Max Ravizza, Verlag in #München, 1869, Panorama von #Salzburg, #Salzach, von Maria Plain über Elisabeth-Vorstadt zu Hohen Tauern

Max Ravizza München, Max Ravizza – Verlag in München von circa 1839 bis circa 1890, #Salzburg, Salzburg-Land, Salzburg-Stadt, Salzburg – Salzburg-Stadt (um 715 bis heute) = (lateinisch Oppidum) Iuvavum = Juvavum (14 v. Chr. bis 7. Jh.), Salzburg – Elisabeth-Vorstadt (1901 bis heute) = Froschheim (Mittelalter bis 1901), Salzburg – Elisabeth-Vorstadt – Hauptbahnhof (1860 bsi heute), Salzburg – Plainberg = Plain - Ortsteil der Flachgauer Gemeinde Bergheim, Salzburg – Plainberg = Plainhügel = Plain – Etymologie 1 lat. plagina “Abhang Hochebene” – lat. plaga “Feld Hang Landstrich”, The Austrian Federal Chancellery, Bundeskanzleramt Österreich, BKA, Ballhausplatz 2, Sparismus, Sparen ist muss,  Sparism, sparing is must Art goes politics, Zensurismus, Zensur muss sein, Censorship is must, Mag. Ingrid Moschik, Mündelkünstlerin, ward artist, Staatsmündelkünstlerin, political ward artist, Österreichische Staatsmündelkünstlerin, Austrian political ward artist

“Verlag
von
MAX RAVIZZA
in
MÜNCHEN

SILBERNE MEDAILLE DER INTERNATIONALEN AUSSTELLUNG IN ALTONA.

Mit gesetzl. Schutz gegen Nachbildung.”
“Salzburg”

Plain bei Salzburg
5101 Plain

https://de.wikipedia.org/wiki/Salzburg

Die Stadt Salzburg,

durch welche die Salzach fließt, liegt in der Mitte des Salzburger Beckens.

Sie ist Hauptstadt des Landes Salzburg, einem Österreichischen Bundesland, und mit 150.887 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016)[2] die viertgrößte Stadt Österreichs.[3]

Deutsch: Salzburger Altstadt vom Mönchsberg.
English: Salzburg’s old town from Mönchsberg.
Acritely, 2006.

Der Nordwesten der Statutarstadt Salzburg grenzt an Freilassing im Freistaat Bayern (Landkreis Berchtesgadener Land),

das übrige Stadtgebiet an den Bezirk Salzburg-Umgebung, landläufig Flachgau genannt.

Im Jahr 488 begann am selben Ort der Niedergang der römischen Stadt Iuvavum.

Salzburg wurde 696 als Bischofssitz neu gegründet und 798 zum Sitz des Erzbischofs.

Die Haupteinnahmequellen Salzburgs bildeten Salzgewinnung und -handel sowie zeitweise der Goldbergbau.

Die Festung Hohensalzburg stammt im Kern aus dem 11. Jahrhundert. Sie ist eine der größten mittelalterlichen Burganlagen in Europa und ein Wahrzeichen der Stadt.

Ab dem 17. Jahrhundert wurde die Stadt von Erzbischof Wolf Dietrich und dessen Nachfolgern als Residenzstadt prunkvoll ausgestattet. Zu dieser Zeit wurde im Süden der Stadt auch das Schloss Hellbrunn samt Schlosspark, Wasserspielen und Alleen errichtet.

Als bekanntester Salzburger gilt der 1756 hier geborene Komponist Wolfgang Amadeus Mozart, weshalb die Stadt den Beinamen „Mozartstadt“ und der Flughafen den Namen Salzburg Airport W. A. Mozart trägt.

Das historische Zentrum der Stadt steht seit 1996 auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

Heute ist Salzburg ein bedeutender Messe- und Kongressstandort mit vielen Handels- und Dienstleistungsbetrieben sowie einem leistungsfähigen Tourismusbereich.

Daneben ist die Stadt durch die Salzburger Festspiele international bedeutsam, was ihr den weiteren Beinamen „Festspielstadt“ einbrachte.

Die Stadt Salzburg bildet auf Grund ihrer verkehrsgünstigen Lage den Kern der grenzüberschreitenden EuRegio Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein.
Zudem ist sie Verkehrsknotenpunkt für je eine der wichtigsten West–Ost- sowie transalpinen Straßen- und Schienenrouten Europas (München – Wien – Budapest, Salzburg – Villach – Udine).

Geschichte

Frühgeschichte und bayerische Zeit

Das Gebiet der Stadt ist seit der Jungsteinzeit bis heute durchgehend besiedelt.

In der La-Tène-Zeit war es ein Verwaltungszentrum der keltischen Alaunen im Königreich Noricum.

Die Bevölkerung auf den Stadtbergen wurde nach dem römischen Einmarsch 15 v. Chr. entsprechend der römischen Stadtplanung in den Raum der Altstadt übersiedelt.

Die neue Stadt war seit Kaiser Claudius als Municipium Claudium Iuvavum eine der wichtigsten Städte der nun römischen Provinz Noricum.

Nach der Aufgabe der Provinz Noricum 488 zu Beginn der Völkerwanderung verblieb ein Teil der romanokeltischen Bevölkerung im Land.

Im 6. Jahrhundert folgte die Landnahme durch die Bajuwaren.

Bischof Rupert erhielt um 696 n. Chr. die Reste der Römerstadt von Herzog Theodo II. von Bayern geschenkt, um das Land im Osten und Südosten zu missionieren. Er erneuerte das Kloster St. Peter und gründete das Benediktinen-Frauenstift Nonnberg.

Das Land Salzburg und seine Grafschaften bekamen durch den aufblühenden Salzbergbau und die weiträumige Missionstätigkeit bald immer mehr Einfluss und Macht innerhalb Bayerns.[6]

996 wurde Salzburg durch Kaiser Otto III. das Markt-, Münz- und Mautrecht verliehen, 1120/30 ist bereits ein Stadtrichter urkundlich erwähnt.

Das älteste bekannte Stadtrecht stammt aus dem Jahr 1287.[7]

Fürsterzbischöfliche Residenzstadt

Seit der Schlacht bei Mühldorf 1322 war das Erzbistum mit dem Mutterland Bayern verfeindet. In der Folge wurde Salzburg ein eigenständiges Fürsterzbistum im römisch-deutschen Reich. Die wirtschaftliche Blüte der Stadt im 15. Jahrhundert führte zu einem selbstbewussten Bürgertum mit zunehmenden Rechten und Pflichten. Erzbischof Leonhard von Keutschach, der wirtschaftlich sehr erfolgreich war, beendete diese Autonomie gewaltsam. Wenige Jahre nach Martin Luthers Thesenanschlag stand die Mehrheit der Stadtbevölkerung dem Protestantismus nahe, die unbeugsamen Protestanten wurden bis 1590 dann alle des Landes verwiesen.

Die Kritik an der autoritären Macht des Erzbischofs nahm unter Keutschach weiter zu. 1525 belagerten aufständische Knappen und Bauern die Festung Hohensalzburg, in der sich Erzbischof Matthäus Lang von Wellenburg verschanzt hatte. Erst mit Hilfe von erkauften Truppen des Schwäbischen Bundes konnten die Aufständischen zum Rückzug gezwungen werden. Das Fürsterzbistum zählte um 1600 durch Salz- und Goldbergbau zu den reichsten Fürstentümern im römisch-deutschen Reich. Damals gestaltete Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau den Altstadtkern neu.[8] Der große spätromanische Dom wurde abgerissen und durch Markus Sittikus im frühbarocken Stil wieder aufgebaut.[9]

Paris von Lodron gelang es durch eine kluge Neutralitätspolitik, Salzburg aus dem Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) herauszuhalten. Die Stadt wurde zu einer der am besten befestigten Städte Europas ausgebaut.[10] (Siehe auch Beitrag Befestigungen der Stadt Salzburg).

Salzburg wurde bald zu einem Zentrum der Gegenreformation, in dem Klöster, ein Priesterseminar und zahlreiche Barockkirchen gebaut wurden, ein Großteil der Bewohner war in Laienbruderschaften zusammengeschlossen.[11]
Im Jahre 1732 wurden unter Erzbischof Leopold Anton von Firmian der Großteil der im Land verbliebenen Protestanten zur Emigration gezwungen („Salzburger Exulanten“).

Salzburg 1791 Anton Amon nach Franz von Naumann

Deutsch: Salzburg 1791 – Anton Amon nach Franz von Naumann.jpg

Unter Erzbischof Hieronymus Franz Josef Colloredo von Wallsee und Mels wurde Salzburg in den Jahren 1772 bis 1800 zu einem Mittelpunkt der Spätaufklärung, in dem Wissenschaft und Künste eine Blütezeit fanden.[12]
Teil Österreichs

1803 wurde Salzburg auf Anordnung Napoleons ein säkularisiertes Kurfürstentum, 1805 zusammen mit Berchtesgaden dem neuen Kaisertum Österreich zugeschlagen und 1810 wieder an das Königreich Bayern angegliedert.[13] 1800, 1805 und wieder 1809 war Salzburg dabei von napoleonischen Truppen besetzt und geplündert worden.

1816 fiel das Land Salzburg zum größten Teil erneut an das Kaisertum Österreich und damit unter die Habsburger Regierung. Salzburg war zuerst eine wenig bedeutende oberösterreichische Kreisstadt, in die sich neben einigen Kurgästen nur wenige Maler und Literaten verirrten. Diese aber waren von der Schönheit der Stadt verzaubert und ihre Berichte machten Salzburg immer mehr zum Ziel von Touristen.

1860 begann der Abriss der Stadtbefestigungen.

Im gleichen Jahr bejubelten die Salzburger die Eröffnung der Bahnlinien Wien – Salzburg und Salzburg – München.

Dies sorgte für ein starkes Wachstum der Stadt und ließ Handel und Gewerbe aufblühen.[14]

Das Ende des Ersten Weltkriegs brachte auch für Salzburg eine Zeit des Hungers, die Wirtschaft erholte sich nur allmählich.

In der Zeit zwischen 1935 und 1939 wurden verschiedene Nachbarorte eingemeindet.

In der Zeit des NS-Regimes kam es ab 1938 zu Verhaftungen und Deportationen politischer Gegner sowie von Juden und anderen Minderheiten. Kriegsgefangene erhielten das Wirtschaftsleben aufrecht.

1944/45 beschädigten Fliegerbomben der USA große Teile der Stadt. Oberst Hans Lepperdinger rettete 1945 die Stadt durch Befehlsverweigerung, indem er sie kampflos an die US-Amerikaner übergab.

Salzburg war nach Kriegsende Sitz des US-Oberkommandos. In den ersten Nachkriegsjahren war die Stadt vom Elend der Flüchtlinge geprägt. Nur allmählich konnten die Barackenwohnungen durch den Bau neuer Stadtteile ersetzt werden.

1962 wurde die 1810 aufgelöste Universität wiedergegründet. In der Folgezeit wurde Salzburg zur wirtschaftlich erfolgreichen Handels-, Messe- und Tourismusstadt.[15]

https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Halbreiter

Initiale mit Ornamenten; 3 Titelblätter mit Kompositionen aus dem ländlichen Volkstreiben, Lithographien, in: Sammlung auserlesener Gebirgslieder, seiner Hoheit Herrn Herzog Maximilian in Bayern in tiefster Ehrfurcht gewidmet. Verlag Max Ravizza, München 1839;
neue Ausgabe: Paul Ernst Rattelmüller, Joseph Keller Verlag, 1983.

http://www.digitale-sammlungen.de/index.html?c=zeit_werke&kl=1890&l=de

Hövemeyer, Ludwig: Wandmuster für Zimmer- & Dekorations-Maler, ebenso anwendbar für Tapeten- …Entworfen und gezeichnet von Ludwig Hövemayer. [Umschlagtitel] ;
München [ca. 1890] [Max Ravizza]

https://de.wikipedia.org/wiki/Salzach

Die Salzach

ist mit 225 km Länge der längste und wasserreichste Nebenfluss des Inn.

Salzach near werfen 20040828

English: River Salzach near Werfen.
Deutsch: Die Salzach bei Werfen, Blickrichtung flußaufwärts.
Emha, 2004.

Sie fließt im Land Salzburg (Österreich) und in Bayern (Deutschland), ist einer der großen Alpenflüsse und entwässert die östlichen Hohen Tauern nach Norden.

Salzburger Stadtansicht

Deutsch: Salzburg, Stadtansicht über die Salzach.
Reinhard Kraasch, 2003.

Etymologie

Der antike lateinische Name der Salzach lautete

Iuvarus bzw. Ivarus.

Der Name kam von der keltischen Flussgottheit

Iuvavo,

der göttlichen Personifikation der Salzach. Den Namen dieses Gottes hatten die Römer zudem später leicht latinisiert für die römische Stadt

Iuvavum

übernommen.

Ivarus

wurde jedoch nur der Unterlauf sowie die in die Salzach fließende Saalach genannt, da der Oberlauf einen eigenen Namen,

Isonta,

besaß.

Die Salzach verdankt ihren heutigen Namen der Salzschifffahrt, die bis ins 19. Jahrhundert auf dem Fluss betrieben wurde.

Bis nach 1800 hieß der Fluss allgemein

Salza

(also gleich wie ein niederösterreichisch-steirischer Fluss).

https://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth-Vorstadt

Elisabeth-Vorstadt
(früher Froschheim,
gelegentlich auch Plainviertel genannt)

ist ein Stadtteil der Statutarstadt Salzburg.

Er liegt zwischen der Salzach und dem Salzburger Hauptbahnhof und ist teils urban, teils von Wohnvillen geprägt.

Jakob Alt - Blick auf Salzburg - 1844

Jacob Alt (1789-1872):
German: Blick auf Salzburg, 1844.
Albertina, Vienna.

Geschichte und Bauten

Der alte Stadtteil

Froschheim

entstand bald nach der Salzachregulierung und dem Beginn der Schleifung der Lodronschen Stadtbefestigung im Jahr 1861. Der Name des heute städtischen Siedlungsraumes, der durch die häufigen Überschwemmungen und die einst zahlreichen Frösche verständlich wird, wurde früher auch

Froschham

genannt. Er umfasste eine Gruppe kleiner Bauernweiler mit Dreyergut, Patzengut, Dagghofergut und Helmreichgut.[3]

Der Name Froschheim scheint als

„Froscham“

schon auf dem ältesten Vermessungsplan der Stadt und seiner Umgebung 1789 (A.F.H. Naumann, Mappa der hochfürstl. Residenz Stadt Salzburg … und umherliegenden Burgfried) auf.

Schon 1109 scheint ein Pilgrimus von Froschheim urkundlich erwähnt. Der dortige schmale Gehölzsaum an der Salzach hieß früher Caspisau, die Felder Caspisfelder, benannt nach dem Caspisschlössl der Herren von Caspis, das im Jahr 1685 errichtet, später auch Schloss Schöneck und danach Villa Haimerle genannt wurde und heute als Pfarrhof und Kindergarten genutzt wird.

An der Ecke Plainstraße und Bayrisch-Platzl-Straße befindet sich das auf das 16. Jahrhundert zurückgehende Bayrische Platzl, eine angebliche Freistätte von Gesandten der Bayernherzöge, an dem Bayern die Auslieferung von Missetätern fordern konnte.

Die Straße außerhalb der heutigen Westbahn nach Bergheim und Maria Plain, die heutige Elisabethstraße, hieß bis 1897 Froschheimer Hauptstraße.

Auf dieser führt schon seit 1705 ein alter Wallfahrtsweg, gekennzeichnet durch die Geheimnissäulen auf dem Weg zur dortigen Wallfahrtsbasilika.

Das Salzachufer mit dem alte Treppelweg erstreckte sich vor der Regulierung der Jahre nach 1860 etwa dort, wo heute die Bergheimer Straße verläuft. Die heutige Plainstraße stammt aus der Zeit um 1900.

Am Hauptbahnhof endet die Westbahn, die nach Westen weiterführende Bahnstrecke führt über Salzburg-Taxham nach Bayern (Bahnstrecke Rosenheim–Salzburg).

Salzburger Hauptbahnhof um 1870

Franz Heinrich:
Der Salzburger Hauptbahnhof (Aquarell von Franz Heinrich), um 1870
Salzburg Museum, Inv.-Nr. 18/54

Nächst der Salzach entstand nördlich der Bahnlinie, wo heute der Gebirgsjägerplatz mit seinen umgebenden Bauten steht, nach 1860 der Salzburger Schlachthof.

Als erste Straße zur Salzach hin wurde zwischen 1880 und 1900 zuerst die Stauffenstraße, eine Straße mit Blick gegen den seit 1816 zu Bayern gehörenden Hohenstaufen, mit ersten Villen bebaut.

Weiter nördlich war direkt an der regulierten Salzach der erste Standort der Trabrennbahn, die später mehrfach übersiedelte.

Als 1902 die Ludwig-Victor-Brücke an der Stelle der heutigen Lehener Brücke erbaut wurde, erlebte dieser Siedlungskern einen weiteren Aufschwung.

Seit 1977 gibt es mit dem Pioniersteg einen zweiten Übergang von Froschheim nach Lehen.

Nach der Errichtung der Bahnanlagen und des Hauptbahnhofes wurde der Name Froschheimer Hauptstraße im Jahr 1901 in Bürgerfeldstraße und zu Ehren von Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn (Sissi) 1904 in Elisabethstraße umbenannt. Initiatoren dieser Umbenennung waren Bürgermeister Franz Berger und der Großgrundbesitzer und Gemeinderat Sylvester Oberberger.

Am 15. Juli 1901 bekam der Bahnhofsvorplatz auch sein Elisabeth-Denkmal – eine Statue, die 1918 (Zusammenbruch der österreich-ungarischen Monarchie) abgedeckt und 1924 nach Hellbrunn verbracht wurde, 2002 aber an ihren angestammten Platz zurückkehrte.

Der Stadtteil wurde kurze Zeit nach dem Ersten Weltkrieg (offensichtlich als Zeichen der Loslösung von monarchischen Vorbildern) wieder in Froschheim umbenannt. Die Bezeichnung wird aber heute allgemein nur für den salzachnahen kleinstrukturierten Siedlungsraum verwendet.

In den letzten Jahren der Monarchie gehörte dieser Raum zu den wichtigen Stadterweiterungsgebieten von Salzburg.

Sylvester Oberberger entwickelte auf seinen Gründen das Konzept einer Villenvorstadt. Gleichzeitig setzte er sich seit 1898 für die Umbenennung von Froschheim in Elisabeth-Vorstadt ein.

Das neben dem Bahnhof wichtigste Bauwerk des Stadtteiles war lange das Hôtel de l’Europe mit seinen weitläufigen Parkanlagen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Erschließung und Bebauung von der Stadt vorangetrieben und es entstand die westlich der Haunspergstraße heute noch bestehende Bebauung mit Mehr- und Einfamilienhäusern, teilweise in ausgeprägt zeittypischer Bauweise und von Schülern bekannter Architekten wie Peter Behrens. Diese Zone des Stadtteils steht inzwischen unter Ensembleschutz, für einige Gebäude bestehen Erhaltungsgebote.

Die heutige Pfarrkirche Salzburg-St. Elisabeth (Europäische Friedenskirche) bestand als kleinere Filialkirche Froschheim von St. Andrä ab 1931, und wurde von Kalasantiner-Patres, ab 1934 von Jesuiten-Patres betreut. 1938 wurde St. Elisabeth eine eigene Pfarre. Nächstgelegen der Kirche St. Elisabeth sind heute eine Volks- und Hauptschule untergebracht. Die Hauptschule wurde 1930–1931 erbaut und 1944 durch Bomben schwer beschädigt.

Das Kieselgebäude, heute Einkaufszentrum und darüber von großen Büroräumen genutzt war ursprünglich ein Druck- und Verlagshaus (Berglandbuch, Tageszeitung Salzburger Volksblatt) und wurde 1926 nach den Plänen von Wunibald Deininger errichtet. Der Umbau 1987–1989 erfolgte durch Wilhelm Holzbauer, wobei die denkmalgeschützte markante Vorderfront des Gebäudes erhalten blieb. Es steht unter Denkmalschutz.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Stadtteil von den Bombenangriffen auf den Hauptbahnhof mehrfach schwer getroffen.[4]

Auch die schon vor dem Krieg begonnene neue Kirche wurde schwer beschädigt. 1953–1955 wurde sie dann nach Plänen von Bruno Maria Apollonj Ghetti neu errichtet. Der große kellerartige Raum der Vorkirche war als Unterkirche geplant, diente später aber für einige Jahrzehnte der Elisabethbühne als vielbesuchter Veranstaltungsort. Ein geplanter Kirchturm wurde aus Kostengründen nicht verwirklicht. 1972 erfolgte der Bau der Pestalozzi-Volksschule.

Durch die teilweise Zerstörung des Hôtel de l’Europe durch Fliegerbomben und die nachfolgende Abtragung des Gebäudes wurde auch Platz frei für die dichte Bebauung östlich der Elisabethstraße, insbesondere die Wohnanlagen für Postbedienstete rund um den Südtiroler Platz. 1953 wurde das nunmehrige Hotel Europa[5] errichtet, mit 15 Stockwerken das erste und lange Zeit höchste Hochhaus Salzburgs. Es wurde bei einem Umbau in den ersten Jahren nach 2000 leicht verändert. In den 1970er Jahren erfolgte eine weitere Umgestaltung des Südtiroler Platzes durch die Errichtung der ursprünglich beliebten, zeitweise aber auch umstrittenen Forum-Anlage mit den Zyla-Türmen und dem Haus der ehemaligen Bundesländer-Versicherung, heute UNIQA. Eine Adaptierung und ein weiterer Ausbau des Forums zu erweiterten Einkaufszentrum wurde 2011 abgeschlossen.

1955 wurde das Heizkraftwerk Mitte erbaut. Anfangs ein Zweckbau, wurde nach einigen Umbauten 1999–2003 neu aufgebaut. Da es sich unmittelbar an der weit einsehbaren Salzachböschung und direkt in der Pufferzone des UNESCO-Welterbes Historisches Zentrum der Stadt Salzburg befindet, wurde versucht durch eine Gestaltung mit schwarzer Kuben (Blöcke und Schlot) die Stadt-Silhouette wenig zu beeinträchtigen. Ungeachtet dessen wurde der Bau wegen seiner und auffällig dunklen Farbe und der fehlenden Kleingliedrigkeit kritisiert.

Der Bahnhofsvorplatz, der Südtiroler Platz, wurde mehrfach umgebaut.

1988 wurde der Vorplatz als Verkehrsknoten des Bus- und O-Bus-Verkehrs völlig neu gestaltet.

Seit 1996 befindet sich der Lokalbahnhof unterirdisch.

Von 2010 bis 2014 wurde das Bahnhofsgebäude selbst und die Bahnanlagen den modernen Erfordernissen angepasst.

Auch hier wurde auf restauratorische Aspekte des denkmalgeschützten Aufnahmegebäudes und auf mögliche Auswirkungen auf das Gebiet des Weltkulturerbes der Stadt Rücksicht genommen.

Mag. Ingrid Moschik,
Österreichische Staatsmündel-Künstlerin

Dieser Beitrag wurde unter #AltSalzburg, #Salzburg, Austrian coercive ward artist, Österreichische Staatsmündel-Künstlerin, Bilder aus Alt-Salzburg, Mag. Ingrid Moschik, Max Ravizza, Max Ravizza – Verlag in München von circa 1839 bis circa 1890, Max Ravizza München, Salzach, Salzburg 1869, Salzburg = (lateinisch) Juvavum = Iuvavum – Oppidum Iuvavum (14 v. Chr. bis 739), Salzburg – Elisabeth-Vorstadt (1901 bis heute) = Froschheim (Mittelalter bis 1901), Salzburg – Elisabeth-Vorstadt – Hauptbahnhof (1860 bis heute), Salzburg – Maria Plain – Ortsteil der Flachgauer Gemeinde Bergheim, Salzburg – Maria-Plain, Salzburg – Plainberg = Plainhügel = Plain – Etymologie 1 lat. plagina “Abhang Hochebene” – lat. plaga “Feld Hang Landstrich”, Salzburg – Salzburg-Stadt (um 715 bis heute) = (lateinisch Oppidum) Iuvavum = Juvavum (14 v. Chr. bis 7. Jh.) abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s