#Johann #Scherle, Fotograf in #Reichenhall, um 1870 – #Sankt #Pankraz in #Karlstein bei #Bad #Reichenhall im #Berchtesgadener #Land

J. Scherle = Joh. Scherle = Johann Scherle, Johann Scherle – Photograph in (Bad) Reichenhall in den 1860-70ern, Johann Scherle - “J. SCHERLE – Photograf - REICHENHALL” (um 1868), Johann Scherle – Photograph in Bad Krankenheil-Tölz in den 1870ern, Johann Scherle – “JOHANN SCHERLE – Herzogl. Sächs. Coburg-Gotha’scher Hofphotograph – BAD KRANKENHEIL-TÖLZ” (um 1875), Scherle – Scherl – Scharl - Schar Scharr Schaar Scheer – “Scharsoldat” Etymologie 1 mdh. schar – ahd. scar(a) “Schar Heeresabteilung Gruppierung Gruppe” – PIE (s)ker- “scheren schaben schneiden share skarein”, Scherle – Scherl – Scharl - Schar Scharr Schaar Scheer – “Pflüger Fronwerker” - Etymologie 2 mdh. schar – ahd. scar(a) “Pflugschar Schneide-Eisen” – PIE (s)ker- “scheren schaben schneiden share skarein”, Scherle – Scherl – Scharl - Schar Scharr Schaar Scheer – “Wollscherer” - Etymologie 3 mdh. schar – ahd. scar(a) “Schafschere Schneide-Eisen” – PIE (s)ker- “scheren schaben schneiden share skarein”, Scherle – Scherl – Scharl - Schar Scharr Schaar Scheer – “Kastrierer Schweinescheider” - Etymologie 4 mdh. schar – ahd. scar(a) “Schafschere Schneide-Eisen” – PIE (s)ker- “scheren schaben schneiden share skarein”, Bad Reichenhall – Karlstein, Bad Reichenhall – Karlstein – bis 1978 selbständige Gemeinde mit knapp 3500 Einwohnern zwischen Thumsee und Saalach, Bad Reichenhall – Karlstein – Pankrazkirche = Wallfahrtskirche St. Pankraz (1689 bis heute), Pankraz – Heilige Pankratius (um 290 Phrygien – 304 Rom) “Der alles Beherschende” - Etymologie gr. pan “alles allumfassend” + gr. kratos “Kraft Herrscher”, Mag. Ingrid Moschik – Spurensicherung “IM NAMEN DER REPUBLIK”, Dr. Timm Starl (*1939 Wien - ) - österreichischer Kulturwissenschaftler Fotohistoriker Ausstellungskurator FOTOGESCHICHTE-Gründer

“J.(ohann) SCHERLE”
“Pankraz und Karlstein.”
“J.(ohann) SCHERLE
Photograf
REICHENHALL.”

Karlstein
Thumsee, Saalach
Gebersberg, Kranzlstein
Burgruine Karlstein, Sankt Pankraz
83435 Bad Reichenhall, Deutschland

https://de.wikipedia.org/wiki/Karlstein_%28Bad_Reichenhall%29

Karlstein

ist mit knapp 26 km² die flächenmäßig größte Gemarkung der Stadt Bad Reichenhall im Landkreis Berchtesgadener Land.

Deutsch: St. Pankrazkirche, Ruine Karlstein, Müllnerhorn und Gebersberg, vom Sieben-Palfen-Weg aus fotografiert.
Luitold, 2012.

Im Zuge der Gebietsreform wurde Karlstein einschließlich der zur Gemeinde gehörigen Dörfer Kirchberg, Nonn und Thumsee 1978 nach Bad Reichenhall eingemeindet. Diese Orte sind seither Ortsteile der Kreisstadt.

Geographie

Geographische Lage

Karlstein liegt am westlichen Ende des Reichenhaller Talkessels. Vom Stadtkern ist der Ortsteil durch die Saalach getrennt. Zum ehemaligen Gemeindegebiet gehören Nonn, Kirchberg und Thumsee.

Alte Flur- und Hofnamen (z. B. Siebenpalfen, Fager, Garnei, Seeweber) sind in der heutigen Zeit auch immer noch gebräuchlich, selbst wenn diese nicht mehr in einem öffentlichen Verzeichnis auftauchen sollten.

Im Bereich von Karlstein und Nonn befinden sich der Hochstaufen und der Zwiesel im Norden, der Gebersberg und Teile des Jochbergs im Westen und der Müllnerberg, der sich vom Westen bis in den Süden erstreckt.

Gewässer

Eingerahmt von Bergen liegt im Westen der Thumsee.

Er ist ein wichtiges Naherholungsgebiet für die ganze Stadt und umliegende Gemeinden. Das Wasser des Sees, das von einem oberirdischen Zulauf und unterirdischen Quellen gespeist wird, fließt direkt im Anschluss durch das Seemösl und danach über den Seebach weiter nach Karlstein, heißt etwa ab der Weitwiese Hosewasch oder auch Hoswaschbach, welcher sich im Osten von Nonn mit der Saalach vereint.

Das Amerangbachl entspringt am Müllnerberg und vereint sich im Bereich der Seebachkapelle mit dem Seebach.

Der Listsee liegt auf ca. 630 m oberhalb des Nonner Oberlandes und ist nur 0,4 Hektar groß. Der Bergsee wird unterirdisch gespeist, das Wasser läuft über den Hammerbach in die Hosewasch ab. Die Quellen rund um den Listsee dienen der Stadt Bad Reichenhall als Trinkwasserversorgung.

Klima

Wie auch im Rest des Stadtgebietes von Bad Reichenhall ist das Klima in Karlstein – begünstigt vor allem durch die geschützte Lage im Talkessel und das Wasser der Saalach – gemäßigt. Bad Reichenhall wird deshalb auch gern als Meran des Nordens bezeichnet. Eine Besonderheit sind starke, warme Fallwinde, die vor allem im Bereich Kirchberg auftreten und in anderen Ortsteilen wenig bis gar nicht wahrgenommen werden. Aufgrund der Windrichtung (aus Westen) werden diese im Volksmund gerne als Kugelbachwind bezeichnet, nach dem in dieser Richtung liegenden Bauernhofs.

Geschichte

Frühgeschichte

Funde zahlreicher Grabstätten aus der Urnenfelderzeit (1600–750 v. Chr.) belegen eine bereits frühe Besiedelung des bei Karlstein. Dort war in der La-Tène-Zeit (450–15 v. Chr.) auch ein keltisches Kultzentrum am „Langackertal“ ♁⊙ und eine Münzprägestätte am „Haiderburgstein“ (siehe Ambisonten und Alaunen). Die Kelten verfügten bereits über ein fortschrittliches Verfahren zur Salzgewinnung, die Salzsiedetechnik.

Aus der römischen Kaiserzeit (15 v. Chr. bis 480 n. Chr.) stammen Funde einer anspruchsvollen Villenkultur in Fager. Die Funde zahlreicher Grabstätten der Bajuwaren in Kirchberg aus der Merowingerzeit (480 bis 700) schließlich deuten auf ein friedliches Nebeneinander von Germanen und Romanen hin, wobei man diese logische Verknüpfung offenlassen muss. Als Siedlung könnten der Altstadtbereich von Bad Reichenhall oder der Kirchberg, aber auch andere Bereiche in der Umgebung gedient haben.

REI Ruine Karlstein 03

Michael Wening (1645-1718):
Burg Karlstein mit Kirche St. Pankraz um 1700. Kupferstich von Michael Wening.

Ab dem Mittelalter

Obwohl in Karlstein keine Salzvorkommen vorhanden waren, spielte die Siedlung Karlstein eine für die Salzerzeugung strategisch wichtige Rolle. So zeugt die Burgruine Karlstein ♁⊙ als Verteidigung der Stadt Reichenhall gegen Angriffe aus dem Westen als auch als Sicherung der Transportwege des Salzes über den Thumsee und den Antoniberg in Richtung Tirol oder München. Wie Karlstein stand auch die Maut zu Karlstein ♁⊙ unter dem Einfluss der Peilsteiner und später dem Bayernherzog. Die ehemaligen Burganlagen Fager (auch: Vager)♁⊙, Amerang ♁⊙ und Kirchberg ♁⊙ wurden im Auftrag des Erzbischofes von Salzburg errichtet, der damit seine Macht über die Salzproduktion festigen wollte. Außer von der Ruine Karlstein sind von den anderen Anlagen kaum noch sichtbare Überreste vorhanden. Sie dürften allesamt aufgrund kriegerischer Auseinandersetzungen zerstört und deren Steine vermutlich von der Bevölkerung zum Bau ihrer Häuser fortgeschafft worden sein. Heute finden sich im dichten Wald vereinzelte Spuren, die teilweise erst durch den Stadtheimatpfleger der Stadt Bad Reichenhall, Dr. Johannes Lang, und den Verein für Heimatkunde Bad Reichenhall 2001 und 2002 wiederentdeckt und freigelegt wurden.

Unter der Leitung des Hofbaumeisters Hans Reiffenstuel wurde 1617 bis 1619 eine Soleleitung von Bad Reichenhall nach Traunstein mit zahlreichen Brunnhäusern (Pumpstationen) zur Überwindung des Höhenunterschiedes gebaut. Zwei Brunnhäuser (Fager ♁⊙ und Seebichl ♁⊙) und ein Themenwanderweg befinden sich in Karlstein. Die Reiffenstuelstraße erinnert noch heute an den Baumeister.

Zeit des Kurbetriebes

→ Hauptartikel: „Kurbetrieb“ im Artikel Kirchberg (Bad Reichenhall)
Noch bevor man in Bad Reichenhall um den Heilwert der Sole wusste, wurde im Karlsteiner Ortsteil Kirchberg schon Anfang des 18. Jahrhunderts ein Badebetrieb unterhalten. Grundlage war die dortige Heilquelle, die südlich des heutigen Altenheims am Fuße des Müllnerbergs entspringt. Kirchberg gilt deshalb als Wiege des Kurbetriebs in Bad Reichenhall. Jedoch hatte das Bad aufgrund der sehr einfachen Ausstattung über hundert Jahre eine sehr geringe Bedeutung und den Ruf eines Dienstbotenbades. Das änderte sich langsam, als ab 1822 der Salinenarzt Dr. Osterhammer in Kirchberg Kuren mit Sole verschrieb und auch Aufzeichnungen über die Erfolge seiner Therapien anfertigte. Als sich ab 1846 der Kurbetrieb in Reichenhall rund um das Hotel Axelmannstein etablierte, kam es aufgrund der Konkurrenz des Öfteren zum Streit, jedoch begünstigte das Aufblühen des Kurbetriebs in der Nachbarstadt auch das Bad in Kirchberg. 1864 wurde das Bad von Dr. Pachmayr erworben, der den Kurbetrieb umfassend modernisierte, neue Gebäude errichtete und das Kirchberg zu einem überregional bekannten und beliebten Kurort machte. Die letzten 50 Jahre bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs zählen zur glücklichsten Epoche von Kirchberg, nach dem Krieg wurde der Badbetrieb aufgegeben. Der damalige Kurpark mit seinen vielen exotischen Pflanzen wurde mit dem heutigen Altenheim überbaut und außer dem Kirchbergschlössl sind nur noch sehr wenige alte Villen in der Umgebung erhalten geblieben. Die Kirchberger Heilquelle fließt heute in der Nähe der Kretabrücke ungenutzt in die Saalach.

In den Jahren 1889 bis 1890 wurde die Lange Brücke über die Saalach durch eine moderne Bogenbrücke aus Stein, die Luitpoldbrücke ersetzt. 1899 wurde die neue Brücke bei einem Hochwasser schwer beschädigt.
1890 eröffnete Konrad Fischer in Kirchberg die Elektricitäts-Werke Reichenhall, das erste Wechselstromkraftwerk in Deutschland und das erste E-Werk in Bayern. Fischer nutzte die Wasserkraft des Kirchberger Mühlbaches, um 1200 Glühlampen in Bad Reichenhall, Karlstein und Kirchberg zum Leuchten zu bringen.

Jahrhundertwende bis zur Nachkriegszeit

1912 wurde mit dem Bau des Saalachkraftwerks zur Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Freilassing und Berchtesgaden begonnen. Das Kraftwerk liefert außerdem bis heute Strom an die Stadt Bad Reichenhall und ist eines der ältesten sich noch im Betrieb befindlichen Bahnkraftwerke.
Das Bad Kirchberg wurde im Ersten Weltkrieg in ein Lazarett umgewandelt, das bis 1921 in Betrieb war. Auch das Schlössl war in das Lazarett eingegliedert worden. Das Kurhaus wurde 1924 an den Bayerischen Beamtenbund verkauft und kurz darauf als Beamten-Erholungsheim eröffnet. Damit endete der Badebetrieb in Kirchberg endgültig.

Am 1. Juli 1928 nahm die Predigtstuhlbahn nach einjähriger Bauzeit ihren Betrieb auf. Die Bahn ist heute die älteste original erhaltene Großkabinenseilbahn der Welt.

Die heutige Hochstaufen-Kaserne wurde in den Jahren 1934 bis 1936 in Karlstein erbaut. Da die Gebäude jedoch von vornherein für die Garnison Bad Reichenhall geplant waren, wurde das Gelände per Regierungsbeschluß am 1. Juli 1937 in die Stadt Bad Reichenhall eingemeindet und ist heute Teil der Gemarkung Bad Reichenhall. Die Straße, an der sich die Kaserne befindet, wurde während der Bauarbeiten als Col-di-Lana-Straße benannt und schon wenige Jahre später in die heutige Nonner Straße umbenannt.

Den Zweiten Weltkrieg und die Bombardierung von Bad Reichenhall am 25. April 1945 hat Karlstein ohne nennenswerte Schäden überstanden. Nur die Luitpoldbrücke wurde von SS-Pionieren am Nachmittag des 3. Mai 1945 noch gesprengt. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die alliierten Truppen jedoch schon auf beiden Seiten der Saalach wenige Kilometer von Bad Reichenhall entfernt.

In den 1960er Jahren wurde die Kreta-Brücke gebaut, der Verkehr über die Deutsche Alpenstraße wurde dabei von der Thumseestraße auf die neue Staatsstraße 2101 verlegt. In den 1960er, 1970er und 1980er Jahren gab es eine rege Bautätigkeit in Karlstein. Dabei wurde viel Wohnraum für die wachsende Bevölkerung der Gemeinde und der Stadt Bad Reichenhall geschaffen.
Von der Gebietsreform bis zur Gegenwart
Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Karlstein mit den Dörfern Karlstein, Kirchberg, Nonn und Thumsee sowie einschließlich des am 1. Januar 1978 eingegliederten, 933 Hektar großen Anteils des aufgelösten gemeindefreien Gebiets Karlsteiner Forst[1] in die Stadt Bad Reichenhall eingemeindet.[2] Der letzte Bürgermeister von Karlstein war Sebastian Fuchs.[3]
Ein brennender Bergwald am Thumsee hielt die Feuerwehren ab dem 13. April 2007 elf Tage lang in Atem, drei Tage lang wurde vom Landratsamt Katastrophenalarm ausgelöst. Mit bis zu zwölf Hubschraubern unterstützten weitere Feuerwehren aus dem benachbarten In- und Ausland, das Technische Hilfswerk und die Polizei die Löscharbeiten der Freiwilligen Feuerwehr Bad Reichenhall. Personen kamen nicht zu Schaden.

https://de.wikipedia.org/wiki/St._Pankraz_%28Karlstein%29

Die katholische Wallfahrtskirche St. Pankraz befindet sich auf dem sog. Pankrazfelsen in Karlstein bei Bad Reichenhall.

REI Pankrazkirche 01

Deutsch: Wallfahrtskirche St. Pankraz in Karlstein bei Bad Reichenhall.
Luitold, 2012.

Sie wird von der im Juli 2012 neu gegründeten kath. Stadtkirche Bad Reichenhall betreut und ist dem hl. Pankratius geweiht.

REI Pankrazkirche 06

Deutsch: St. Pankraz von Süden (Bürgermeisterhöhe) aus gesehen.
Luitold, 2012.

Im Volksmund und auf den meisten Wegweisern wird sie auch einfach nur Pankrazkirche genannt.

Lage

Die Kirche befindet sich 145 Meter über dem Talgrund auf dem Pankrazfelsen, welcher der Burgruine Karlstein vorgelagert ist. Sie ist aus nördlicher Richtung von der Schmalschlägerstraße über einen Weg mit 264 Stufen erreichbar.

Geschichte

Vorgeschichte

Erstmals wurden im Jahre 1130 kirchliche Kultgebäude im heutigen Karlstein erwähnt. Erzbischof Konrad I. von Salzburg stiftete für die von ihm geweihte Kirche St. Georg in Kirchberg ein Lehengut beim Kirchberg. Nach dem Verschwinden des Gebäudes wurde ihr Patrozinium im 16. Jahrhundert in das zuvor dem hl. Martin geweihte Nonner Kirchlein übertragen. Die ebenfalls verschwundene Burgkapelle der Burgruine Karlstein war dem hl. Andreas geweiht. Dafür scheint der Einfluss Salzburgs und der Grafen von Peilstein maßgebend gewesen zu sein.

Kirchenpatron

Am 1. August 1427 erklärte Erzbischof Eberhard IV. von Salzburg, dass man die Weihe der Pankrazkirche auf der Burg Karlstein am Alexiustag (17. Juli) zu feiern pflegt.

Seitdem ist St. Pankraz als Kirchenpatron urkundlich nachweisbar.

Im 15. Jahrhundert kam das Pankrazkirchlein in den Genuss verschiedener frommer Stiftungen. Die Bürgerseheleute Wilhelm und Margret Sprengel schenkten 1450 zwei Tagwerk Wiese bei Reichenhall, 1485 verkaufte Ritter Hanns von Haslang zu Moosen der St. Pankrazkirche fünf Gulden jährliche Gilt aus seinem Turm Rutzenlachen in Reichenhall. 1487 wurde diese Rente gegen eine Zahlung von 100 Gulden wieder abgelöst. Ein Kalender des Stifts St. Zeno verzeichnet am 3. Mai 1619 eine Wallfahrt der Pfarrgemeinde Marzg nach St. Pankraz. Das Kirchlein entwickelte sich in der Folge zunehmend zu einem Wallfahrtsort. Deshalb genehmigte der bayerische Kurfürst Ferdinand Maria 1673, dass im Sommerhalbjahr ein geistlicher Herr von St. Zeno wöchentlich eine Messe in der Pankrazkirche lesen durfte. Noch heute erinnern zahlreiche Votivbilder an die einst blühende Wallfahrt.

Neubau

Die Spenden der Wallfahrer und die Wirtschaftskraft des Stiftes St. Zeno erlaubten 1687–1689 einen Neubau. Mitte August 1686 besichtigte der welsche Pau= oder Maurermaister Lorenzo Sciasca aus Graubünden die bisherige Kirche. Auf den von ihm am 2. September abgegebenen Kostenvoranschlag zum Abbruch der alten und zur Errichtung der neuen Kirche einschließlich Zimmerer-, Glaser- und Schlosserarbeiten erhielt er den Auftrag zum Neubau der Kirche. Für den Bau wurden die Schwierigkeiten der Materialversorgung durch die Errichtung eines eigenen Aufzuges überwunden.

Am 7. Juli 1689 war der Bau soweit vollendet, dass man in ihm Gottesdienste feiern konnte. In den folgenden Jahren wurde die Inneneinrichtung fertiggestellt. Die Altäre werden dem Reichenhaller Bildhauer Johann Schwaiger (1657–1734), einem Schüler des Salzburger Meisters Wilhelm Weissenkirchner, die Fassung dem Reichenhaller Maler Martin Pöck zugeschrieben. Ob das ursprüngliche Wallfahrtsbild verschwunden ist oder von Schwaiger barockisiert wurde, ist nicht geklärt. 1748 wurde noch ein Kreuzweg eingesetzt und von P. Jucundian Lechner geweiht. Beinahe wäre die Kirche am Anfang des 19. Jahrhunderts ein Opfer vorschneller Entscheidungen geworden.

Der seit 1815 amtierende Reichenhaller Dekan wollte sie wegen angeblicher Baufälligkeit abbrechen lassen. Nur der Hartnäckigkeit der Karlsteiner Bauern, die sich ganz entschieden gegen den Abbruch ihrer Kirche wehrten, ist es zu verdanken dass eine Untersuchungskommission abgeordnet wurde. Diese Kommission konnte keine Baufälligkeit feststellen und der Abbruch unterblieb. Im 19. Jahrhundert war St. Pankraz die reichste Kirche im ganzen Dekanat (1880: 225.266 Goldmark) und wurde deshalb auch häufig für alle anderen Kirchen in Form von Darlehen herangezogen. Im Juli 1973 wurde St. Pankraz von Kirchenräubern heimgesucht, die zahlreiche wertvolle Kunstwerke entwendeten. 1981–82 erfolgte unter Stadtpfarrer Helmut Eisele eine umfassende Renovierung.

Beschreibung

Auf dem Weg zur Kirche befinden sich ein Kreuz mit der schmerzhaften Muttergottes, eine Lourdesgrotte, eine Figur des Pestpatrons St. Rochus und eine Ölberggruppe. Am östlichen Ende des Felssporns, auf dem sich die Kirche befindet, steht ein Kreuz mit der Inschrift Gott und der Wissenschaft zum Dank mit Wappen.

Mag. Ingrid Moschik
Spurensicherung “IM NAMEN DER REPUBLIK” Österreich

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