Baldi & Würthle, Fotograf & Verlag, #Salzburg, #90, #Gosauzwang, Soleleitung-Brücke, #Gosaubach, #Gosauschlucht, um 1863

G. Baldi Salzburg, Gregor Baldi Salzburg, Gregor Baldi (1814 Telve Val Sugana Trentino – 1878 Salzburg) – österreichischer Fotograf und Kunsthändler in Salzburg, G. Baldi – Fotoatelier in Salzburg von Jänner bis April 1874, Dr. Timm Starl (*1939 Wien - ) - österreichischer Kulturwissenschaftler Fotohistoriker Ausstellungskurator FOTOGESCHICHTE-Gründer, Gosau – Etymologie 1 gos + a(ch) “Gussbach Sturzbach”-  fluminis Gosach (1231) – Gosa (1261) – idg. *gheus- *ghus- “giessen” + idg. *akh- ekh- “Wasser”, Gosau – Erschliessung des waldreichen Salzkammerguts entlang des Gosaubachs durch Mönche des Stiftes St. Peter in Salzburg (1231), Gosaubach – links- bzw. westseitiger Zufluss des Hallstätter See, Gosautal – links- bzw. westseitige Einkerbung in das Hallstätter-See-Becken, Gosaumühle – links- bzw. westseitige Einmündung des Gosaubaches in den Hallstätter See, Gosauzwang – mit “Zwang” zu überbrückender Verlauf der Soleleitung von Hallstatt nach Ischl und Ebensee (um 1600 bis 1775), Gosaubrücke = Gosauzwang-Brücke (1775 bis heute), Gosauschlucht, Gosaugraben, The Austrian Federal Chancellery, Bundeskanzleramt Österreich, BKA, Ballhausplatz 2, Sparismus, Sparen ist muss,  Sparism, sparing is must Art goes politics, Zensurismus, Zensur muss sein, Censorship is must, Mag. Ingrid Moschik, Mündelkünstlerin, ward artist, Staatsmündelkünstlerin, political ward artist, Österreichische Staatsmündelkünstlerin, Austrian political ward artist

“BALDI & WÜRTHLE
Photographische Anstalt
SALZBURG
Riedenburg, Villa Baldi,
No. 17”
“90. Gos(s)auzwang.”

Gosauzwang
Gosauzwang, 4823 Hallstatt

https://de.wikipedia.org/wiki/Gosauzwang

Gosauzwang heißen:

Gosauzwang (Gemeinde Hallstatt), Katastralgemeinde von Hallstatt, Bezirk Gmunden, Oberösterreich

Gosauzwang (Schlucht), Talenge am Unterlauf des Gosaubachs

Gosauzwang (Soleleitungsbrücke), Bauwerk der Leitung von Hallstatt zur Saline Ebensee

https://de.wikipedia.org/wiki/Gosauzwang_(Soleleitungsbr%C3%BCcke)

Der Gosauzwang

ist eine zwischen 1755 und 1758 erbaute Soleleitungs-Brücke bei Hallstatt im oberösterreichischen Salzkammergut.

Sie liegt im UNESCO-Welterbegebiet Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut und steht unter Denkmalschutz.

Gosauzwangbrücke Soleleitung

Deutsch: Gosauzwangbrücke/Soleleitung.
Austriantraveler, 2011.

Baugeschichte

Aufgrund der beschränkten Holzressourcen des inneren Salzkammerguts war es Ende des 16. Jahrhunderts nicht mehr möglich, die gesamte in Hallstatt gewonnene Sole im Ort zu versieden. Die Errichtung eines neuen Pfannhauses im waldreicheren Traunseegebiet erforderte allerdings den Bau einer Soleleitung vom Hallstätter Salzberg über Ischl nach Ebensee.

Unter der Leitung des Ischler Bergmeisters Kalß wurde die 34 Kilometer lange Soleleitung in den Jahren 1595 bis 1607 realisiert. Dabei wurde der Strenn aus insgesamt rund 13.000 bis zu viereinhalb Meter langen Holzröhren (Deicheln) zusammengesetzt.

Das schwierigste Teilstück stellte die Überquerung des Gosaubachs dar. Dort teilte sich die Rohrleitung ursprünglich in drei hölzerne und mit eisernen Ringen bewehrte Rohrstränge, in denen die Sole vom rechten Talhang herabfloß, auf einer Holzgerüstung den Bach übersetzte und dann unter Druck – im Zwange – die jenseitige Steilböschung hinaufstieg.

Materielle Zeugen dieser ältesten Bachübersetzung sind nicht erhalten geblieben, bloß der Name: Gosauzwang.

Infolge des steigenden Salzbedarfs musste 1756 neben den beiden vom Hallstätter Salzberg nach Ischl und Ebensee führenden Soleleitungssträngen noch ein dritter gelegt werden. Im Zuge der Arbeiten für diese Soleleitung wurde für die Überquerung des Gosaubachs eine auf hohen Steinpfeilern verlegte Brücke über den großen Gefällsbruch errichtet.

Unter der Leitung des Hallstätter Salinenmeisters Josef Spielpichler wurden 1757 die hölzernen Brückenfelder, das sogenannte Spannwerk, gebaut, auf dem dann der Strenn mit gleichmäßig geringem Gefälle verlegt werden konnte. Dadurch war es möglich, den mit den technischen Mitteln der damaligen Zeit nur schwer beherrschbaren Druck in der Rohrleitung drastisch zu reduzieren.

Gosauzwang (um 1800)

Deutsch: Zeichnung des Gosauzwanges, einer Soleleitungsbrücke zwischen Hallstatt und Ebensee, um 1800.
Scan aus: Rudolf Lehr — Landeschronik Oberösterreich, Wien: Verlag Christian Brandstätter 2004 S. 169 ISBN 3-85498-331-X.
Illustration ursprünglich aus: Joseph August Schultes — Reisen durch Oberösterreich in den Jahren 1794, 1795, 1802, 1803, 1804 und 1808, Tübingen: Cotta

Baubeschreibung

Die Soleleitungsbrücke die auf fünf schlanken Pfeiler aus Kalkstein-Quadermauerwerk das Gosaubach-Tal überspannt, galt bereits zur Entstehungszeit als eines „der merkwürdigsten und kühnsten“ technischen Bauwerke des Kammerguts. Mit der Verjüngung der Pfeiler wird perspektivisch wirksam die Höhenentwicklung dynamisiert. Das alte Tragwerk nahm mit den Sprengwerken diese Bewegung auf, leitete sie in die Horizontale über und ließ sie in den Widerlagern ausklingen. Durch den Umbau des Tragwerks ist ursprüngliche Wirkung zum Teil verlorengegangen.

Technische Beschreibung

Die Pfeiler sind mit einer Querschnittsfläche an der Basis von 4,0 × 4,0 m, am Auflager von 2,4 × 2,4 m und einer maximalen Höhe von 30 m äußerst schlank ausgeführt. Das Tragwerk, welches in 6 Brückenfelder mit Weiten zwischen 16 und 21 m unterteilt ist, weist eine Gesamtlänge von 133 m auf. 1969 wurde das ursprüngliche, hölzerne Sprengwerk durch eine Stahlkonstruktion, deren seitliche Teile als horizontal verbrettertes Geländer ausgebildet sind, ersetzt.

http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/17173

Gosauzwang
(eindrucksvolles Bildmaterial)

Weiterführende Biographie nach Dr. Timm Starl und weiter Beispiele von
“Gregor Baldi – Kunstverlag und Fotograf in Salzburg”
auf Sparismus:

Gregor Baldi, Foto-Kunsthändler, #Salzburg, Wolfgang und Nannerl #Mozart am Klavier, Vater Leopold mit Violine, tote Mutter Anna im Oval, um 1780
https://sparismus.wordpress.com/2016/08/01/gregor-baldi-foto-kunsthaendler-salzburg-wolfgang-und-nannerl-mozart-am-klavier-vater-leopold-mit-violine-tote-mutter-anna-im-oval-um-1780/

Gregor Baldi, Foto-Kunsthändler, #Salzburg, Mönchsberger Bürgerwehr-Schanze, Stadtkrone, Hohensalzburg, Kapuzinerberg, um 1863
https://sparismus.wordpress.com/2016/08/05/gregor-baldi-foto-kunsthaendler-salzburg-moenchsberger-buergerwehr-schanze-stadtkrone-hohensalzburg-kapuzinerberg-um-1863/

Baldi & Würthle, Maler und Fotograf, #Salzburg, #Scotch #Aberdeen #Terrier auf Tischplatte, cdv, um 1868 https://sparismus.wordpress.com/2015/11/08/baldi-wuerthle-maler-und-fotograf-salzburg-scotch-aberdeen-terrier-auf-tischplatte-cdv-um-1868/

Mag. Ingrid Moschik,
Austrian political ward artist

Dieser Beitrag wurde unter #38000, #631, #999, #AltÖsterreich, BALDI & WÜRTHLE Salzburg, Baldi & Würthle – gemeinsames Fotoatelier in Salzburg von 1862 bis 1874, Gosau – Erschliessung des waldreichen Salzkammerguts entlang des Gosaubachs durch Mönche des Stiftes St. Peter in Salzburg (1231), Gosau – Etymologie 1 gos + a(ch) “Gussbach Sturzbach”- fluminis Gosach (1231) – Gosa (1261) – idg. *gheus- *ghus- “giessen” + idg. *akh- ekh- “Wasser”, Gosaubach – links- bzw. westseitiger Zufluss des Hallstätter See, Gosaubrücke = Gosauzwang-Brücke (1775 bis heute), Gosaugraben, Gosaumühle – links- bzw. westseitige Einmündung des Gosaubaches in den Hallstätter See, Gosauschlucht, Gosautal – links- bzw. westseitige Einkerbung in das Hallstätter-See-Becken, Gosauzwang – mit “Zwang” zu überbrückender Verlauf der Soleleitung von Hallstatt nach Ischl und Ebensee (um 1600 bis 1775), Gregor Baldi (1814 Telve Val Sugana Trentino – 1878 Salzburg) – österreichischer Fotograf und Kunsthändler in Salzburg, Hallstätter See, Karl Friedrich Würthle (1810 Konstanz Bodensee – 1902 Salzburg) – österreichischer Fotograf in Salzburg, Salzkammergut, Salzkammergut 1863 abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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