus und der Heinrichskirche in ungefähr gleicher Entfernung zum Rossmarkt je eine städtebauliche Dominante angelegt. Bei offiziellen Feierlichkeiten mussten die Ratsherren der Neustadt durch diese Straßen schreiten, um am Gottesdienst in der Hauptpfarrkirche teilnehmen zu können. Durch den Anbau des Turmes am Neustädter Rathaus in den Jahren 1452–1456 und der Errichtung des freistehenden Glockenturms der Heinrichskirche 1472–76 wurde diese Kreuzgestalt noch stärker betont.

Der Wenzelsplatz vom 17. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts

Der Rossmarkt teilte die neu entstehende Stadt in die untere, nördlich in der Ebene gelegene, und die obere Neustadt, die vor allem auf Hügelland errichtet wurde.

Im 17. und 18. Jahrhundert erfolgten erste bauliche Erweiterungen, eine steinerne Statue zu Ehren des Namenspatrons des Platzes, angefertigt vom Bildhauer J. J. Bendl, wurde in Platzmitte aufgestellt.

Dieses erste Wenzelsdenkmal erhielt 1879 einen neuen Standort auf der Burg Vysehrad.[1]

Die links und rechts des Rossmarktes gelegenen Viertel gleichen sich durch ihre weitgehend rechtwinklige, auf den Markt ausgerichtete Anlage bis heute. Während aber die nördlichen Straßenzüge genau senkrecht beziehungsweise parallel zum Markt angelegt werden konnten, weichen die an der südlichen Seite etwas von diesem Schema ab, um den Anschluss an die um 45° gedrehte Straßenführung der oberen Neustadt zu erhalten.

Im 19. Jahrhundert erfuhr der Markt durch den Abriss der beiden Stadtmauern und durch die Verfüllung der Gräben an seinem oberen und unteren Ende eine wesentliche Veränderung und wurde durch das Pflanzen von Linden zu dem heutigen Boulevard umgestaltet.

Anstelle des 1875 abgerissenen St.-Prokops-Tors ließ die Stadtverwaltung von 1885–1890 das Nationalmuseum im Neorenaissancestil für das bereits 1818 gegründete Nationalmuseum errichten, das den oberen baulichen Abschluss des Platzes bildet.

Städtischer Ausbau ab dem 20. Jahrhundert

Zwischen etwa 1890 und 1930 erhielt der Platz im Wesentlichen seine heutige Bebauung. Zahlreiche Bürgerpaläste wie der Palac Koruna (Nummer 1), das Haus Diamant (Nummer 3), das Lindt-Haus (Nummer 4), das Hotel Ambassador (Nummer 5), das Schuhwarenhaus (Nummer 6), das Haus zur goldenen Gans (Nummer 7), das Peterka-Haus (Nummer 12), Hotel Tatran (Nummer 22), Hotel Sroubek (heute Hotel Europa) (Nummer 25), Hotel Adria (Nummer 26), die Böhmische Bank (Nummer 32), das Wiehl-Haus (Nummer 34), das Melantrich-Haus (Nummer 36), der Palac Letka (Nummer 41), Haus der Böhmischen Sparkasse (Nummer 42) oder der Palac Fénix (Nummer 56) entstanden in dieser Zeit. Zwischen den Geschäftsbauten wurden in geschlossener Straßenfront abwechslungsreich gestaltete Wohnhäuser eingefügt.[1] – Als Nahverkehrsmittel des 20. Jahrhunderts erhielt der Platz zahlreiche Straßenbahnlinien.
Auch nach dem Zweiten Weltkrieg wurden weitere Bauwerke errichtet wie das Haus der Mode (Nummer 58), das Hotel Jalta (Nummer 45), ein Lebensmittel-Kaufhaus (Nummer 59) oder das Kaufhaus Freundschaft (Nummer 21).[1] Ab 1990 erhielten häufig die früheren Eigentümer ihre Gebäude zurück und nutzen sie nun nach aufwändiger Sanierung selbst oder haben sie vermietet.

Der 16. Januar 1969

Am 16. Januar 1969 verbrannte sich der tschechoslowakische Student Jan Palach selbst und lief in Flammen stehend vom Nationalmuseum auf den Wenzelsplatz. Er protestierte damit gegen den Einmarsch der Truppen des Warschauer Pakts in die Tschechoslowakei im Jahre 1968 und der daraus resultierenden Niederschlagung des Prager Frühlings. Heute erinnert ein Denkmal an der Stelle unterhalb der Wenzel-Statue, wo Palach zusammengebrochen sein soll, an die Geschehnisse. – Im folgenden Monat wiederholte Jan Zajíc diesen öffentlichen Protest an der gleichen Stelle.

Die Samtene Revolution auf dem Wenzelsplatz

Am Wenzelsplatz sprachen während einer Massenkundgebung im November 1989 Václav Havel und Alexander Dubček und forderten die politische Umgestaltung des ganzen Landes. Der Aufruf erfolgte vom Balkon des Hauses mit der Nummer 56. Nach dem Tod von Havel im Dezember 2011 trauerten tausende von Menschen auf dem Wenzelsplatz um Václav Havel.

https://en.wikipedia.org/wiki/Wenceslas_Square

Wenceslas Square (Czech: Václavské náměstí (help·info) [ˈvaːt͡slafskɛː ˈnaːmɲɛsciː], colloquially Václavák [ˈvaːt͡slavaːk])

is one of the main city squares and the centre of the business and cultural communities in the New Town of Prague, Czech Republic. Many historical events occurred there, and it is a traditional setting for demonstrations, celebrations, and other public gatherings. The square is named after Saint Wenceslas, the patron saint of Bohemia. It is part of the historic centre of Prague, a World Heritage Site.[1]
Formerly known as Koňský trh (Horse Market), for its periodic accommodation of horse markets during the Middle Ages, it was renamed Svatováclavské náměstí (English: Saint Wenceslas square) in 1848 on the proposal of Karel Havlíček Borovský.

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Frantisek Fridrich: Václavské náměstí v pohledu ke Koňské bráně. V rozlehlé ploše náměstí lze dosud rozpoznat charakter původního gotického tržiště, 1876

https://de.wikipedia.org/wiki/Wenzel_von_Böhmen

Wenzel von Böhmen
(auch Wenzeslaus von Böhmen
tschechisch Svatý Václav;
* um 908; † 28. September 929 oder 935 in Stará Boleslav)

war ein böhmischer Fürst aus der Dynastie der Přemysliden. Wenzel war Herrscher einer kleinen Region um Prag und zugleich Oberhaupt des böhmischen Stammesverbandes. In seiner kurzen Regierungszeit musste er sich dem ostfränkischen König Heinrich I. unterwerfen. Er hatte auch mit Gegnern aus Reihen der übrigen böhmischen Großen zu kämpfen und wurde schließlich von seinem Bruder Boleslav I. getötet.
Noch im 10. Jahrhundert setzte seine Verehrung als Heiliger ein. Er war Hauspatron der Přemysliden und Namensgeber für vier weitere böhmische Herrscher dieses Namens. Im Hochmittelalter wurde er zum böhmischen Landespatron. In der katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen wird er bis heute verehrt. Tschechien erklärte im Jahr 2000 seinen Todestag am 28. September zum staatlichen Feiertag.
Über sein Leben berichten Heiligenlegenden, die als hochrangige Quellen für das frühe 10. Jahrhundert die Aufmerksamkeit der Historiker auf sich ziehen. Diese Schriften finden auch Beachtung in der internationalen Fachwelt, denn sie erlauben es, das „Drama des böhmischen Herzogs Wenzel“[1] in einen breiteren Kontext der Christianisierung und des Streites zwischen geistlicher und weltlicher Macht zu stellen.

Wenzeslaus by Peter Parler

Wenzeslaus, probably by Peter Parler, in St. Vitus Cathedral, Prague, 14th century.

Mag. Ingrid Moschik,
Staatsmündelkünstlerin

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