Bela Gevay, Fotografie und Verlag in Budapest, Pest-Ofner Ansichten, #Margareteninsel, #Badehaus, #Margitsziget, #Fürdöhaz, 1870

Bela Gevay, Bela Gevay – Pest-Ofner-Ansichten um 1870, Bela Gevay Pest, Bela Gevay (1841 -1909) – Fotograf und Verlag in Pest in 1860-70ern, Bela Gevay Budapest, Victor Angerer (1839 Malaczka – 1894 Wien) – Partnerschaft mit Bela Gevay in Pest in den 1860ern, Viktor Angerer (1839 - 1894) – Partnerschaft mit Bela Gevay in Pest (1863-65), Margareteninsel = Margit-sziget = Margaret Island, Toldy gimnázium (1859 - heute), Toldy Ferenc Gimnázium (1857-1859 bis heute), Hans Petschnig (1821 St. Georgen bei Reichenegg – 1890 Graz) – Architekt, Margaretenbrücke = Margit-hid (1872-1876 bis heute), The Austrian Federal Chancellery, Bundeskanzleramt Österreich, BKA, Ballhausplatz 2, Sparismus, Sparen ist muss,  Sparism, sparing is must Art goes politics, Zensurismus, Zensur muss sein, Censorship is must, Mag. Ingrid Moschik, Mündelkünstlerin, ward artist, Staatsmündelkünstlerin, political ward artist, Österreichische Staatsmündelkünstlerin, Austrian political ward artist

“PEST-OFNER ANSICHTEN.
Fotografie u. Verlag von B.(ela) GEVAY in PEST
MARGARETHEN-INSEL BADEHAUS.”

Margaret Island
Budapest, 1138 Hungary

Szt. Margit-sziget 1928-ban

Magyar: Szt. Margit-sziget 1928-ban – vetületi rajz

https://de.wikipedia.org/wiki/Margareteninsel_(Budapest)

Die Margareteninsel (ungarisch Margit-sziget)

ist die bekannteste Donauinsel in der ungarischen Hauptstadt Budapest.

Sie befindet sich im Stadtzentrum, zwischen den beiden Stadthälften Buda und Pest, und ist durch die Margaretenbrücke im Süden und durch die Árpádbrücke im Norden mit ihnen verbunden. Die Insel hat eine Länge von 2,5 km, eine Fläche von 0,965 km² und ist durch ihre ausgedehnten Parkanlagen sowohl bei Touristen als auch bei der Budapester Bevölkerung als Erholungsort bekannt und beliebt. Außer Taxis, Bussen und den so genannten bringóhintó, den Rikscha-ähnlichen Fahrrädern, sind Fahrzeuge auf der Insel verboten.

Geschichte

Mit dem ursprünglichen Namen

„Haseninsel“ (ungarisch: Nyulak szigete)

begann die Geschichte der Stadtinsel.

Im Falle eines Sieges über die Tataren versprach König Béla IV. von Ungarn, seine Tochter Margarete als Nonne in das dortige Dominikanerinnenkloster zu schicken, dem der Großteil der Insel gehörte. Nach dem Sieg der Ungarn löste er sein Versprechen ein. Im Kloster starb seine Tochter schon im Alter von 28 Jahren und wurde im Jahr 1276 seliggesprochen. Durch zahlreiche Legenden um die Königstochter Margarete erlangte die Insel schließlich ihren Namen.

Angeblich sollen die Türken die Insel vor Ende des 18. Jahrhunderts für ihre Haremsdamen genutzt haben. Die Türken wurden allerdings schon im Jahre 1686 aus dem Land gejagt.

Ende des 18. Jahrhunderts fiel die Insel den österreichischen Palatinen zu, welche diesen Ort zu einem Erholungs- und Kurort umbauen ließen. Die Erschließung von Thermalquellen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts betonte den Erholungszweck noch stärker.

Mit der Fertigstellung der mit einem Knick angelegten Margaretenbrücke im Jahr 1990 erfolgte eine Verbindung der Kleinen Insel (Malerinsel) im Südwesten mit der Hauptinsel. Im Ergebnis entstand die heutige Ausdehnung.

Die Stadt erwarb das Gebiet 1908, verlangte jedoch bis 1945 Eintrittsgelder für das Betreten, um die Exklusivität zu wahren. Seither kann man die Insel kostenfrei besuchen.

Besonders in den 1980er Jahren nutzten junge Leute aus der DDR, die per Anhalter durch den Ostblock reisten, die Grünanlagen der Insel zum illegalen Übernachten. Das hatte in erster Linie finanzielle Gründe, denn die Zeltplätze waren für DDR-Bürger mit dem beschränkten Umtauschbudget kaum bezahlbar. Außerdem war hier die DDR Tramperszene unter sich. Gegen Ende der 1980er Jahre tolerierte die Budapester Polizei diese Erscheinung immer weniger und verwies die jungen Leute fast jede Nacht der Insel. Als Alternative war in einem Industriegebiet am östlichen Stadtrand eine Fläche zum kostenlosen Zelten bereitgestellt worden.

http://bpkep.fszek.hu/WebPac_kep/CorvinaWeb;jsessionid=84202E1E49B10E4B4BAEB679DDDA31AB?pagesize=1&view=mosaic&sort=0&page=20&perpage=1&action=result&actualsearchset=FIND+PLAC+Pest&actualsort=-1&language=&currentpage=result&text0=&index0=&whichform=cclsearchpage&showmenu=&resultview=mosaic&recnum=&marcposition=&text0=&index0=&ccltext=&resultsize=266

BUDAPEST-KÉPARCHÍVUM

Pest-Ofner Ansichten [Fénykép]

http://bpkep.fszek.hu/WebPac_kep/CorvinaWeb;jsessionid=26DB679EAF8D0F77CAF25345B88D7A4E?action=onelong&recnum=745742&pos=244

http://foto.fszek.hu/dsr/access/cbb106c8-198b-4d5f-9aeb-6a00a069889c

Szerző: Gévay Béla
Cím: Pest-Ofner Ansichten [Fénykép] : Margarethen-Insel Badhaus / Fotografie u. Verlag B. Gévay in Pest
Dátum: [1870-1872 körül]
Megjelenés: Pest : Gévay B.,
Terjedelem: fotó : poz., albumin, monokróm ; 6×8,7 cm, (teljes méret: 6×10,6 cm)
Típus: Kép
Megjegyzések: Lapra kasírozva, vizitkártya
B neg. 3115
Jogok: FSZEK
Gyűjtemény: Budapest-képarchívum
Személy: Ybl Miklós (1814-1891)
Földrajzi helyek: Margitsziget. Margit fürdő
Szabad tárgyszavak: épületkép
fürdő
1870-es évek
Képazonosító: 080114
Olvasók véleménye: vélemények (0)
Kosárban:

http://www.fotomuveszet.net/korabbi_szamok/201204/fenykepezes_pest-budan_a_dorottya_utcaban?PHPSESSID=7ca70dcfa3e9ff340482f3208723114b

FÉNYKÉPEZÉS PEST-BUDÁN, A DOROTTYA UTCÁBAN

Kawalkytól a Főfotóig


Gévay Béla vizitkép-hátoldala az 1860-as évekből (Magántulajdonban)

photographer: Gévay Béla – Pest / Hungary (c.a. 1865-1870)

http://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_A/Angerer_Victor_1839_1894.xml

Angerer, Victor (Viktor) (1839–1894), Photograph

Angerer Victor (Viktor), Photograph.

Geb. Malaczka, Ungarn (Malacky, SK), 3. 10. 1839;

gest. Wien, 10. 4. 1894;

röm.-kath. Bruder von →Ludwig Angerer und dem Kunsthändler August Angerer.

Nach Besuch der Schule in Totis (Tata) absolvierte A. die Pionier-Kadettenschule in Tulln (1857 ausgemustert) und nahm 1859 am Feldzug in Oberitalien teil, 1860 quittierte er den Dienst.

Anschließend erlernte er die Photographie bei seinem Bruder Ludwig und besaß um 1862 sein erstes Atelier in Wien;

in den 1860er-Jahren betrieb er mit Béla Gévay eine Zweigstelle in Pest (Budapest),

1866–73 auch eine Sommerfiliale in (Bad) Ischl.

1868 gründete er zusammen mit August Angerer die Kunst- und Photohandlung „A. & V. Angerer“, wurde 1873 gemeinsam mit seinem Bruder Ludwig Teilhaber des Ateliers „L. & V. Angerer“ und übernahm 1875 schließlich die Geschäfte seines Bruders.

Anfang der 1880er-Jahre gründete er eine lithographische Anstalt und einen Photoverlag, durch die u. a. Heliogravüren hergestellt und als Mappenwerke vertrieben wurden, und errichtete 1884 mit Josef Székely die Trockenplattenfabrik „Angerer & Székely“ (1891 verkauft).

Angerer war zunächst vornehmlich als Porträtist tätig und zählte Mitglieder des Kaiserhauses sowie zahlreiche Personen aus Adels- und Künstlerkreisen zu seiner Kundschaft. Ebenso fertigte er Ansichten von Wien und Umgebung sowie dem Salzkammergut. Ab den 1870er-Jahren erweiterte er seine Tätigkeit um Architektur-, Industrie- und Interieuraufnahmen, ab den 1880er-Jahren photographierte er zudem häufig bei Manövern. A. arbeitete mit allen gängigen Formaten, mehreren Positivverfahren sowie Reproduktionstechniken und veröffentlichte in Fachzeitschriften gelegentlich kurze Artikel zu photographischen Verfahren. Als Reproduktionsphotograph stellte er zahlreiche Wiedergaben von Kunstwerken her (darunter von fast allen Bildern →Hans Makarts), arrangierte „Lebende Bilder“ nach Gemälden bekannter Meister und war auf zahlreichen Ausstellungen in Wien und im Ausland vertreten, u. a. bei den Weltausstellungen 1867 und 1878 in Paris sowie 1873 in Wien. A., der in den 1880er-Jahren an mehreren fachlichen Gutachten mitwirkte, gehörte zu den vielseitigsten Wiener Photographen des 19. Jahrhunderts und zeigte sich für alle Neuerungen in gestalterischer wie technischer Hinsicht aufgeschlossen. 1892 baute er ein eigenes Haus mit Atelierräumen in Wien, die Firma wurde unter seinem Namen von seinem Schwiegersohn Moritz Johann Winter weitergeführt. Ab 1862 war A. Mitglied der Photographischen Gesellschaft, ab 1874 Mitglied der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens (Künstlerhaus), 1894 erhielt er den Titel eines k. k. Hof-Photographen.

Weitere W.: Publ.: Anleitung zur Abhilfe der vorkommenden Übelstände beim Negativ- und Positiv-Verfahren in der Photographie, sowie über das Sammeln und Verwerthen der Silber- und Gold-Rückstände …, 1865 (gem. m. A. Angerer); Ueber die Herstellung von Trockenplatten, in: Photographische Correspondenz 10, 1873; Ueber das Trocknen von Gelatine-Emulsionsplatten, ebd. 19, 1882; Anwendung der farbempfindlichen Gelatine-Emulsions-Platten, in: Jahrbuch für Photographie und Reproductionstechnik 2, 1888; Untersuchungen über Rapid-Entwickler, in: Die Photographie 2, 1891; etc.

N.: Die Photographie 5, 1894, S. 73f.; Photographische Notizen 30, 1894, S. 68f.; Wiener Photographische Blätter 1, 1894, S. 113f.; L. Schrank, in: Photographischer Almanach und Kalender … 1895, 1895, S. 16–18.
L.: Czeike; H. Baden-Pritchard, Die photographischen Ateliers von Europa, 1882, S. 43–46; Geschichte der Fotografie in Österreich 1–2, ed. O. Hochreiter – T. Starl, Bad Ischl 1983, s. Reg. (Kat.); Slovenský biografický slovník 1, 1986; L. Hlaváč, Dejiny slovenskej fotografie, 1989; T. Starl, Lexikon zur Fotografie in Österreich 1839–1945, 2005; FotoBibl.
Biobibliografie zur Fotografie in Österreich, http://fotobiobibliografie.albertina.at/d/fotobibl/einstieg.html (nur online, Zugriff 25. 5. 2010).

(T. Starl)

Zuletzt aktualisiert: 1.3.2011
PUBLIKATION: ÖBL Online-Edition, Lfg. 1 (01.03.2011)

Weitere Photographien von Alt-Budapest auf Sparimus:

Istvan #Calderoni, Optiker, #Pest, #Budapest, Königliche Burg, Kiralyi Var, Burgpalast, Buda Castle, Budavari Palota, um 1863 https://sparismus.wordpress.com/2015/09/25/istvan-calderoni-optiker-pest-budapest-koenigliche-burg-kiralyi-var-burgpalast-buda-castle-budavari-palota-um-1863/
Jozsef Heller, Photograph, Budapest, 8. Juni 1867, Krönungstag, Blick auf Kettenbrücke und Buda, Ofen, von Pest aus https://sparismus.wordpress.com/2015/04/26/jozsef-heller-photograph-budapest-8-juni-1867-kronungstag-blick-auf-kettenbrucke-und-buda-ofen-von-pest-aus/

anonymous, stereoview, Budapest, circa 1870, Toldy Ferenc Gimnázium in Buda, Ofen, Blick auf Margareteninsel, Margit-sziget https://sparismus.wordpress.com/2015/05/03/anonymous-stereoview-budapest-circa-1870-toldy-ferenc-gimnazium-in-buda-ofen-blick-auf-margareteninsel-margit-sziget/

anonymous, stereoview, Budapest, 1865, Pester Redoute, Vigado Concert Hall, Pesti Vigado, soeben fertiggestellt https://sparismus.wordpress.com/2015/05/04/anonymous-stereoview-budapest-1865-pester-redoute-vigado-concert-hall-pesti-vigado-soeben-fertiggestellt/

anonymous, stereoview, Budapest, 1865, Ofen, Buda, Aquincum, Blick gegen Norden, ganz rechts die St. Anna Kirche, Szent Anna templom https://sparismus.wordpress.com/2015/05/05/anonymous-stereoview-budapest-1865-ofen-buda-aquincum-blick-gegen-norden-ganz-rechts-die-st-anna-kirche-szent-anna-templom/

anonymous, sv, Budapest, 1865, Blick von Ofen, Buda über die Donau auf Pest hinüber, Szechenyi lanchid, Kettenbrücke, Chain Bridge https://sparismus.wordpress.com/2015/05/06/anonymous-sv-budapest-1865-blick-von-ofen-buda-uber-die-donau-auf-pest-hinuber-szechenyi-lanchid-kettenbrucke-chain-bridge/

Anonymous, sv, Budapest, 1865, Blick von Pest auf Ofen, Buda über die Donau hinüber, Szechenyi lanchid, Kettenbrücke, pont des chaines Szechenyi https://sparismus.wordpress.com/2015/05/07/anonymous-sv-budapest-1865-blick-von-pest-auf-ofen-buda-uber-die-donau-hinuber-szechenyi-lanchid-kettenbrucke-pont-des-chaines-szechenyi/

Mag. Ingrid Moschik,
Austrian coerced ward artist

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