Wer oder was ist das?

Graz, den 21. September 2011

Hallo Welt! Grüß Gott! 

Dieser Weblog wurde am 9. Februar 2011 von Graz aus, wo sich mein Lebensmittelpunkt sei mehr als 30 Jahren befindet, als Kunstprojekt unter dem Titel „Sparismus“ für die Weltöffentlichkeit eingerichtet.

Nach dem künstlerischen Konzept der Spurensicherung und Systemanalyse arbeite ich, seit bereits 17 Jahren an der computergestützten Umsetzung von Realdaten aus den Lebensbereichen der Naturwissenschaften, Kunst, Politik, Wirtschaft, Philosophie und Religion.

Unter der Internetadresse http://kultur.wkstmk/comart/comart.htm lassen sich zur Zeit 163 Kunstprojekte nachvollziehen.

In diesem speziellen Projekt zum Thema Sparen als multidimesionales Phänomen des Alltags geht es um bittere Erlebnisse und kreatives Problemlöseverhalten in der österreichischen Verwaltung, Politik, Justiz und Bank- sowie Versicherungswesen.

Insofern ist es ein Experiment, als dieses „Work in progress“ neben administrativen Schriftstücken auch Urteile von österreichischen Höchstgerichten zum Kunstwerk erklärt und diese dann künstlerisch verändert dem Publikum präsentiert.

Wie werden in Österreich Gerichts- und Verwaltungsakte vollzogen?

Wie wird in Österreich Recht am Bürger praktiziert?

Wieviel Intransparenz oder Desinformation kann dem einfachen Bürger zugemutet werden?

Ziel dieses Projektes ist es, die sparistische Umsetzung der österreichischen Budgetpolitik künstlerisch zu hinterfragen.

Werden an österreichischen Gerichten die Grundrechte der Bürger noch respektiert?

Dürfen die Menscherechte auf Wunsch einzelner Konsolidierungpolitiker schon auf reaktionäre Art beschnitten werden?

Wird der Gläubigerstatus bei politischen Bedarf durch die verhängnisvolle Mischung von „außerstreitigem Gesetz“ und unkontrollierbarer Jurisdiktionsnorm des Öfteren ausgehebelt?

Ist Niccolo Machiavelli und sein seit 1532 bestehendes Motto „Der Zweck heiligt die Mittel“ wieder „ungeschriebenes Gesetz“ der österreichischen Rechts- und Politkultur geworden?

Ist die Deregulation der Finanzmärkte bei gleichzeitiger Ausweitung der spekulativen Geldmenge M3 nicht einer der Hauptgründe der Wirtschaftskrise in den USA und in der Eurozone?

Sind die Sachwalterschaft-Abteilungen an den Bezirksgerichten Österreichs die Selbstbedienungsläden für korruptes Gerichtspersonal, korrupte Anwälte, korrupte Gutachter und Sacherständige, korrupte Notare, korrupte Politiker, korrupte Investoren und anderer Korruptionisten geworden?

Welchen Stellenwert hat Korruptionsforschung in der aktuellen Kunst?

Mag. Ingrid Moschik

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