#Mathias #Weingartshofer, Fotograf – #Mödling – St. #Othmarkirche mit St. #Pantaleonskapelle als Karner, Pfarrkirche St. #Othmar, um 1885

“Mödling.”

Pfarrkirche Mödling-St. Othmar (Othmarkirche mit Karner)
Pfarrgasse 18
2340 Mödling
Niederösterreich

https://de.wikipedia.org/wiki/Pfarrkirche_M%C3%B6dling-St._Othmar

Die römisch-katholische

Pfarrkirche Mödling-St. Othmar

steht in der Gemeinde Mödling im Bezirk Mödling in Niederösterreich.

Sie ist dem heiligen Othmar geweiht und gehört zum Dekanat Mödling im Vikariat Unter dem Wienerwald der Erzdiözese Wien.

Das Bauwerk steht unter Denkmalschutz.[1]

Othmarkirche Mödling

Deutsch: Othmarkirche in Mödling.
Linie29, 2014.

Mödling 8483

Deutsch: Karner hl. Pantaleon.
Karl Gruber, 2012.

Geschichte

Baubeginn der Othmarkirche war am 13. Mai 1454 unter Pfarrer Johannes Hinderbach. Eine Inschrift oberhalb des Haupteingangs erinnert daran. Davor waren schon sechs Vorgängerkirchen an der Stelle der heutigen Othmarkirche gestanden.

Die älteste nachgewiesene Vorgängerkirche war eine karolingische Kirche aus dem 9. Jahrhundert.

An der Stelle der Othmarkirche steht also seit über 1100 Jahren ein Gotteshaus.

Pfarrer zur Bauzeit der Othmarkirche war Herzog Przemysl III. von Troppau.

Er wohnte im Herzoghof in Mödling, in der heutigen Herzoggasse. Er starb 1493, sein Grabstein befindet sich heute noch an der Nordwand in der Othmarkirche. Als Pfarrkirche gehört sie dem Dekanat Mödling und damit der Erzdiözese Wien an.

Nach 69-jähriger Bauzeit war die Kirche im Jahr 1523 fertiggestellt.

Sechs Jahre später, im Jahr 1529, wurde sie im Türkenkrieg niedergebrannt. Aus der Zeit vor der Zerstörung sind, außer Mauern und Säulen, das Sakramentshäuschen, der Kopf des Gekreuzigten am großen Kreuz und ein gesticktes Marienbild (heute beim Votivaltar) erhalten geblieben.

Der Wiederaufbau dauerte über hundert Jahre.

Auf einem Plan aus dem Jahr 1610 ist die Othmarkirche ohne Dach als Alte öde Kirchen dargestellt.

Im Jahr 1618 rief Kardinal Melchior Khlesl in einem Erlass zu Spenden für den Wiederaufbau der Kirche auf:

Das mit großen schweren uncosten ansehnlich erbaute gottshaus zu Mödling unterm gebürg, dann alls solches anno 1523 mit aller zugehörung an die statt und stöll gar auferbaut, ist es alssbald darauf in 6 jahren hernach durch den erbfeundt alls er mit aller seiner macht und crafft ins landt gefallen und die statt Wien belagert, in prandt gesteckt und sambt aller kirchen ornat abgebrent worden.

1629 spendete ein Salzburger namens Florianus Ursprunger das Märbelsteinpflaster (Salzburger Marmor) für den Altarraum. Eine Marmortafel an der rechten Säule im Altarraum erinnert daran.

Im zweiten Türkenkrieg 1683 wurde die Bevölkerung, die sich in die Kirche flüchtete niedergemetzelt, die Kirche selbst wieder beschädigt, darauf jedoch unter Marktrichter (entspricht Bürgermeister) Wolfgang Ignaz Viechtl zügig wieder aufgebaut.

Viechtl war Müller von Beruf, daher befinden sich an der Außenseite der Westwand in großer Höhe zwei Mühlsteine. An seinem ehemaligen Wohnhaus auf dem heutigen Freiheitsplatz ist eine Gedenktafel angebracht. 1690 war die Kirche einschließlich Dachstuhl und Dach wiederhergestellt.

Der Dachstuhl ist dreistöckig, 18 m hoch, ganz aus Tannenholz gefertigt, und wurde von Experten als Meisterwerk der Zimmermannskunst bezeichnet.

Innenansicht Richtung Hochaltar

Im 18. Jahrhundert erfolgte die Barockisierung der Othmarkirche. Die Kanzel mit einer Darstellung von Papst Benedikt XIII. und sieben Barockaltäre wurden errichtet, daran erinnert eine Inschrift am Nepomukaltar: unum ex septem altaribus.

Fünf dieser Altäre sind heute noch vorhanden, zum Teil mit erneuertem Altarbild.

Der Hochaltar wurde 1760 von Maria Theresia gestiftet.

1727 wurde die erste Orgel errichtet. Weiters wurden, für uns heute schwer vorstellbar, die Fenster zum Großteil zugemauert.

Raulino – Tower in Mödling

Tobias Raulino (1785-1839):
Der „Schwarze Turm“ in Mödling und Blick auf die Kirche St. Othmar und Ortschaft
English: The „Schwarze Turm“ („Black Tower“) in Mödling and a view to the church St. Othmar and the town

Unter Bürgermeister Josef Schöffel wurde anlässlich der Stadterhebung 1875 der Kirchenrestaurierungs-Verein gegründet, die Othmarkirche wurde regotisiert. Die meisten Glasfenster stammen aus dieser Zeit.

Die letzte große Renovierung erfolgte 1982 bis 1983.

Bei Grabungen wurden die sechs Vorgängerkirchen nachgewiesen. Die liturgischen Vorstellungen des Zweiten Vatikanischen Konzils wurden in zeitgenössischen Werken des Künstlers Hubert Wilfan realisiert.

Der Volksaltar zeigt auf der Vorderseite die Begegnung der Jünger mit dem Auferstandenen am See von Tiberias (Joh 21). Der Ambo zeigt den Sämann und das Schicksal des Samens, den er ausstreut (Mt 13).

http://www.klostergeschichten.at/othmarkirche.php

Pfarrkirche St. Othmar

Othmarkirche Mödling

Pfarrgasse 18, 2340 Mödling

Pfarrkirche St. Othmar mit Karner; Alt, Rudolf von; um 1840.
Mödlinger Ansichten aus fünf Jahrhunderten.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung

http://www.othmar.at/kirchen/st_othmar/st_othmar.html

Die St. Othmarkirche
(Weiterführende Informationen)

http://www.othmar.at/kirchen/karner/karner.html

Dei Pantaleonskapelle (Karner)
(Weiterführende Informationen)

Weitere Beispiele von
“Baden und Mödling bei Wien”
auf Sparismus:

#Mathias #Weingartshofer, Fotograf – #Mödling – #Hinterbrühl, #Höldrichsmühle, Genius loci für #Franz #Schubert, #Gaadnerstrasse 34, um 1880

https://sparismus.wordpress.com/2017/10/11/mathias-weingartshofer-fotograf-moedling-hinterbruehl-hoeldrichsmuehle-genius-loci-fuer-franz-schubert-gaadnerstrasse-34-um-1880/

“Mödling-Hinterbrühl.
Die Höldrichsmühle.”

Carl Weingartshofer, Photograph, #Mödling bei #Wien, #Husarentempel auf dem Kleinen #Anninger, Naturpark #Föhrenberge, um 1890

https://sparismus.wordpress.com/2017/01/24/carl-weingartshofer-photograph-moedling-bei-wien-husarentempel-auf-dem-kleinen-anninger-naturpark-foehrenberge-um-1890/

“Husarentempel bei Mödling”
“Carl Weingartshofer – MÖDLING nächst WIEN.
Vervielfältigung vorbehalten.
“Sonntag, den 29 August 1897.”

Carl Weingartshofer, Umgebung von #Mödling, #Anninger, Breite #Föhre, #Schwarzföhre, #Pinus #austriaca, #Wienerwald, #Wien, cdv, um 1880

https://sparismus.wordpress.com/2017/03/15/carl-weingartshofer-umgebung-von-moedling-anninger-breite-foehre-schwarzfoehre-pinus-austriaca-wienerwald-wien-cdv-um-1880/

(zugeschrieben Verlag Carl Weingartshofer, Mödling bei Wien)
“Umgebung von Mödling
Zur breiten Föhre”

Ausführliche Biographie und weitere Beispiele aus dem
“Verlag Mathias Weingartshofer”
auf Sparismus:

Mathias Weingartshofer’s Sohn in Mödling, card cabinet, #349, Semmeringbahn, Burg Klamm, Kirche Breitenstein, Juli 1886 https://sparismus.wordpress.com/2015/08/23/mathias-weingartshofers-sohn-in-moedling-card-cabinet-349-semmeringbahn-burg-klamm-kirche-breitenstein-juli-1886/

Mathias Weingartshofer’s Kunstverlag in Wien, cdv, #Graz, Am #Schlossberg mit #Glockenturm, “Liesl”, “Bassgeige”, Souvenir-Häuschen, um 1875
https://sparismus.wordpress.com/2016/10/26/mathias-weingartshofers-kunstverlag-in-wien-cdv-graz-am-schlossberg-mit-glockenturm-liesl-bassgeige-souvenir-haeuschen-um-1875/

Mathias Weingartshofer’s Kunstverlag in Wien, cdv, Semmeringbahn, Viadukt über den Jägergraben, auch Wagnergraben, um 1875 https://sparismus.wordpress.com/2015/08/24/mathias-weingartshofers-kunstverlag-in-wien-cdv-semmeringbahn-viadukt-ueber-den-jaegergraben-auch-wagnergraben-um-1875/

Carl Weingartshofer, Umgebung von #Mödling, #Anninger, Breite #Föhre, #Schwarzföhre, #Pinus #austriaca, #Wienerwald, #Wien, cdv, um 1880
https://sparismus.wordpress.com/2017/03/15/carl-weingartshofer-umgebung-von-moedling-anninger-breite-foehre-schwarzfoehre-pinus-austriaca-wienerwald-wien-cdv-um-1880/

Carl Weingartshofer, Photograph, #Mödling bei #Wien, #Husarentempel auf dem Kleinen #Anninger, Naturpark #Föhrenberge, um 1890

https://sparismus.wordpress.com/2017/01/24/carl-weingartshofer-photograph-moedling-bei-wien-husarentempel-auf-dem-kleinen-anninger-naturpark-foehrenberge-um-1890/

Mag. Ingrid Moschik – Spurensicherung “IM NAMEN DER REPUBLIK”

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