Miethke & Wawra, Kunsthandlung in #Wien, cdv, #Donaukanal, Fetzer’s Caffeehaus, #Leopoldstadt, Untere Donaustrasse 7, um 1867

Dr. Timm Starl (*1939 Wien - ) - österreichischer Kulturwissenschaftler Fotohistoriker Ausstellungskurator FOTOGESCHICHTE-Gründer, Miethke & Wawra, Verlag Miethke & Wawra in Wien, Miethke & Wawra (1861 – 1874 Kunst- und Photohandlung in Wien), Hugo Othmar Miethke (1834 Potsdam – 1918 Gutenegg bei Cilli), Carl Josef Wawra (1839 Wien - 1905 Wien), Wien – I. Innere Stadt – Kohlmarkt 6 – “Café Fetzer” (1852-1874), Wien – II. Leopoldstadt – Praterstrasse 8 bzw. Untere Donaustrasse 7 = Haus Dittmann (1833-1956) - Kaffeehaus Fetzer (1874), Wien – II. Leopoldstadt – Praterstrasse 4-6 – Café Stierböck (1790 bis nach 1839), Georg Fetzer ( ? Würzburg – 1874 Wien) – Wiener Kaffeehaus-Betreiber (1852-1874), Johannes Capistranus (1386 Capistrano L’Auila – 1456 Ilok Vukovar) - Wanderprediger Heerführer Inquisitor Judenverfolger, Johannes Capistranus = Giovanni da Capistrano (1386 – 1456) - Wanderprediger Heerführer Inquisitor Judenverfolger, Johannes Capistranus = John of Capitrano = Giovanni da Capistrano – Schutzpatron der Rechtsanwälte und Militärseelsorger, Wien - I. Innere Stadt – Stephansdom – Capistrankanzel - ehemals hölzerne Erhöhung am Stephansfreithof (um 1430-50), Wien - I. Innere Stadt – Stephansdom – Capistrankanzel (1451-1752 bis heute) – gothische Sandstein-Kanzel aussen an der Nordostseite, Wien - I. Innere Stadt – Stephansdom – Capistrankanzel = Capitran-Kanzel mit barockem Figuren-Überbau (1752 bis heute), Schwarzenberg-Denkmal (1867 bis heute), Karl Philipp von Schwarzenberg (1771 Wien – 1820 Leipzig) – österreichischer Heerführer,  Schwarzenbergplatz (1880 bis heute), Ernst Julius Hähnel (1811 Dreden – 1891 Dresden) – deutscher Bildhauer, Wien I. Innere Stadt – Graben, Wien I. Innere Stadt – Grabenhäuser (demoliert 1866), Wien I. Innere Stadt – Graben 619 = Elefantenhaus (demoliert 1866), Wien I. Innere Stadt – Grabengasse (1862-1866), Wien I. Innere Stadt – Schmalgasse = Schmalgässchen (1441-1886), Wien I. Innere Stadt – Schlossergasse = Schlossergasschen (1368-1866), #38000, #631, #999, The Austrian Federal Chancellery, Bundeskanzleramt Österreich, BKA, Ballhausplatz 2, Sparismus, Sparen ist muss,  Sparism, sparing is must Art goes politics, Zensurismus, Zensur muss sein, Censorship is must, Mag. Ingrid Moschik, Mündelkünstlerin, ward artist, Staatsmündelkünstlerin, political ward artist, Österreichische Staatsmündelkünstlerin, Austrian political ward artist

“KUNSTHANLDUNG Stadt Plankengasse 7

MIETHKE & WAWRA

Kais., königl. priv.
 KUNSTHÄNDLER

 in

WIEN

Vervielfältigung jeder Art vorbehalten

Photographische Anstalt der Kunsthandlung

Landstrasse Hauptstrasse 95”

“Kaffeehaus FETZER”

Weitere Ansichten von
“Kaffehaus Fetzer in Leopoldstadt”
auf Sparismus:

Staatsdruckerei, Wien, 1858, Blick von der Franz-Josefs-Kaserne auf die Untere Donaustrasse
Veröffentlicht am August 18, 2014 von sparismus

“Fec. Charles Scolik sen. k.u.k. Hofphotograph.
Wien VIII., Piaristengasse 48.”
Platinotypie, 1891
Salzpapier-Abzug der k.u.k. Staatsdruckerei, 1859
Wien I., Innere Stadt,
Bllick von der Franz-Josefs-Kaserne
über den Wienkanal auf
Wien II., Leopoldstadt,
die Untere Donaustrassse (1857 bis heute),
linkerhand Jünglings Kaffeehaus,
mittig der Beginn der Pratersrasse mit dem Gasthof / Hotel Zum Goldenen Lamm und der Abzweigung zur Großen Mohrengasse (1862 bis heute),
rechterhand das Café Fetzer (Stierböck) und vorgelagertem Fiakerplatz
“Bild 32
WIEN – INNERE STADT – 1850-1860
Herausgegeben von Helfried Seemann und Christian Lunzer
Album, Verlag für Photographie
2006, 2. Auflage”

https://www.wien.gv.at/wiki/index.php?title=Caf%C3%A9_Fetzer

Café Fetzer (1, Kohlmarkt 6)

Georg Fetzer, der Begründer dieses Kaffeehauses, war aus Würzburg nach Wien gekommen und begann seine Karriere als Feuerbursche im Café Stierböck. Bald schwang er sich zum Zahlmarqeur auf.

In den anfänglichen 1840er Jahren nahm er zunächst das Café Stierböck in Pacht und führte dieses Geschäft bis 1852 fort.

Daraufhin übernahm er das Kaffeehaus Daum von Josef Daum dem Jüngeren. Von da an hieß das Kaffeehaus Daum Café Fetzer.

Der Besitzer Georg Fetzer hielt hohe Stücke auf seinen Schanigarten, der den großen Vorplatz vor seinem Kaffeehaus umgab. Für die in riesigen Töpfen eingepflanzten Bäume unterhielt er ein eigenes Glashaus in der Roßau. Am 19. April 1871 starb Georg Fetzer.

Bis dahin war das Lokal immer sehr gut besucht und äußerst beliebt gewesen. 1874 wurde der Kammerhandel für immer gelöscht.

Literatur

Gustav Gugitz: Das Wiener Kaffeehaus. Ein Stück Kultur- und Lokalgeschichte. Wien: Deutscher Verlag für Jugend und Volk 1940, S. 195-196
Adolf Scherpe: Die Entwicklung des Wiener Kaffeehauses. Eine lokalhistorische Studie. Wien: Verlag des illustrierten unabhängigen Tagblattes „Die Neue Zeitung“ 1919, S. 25

https://www.wien.gv.at/wiki/index.php?title=Caf%C3%A9_Stierb%C3%B6ck

Café Stierböck

(2, Praterstraße 4, bei der damaligen Schlagbrücke, heute Schwedenbrücke)

Das Kaffeehaus gehörte um 1779 dem Josef Grossinger, der es als Café und an Sonn- und Feiertagen ebenso als Tanzsaal betrieb.

1790 wurde es von Hieronymus Francesconi unter dem Namen „Der Tempel der Diana“ neu eröffnet. Es handelte sich um ein sehr großes Kaffeehaus, wobei ebenerdig ein Saal mit einem bemalten Gewölbe und zwei Billardtischen zu finden war, während im ersten Stock ein Zimmer ebenso mit zwei Billardtischen ausgestattet war, während ein anderes mit zwei Alkoven (Schlafnischen) versehen war.

Nach mehreren Besitzerwechseln ging das Kaffeehaus 1820 von Josefine Kerndl in den Besitz des

Jakob Stierböck,

ehemaliger Inhaber des Kaffeehauses Zum goldenen Löwen in der Leopoldstadt, über. Er kaufte auch das Nachbarhaus und richtete es 1821 ganz nach dem Geschmack und Stil der übrigen Kaffeehäuser an der Schlagbrücke (Café Hugelmann, Café Wagner, Café Jüngling) ein, wozu etwa eine mit Glas verschalte Terrasse zählte. Im ersten Stock wurden drei Spielzimmer eingerichtet. Wegen des großen Luxus‘ war das Kaffeehaus lange Zeit hindurch das Gesprächsthema in der Residenzstadt. Es diente nicht nur Schöngeistern als willkommener Rendezvousplatz, sondern war auch von Kaufleuten stark besucht, die hier ihre Geschäfte abzuwickeln pflegten. Stierböcks Kaffeehaus gehörte zu jenen Biedermeierkaffeehäusern, die über einen Billardsaal verfügten.

Im Jahr 1839 kaufte der Nachfolger von Jakob Stierböck,

Franz Stierböck,

das benachbarte Café Jüngling und vereinigte es mit seinem Kaffeehaus. Das Jüngling wurde vor allem von der jüdischen Bevölkerung besucht. Daneben, schreibt die Theaterzeitung, seien sowohl im Café Jüngling als auch im Café Stierböck auffallend viele Gäste verkehrt, die nichts verzehrten und nur nach Pfeifen, Zeitungen und Wasser verlangten. Diese Art Besucher verschafften dem vereinten Kaffeehäusern den Spitznamen „Die kleine Börse“.

Bis zum Abbruch des Hauses verblieb das Café in Besitz der Familie Stierböck.

Literatur

Gustav Gugitz: Das Wiener Kaffeehaus. Ein Stück Kultur- und Lokalgeschichte. Wien: Deutscher Verlag für Jugend und Volk 1940, S. 111-112
Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Hg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. Band 4: Profane Topographie nach den 21 Bezirken (2.-21. Bezirk). Wien: Jugend & Volk 1958, S. 37
Das Wiener Kaffeehaus. Von den Anfängen bis zur Zwischenkriegszeit (Katalog zur 66. Sonderausstellung des Historischen Museums der Stadt Wien), Wien: Eigenverlag der Museen der Stadt Wien 1980, S. 32, 59 und 62
Adolf Scherpe: Die Entwicklung des Wiener Kaffeehauses. Eine lokalhistorische Studie. Wien: Verlag des illustrierten unabhängigen Tagblattes „Die Neue Zeitung“ 1919, S. 19-21

https://www.wien.gv.at/wiki/index.php?title=Haus_Dittmann_(2)

Haus Dittmann mit dem Café Fetzer (um 1915)

Haus Dittmann (2,
Praterstraße 8, Untere Donaustraße 7; Konskriptionsnummer Leopoldstadt 579),

Doppeleckhaus mit trapezförmigem Grundriss und Stirnfassade am Eingang, erbaut nach Plänen von Josef Kornhäusel durch Baumeister Anton Hoppe (Baugenehmigung 8. Oktober 1832, Fertigstellung 1833; Veränderung 1843);

zweigeschossiges Herrschaftshaus mit gleichmäßiger Fensterverteilung, Architrav und Fries; Kaffeehaus (1874 Fetzer) und Hausherrenwohnung.

Abgebrochen und 1956 durch eine Wohnhausanlage ersetzt.

Wohnhaus Karl Renners 1918-1934 (Gedenktafel).

Literatur

Georg W. Rizzi / Roland L. Schachel: Die Zinshäuser im Spätwerk Josef Kornhäusels. Wien: Verein für Geschichte der Stadt Wien 1979 (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte, 4), S. 26 f.
Rupert Feuchtmüller: Die Praterstraße in der Wiener Leopoldstadt. Wien: Ed. Brandstätter 1992, S. 133

Weitere Beispiele und Geschichte von
“Verlag Miethke & Wawra in Wien”
auf Sparismus:

Miethke & Wawra, Kunst- und Photohandlung, Wien, Singerstrasse 889, um 1865, Anton von Fernkorn, Bildhauer
https://sparismus.wordpress.com/2014/06/03/miethke-wawra-kunst-und-photohandlung-wien-singerstrasse-889-um-1865-anton-von-fernkorn-bildhauer/

Miethke & Wawra, WIEN, 
LANDSRASSE, HAUPTSTRASSE 135, cdv, 1862, Anna Fromme, Bodenpolster, Sessel, Photoalbum, Puppe, Bücher https://sparismus.wordpress.com/2016/02/26/miethke-wawra-wien-iii-landstrasse-hauptstrasse-135-cdv-1862-anna-fromme-bodenpolster-sessel-photoalbum-puppe-buecher/

Miethke & Wawra, Kunsthandlung in Wien Plankengasse 7, Demolierung der #Grabenhäuser, #Elefantenhaus, #Steffl, St. Stephan, 1866
https://sparismus.wordpress.com/2016/05/23/miethke-wawra-kunsthandlung-in-wien-plankengasse-7-demolierung-der-grabenhaeuser-elefantenhaus-steffl-st-stephan-1866/

Miethke & Wawra, Kunsthandlung in Wien Plankengasse 7, Hähnels Schwarzenberg-Denkmal, dahinter Karlskirche, 1867
https://sparismus.wordpress.com/2016/07/06/miethke-wawra-kunsthandlung-in-wien-plankengasse-7-haehnels-schwarzenberg-denkmal-dahinter-karlskirche-1867/

Miethke & Wawra, Kunsthandlung in #Wien Plankengasse 7, #Steffl, #Stephansdom, Nordost-Seite, #Capistrankanzel, um 1867
https://sparismus.wordpress.com/2016/08/24/miethke-wawra-kunsthandlung-in-wien-plankengasse-7-steffl-stephansdom-nordost-seite-capistrankanzel-um-1867/

Miethke & Wawra, Kunsthandlung in Wien, Plankengasse 7, Januar 1868, Carl Fromme mit Gattin und Enkerln, sucht ihre Geschichte – bitte, ohne Zensur
https://sparismus.wordpress.com/2014/03/13/miethke-wawra-kunsthandlung-in-wien-plankengasse-7-januar-1868-carl-fromme-mit-gattin-und-enkerln-sucht-ihre-geschichte-bitte-ohne-zensur/

Miethke & Wawra, sv, circa 1870, Schloss #Schönbrunn bei Wien, Blick von Linke Wienzeile über Wienfluss auf das Hauptportal, linker Schlosslöwe https://sparismus.wordpress.com/2015/05/10/miethke-wawra-sv-circa-1870-schloss-schonbrunn-bei-wien-blick-von-linke-wienzeile-uber-wienfluss-auf-das-hauptportal-linker-schlosslowe/

Verlag von Miethke & Wawra, sv, Wien, Karlskirche, Polytechnikum, Evangelische Schule am Karlsplatz, circa 1870 https://sparismus.wordpress.com/2015/06/26/verlag-von-miethke-wawra-sv-wien-karlskirche-polytechnikum-evangelische-schule-am-karlsplatz-circa-1870/

Verlag von Miethke & Wawra, sv, #Wien, Panorama von #Votivkirche zum #Stephansdom, #Währingerstrasse, #Schottengasse, ca. 1868 https://sparismus.wordpress.com/2015/11/30/verlag-von-miethke-wawra-sv-wien-panorama-von-votivkirche-zum-stephansdom-waehringerstrasse-schottengasse-ca-1868/

Verlag von Miethke & Wawra, sv, #Franzensburg in #Laxenburg bei #Wien, Teichanlage mit Fähre und Portal, ca. 1868 https://sparismus.wordpress.com/2016/01/09/verlag-von-miethke-wawra-sv-franzensburg-in-laxenburg-bei-wien-teichanlage-mit-faehre-und-portal-ca-1868/

Mag. Ingrid Moschik,
Österreichische Staatsmündel-Künstlerin

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