#Leopold #Bude, Photograph in #Graz, Salzamtsgasse 28, Josef Johann #Kienreich, Verlagsbuchhändler, um 1864

Dr. Timm Starl (*1939 Wien - ) - österreichischer Kulturwissenschaftler Fotohistoriker Ausstellungskurator FOTOGESCHICHTE-Gründer, Leopold Bude, Leopold Bude Graz, Leopold Bude (1840 Wien – 1907 Graz) – österreichischer Photograph in Wien Budapest und Graz, Leopold Bude (1840 Wien – 1907 Graz) – Fotograf in Graz von 1862 bis 1907, Graz – I. Innere Stadt – Salzamtsgasse (1780 bis heute), Graz – I. Innere Stadt – Salzamtsgasse – Topologie zwischen Bürger- im Westen und Burggasse im Osten, Joseph Andreas Kienreich (? – 1845 Graz) – Grazer Papierfabrikant und Verlagsbuchhändler, Joseph Johann Kienreich (? – 1869 Graz) – Grazer Verlagsbuchhändler, Kienreichsche Buchhandlung in der Grazer Sackstrasse 6, Kienreichsche Papierfabrik in der Grazer Lange Gasse 46, The Austrian Federal Chancellery, Bundeskanzleramt Österreich, BKA, Ballhausplatz 2, Sparismus, Sparen ist muss,  Sparism, sparing is must Art goes politics, Zensurismus, Zensur muss sein, Censorship is must, Mag. Ingrid Moschik, Mündelkünstlerin, ward artist, Staatsmündelkünstlerin, political ward artist, Österreichische Staatsmündelkünstlerin, Austrian political ward artist

“LEOPOLLD BUDE”
“LEOPOLD BUDE
GRAZ
Salzamtsgasse No. 28.”
“Kienreich in Gratz”

http://sammlungenonline.albertina.at/?id=starl_B4A5A32736BC422C82576A40875DC63E#f58e4826-3fa9-4a9d-be83-6116cd1cefab

Dr. Timm Starls Biographie über Leopold Bude in der Albertina-Datenbank von:

Künstler/Verfasser

Bude, Leopold

Biografische Angaben

biografischer Abriss

1840 – 1907

“(1840-1907)

Fotograf, Chemiker.

Geb. in Wien,

Chemiestudium in Wien,

arbeitete in Budapester u. Wiener Ateliers,

1862 nach Graz,

dort 1863 erste Ateliergründung,

1885 Vorstand der Steiermärkischen Genossenschaft der Photographen,

1888 Hoftitel,

1894 belgischer u.

1897 sächsisch-meininger Hoftitel,

gest. in Graz.

Führender Grazer Atelierfotograf im 19. Jahrhundert, fotografierte Porträts (Grazer Prominenz, Schauspieler u.a.), Genreszenen, Grazer Architektur u. Ansichten, Museumssammlungen.“

in: Otto Hochreiter, Timm Starl, “Lexikon zur österreichischen Fotografie“, in: Geschichte der Fotografie in Österreich, Band 2, hrsg. von Otto Hochreiter und Timm Starl im Auftrag des Vereins zur Erarbeitung der Geschichte der Fotografie in Österreich, Ausst.-Kat., Bad Ischl 1983, 93-209, 107
Quelle: Original
Schlagwort
Atelierfotograf, Verein, Porträt, Prominenz, Genre, Architektur, Stadt, Museum
Ort / Land: Ungarn, Budapest
zuletzt bearbeitet: 1996-02-18

1840 – 1907

geb. 13. Nov. 1840 in Wien,

studiert Chemie am Polytechnischen Institut in Wien,

arbeitet in Ateliers in Wien und Budapest,

kommt 1862 nach Graz und

eröffnet am 3. Mai 1863 sein erstes Atelier in der Salzamtgasse 28 (wird später Nr. 3),

verheiratet sich am 6. Jan. 1864 mit Anna Schreiber,

übersiedelt 1873 Atelier und Wohnung in das eigene Haus in der Alleegasse 6 (später: Girardigasse),

das 1885 erweitert wird (Alleegasse 8),

führender Fotograf seiner Zeit in Graz,

beteiligt sich an der Gründung des Museums für Kunst- und Kulturgeschichte,

erstellt eine Stadtdokumentation im Rahmen der gründerzeitlichen Stadterneuerung,

gestaltet Lebende Bilder im Stadttheater,

wird k.u.k. Hof-Photograph,

Königlich Belgischer Hof-Photograph und Herzoglich Sachsen Meininger Hof-Photograph,

Ehrenmitglied des Grazer Amateurphographenklubs,

Vorstand der Steiermärkischen Genossenschaft,

gest. 31. Aug. 1907 in Graz

Quelle: Landesmuseum Joanneum, Bild- und Tonarchiv: Liste “Sammlungsbestände Raum Graz: Fotografie“, 3
Biographisches Lexikon der österreichischen Photographen 1860 bis 1900, Zusammengestellt von Hans Frank, Typoskript, o.O. 1980, 136
vgl. auch L. Schrank, “Leopold Bude“, in: Photographische Korrespondenz. Organ der Photographischen Gesellschaft in Wien, […] und des Photo-Klubs in Wien. Zeitschrift für Photographie und photomechanische Verfahren, Unter besonderer Mitwirkung des Herrn Hofrates Prof. Dr. J.M. Eder, […] sowie anderer hervorragender Fachmänner redigiert und herausgegeben von Ludwig Schrank, […], Vierzigster Jahrgang. (Nr. 508 – 519 der ganzen Folge.) […] Eigentum der Photographischen Gesellschaft in Wien, Wien und Leipzig: Verlag der Photographischen Korrespondenz, 1903, 383
Geheimnisvolles Licht-Bild. Anfänge der Photographie in der Steiermark, Ausst.-Kat. Bild- und Tonarchiv am Landesmuseum Joanneum, Graz 1979, o.S., “Grazer Photographen […] 1860 – 1880“
Schlagwort
Atelierfotograf
Ort / Land: Graz, Steiermark
zuletzt bearbeitet: 2001-01-08

1840 – 1907

“Bude Leopold, Photograph.

Geb. Wien, 13. 11. 1840;

gest. Graz (Steiermark), 31. 8. 1907.

Ab 1864 mit Anna Schreiber (1836–1913) verheiratet, die nach seinem Tod den Betrieb weiterführte.

Nach dem Besuch der Oberrealschule auf der Wieden studierte B. 1858–61 Chemie am Wiener polytechnischen Institut

und arbeitete danach in Ateliers in Wien und Budapest.

1862 übersiedelte er nach Graz und eröffnete hier 1863 sein erstes Atelier, das er 1885 erweiterte.

In seinen Ateliers entstanden laut den Auftragsbüchern annähernd 40.000 Porträts von Einzelpersonen und Gruppen in Zivil, Tracht oder Uniform. Die vorwiegend bürgerliche Kundschaft posierte vor und neben der Ausstattung und dem Dekor, wie es arrivierte Photographenbetriebe im 19. Jahrhundert anboten; daneben gestaltete B. Lebende Bilder.

Weiters fertigte er auf Anregung von →Ernst Mach 1865 in Zusammenarbeit mit Franz Dawidowsky, dem Direktor der Akademie für Handel und Industrie in Graz, Aufnahmen von rotierenden Scheiben an.

Ab 1872 erstellte er eine photographische Stadtdokumentation mit über 700 Aufnahmen im Rahmen der gründerzeitlichen Stadterneuerung und berücksichtigte vor allem vom Abriss bedrohte Gebäude.

Zudem photographierte er bei Festen und anderen öffentlichen Ereignissen, etwa bei der Kulturhistorischen Ausstellung 1883 in Graz.

B. bediente sich bei sämtlichen Themen und Motiven einer nüchternen Bildsprache, die das Objekt jeweils in den Mittelpunkt stellte und möglichst detailgenau wiedergab.

Verwendet wurden alle gängigen Größen wie Groß-, Quart-, Cabinet-, Stereo- und Visitformat.

Mit seinem umfangreichen Werk zeichnete er das Gesicht der städtischen Gesellschaft und der Grazer Architektur im 19. Jahrhundert.

B., der seine Arbeiten auf mehreren Ausstellungen in Graz und Wien sowie auf den Weltausstellungen

1873 in Wien und

1878 in Paris zeigte und sich in mehreren Grazer Vereinen engagierte, wurde

1875 Mitglied der Photographischen Gesellschaft in Wien und

1901 des Clubs der Amateurphotographen in Graz.

Weiters wirkte er

1885 als erster Vorsitzender der Genossenschaft der Photographen für die Steiermark.

1888 erhielt er den Titel eines Hof-Photographen,

1894 den eines Königlich Belgischen sowie

1897 den eines Herzoglich Sachsen Meininger Hof-Photographen.

Seine Glasplattennegative befinden sich im Bild- und Tonarchiv des Universalmuseums Joanneum in Graz.“

T. Starl, in: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815 – 1950, hrsg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, diverse Verlage, (1957 ff.), 2014
Quelle: http://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_B/Bude_Leopold_1840_1907.xml%5B20.11.2014 14:11:43]
zuletzt bearbeitet: 2014-12-19

Atelier/Wohnung/lebt in

1867 – 1907

Atelier in Graz (1903),

Salzamtsgasse 28 (1867) bzw.

Salzamtsgasse 3 (bis 1872),

Stiftsgasse 1 (1871),

Alleegasse 6 (ab Jan. 1873, 1875, 1877, 1882, um 1890) bzw.

Alleegasse 6 und 8 (ab 1885, 1907) bzw. 5 und 8 (1902, 1907) bzw.

Girardigasse 5 und 8 (1910)

Quelle: Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Landeshauptstadt Graz, Mit Benützung amtlicher Quellen zusammengesetllt, Graz: A. Leykam’s Erben, 1867, “Photographen“, Adreßverzeichnis von Graz, 1871 [ohne bibliografische Angaben], “Photographen“
Photographische Correspondenz. Organ der photographischen Gesellschaft in Wien. Monatsschrift für Photographie und verwandte Fächer, unter Mitwirkung von […] redigirt und herausgegeben von Dr. E. Hornig, k. k. Regierungsrath und Professor, Ehrenmitglied und d. Z. Vorstand der photographischen Gesellschaft in Wien, […], Zwölfter Jahrgang. (Nr. 128-140 der ganzen Folge.) […] Wien: Verlag der Photographischen Correspondenz. (Dr. E. Hornig, III., Hauptstrasse 9.), Leipzig: H. Vogel (vorm. Rud. Weigel’s Buchhandlung), 1875, 67
Adreßverzeichnis von Graz, 1877 [ohne bibliografische Angaben], “Photographen“
GRAZ#1978
Grazer Geschäfts- und Adreß-Kalender für das Jahr 1883, Ausschließlich nach amtlichen Quellen redigirt, Graz: Buchdruckerei Gutenberg, 1883
Grazer Geschäfts- & Adressen-Kalender für das Schaltjahr 1888, Ausschließlich nach amtlichen Quellen redigirt, Graz: Buchdruckerei Gutenberg, 1888
Untersatzkarton a.R. (um 1890, um 1892)
Grazer Adressenbuch für 1893, 17. Jg., nach amtlichen Quellen, […], Graz: Styria, 1893
Geheimnisvolles Licht-Bild. Anfänge der Photographie in der Steiermark, Ausst.-Kat. Bild- und Tonarchiv am Landesmuseum Joanneum, Graz 1979, o.S., Grazer Adressenbuch für 1898, 22. Jg., Nach amtlichen Quellen, […], Graz: Styria, 1898
Grazer Adressenbuch 1903, 27. Jg., Nach amtlichen Quellen, […], Graz: Styria, 1903
Adressenbuch der Landeshauptstadt Graz 1908. Mit den angrenzenden Gemeinden […], Nach amtlichen Quellen, 32. Jg., […], Graz: Styria, 1908
“Steirische Photographen-Gewerbebetriebe für den Handeskammer-Bezirk Graz und Leoben lt. österr. Zentralkataster im Jahre 1903“
Nachlaß Hans Frank, in der Bibliothek des OÖ. Landesmuseums, Linz, alphabetisch geordnet nach Bundes- und Kronländern, Abzüge meist eingeklebt
Ort / Land: Wien
zuletzt bearbeitet: 2005-03-02

Verlag Jos. A. Kienreich

Verlag Jos. A. Kienreich (Graz-Wien-Leipzig) [1]

Daß es am Anfang der jungen Republik Bestrebungen gab, jungen österreichischen Autoren die Möglichkeit zur Publikation zu geben, läßt sich an einigen Beispielen zeigen, wie etwa Ed. Strache Verlag, Wila-Verlag, Lyra-Verlag usw.

Es kam aber auch vor, daß alteingesessene Verlage Gleiches initiierten, so z.B. der Verlag Jos. A. Kienreich, Graz, der aber das Vorhaben leider gleich wieder aufgab. Aus diesem Grund wird hier nur auf die kurze belletristische Phase 1918/19 näher eingegangen.

Es war vermutlich im Jahre 1790, daß der aus einer alten steirischen Familie stammende konzessionierte Buchhändler

Josef Andreas Kienreich

die

Bruckmayersche Buchhandlung

in Graz erwarb. Bereits zwei Jahre später (1792) soll die

Kienreichsche Buchhandlung

eine ziemliche Ausdehnung gehabt haben. Nach einem zeitgenössischen Zeugnis soll er schon manches aus dem ökonomischen, medizinischen und auch belletristischen Fach verlegt haben.

Das älteste erhaltene Werk des Kienreichschen Verlags ist das anonym erschienene Buch

Der vollkommene Weinwirth,

nur eines von einer ganzen Reihe von „Anleitungsbüchern“, auf die sich Kienreich spezialisierte.

Andere Schwerpunkte waren pädagogische Literatur, Kinderbücher, wissenschaftliche Werke, Werke landwirtschaftlichen, gewerblichen und technischen Inhalts, Kalender, Gebetbücher sowie Nachdrucke von Dichtungen und Romanen.

Ein 1830 ausgegebenes

„Verzeichnis derjenigen Bücher, welche bei Jos. Andreas Kienreich, Buchhändler in Grätz, verlegt oder in Menge zu haben sind“,

verzeichnete nicht weniger als 629 Bücher verschiedenen Inhalts und 232 Theaterstücke.

Der Gründer des Hauses dürfte auch um das Jahr 1830 gestorben sein.

Das Geschäft ging auf seinen Sohn

Josef Johann Kienreich

über, und die Firma

„Joh. Andreas Kienreich“

wurde im Jahre 1831 in Graz protokolliert.

Kienreich betrieb auch eine eigene Druckerei und hatte einträgliche Drucksortenaufträge, die allerdings 1869 durch die vom Katholischen Preßverein für Steiermark errichtete „Vereinsdruckerei“ (s. Styria-Verlag), an die Kienreich die Druckarbeiten für das bischöfliche Ordinariat abgeben mußte, übernommen wurden.

Kienreich sah sich daher veranlaßt, das Geschäft auf eine andere Grundlage zu stellen.

1870 verkaufte er die Druckerei samt dem Schreibkalender für Advokaten und Notare sowie die Papierfabrik an die Firma Leykam und behielt das Verlagsgeschäft für sich, das er bis zu seinem Tod 1874 weiterführte.

Die Firma wurde nun vom Sohn Josef Kienreich übernommen, und nach dessen Tod 1888 ging sie an die Witwe über, die die Firma zusammen mit ihrer Tochter bis zu ihrem Tod 1893 gemeinsam führte.

In diesem Jahr ging die Firma in den Besitz Karl Schmelzers über, der ganz neue Akzente setzte und die Firma rasch ausbaute.

So bemühte er sich, sein Unternehmen in den Dienst des Reiseverkehrs zu stellen. Im Jahre 1898 eröffnete er in Graz ein Sortimentsgeschäft und ließ zum ersten Mal die Kienreichschen Taschenfahrpläne erscheinen. Auf Grund des großen Erfolgs des Sortimentsgeschäfts ließ Schmelzer im Laufe der nächsten Jahre Filialen an mehreren Bahnhöfen eröffnen.

1899 kam der Kienreichsche Zeitschriften-Lesezirkel hinzu.

1903 errichtete Schmelzer auch in Wien eine Zeitschriftenleihanstalt und erwarb die Buch- und Kunsthandlung des Ignaz Scheuble. Die Tätigkeit seiner Wiener Firma erstreckte sich hauptsächlich auf das Gebiet des Bahnhofsbuchhandels.

Somit wurde die Basis für die spätere Zusammenarbeit mit der nachmaligen Firma „Morawa & Co.“ geschaffen.

Im Licht des vorher Ausgeführten scheint die Ankündigung von Kienreichs

Bücherei Österreichischer Schriftsteller

im Herbst 1918 einigermaßen aus dem Rahmen zu fallen, obwohl der Jos. A. Kienreich Verlag 1918/19 Belletristik offensichtlich forciert hat.

Im September 1918 kündigte der Verlag in der Buchhändler-Correspondenz neben einem „Roman aus den nordischen Königreichen“, Das Erbe von Lindström von Hans Seefeld den ersten Band der Bücherei Österreichischer Schriftsteller, nämlich Frauen, in einer Auflage von 5.000 Exemplaren, an.[2]

Er enthielt folgende drei Erzählungen bzw. Novellen:
Rud. Hans Bartsch, Korbinian von Mursch 
Jul. Franz Schütz, Frau der Verheißung
Franz Karl Ginzkey, Maddalena Gondi

Der Buchschmuck stammte von Mara v. Malliczky, die Umschlagzeichnung von Prof. Rudolf Geyer.

Die Werbung für die Buchhändler entbehrte nicht eines gewissen Lokalpatriotismus:

Die Namen Bartsch und Ginzkey sind allen wohl bekannt und haben guten Klang. Es erübrigt sich daher, über die fein abgestimmten und fesselnden Novellen Näheres zu sagen. Die beiden großen Meister der Erzählungskunst lassen im Buche einen jungen Grazer Schriftsteller zu Worte kommen, dessen Name bald über die engeren Grenzen seines Vaterlandes durch seine reizende und farbenprächtige Erzählung bekannt sein wird.

Bei dem großen Mangel an schöngeistiger Literatur sind die Bücher leicht absetzbar und erwächst auch dem kleinsten Sortimenter bei Bezug einer Partie (11/10) kein Risiko. Infolge der künstlerischen farbigen Umschläge aus dem Schaufenster spielend zu verkaufen.[3]

Die 2. Auflage (6.- 10. Tsd.) konnte bereits Mitte März 1919 erscheinen. Im April kündigte der Verlag zwei weitere Bände dieser Reihe an, und zwar Liebesmären mit drei Novellen von Otto Hödel, Karl Bienenstein und Emil Hadina sowie Paul Bussons Seltsame Geschichten. Umschlagzeichnung und Buchschmuck besorgte jeweils Rudolf Posch, Graz.[4]

Mehr Bände in dieser Reihe sind nicht erschienen, wohl aber kam es 1918/19 zur Verlegung einer Reihe von belletristischen Werken wie z.B.:
J.H. Königsfeld, Jan Derriksens Dienstjahr. Roman.
Gerard, Die lockende Stadt. Roman. (Umschlagzeichnung nach Entwürfen Professor L.H. Jungnickels, Wien)
Volkmar Iro, Marietta. Ein Görzer Roman.
Robert Nagel, Immer ist Sonntag. Roman.[5]

Trotz dieser Versuche, zu diesem Zeitpunkt auch Belletristik in das Verlagsprogramm miteinzuschließen und trotz der Tatsache, daß der Verlag auch nach dem Zweiten Weltkrieg nicht ganz auf Belletristik verzichtete, ist eine ausführliche Darstellung der Verlagstätigkeit nicht notwendig, weil es sich im Fall Belletristik hier nur um eine nicht kontinuierlich gepflegte Sparte handelt.

Anmerkungen
[1] Verfasser stützt sich hier ausschließlich auf die firmeneigene Darstellung der Geschichte in: Festnummer der Österr.-Ungar. Buchhändler-Correspondenz, Wien 1910, II. Teil, S. 93 f.
[2] BC, Nr. 38, 18.9.1918, S. 442.
[3] Ebenda.
[4] BC, Nr. 18, 30.4.1919, S. 260.
[5] Laut Verlagsanzeigen in der BC wie in Anzeigenteilen der einzelnen Bücher. Auf eine vollständige Anführung wird bewußt verzichtet, da der Verlag Jos. A. Kienreich nicht als belletristischer Verlag angesehen werden kann und hier lediglich auf die Bestrebungen, bewußt österreichische Autoren zu verlegen, hingewiesen werden sollte.

http://druckmuseum.elis-management.com/druck-steiermark.htm

DRUCKMUSEUM – Graz – Austria

Steirische Druckgeschichte


© 1982 by Karlpeter Elis

Das Beste zum Thema der

Kienreich’schen Papierfabrik in der Lange Gasse 46 und der

Kienreich’schen Verlagsbuchhandlung in der Sackstrasse 6

– beides österreichische Wirtschaftsgeschichte.

Mag. Ingrid Moschik,
Österreichische Staatsmündel-Künstlerin

Dieser Beitrag wurde unter #AltGraz, #AltGraz1864, Austrian coercive ward artist, Österreichische Staatsmündel-Künstlerin, Dr. Timm Starl (*1939 Wien - ) - österreichischer Kulturwissenschaftler Fotohistoriker Ausstellungskurator FOTOGESCHICHTE-Gründer, Graz 1864, Graz = bis 1843 Gratz Graetz Grätz Gräz Grez (1128 bis heute), Graz = slav. gradec kleine Burg – small wooden fortified settlement - holzumgürtete Siedlung, Graz = Slovene gradec = small castle, Graz – I. Innere Stadt – Salzamtsgasse (1780 bis heute), Graz – I. Innere Stadt – Salzamtsgasse – Topologie zwischen Bürger- im Westen und Burggasse im Osten, Joseph Andreas Kienreich (? – 1845 Graz) – Grazer Papierfabrikant und Verlagsbuchhändler, Joseph Johann Kienreich (? – 1869 Graz) – Grazer Verlagsbuchhändler Kienreichsche Buchhandlung in der Sackstrasse 6, Kienreichsche Buchhandlung in der Grazer Sackstrasse 6, Kienreichsche Papierfabrik in der Grazer Lange Gasse 46, Leopold Bude, Leopold Bude (1840 Wien – 1907 Graz) – Fotograf in Graz von 1862 bis 1907, Leopold Bude Graz, Mag. Ingrid Moschik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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