#Marianne #Strobl, #Wien, #Leopoldstadt, Atelier im #Thiergarten k.k. #Prater, cc, um 1900 – Mutter mit ihren drei Kindern

Marianne Strobl – Wien, Marianne Strobl (1865 – nach 1918) – Wiener Atelier- und Indiustrie-Photographin von circa 1895 bis circa 1915, Marianne Strobl - „Atelier im Wiener Thiergarten k.k. Prater – M. Strobl“, Marianne Strobl - „ATELIER IM WIENER THIERGARTEN - Marianne Strobl - K.K. PRATER - TELEPHON 3262 - Die Platte bleibt für Nachbestellungen aufbewahrt“, unbekannte Mutter mit drei Kindern, Mag. Ingrid Moschik – Spurensicherung “IM NAMEN DER REPUBLIK” Osterreich, Dr. Timm Starl (*1939 Wien - ) - österreichischer Kulturwissenschaftler Fotohistoriker Ausstellungskurator FOTOGESCHICHTE-Gründer

„Atelier im W.r Thiergarten k.k. Prater – M. Strobl.“
„ATELIER IM W.ER THIERGARTEN
Marianne Strobl
K.K. PRATER
TELEPHON 3262
Die Platte bleibt für Nachbestellungen aufbewahrt.
LEOP. LEDOMANSKY, WIEN, IV.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Marianne_Strobl

Marianne Strobl

(* 1865; † nach 1914)

war eine österreichische Fotografin.

Gaswerk leopoldau 1911 029

Deutsch: Städtische Gaswerk Leopoldau: Kohlenturm und Koksaufbereitungsanlage
Das Städtische Gaswerk Leopoldau. (Hrsg., 1911) Druck und Verlag Chwala’s, Wien 7, Zieglergasse, 1911
Katalogzettel Österreichische Nationalbibliothek

Leben und Werk
Marianne Strobl war unter dem Namen M. Strobl zwischen etwa 1894 und mindestens 1914 in Wien als Fotografin tätig; aus der Zeit nach 1918 sind keine Fotomappen oder Bildpostkarten mehr von ihr gefunden worden.

Ihr Vornamenskürzel sollte Vorurteilen und damit Auftragseinbußen in dem damals männerdominierten Beruf entgegenwirken, da so ihre Person als Frau, der nicht einmal eine Fachausbildung als Fotograf offengestanden hatte, so dass sie sich in Amateurvereinen fotografische Kenntnisse aneignen musste, nicht sofort ersichtlich war.

Ab 1905 gehörte sie dann aber der Genossenschaft der Photographen an.

Bis 1924 soll ihr Ehemann, Josef Strobl, in ihrem Unternehmen mitgearbeitet haben.[2]

Ihr Atelier befand sich in der Halmgasse 3 im 2. Bezirk in der Nähe des Praters.

Mit dieser Anschrift war es

ab 1896 unter „Fotografin, Atelier“,

von 1897 bis 1935 unter „Kunstanstalt für Photographie“ sowie

1936 und 1937 wieder unter „Photograph“,

also auch nach 1914, im Wiener Adressbuch eingetragen.[3]

Für eine Frau zu dieser Zeit ungewöhnlich und vermutlich als erste Person in Österreich-Ungarn spezialisierte sich Strobl auf die Industriefotografie. Im Auftrag der Stadt Wien, von Behörden, Museen und Privatpersonen dokumentierte sie die städtische Infrastruktur, Fahrzeuge, Baustellen, wie etwa den Bau der Gasometer in Simmering und Liesing über mehrere Jahre hinweg, oder auch die Erforschung des Ötscherhöhlensystems. Marianne Strobl war auch für den Österreichischen Lloyd in Triest tätig. Sie fotografierte auch in größerem Umfang Innenräume und erlangte dabei Bekanntheit als Spezialistin für Blitzlichtaufnahmen.

Ihre Werke werden unter anderem in den Fotosammlungen des Museums für angewandte Kunst, des Wien Museums, der Österreichischen Nationalbibliothek und der Albertina sowie des Photoinstituts Bonartes aufbewahrt.

Literatur

Ulrike Matzer (Hg.): Marianne Strobl, »Industrie-Photograph« 1894–1914. (= Beiträge zur Geschichte der Fotografie in Österreich, Band 15), Fotohof edition, 2017

http://www.bonartes.org/index.php/kalender-detail/ausstellung-strobl.html

Marianne Strobl, „Industrie-Photograph“, 1894-1914.

Eröffnung: 19.10.2017 19:00h

Ausstellungsdauer: 20.10.2017 – 26.01.2018

Marianne Strobl stieg für ihre Auftraggeber in die Kanalisation, kroch in die Ötscherhöhlen und begleitete mit ihrer Kamera über Jahre die Errichtung des Gaswerks Wien-Leopoldau.

Sie schuf vielteilige Porträts der Wäschefirma E. Braun und des Nobelhotels Meißl & Schadn. Ihre Beschlagenheit in der »Blitzlicht-Photographie« kam ihr zugute, um Neubauten wie eine mit historistischem Pomp ausstaffierte Semmeringvilla, ein Männerwohnheim oder eine Triester Nervenklinik zu dokumentieren.

Strobls Spezialisierung auf Industriefotografie war eine sinnvolle Strategie, um auf dem extrem heftig umkämpften Wiener Markt um 1900 bestehen zu können. Diese selbstbewusste Fotografin, die sich nicht wie viele ihrer BerufskollegInnen im Atelier ›versteckte‹, gilt es wiederzuentdecken.

Kuratorin der Ausstellung: Ulrike Matzer

Photoinstitut Bonartes, Seilerstätte 22, A-1010 Wien, http://www.bonartes.org
Die Besichtigung ist jederzeit gegen Voranmeldung möglich: T. +43 (0) 1 236 02 93-40 oder info@bonartes.org

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation:

Ulrike Matzer (Hg.): Marianne Strobl, »Industrie-Photograph«, 1894–1914 (= Beiträge zur Geschichte der Fotografie in Österreich, Bd. 15), mit Beiträgen von Ulrike Matzer, Andreas Nierhaus und Hanna Schneck, Salzburg: Fotohof edition, 2017, 156 Seiten mit 136 Abbildungen in Farbe und Schwarzweiß

Das Vortragsprogramm im Rahmen der Ausstellung:

Dienstag, 7. November 2017, 18 Uhr
Ulrike Matzer: Küche, Gaswerk, Ötscherhöhle – zu Marianne Strobls fotografischer Arbeit

Dienstag, 14. November 2017, 18 Uhr
Andreas Nierhaus: Großstadt-Hygiene

Dienstag, 12. Dezember 2017, 18 Uhr
Hanna Schneck: Gemeindepolitische Selbstinszenierung im Bildband

Mag. Ingrid Moschik
Spurensicherung “IM NAMEN DER REPUBLIK” Österreich

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