Victor Angerer, Photograph in Wien und Ischl, k.u.k. Aussenminister Friedrich Ferdinand Graf von Beust, 1866

V. ANGERER, Victor Angerer = Viktor Angerer, Viktor Angerer Wien, Victor Angerer Wien, Viktor Angerer (1839 Malaczka – 1894 Wien) – Wiener Photograph und Foto-Unternehmer, Victor Angerer (1839 Malaczka – 1894 Wien) – Wiener Photograph und Foto-Unternehmer, Graf Beust, Ferdinand Beust, Friedrich Ferdinand Graf von Beust, Friedrich Ferdinand Graf von Beust (1809 Dresden – 1886 Schloss Altenberg bei St. Andrä-Wördern in Niderösterreich), Friedrich Ferdinand Graf von Beust (1809 – 1886) – deutsch-österreichischer Staatsmann, Ferdinand Graf von Beust (1809 – 1886) – 1866-71 österreichischer Aussenminister, Ferdinand Graf von Beust (1809 – 1886) – 1867-71 österreichischer Reichskanzler, The Austrian Federal Chancellery, Bundeskanzleramt Österreich, BKA, Ballhausplatz 2, Sparismus, Sparen ist muss,  Sparism, sparing is must Art goes politics, Zensurismus, Zensur muss sein, Censorship is must, Mag. Ingrid Moschik, Mündelkünstlerin, ward artist, Staatsmündelkünstlerin, political ward artist, Österreichische Staatsmündelkünstlerin, Austrian political ward artist

“V. Angerer.”
“Photographie
VICTOR ANGERER
WIEN und ISCHL.
Vervielfältigung vorbehalten.
“Minister Beust.”

https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Ferdinand_von_Beust

Friedrich Ferdinand Graf von Beust
(auch: Ferdinand Beust)

(* 13. Januar 1809 in Dresden; † 24. Oktober 1886 auf Schloss Altenberg, bei St. Andrä-Wördern)

war
ein Staatsmann im Königreich Sachsen und in der Habsburgermonarchie.

Als Gegenspieler von Bismarck versuchte er, eine gemeinsame Politik der deutschen Mittelstaaten zwischen Österreich und Preußen zustande zu bringen.

Friedrich Ferdinand Beust (cropped)

Deutsch: Friedrich Ferdinand Freiherr von Beust,
Lithographie von de:Josef Kriehuber, 1867.

Leben

Beust studierte 1826 bis 1830 Rechts- und Staatswissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen und der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin. Danach trat er in den diplomatischen Dienst des Königreiches Sachsen.

Er wurde 1836 Legationssekretär in Berlin und 1838 in Paris, 1841 Geschäftsträger in München, 1846 Ministerresident in London und 1848 Gesandter in Berlin.[1]

Beust war ab 1849 Außenminister und zusätzlich vom 25. Oktober 1858 bis 15. August 1866 Vorsitzender des Gesamtministeriums des Königreiches Sachsen, galt aber schon vor 1858 als maßgebendes Mitglied des Kabinetts.

Einen Volksaufstand in Dresden ließ er 1849 mit Hilfe preußischer Truppen niederschlagen.

Mit Preußen und Hannover schloss er das Dreikönigsbündnis.

Da sich Bayern und Württemberg nicht anschlossen, wandte sich Beust von Preußen ab und Österreich zu.[2] In dieser Zeit gewann er entscheidenden Einfluss auf König Johann I.

Beust sah sich als Pendant zum preußischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck, obwohl Sachsen weder politisch noch militärisch oder wirtschaftlich eine mit Preußen vergleichbare Großmachtposition besaß.

Auf den Würzburger Konferenzen arbeitete er an einer gemeinsamen Politik der Mittelstaaten und legte auch einen eigenen Plan zur Reform des Deutschen Bundes vor.

1864 war Beust Vertreter des Bundes auf der Londoner Konferenz zur Beendigung des Deutsch-Dänischen Krieges.

1866 führte er Sachsen an der Seite Österreichs in den Deutschen Krieg.

Nach der Niederlage in der Schlacht von Königgrätz schied er auf Wunsch Bismarcks aus dem sächsischen Dienst aus und ging nach Österreich.

Beust war vom 30. Oktober 1866 bis 1871 österreichischer bzw. österreichisch-ungarischer Außenminister, ab dem 7. Februar 1867, vor Abschluss des Ausgleichs mit Ungarn, bis zum Ende des Jahres auch österreichischer Ministerpräsident.

Als dieser führte er im Februar 1867 den Ausgleich mit Ungarn durch und leitete die konstitutionelle Verfassung ein.

Er führte ab dem 23. Juni 1867 zusätzlich zur Funktion des k.k. Außenministers auch den Titel des Reichskanzlers.[2]

Nach seinem Ausscheiden erlosch diese Amtsbezeichnung.

Nach seiner Entlassung als Außenminister und Reichskanzler am 8. November 1871 wurde er Botschafter in London und von 1878 bis 1882 in Paris. Sein Nachfolger als k.k. Außenminister wurde Graf Gyula Andrássy. 1882 zog er sich ins Privatleben zurück.

Familie

Als Mitglied der adeligen Familie Beust führte er den Adelstitel Freiherr.

1868 wurde er in den Grafenstand erhoben.

Sein Vater war Oberhofsgerichtsrat.

Sein älterer Bruder Friedrich Constantin von Beust war Oberberghauptmann in Sachsen und Generalinspektor der Bergwerke in Cisleithanien.

Von Beust heiratete 1843 Freiin Mathilde von Jordan (1817–1886), die Tochter des bayrischen Generalleutnants Wilhelm Freiherr von Jordan und seiner Frau Violanda geb. Gräfin von Sandizell.[3] Sie bekamen eine Tochter, Marie (1845–1926) die 1863 in Dresden den späteren sächsischen Finanzminister Léonce Freiherr von Könneritz heiratete.

Graf von Beust ruht auf dem Evangelischen Friedhof Matzleinsdorf (Gruft 10, rechts) in Wien.

Schriften

Erinnerungen zu Erinnerungen. Verlag Wöller, Leipzig, 1881.
Aus drei Viertel-Jahrhunderten. 2 Bände, Verlag Cotta, Stuttgart 1887.

https://de.wikipedia.org/wiki/Beust_(Adelsgeschlecht)

Beust

ist der Name eines alten altmärkischen Adelsgeschlechts mit dem Stammhaus Büste bei Stendal.

Es erschien urkundlich erstmals 1228 mit Henricus de Bujez, nobilis, mit dem auch die Stammreihe beginnt.

Beust-Wappen

Deutsch: Wappen der von Beust, ca. 14. Jh., GHdA Band 53, 1972, Adelslexikon

Geschichte

Das Geschlecht wurde seit dem 13. Jahrhundert in Urkunden der Altmark erwähnt. Es hieß in frühester Zeit

von Büste (auch de Bujez),

nach dem Ort Büste (Altmark) im Landkreis Stendal, der bis zum Ende des 14. Jahrhunderts im Besitz des Geschlechts blieb.

Durch Diphthongierung wurde später daraus der Name

von Beust.

Sie standen in Wappengemeinschaft mit weiteren altmärkischen Familien, so unter anderem von Rohr und von Königsmarck und möglicherweise in Stammesgemeinschaft mit den von Möllendorff.

Dietrich von Beust wurde 1326 Domherr von Stendal und Johannes von Beust 1427 Bischof von Havelberg. Joachim von Beust war ein kursächsischer Konsistorialrat. Von ihm stammt der kurpfälzisch-bayerische Kämmerer Leopold von Beust, der durch ein Diplom aus dem Jahre 1777 den Reichsgrafenstand erhielt.

In Kursachsen wurde der Grafenstand 1785 anerkannt.

Andere Linien führten seit dem Ende des 17. Jahrhunderts den Freiherrentitel, dessen Erwerb allerdings nicht nachgewiesen ist.

Zum Besitz zählten Nimritz (bis 1945), Zöpen, Burg Liebau (18. Jh.), Schloss Brand (1864–1884), Leeskow (19. Jh.), Neuensalz mit Zobes (18. Jh.), Planitz, Obertheres (seit 1976).

Badische Linie

Casimir Liebermann (1702–1763) ein Sohn des Adam Liebermann von Beust wanderte im 18. Jahrhundert von Sachsen nach Böhmen aus. Dort wechselte er von der evangelischen zur katholischen Religion und kaufte sich bei Eger ein. Er hatte vier Söhne, der Älteste wurde Hofrat in Asch, der Jüngste ging sind sardische Dienste und starb dort als Generalleutnant und Gouverneur in Sardinien. Er ging in württembergische Dienste und wurde nach seinem Militärdienst Oberförster, sein Sohn Karl Ludwig Josef (1737–1792) war badischer Oberstleutnant und er Vater von Franz von Beust. Der im Großherzogtum Baden ansässigen Linie wurde 1856 der Freiherrenstand anerkannt. Aus dieser Linie ging die Linie der Grafen von Rhena des Hauses Baden hervor, denn ihr entstammt Wilhelm Freiherr von Beust (1805–1875), Vater der morganatischen Gemahlin Prinz Karls von Baden (1832–1906), Rosalie Luise Freiin von Beust (1845–1908). Da diese aufgrund mangelnder Zugehörigkeit zum Hochadel als nicht standesgemäß galt, zumal sie über ihre Mutter Emilie von Beust geb. Meier (1820–1878) als Enkelin des badischen Generalstabsarztes Wilhelm Meier (1785–1853) und Urenkelin des badischen Geheimen Hofrates Emanuel Meier (1746–1817) sogar bürgerliche Vorfahren aufzuweisen hatte, war sie aus Anlass ihrer Ehe zur Gräfin von Rhena erhoben worden. Mit dem gemeinsamen Sohn Friedrich Graf von Rhena (1877–1908) erlosch die ins Leben gerufene Linie der Grafen von Rhena allerdings bereits wieder.

Wappen

Das Stammwappen ist von Rot und Silber in drei Spitzen gespalten. Auf dem Helm steht eine wachsende, rot (auch rot-silber) gekleidete Jungfrau mit einem Blumen- oder Perlenkranz im offenen goldenen Haar, die in jeder ausgestreckten Hand eine auswärts schräggestellte, wie der Schild gezeichnete Fahne hält. Die Helmdecke ist rot-silber.

Wappenverwandt sind die von Beusts mit den Familien von Möllendorff, von Burckersroda und von Heßler.

Weitere Beispiel von
“Kunsthandlung V. & A. ANGERER in Wien”
auf Sparismus:

A. & V. Angerer, Kunsthandlung, Wien I., Innere Stadt, Kärntnerstrasse 51, sv, #39, Blick über Donau auf Leopoldsberg, Drahtseilbahn, um 1873 https://sparismus.wordpress.com/2015/05/24/a-v-angerer-kunsthandlung-wien-i-innere-stadt-karntnerstrasse-51-sv-39-blick-uber-donau-auf-leopoldsberg-drahtseilbahn-um-1873/

August Angerer, Michael Frankenstein, Wien I. Innere Stadt, Schwarzenbergplatz 1, Palais Erzherzog Ludwig Viktor, 1873.
https://sparismus.wordpress.com/2015/07/29/august-angerer-michael-frankenstein-wien-i-innere-stadt-schwarzenbergplatz-1-palais-erzherzog-ludwig-viktor-1873/

August & Viktor Angerer, Kunsthandlung, Wien, Stadt, Kärntnerstrasse 51, Stephanskirche, Steffl, Lazanskyhaus mit Attika-Figur, um 1873 https://sparismus.wordpress.com/2015/12/15/august-viktor-angerer-kunsthandlung-wien-stadt-kaerntnerstrasse-51-stephanskirche-steffl-lazanskyhaus-mit-attika-figur-um-1873/

Mag. Ingrid Moschik,
Österreichische Staatsmündel-Künstlerin

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