Anonymus, #München, #Munich, #Maximilianstrasse vom Maximilianeum, Maximiliansbrücke über #Isar, Pferde-Omnibus, #Frauenkirche, um 1870

E. Reulbach, Ernest Reulbach, Ernst Reulbach (1823 München -1874 München) – Photograph in München von etwa 1855 bis 1874, München - Maximilianstrasse (1852 bis heute), München - Maximiliansbrücke (1863 bis heute), München – Maximilianeum (1874 bis heute), München – Maximilian II. Joseph (1811 München – 1864 München) – 1848 bis 1864 bayrischer König aus dem Geschlecht der Wittelsbacher, München – Marienplatz (1854 bis heute), München – Marienplatz = Schrannenplatz (circa 1700 bis 1854), München – Marienplatz = Schrannenplatz = Marktplatz (1158 bis circa 1700), München – Au-Haidhausen – seit 1854 5. Bezirk von München, München – Au – Etymologie 1 mhd. Awe ze Geysingen (1340) - “Flussniederung der Speerleute” = idg. idg. *akwa- *aquo “Flussniederung” + idg. *geis- *keis “Speer Geissel”, München – Ludwigstrasse – Bayerische StaatsBibliothek = BSB (1558 bis heute), München – Ludwigstrasse – BSB = Bayerische Hof- und Staatsbibliothek (1831-1843 bis heute), München = engl. fr. span. Munich = it. Monaco di Baviera, München = mhd. munch munech = ahd. munih “Mönch monk” = 1158 forum apud Munichen “bei den Mönchen” (Kloster Schäftlarn), München = lat. Monacum Monachium = kelt. Munica Monica “Ort auf der Ufertrasse” (Fluss Isar), München an der Isar, Isar = indogermanisch *es- = PIE *is “fliessendes Wasser” “Wasserlauf” – Eis Eisach Eisack Isel Isarco Jizera Izera Oise Isere Ister, München – Au-Haidhausen - Nockherberg, The Austrian Federal Chancellery, Bundeskanzleramt Österreich, BKA, Ballhausplatz 2, Sparismus, Sparen ist muss,  Sparism, sparing is must Art goes politics, Zensurismus, Zensur muss sein, Censorship is must, Mag. Ingrid Moschik, Mündelkünstlerin, ward artist, Staatsmündelkünstlerin, political ward artist, Österreichische Staatsmündelkünstlerin, Austrian political ward artist

“Maximilianstrasse”
(München um 1870)

Maximilianstraße
Maximilianstraße, München, Germany

https://de.wikipedia.org/wiki/Maximilianstraße_(München)

Die Maximilianstraße

ist eine der vier städtebaulich bedeutenden Prachtstraßen Münchens aus dem 19. Jahrhundert, neben der Brienner Straße, der Ludwigstraße und der Prinzregentenstraße.

Maximiliansbruecke Muenchen von Osten-1

Deutsch: Maximiliansbrücke vom Maximilianeum gesehen, München.
Rufus46, 2009.

Die Gestaltung des Straßenzuges, dessen Bau 1852 begonnen hatte, ist das Werk des Architekten Georg Friedrich Christian Bürklein, der sich durch den Bau des Münchner Hauptbahnhofes einen Namen gemacht hatte. Die Straßenbauarbeiten wurden von dem Ingenieur Arnold von Zenetti geleitet, während sich Carl von Effner für die Bepflanzung verantwortlich zeigte.
Der Architekturstil, der Elemente verschiedener Stilepochen wie Neogotik und Renaissance vereint, stieß auf viel Kritik, macht die Maximilianstraße jedoch für München städtebaulich einzigartig.

Seit den 1970er-Jahren hat sich der Bereich zwischen Altstadtring und Nationaltheater den Ruf einer mondänen und exklusiven Einkaufsmeile erworben.

München - Maximilianeum

Deutsch: Postkarte, datiert 29. Juni 1916. Beschriftung: „München – Blick vom Maximilianeum“.

Lage und Verlauf

Die Maximilianstraße beginnt am Max-Joseph-Platz (Münchner Residenz) und verläuft absolut gerade in südöstlicher Richtung zur Isar.

Kurz vor dem Altstadtring weitet sie sich zu einem Forum aus, überquert den Altstadtring (Thomas-Wimmer-Ring/Karl-Scharnagl-Ring) und führt sich in neuer Breite bis zur Isar fort, zu der sie zusammen mit ihren Grünanlagen mit parkähnlicher Bepflanzung einen fließenden Übergang sucht.

Anschließend überquert die Maximiliansstraße auf der Maximiliansbrücke die Isar samt Praterinsel und endet vor dem Maximilianeum, das auch ihr optischer Abschluss ist.

Die östliche Fortsetzung der Maximilianstraße, die „Umrundung“ des Maximilianeums, wird Max-Planck-Straße genannt.

Die kurze westliche Verlängerung über den Max-Joseph-Platz hinweg heißt Perusastraße.

Geschichte

Bereits 1850 begann König Maximilian II. mit einem Architektenwettbewerb für sein geplantes, aber nie realisiertes Projekt eines Athenäums auf dem Gebiet des heutigen Max-Weber-Platzes mit den Planungen. Dabei wollte der Sohn König Ludwigs I. nicht nur seine städtebauliche Erweiterungsvorstellungen, die sich zum Teil erheblich von den Vorstellungen seines Vaters abweichen, unterstreichen; vielmehr sollte Maximilian II. damit seinen konsequenten Willen demonstrieren, einen neuen Architektur-Stil, eine Mischung verschiedener Stilepochen unter Dominanz der englischen Neugotik und der Skelettbau-Idee der Architektur des 19. Jahrhunderts, zu bewirken.

München Reliefmodell BNM img01

Relief der Haupt- und Residenzstadt München, plastisches Stadtmodell der Stadt München, 1850-1863, Birnbaum, Maßstab 1:700, von Johann Baptist Seitz, Anselm Sickinger u.a.
Detail: Bildmitte unten das Nationaltheater, die Achse in der Bildmitte ist die Maximilianstraße, die auf das Maximalianeum zuläuft.
Bayerisches Nationalmuseum München.

Bewusst wurde eine neue Entwicklungsachse Richtung Osten gewählt, die auf keine Vorgängerin aufbauen konnte und keine Rücksicht auf die gewachsenen Strukturen der Altstadt nahm. Im Zwickel zum damaligen Königlichen Münzamt, einem Bau aus dem 16. Jahrhundert, der sich noch vollständig am Verlauf der zweiten Münchner Stadtmauer orientiert, wird das Aufeinandertreffen der beiden städtebaulichen Strukturen besonders deutlich.

Maximiliansbruecke 02

Deutsch: Maximiliansbrücke in München im Bau, um 1860.

Aufgrund der Enge des verbleibenden Raumes zwischen dem Münzamt und den in den Jahren 1857 bis 1863 errichteten Neubauten an der Maximilianstraße 6–8 wurde von Bürklein als Besonderheit zwischen zwei Ecktrakten ein vorgetäuschtes balkonartiges Gesims mit Blendfassade ausgeführt.

Sb 204 6

Deutsch: Bei der Maximiliansbrücke in München.
Alois Josef Flad, 1862.

Hinter dieser von Figuren bekrönten Arkadenfront verbarg sich ab 1859 der Münzgarten in dessen Mitte ein Brunnen stand.[1][2]

Maximiliansbruecke 01

Deutsch: Maximiliansbrücke in München.
Christian Jank, 1864.

Seit dem 20. Jahrhundert wurde der ehemalige Gartenbereich als Parkplatz genutzt.

End- und Kulminationspunkt der Straße ist das Maximilianeum, eine volksnahe Stiftungsstätte, die „talentvollen bayerischen Jünglingen (jeden Standes)“ zum Studium verhelfen sollte.

Es wurde passenderweise unweit der teilweise noch heute sichtbaren Herbergsbebauung der ehedem nicht zu München gehörigen alten Handwerkersiedlung Haidhausens (siehe Haidhausen, Geschichte) errichtet und beherbergt heute außerdem die bayerische Volksvertretung, den Landtag.

Maximiliansbruecke 04

Deutsch: Maximiliansbrücke in München, etwa 1864.

Während der Max-Joseph-Platz vor der Residenz noch ganz klassizistisch durch Ludwig I. geprägt ist, beginnen bereits nach dem Palais Toerring-Jettenbach (heute völlig entkernt, hauptsächlich nur die Front zum Max-Joseph-Platz ist erhalten, die Westfront wurde in die Modernisierung mit einbezogen, beherbergt es Luxusbüros und Luxus-Eigentumswohnungen, ehemals Postamt München 1, auch Hauptpost oder Residenzpost genannt) die Neubauten. Um die Straßenbreite bis zum Max-Joseph-Platz durchzuführen, wurden 1854 Nebengebäude des Nationaltheaters abgerissen. Erster Neubau war das Hotel Vierjahreszeiten (1856–1858).

Maximiliansbruecke 03

Deutsch: Maximiliansbrücke in München, um 1865.

Eine Vollendung der Maximiliansstraße auf der gesamten Länge erlebte Maximilian II. nicht mehr. Die beiden letzten Gebäudekomplexe kurz vor der Maximiliansbrücke wurden nach seinen Tod erbaut: Das Gebäude des Wilhelmsgymnasiums, ältestes Gymnasium der Stadt und damals Pagenerziehungsanstalt des Hauses Wittelsbach, wurde unter seinem Sohn König Ludwig II. im Neorenaissancestil (Carl Leimbach, 1875–1877) errichtet; das Nachbargrundstück zwischen Sternstraße und Widenmayerstraße und das südlich gegenüberliegende Grundstück wurden erst um 1890 unter Prinzregent Luitpold bebaut.

Muenchen vom Maximilianeum

Deutsch: Stadtansicht von München vom Maximilianeum aus gesehen, Postkarte Ende 19. Jahrhundert, 1890-1900.

Im Zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude der Straße schwer beschädigt, beim Wiederaufbau wurden zunächst in erster Linie die Fassaden rekonstruiert. Das Grundstück Maximilianstraße/Ecke Marstallplatz war noch bis 2002 Halbruine. Ende der 1960er Jahre wurde der Altstadtring durchgebrochen, der den Charakter des Forums zerstörte. Dieser Durchbruch war im Gegensatz zu anderen Maßnahmen des Projektes „Stadtumbau“ umstritten: Eine Unterfahrung der Maximiliansstraße in einem Tunnel hatte etwa genauso viele Befürworter wie Gegner.

Ende der 1980er Jahre wurden mit den Eckgebäuden an Thomas-Wimmer- und Karl-Scharnagl-Ring der Altstadtring-Durchbruch gemildert. 2005 wurde im Zuge der Neugestaltung des Marstallplatzes die Halbruine Maximilianstraße/Ecke Marstallplatz entkernt und die Fassade rekonstruiert.

Biographie und weitere Beispiele von

“Ern(e)st Reulbach – Photograph und Verlag in München”

auf Sparismus:

Ernst Reulbach, #München, #Munich, Blick von #Osten, #Nockherberg, über die Isar auf die Altstadt mit #Frauenkirche, 1864 oder früher https://sparismus.wordpress.com/2015/10/31/ernst-reulbach-muenchen-munich-blick-von-osten-nockherberg-ueber-die-isar-auf-die-altstadt-mit-frauenkirche-1864-oder-frueher/

Ernst Reulbach, #München, #Munich, Friedrich von Gärntners Hof- und Staatsbibliothek, Stiegenhaus, #Ludwigstrasse 16, 1870 oder früher https://sparismus.wordpress.com/2016/01/05/ernst-reulbach-muenchen-munich-friedrich-von-gaerntners-hof-und-staatsbibliothek-stiegenhaus-ludwigstrasse-16-1870-oder-frueher/

Ernst Reulbach, #München, #Munich, Blick von #Au #Haidhausen, über die #Isar auf die Altstadt mit #Frauenkirche, 1870 oder früher https://sparismus.wordpress.com/2016/03/11/ernst-reulbach-muenchen-munich-blick-von-au-haidhausen-ueber-die-isar-auf-die-altstadt-mit-frauenkirche-1870-oder-frueher/

Ernst Reulbach, #München, #Munich, #63, #Frohnleichnamsprozession, Marienplatz mit Mariensäule, um 1870 https://sparismus.wordpress.com/2016/03/23/ernst-reulbach-muenchen-munich-63-frohnleichnamsprozession-marienplatz-mit-mariensaeule-um-1870/

Mag. Ingrid Moschik,
Österreichische Staatsmündel-Künstlerin

Dieser Beitrag wurde unter #38000, #631, #999, #AltBayern, #AltDeutschland, #AltMünchen, Isar = indogermanisch *es- = PIE *is “fliessendes Wasser” “Wasserlauf” – Eis Eisach Eisack Isel Isarco Jizera Izera Oise Isere Ister, München - Maximiliansbrücke (1863 bis heute), München - Maximilianstrasse (1852 bis heute), München 1870, München = engl. fr. span. Munich = it. Monaco di Bavieria, München = lat. Monacum Monachium = kelt. Munica Monica “Ort auf der Ufertrasse” (Fluss Isar), München = mhd. munch munech = ahd. munih “Mönch monk” = 1158 forum apud Munichen “bei den Mönchen” (Kloster Schäftlarn), München – Maximilian II. Joseph (1811 München – 1864 München) – 1848 bis 1864 bayrischer König aus dem Geschlecht der Wittelsbacher, München – Maximilianeum (1874 bis heute), Munich 1870 abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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