zugeschrieben Franz Segl, Musiker und Fotograf in #Salzburg, cdv, um 1860 Friedhof von St. Peter, Foto nach Aquarell, um 1850

Franz Segl, Franz Segl Salzburg, Franz Segl (1814 -1880 Salzburg) – Salzburger Dom-Musikus und Fotograf von circa 1856 bis in die 1870er, Dr. Timm Starl (*1939 Wien - ) - österreichischer Kulturwissenschaftler Fotohistoriker Ausstellungskurator FOTOGESCHICHTE-Gründer, E. Hüllverding, Ed. Hüllverding – Gmunden, Eduard Hüllverding - Gmunden Pfarrgasse No. 31, Eduard Hüllverding - Buch- und Kunsthandlung in Gmunden (1861 bis circa 1865), Eduard Hüllverding - Schwager von Ferdinand Meyer (um 1812 – 1885) - “Prandel & Meyer” - Verlagsbuchhandlung mit Antiquariat und Sortiment in Wien I. Tuchlauben 522, E. Mänhardt, Emil Mänhardt Gmunden Ischl, Emil Mänhardt – Committent der Firma Moritz Perles, Emil Mänhardt - Buch und Kunsthandlung in Ischl und Gmunden von 1864 bis 1890er, Verlag Mänhardt - Gmunden 1920-30er, Salzburg - Stift Sankt Peter = Erzabtei St. Peter (um 696 bis heute), Salzburg - Archiabbatia sancti Petri Salisburgensis (ca. 696 bis heute), Salzburg - Petersfriedhof = Friedhof (des Stiftes) St. Peter (um 700 bis heute), Salzburg - Margarethenkapelle (1491 bis heute), Salzburg - Katakomben = Eremitorium (5. Jahrhundert bis heute), Salzburg – Kapitelplatz – Pferdeschwemme (1732 bis heute), Salzburg – Kapitelschwemme (1732 bis heute), Salzburg – Schloss Altenau (1606 – 1612), Salzburg – Schloss Mirabell (1612 bis heute), Salzburg – Schloss Mirabell – Schloss- und  Garten-Anlage am rechten Salzachufer (1606 bis heute), Salzburg – Schloss Mirabell – Schloss “Wunderschön” – Etymologie 1 lat. mirabile “bewundernswert” + bella “schön”, Salzburg – Schloss Mirabell – Die zwei “Faustkämpfer” am südlichen Eingang zum Mirabellgarten (um 1700), Salzburg – Mönchsberg, Salzburg – Mönchsberg – circa 1200 m langer und 500 m (ü.ber A.dria) hoher Bergrücken von Mülln im Norden bis zum Festungsberg im Süden, Salzburg – Mönchsberg – ein nordsüdlich verlaufender Bergrücken am linken bzw. westlichen Salzachufer, #Salzburg, Salzburg-Land, Salzburg-Stadt, Salzburg – Salzburg-Stadt (um 715 bis heute) = (lateinisch Oppidum) Iuvavum = Juvavum (14 v. Chr. bis 7. Jh.), Salzburg – Elisabeth-Vorstadt (1901 bis heute) = Froschheim (Mittelalter bis 1901), Salzburg – Elisabeth-Vorstadt – Hauptbahnhof (1860 bis heute), Salzburg – Plainberg = Plain - Ortsteil der Flachgauer Gemeinde Bergheim, Salzburg – Plainberg = Plainhügel = Plain – Etymologie 1 lat. plagina “Abhang Hochebene” – lat. plaga “Feld Hang Landstrich”, The Austrian Federal Chancellery, Bundeskanzleramt Österreich, BKA, Ballhausplatz 2, Sparismus, Sparen ist muss,  Sparism, sparing is must Art goes politics, Zensurismus, Zensur muss sein, Censorship is must, Mag. Ingrid Moschik, Mündelkünstlerin, ward artist, Staatsmündelkünstlerin, political ward artist, Österreichische Staatsmündelkünstlerin, Austrian political ward artist

“Friedhof von Salzburg”

Stift Sankt Peter Salzburg (Erzabtei St. Peter)
St. Peter Bezirk 1, 5010 Salzburg

https://de.wikipedia.org/wiki/Stift_Sankt_Peter_(Salzburg)

Stift Sankt Peter,
auch Erzabtei St. Peter
(lat. Archiabbatia sancti Petri Salisburgensis),

in Salzburg ist das älteste bestehende Kloster im deutschen Sprachraum. Die Mönche leben hier nach der Benediktusregel.

Stift St Peter2

Erzabtei Sankt Peter mit Stiftskirche, Salzburg.
GNU, 2007.

Geschichte

St. Peter in Salzburg wurde vom heiligen Rupert um 696 zur Mission in den Südostalpen gegründet bzw. wiederbelebt.

Funde von Mauerresten unter dem Altar der heutigen Stiftskirche, welche auf das fünfte Jahrhundert datiert wurden, deuten darauf hin, dass schon zu Zeiten des hl. Severin an dieser Stelle ein erster kirchlicher Bau vorhanden war, der vermutlich von einer kleinen romanischen Mönchsgemeinschaft erbaut und von Rupert erneuert und erweitert wurde.

Bis 987 war das Amt des Bischofs mit dem des Abtes durch Personalunion verbunden, doch blieb St. Peter trotz der in diesem Jahr erfolgten Trennung der beiden Ämter noch bis 1110 die Residenz des Salzburger Erzbischofs.

Im Mittelalter war das Stift Sankt Peter vor allem wegen seiner hervorragenden Schreibschule bekannt.

Es ist auch das Mutterkloster der Benediktinerabtei Admont in der Steiermark. 1074 wurden 12 Mönche von St. Peter nach Admont gesandt, um dort ein klösterliches Leben zu beginnen.

Im 15. Jahrhundert schloss sich das Stift der Melker Reform an.

1622 errichtete Erzbischof Paris von Lodron die Benediktiner-Universität Salzburg, die bis zu ihrer Aufhebung 1810 mit dem Kloster eng verbunden war.

Franz Xaver Kinnig Stift St Peter in Salzburg ubs G 1268 I

Franz Xaver Kinnig:
Stift St. Peter in Salzburg, Kupferstich; 1769.

Die Bemühungen von Abt Petrus Klotz um eine Katholische Universität wurden 1926 durch die Gründung des Studienkollegs der Benediktiner, des Kolleg St. Benedikt, belohnt – ein Vorgang, der später zur Wiederbegründung der Universität Salzburg führen sollte.

1927 erfolgte die Erhebung St. Peters zur Erzabtei.

In der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft wurden die Mönche vertrieben, das Kloster aber nicht aufgehoben.

Die Mönche kehrten nach dem Krieg zurück.

Zuletzt leitete nach dem kurzen Abbatiat von Erzabt Bruno Becker (2009-10) von April 2010 bis April 2013 P. Benedikt Röck OSB die Erzabtei als Administrator.

Am 30. Jänner 2013 wählte der Konvent des Stiftes Prior Korbinian Birnbacher zum neuen Erzabt von St. Peter. Er erhielt am 21. April 2013 in der Stiftskirche die Abtsbenediktion durch den Salzburger Erzbischof. Dem Stift gehören zurzeit 24 Mönche an (Stand: Jänner 2016).

Salzburg235

Blick vom Mönchsberg nordwärts auf die Stadtkrone, im Besonderen auf den Sankt-Peter-Komplex.
Andres rus.

https://de.wikipedia.org/wiki/Petersfriedhof_Salzburg

Der Petersfriedhof
(Friedhof des Stiftes St. Peter)

ist neben dem Friedhof des Stiftes Nonnberg die älteste christliche Begräbnisstätte Salzburgs.

Durch seine Lage am Fuß des Felsens des Festungsberges und sein malerisches Umfeld, das immer wieder neue Blickwinkel eröffnet, war der Petersfriedhof ein bevorzugtes Thema der Malerei und Dichtung des 19. Jahrhunderts.

Salzburger st peters friedhof 2

Cemtery St. Peters in Salzburg. In the background the cathedral.
MathiasKabel, 2005.

Geschichte

Der Friedhof St. Peter ist mit höchster Wahrscheinlichkeit gleich alt wie das Kloster St. Peter selbst, geht also auf die Zeit um das Jahr 700 zurück.

Aber schon in der Zeit der Völkerwanderung gab es einen Friedhof in diesem Raum.

Zuerst war der Friedhof nur für Klosterangehörige bestimmt.

Ein erster urkundlicher Nachweis ist die Verleihung des Begräbnisrechtes durch Erzbischof Konrad I. von Abensberg vom 22. März 1139. Der Friedhof war damals vermutlich kleiner als heute oder besaß eine andere Form, da im Raum zwischen der Kreuzkapelle und der Stiftskirche damals das Kloster St. Peter stand.

Der älteste erhaltene Grabstein dieses Friedhofes ist jener von Abt Dietmar († 1288). Der Grabstein trägt die Inschrift † VI. K. Martii. Obiit. I Dietmar. Abas. S. Pet.

Aus dem Jahr 1300 stammt ein Grabstein mit dem ältesten Familienwappen und der Inschrift Hie leit her Man Gaerr… (Beide Grabsteine heute im Kreuzgang des Klosters).

Viele Verstorbene aus namhaften Geschlechtern des Mittelalters sind hier beerdigt, wie 1327 Heinrich von Prunning, 1343 Wulfingus und 1358 Wulfingus Junior von Goldek (aus dem Geschlecht der Herren von Goldeck), 1360 Ann de Nusdorferin aus dem Geschlecht der Herren von Nussdorf.

Aus späterer Zeit ist das Familiengrab der Herren von Keuczl (Keutzl, seit 1589), jenes der Herren von Lasser (nach 1530), 1538 ein Warbar von Keutschach und das Grab von Werner von Raittenau zu Langenstein (1593), dem Vater von Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau bemerkenswert.

Eine mittelalterliche Begräbnisgruft für Mönche wurde im Friedhof St. Peter 1865 entdeckt, aber im gleichen Jahr wieder vermauert.

Unter Abt Petrus (1436–1466) wurde der Friedhof mit einer Friedhofsmauer umgeben.

Die erste Friedhofsordnung stammt von Abt Beda Seeauer (1753–1785).

Franz Barbarini Peterskirchhof in Salzburg c1850 ubs G 1058 II

Franz Barberini (1804-1873):
Peterskirchhof in Salzburg, etwa 1850.
Universitätsbibliothek Salzburg.

Mit Kundmachung vom 9. Dezember 1878 wurde der Friedhof für Beerdigungen gesperrt, da der Salzburger Kommunalfriedhof damals als künftig einziger Friedhof der Stadt galt.

JM Bayrer Der St Peters-Kirchhof in Salzburg c1840 ubs G 1057 II

J. M. Bayrer:
Der St. Peters-Kirchhof in Salzburg, Stahlstich; um 1840.
Universitätsbibliothek Salzburg.

Der Folgen der Friedhofsauflassung für das Stadtbild war man sich damals aber nicht bewusst.

Johann Heinrich Bürkel - Graveyard of St. Peter's in Winter - WGA03729

Heinrich Bürkel (1802-1869):
Graveyard of St. Peter’s in Winter, 19th century.
Residenzgalerie Salzburg.

Um 1900 traten bereits größere Verfallserscheinungen auf. Damals wurde übrigens auch diskutiert, den Friedhof teilweise aufzulösen und den Grund für die Personen-Standseilbahn auf den Festungsberg zu nutzen. Der Plan scheiterte in der Folge am beharrlichen Widerstand des Klosters als Grundeigentümer.

BASA-237K-1-351-85-Salzburg

Български: Залцбург
Deutsch: St. Peters-Friedhoff, Salzburg, vor 1940.

Bis 1930 hat das Kloster auf eigene Rechnung gemeinsam mit einigen Grufteignern den Erhalt des Friedhofs gewährleistet. Dieses Bemühen anerkannte der Magistrat der Stadt in der Folge, in dem er ab 24. März 1930 Neubestattungen auf diesem Friedhof grundsätzlich wieder zuließ.

Margarethenkapelle

In der Mitte des Friedhofs steht die Margarethenkapelle.

Salzburger st peters friedhof kapelle2

Salzburg St-Peters cemetry Margarethenkapelle.
MathiasKabel, 2005.

Diese kleine Kirche ist ein einheitlicher spätgotischer Saalbau. Bei Grabungen in der Kirche stieß man auf vorromanische Reste der früher hier stehenden alten Amanduskapelle, die vom heiligen Rupert erbaut worden war.

Unter Erzbischof Arno erneuert, wurde sie nach einem Brand im Jahr 1127 wieder hergestellt.

Die heutige Kirche wurde anstelle der baufällig gewordenen alten Kirche in den Jahren 1485 bis 1491 zu Ehren der heiligen Margarethe errichtet.

Bemerkenswert sind die Schlingrippengewölbe im Inneren der Kirche. Die Madonna der Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert. An der äußeren Kirchenwand sind die Grabplatten vieler Äbte und Adeliger eingelassen.

Neugotische Ergänzungen sind v.a. die Chorschlussfenster und der kleine Altar

https://de.wikipedia.org/wiki/Katakomben_Salzburg

Am Rand des Salzburger Petersfriedhofs befinden sich erhöht

die Katakomben,

die in den Festungsberg gehauen wurden. Sie sind höchstwahrscheinlich spätantik-frühchristlichen Ursprungs und dienten trotz ihres Namens nicht als Begräbnisstätten sondern wohl als frühchristliche Versammlungsorte.

Salzburg Petersfriedhof Katakomben

English: The „catacombs“ above the Petersfriedhof
Deutsch: Die sogenannten Katakomben über dem Petersfriedhof in Salzburg
Gudrun Meyer, 2012.

Weiterführende Biographie nach Dr. Timm Starl und weitere Beispiele von
“Karl Segl – Dom-Musikus und Fotograf in Salzburg”
auf Sparismus:

zugeschrieben Franz Segl, Musiker und Fotograf in #Salzburg, cdv, um 1860 Maria Plain am Plainberg, Foto nach Aquarell
https://sparismus.wordpress.com/2016/07/26/zugeschrieben-franz-segl-musiker-und-fotograf-in-salzburg-cdv-um-1860-maria-plain-am-plainberg-foto-nach-aquarell/

Mag. Ingrid Moschik,
Österreichische Staatsmündel-Künstlerin

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