Definition von “Chronifizieren”

Den zusammengesetzten Begriff Chronifizieren (gr. chronos “Zeit” + lat. ficere “tun, machen, veranlassen”) definiere ich in Anlehnung zu Ratifizieren, Mumifizieren, Sparifizieren, Zombiefizieren, Komplexifizieren, Kaputtifizieren usw. als politisch gewolltes Entschleunigen, Verschleppen, Zeitigen von raschen Entscheidungen, Urteilen, Handlungen, Verfahren mit dem längerfristigen Ziel der ökonomischen Übervorteilung (Korruption).

Österreichische Spezialitäten sind:

das Amtsgeheimnis,

die Amtsverschwiegenheit,
das ministerielle Einschwärzen,
die Endlosdebatten,
das Davonschleichen,
der parlamentarische Untersuchungsausschuss ohne Ergebnis,
die Untersuchungskommission mit vorgefasster Meinung,
Weisung statt Gesetz,
das Weisungsrecht,
die Weisung per Anruf,
das Herumeiern der Sektionschefs,
das Palavern der Berufspolitiker
das Wartenlassen,
das Aussitzen,
das Zupapierln,
das Hamsterrad,
das Auf-die-lange-Bank-schieben,
den Bürgern ihre Lebenszeit stehlen,
situationselastisch argumentieren,
ergebnisoffen bleiben,
Verfahren auf 999 (Jahre) stellen,
Verfahren ohne Ende betreiben,
Bürger langsam sterben lassen,
das Ableben der Bürger bewirtschaften,
mit aufschiebender Wirkung bewenden lassen,
die Zinsen-Mentalität der Beamtenseele…

Die Krönung aller Dinge, der ulimative deontische Porno, ist das Totschweigen nach dem Vorbilde der Omerta. Eine Mauer des Schweigens aufziehen, kurz mauern. Totschweigen als strukturelle Gewalt. Sub rosa. Schweigsam wie ein Grab. Kein Kommentar. Kadavergehorsam. 500 Jahre Hofratstitel in Österreich (1515 – 2015).

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Besiedelung des semantischen Raums mit Chronifikations-Figuren:

chronifizieren, chronify, chronificate, chronifiziert, chronified, chronificated, Chronifikation, chronification, chronifying, chronisch,

das Amtsgeheimnis, das ministeriale Einschwärzen,

die Endlosdebatten, das Davonschleichen,

der parlamentarische Untersuchungsausschuss ohne Ergebnis,

die Untersuchungskommission mit vorgefasster Meinung,

die Weisungspflicht,

das Weisungsrecht,

die Weisung per Anruf,

das Herumeiern der Sektionschefs,

das Palavern der Berufspolitikern,

das Wartenlassen,

das Aussitzen,

das Zupapierln,

das Auf-die-lange-Bank-schieben,

den Bürgern ihre Lebenszeit stehlen,

situationselastisch argumentieren,

ergebnisoffen bleiben,

Verfahren auf 999 (Jahre) stellen,

Verfahren ohne Ende betreiben,

Verfahren verjähren lassen,

 

Bürger langsam sterben lassen,

das Ableben der Bürger bewirtschaften,

mit aufschiebender Wirkung bewenden lassen

Beispiel aus der Literatur:

Bis auf den Tod ist alles verhandelbar. Gerade das Looting-Dogma der Buchgeld schöpfenden Grossbanken, Gewinne zu verstecken und Verluste zu sozialisieren, samt dem anhängigen Lobbyismus der Finanzindustrie, verkörpert die strukturelle Chronifizierung von Betrug und Täuschung. So liegt der Raubtierkapitalismus im Endstadium. Nach mir die Sintflut.

Ableitungen zu “chronisch, chronifiziert”:

Chronos
Chronik
Chronologie
Chronizität

chronicity
chronic
chronique

chronisch
cronisch

khronos
kronikos
kronisch

morbus chronicus
chronische Krankheit

chronisieren
chronisch werden
chronisch werden lassen
chronifizieren
Chronifizieren
chronifiziert
Chronifikation
chronification
chronify
chronified
chronificate
chronifivated

Perpetuierung
Kontinuierung
Verstetigung
Verschleppung
Entschleunigung
Dezeleration
deceleration
Tempo herausnehmen
Tempo drosseln
der Beschleunigung entgegensteuern
auf Beschleunigung verzichten
Verlangsamung
Langsamkeit
Langsamkeit anstreben
Musse, Muße
Enthaltsamkeit üben
Askese üben
Faulheit
Mässigung
Masshalten
Konservierung
andauernde… (Prozessbezeichnung)
Dauer-

zur Zeit gehörig
zur Zeit gehörend
zeitlich lang
langzeitig

das Dauerhaftwerden eines Zustands
das Dauern einer Krankheit
die Dauer eines Symptoms
die Dauerhaftigkeit einer Erkrankung
das Langdauern eines Prozesses

die Aufrechterhaltung einer Situation
die Fortdauer eines faktischen (physikalischen oder chemischen) Zustands
die Fortdauer eines sozialen, politischen, gesellschaftlichen Zustands
die Fortdauer eines emotionalen, psychologischen, medizinischen Zustands
die Fortdauer eines rechtlichen, juridischen, juristischen, justitiellen Zustands

kalte Kulturen
kalten Optionen

gleichbleibend

Slow food
Slow fashion
Slow education
Slow church
Slow living
Slow money
Slow media
Slow gowernment
Slow movement
Slow retail
Slwo travel

Wachstumsrücknahme
Fortschrittsrücknahme

Zeitwohlstand
Eigenzeit
Eigennutz
Egokultur

lang
lange
langzeitig verlaufend
langfristig
langjährig
langlebig
langatmig
langweilig
lansam
sich langsam entwickelnd / entstehend und lange dauernd
langwierig
landdauernd
dauernd
andauernd
fortdauernd
fortführend
Fortdauer
Fortgesetzt
Fortsetzung
fortwährend
pausenlos
ohne Pause
von Dauer
dauer-
Dauer-
dauerhaft
beständig
ständig
ständig und immer wieder vorkommend
wiederkehrend
stetig
stet
Stetigkeit
stehend
ewig
endlos
ohne Ende
nicht enden wollend
nicht zu retten
nicht zu heilen
unheilbar
ununterbrochen
ungebrochen
ohne Unterbrechung
tödlich
verloren
auf Zeit spielend
auf Zeit setzend
viel Zeit in Anspruch nehmend
auf die lange Bank schiebend

in einer Tour
in einer Leier

bleibend
haltbar

schleichend
zäh
träge

hart
hartnäckig

persistierend
permanent
definitiv
kontinuierlich
konservativ

bombenfest
ehern
felsenfest
fest
fix

Gegenbegriffe, Gegenwörter, Antonyme:

Akuität
akut
akuter Verlauf einer Krankheit
schneller Verlauf einer Krankheit
vorübergehend
schnell
beschleunigt
heiss
fiebrig

Erster Versuch der Etymologie von “chronos”:

idg. *ghre-
idg. *gher-
idg. *khre-
idg. *kher-
= strahlen, ergrauen, schimmern, glänzen
= silbrig, hellsilbrig
= grau, gräulich, graufarben
= alt, gealtert, ältlich

der Kronos
der Gronos
der Greis
= Grauhaarige, Weisshaarige, Silberrücken
= Altersgraue, Gezeitigter, Alter

grau
gray
grey
gris
griss
grigio
grisette
grizzle
Grislybär
grizzly bear
grisly bear

https://en.wiktionary.org/wiki/grizzly
http://www.etymonline.com/index.php?allowed_in_frame=0&search=grizzly&searchmode=none

grizzly (adj.)
„somewhat gray,“
1590s,
from grizzle „gray-colored“ + -y (1).
Also see grizzled.
Grizzly bear (ursus horribilis) for the large ferocious bear of the western U.S., is recorded by 1806;
sometimes said to belong rather to grisly (q.v.),
but either adjective suits it.

http://www.etymonline.com/index.php?term=gray
https://en.wiktionary.org/wiki/gray

gray (adj.)
„of a color between white and black; having little or no color or luminosity,“
Old English græg „gray“ (Mercian grei),
from Proto-Germanic *grewa- „gray“
(cognates:
Old Norse grar,
Old Frisian gre,
Middle Dutch gra,
Dutch graw,
Old High German grao,
German grau),
with no certain connections outside Germanic.
French gris,
Spanish gris,
Italian grigio,
Medieval Latin griseus are Germanic loan-words.
The spelling distinction between British grey and U.S. gray developed 20c. Expression the gray mare is the better horse in reference to households ruled by wives is recorded from 1540s.

Zweiter Versuch der Etymologie von “chronos”:

idg. *ghre-
idg. *ghreb-
idg. *khre-
idg. *khreb-
= greifen, ergreifen, grapsen, grapschen
= Griff, Begriff, Grippe, Grips
= grap, grasp, grab
= packen
= raffen
= stehlen
= fassen, fangen
= alles umfassen
= alles verschlingen
= gieren

chronos
ghronos
der Greifer
die alles Umfassende
die alles Verschlingende
die Zeit
der Zeitraum
das Zeitalter

http://www.etymonline.com/index.php?term=grab

grab (v.)
„seize forcibly or roughly,“
1580s,
from Middle Dutch or Middle Low German grabben „to grab,“
from Proto-Germanic *grab-, *grap-
(cognates:
Old English græppian „to seize,“
Old Saxon garva,
Old High German garba „sheaf,“ literally „that which is gathered up together“), from PIE *ghrebh- (1) „to seize, reach“
(cognates:
Sanskrit grbhnati „seizes,“
Old Persian grab- „seize“ as possession or prisoner,
Old Church Slavonic grabiti „to seize, rob,“
Lithuanian grebiu „to rake“).
Sense of „to get by unscrupulous methods“ was reinforced by grab game, a kind of swindle, attested from 1846.
Related: Grabbed; grabbing.

https://en.wiktionary.org/wiki/grap
https://en.wiktionary.org/wiki/grasp

Etymology
Originally „to feel around“,
possibly metathesis of Old English græpsan „to touch, feel,“
from Proto-Germanic *graipisōną.

Etymology
From Proto-Germanic *graipō.
Cognate with
Middle Low German grēpe,
Middle Dutch grepe (Dutch greep),
Old High German greifa,
Old Norse greip (Swedish grep).

Etymology
From Proto-Germanic *grabą, *grabō (“grave, trench, ditch”),
from Proto-Indo-European *gʰrābʰ- (“to dig, scratch, scrape”).
Compare Old Saxon graf (Low German Graf, Graff), Dutch graf, Old English græf (English grave), Old Frisian gref (West Frisian grêf), Old Norse grǫf (Danish grav, Icelandic gröf), Gothic graba (graba).

dritter Versuch der Etymologie von “chronos”:

idg. *dher-
idg. *dhre-
= halten, to hold
= horten
= tragen
= stützen, to support
= strong
= stable
= to establish

gr. thronos
gr. thranos
gr. thranomai
gr. thresasthai
gr. threin
gr. thrao
= Sessel, Stuhl, Sitz, chair, seat, stool
= Herrschersitz, Herrschergewalt
= Richterstuhl, Richtergewalt
Thron
Throne
Trone
tron
dharma = statue, law
dharm = religion
tham = religion
firm
firmare
firmar
firmus

http://www.etymonline.com/index.php?term=throne
https://en.wiktionary.org/wiki/throne

throne (n.)
c. 1200,
trone,
„the seat of God or a saint in heaven;“
c. 1300 as „seat occupied by a sovereign,“
from Old French trone (12c., Modern French trône),
from Latin thronus,
from Greek thronos „elevated seat, chair, throne,“
from PIE root *dher- (2) „to hold firmly, support“
(cognates:
Latin firmus „firm, steadfast, strong, stable,“
Sanskrit dharma „statute, law;“
see firm (adj.)).
From late 14c. as a symbol of royal power.
Colloquial meaning „toilet“ is recorded from 1922.
The classical -h- begins to appear in English from late 14c.

firm (adj.)
late 14c.,
ferm, „strong, steady“ (of things), „permanent, enduring“ (of agreements), „steadfast, steady“ (of persons), „sound, well-founded“ (of arguments),
from Old French ferm „strong, vigorous; healthy, sound; steadfast, loyal, faithful“ (12c.),
from Latin firmus „strong, steadfast, enduring, stable,“ figuratively „constant, steadfast, trusty, faithful,“
from PIE root *dher- (2) „to hold, support“
(cognates:
Sanskrit dharmah „custom, law,“
Greek thronos „seat,“
Lithuanian dirzmas „strong,“
Welsh dir „hard,“
Breton dir „steel“).
The spelling return to -i- in late 1500s was modeled on Latin.
Related: Firmly; firmness.

https://en.wiktionary.org/wiki/Appendix:Proto-Indo-European/dʰer-

Proto-Indo-European[edit]

Root

*dʰer-
to support
to hold

Conjugation in Singular and Plural[edit]
Present Active Indicative: dʰermi, dʰerti, dʰersi, dʰerh₂m̥ós, dʰerh₂te, dʰerh₂n̥ti
Imperfect Active Indicative: dʰerm, dʰers, dʰert, dʰerh₂m̥e, dʰerh₂te, dʰerh₂n̥d
Perfect Active Indicative: dʰorh₂e, dʰorth₂e, dʰore, dʰormé, dʰoré, dʰorḗr
Past Partipicle: dʰorwṓs m., genitive: dʰorusés, dʰorwósih f., genitive: dʰorusyéh₂s

Descendants

Anatolian:
Hittite: [script needed] (tarḫzi) [Cuneiform needed]
Ancient Greek: θράνομαι (thránomai)
Ancient Greek: θρᾶνος (thrânos)
Ionian: θρῆνυξ (thrênuks)
Boeotian: θρᾶνυξ (thrânuks)
Ancient Greek: θρόνος (thrónos)
Balto-Slavic:
Lithuanian: diržtù („to grow hard“)
Slavic: *dьrzъ (“bold”)
East Slavic:
Old East Slavic: дръжѫ (drŭžǫ)
Russian: держать (deržatʹ, “to hold”)
South Slavic:
Old Church Slavic: дрьжати (drĭžati)
Bulgarian: държа (dǎrža)
Serbo-Croatian: Cyrillic: држати
Latin: držati
Slovene: držati
West Slavic:
Czech: drzý, držet (“to hold”)
Polish: dzierżyć (“to hold”)

Celtic:
Old Irish: drong („troop, multitude, crowd“)

Germanic: *darnijaną (“to conceal”) (with nasalization) (See there for further descendants.)

Indo-Iranian: *dhar- (“hold, stop, bear, carry, receive, hold up right”)
Sanskrit: धर्म (dhárma)
Bengali: ধর্ম (dhôrmô) („religion“)
Hindi: धर्म (dharm) („religion“)
Gujarati: ધર્મ (dharm) („religion“)
Lao: ທຳ (tham) („religion“)
Marathi: धर्म (dharma) („religion“)
Newari: धर्म („religion“)
Pali: dhamma („religion“)
Punjabi: ਧਰਮ („religion“)
Telugu: ధర్మము (dharmamu) („religion“)
Thai: ธรรม (tham) („religion“)
Urdu: ‫دھرم (dharm) („religion“)
Iranian:
Avestan: ‫𐬛𐬀𐬭𐬆𐬎𐬭𐬀 (darǝϑra-), ‫𐬛𐬀𐬭 (dar-) („to hold“), ‫𐬛𐬆𐬭𐬆𐬰𐬭𐬀 (dərəzra-) („firm, strong“)
Old Persian: 𐎭𐎠𐎼𐎹𐎠𐎷𐎹 (dārayāmiy) („to hold“)
Persian: ‫دار (dār) („having, holding“)
Kurdish: dirist („right, righteous“)
Italic:
Latin: frēnum (“bridle”), frētus (“leaning on something”), firmus (“firm, strong, steadfast, enduring, stable”) (See there for further descendants.)

http://www.fremdwort.de/suchen/bedeutung/chronifizierung

Der Begriff ist hergeleitet von griechisch chronos (Zeit) zur näheren Beschreibung vorwiegend von Krankheitszuständen und meint lange Zeit anhaltende, meist nicht heilbare Zustände.

Zur Chronifizierung kommt ein Zustand dann, wenn er längere Zeit anhält, eine Krankheit, wenn sie nicht geheilt werden kann.

http://de.wikipedia.org/wiki/Krankheitsverlauf

Krankheitsverlauf

(Weitergeleitet von Chronisch)

Ein Krankheitsverlauf wird nach verschiedenen Kriterien beschrieben. Eine bestimmte Krankheit kann bei verschiedenen Patienten unterschiedlich verlaufen.

Dies kann z. B. durch Unterschiede in der Virulenz eines Krankheitserregers, in der Dosis eines Gifts, im vorbestehenden Gesundheitszustand und Ernährungszustand der erkrankten Person, dem Zustand des Immunsystems und dem Alter des Patienten begründet sein.

Auch äußere Faktoren (Temperatur (Hitzewelle, Kältewelle), Luftfeuchtigkeit, Staubbelastung, Zugluft) können Krankheitsverläufe beeinflussen.

http://flexikon.doccheck.com/de/Chronifizierung

Definition

Unter Chronifizierung versteht man
den Übergang
von der vorübergehenden
zur dauerhaften (chronischen) Präsenz
ein Erkrankung oder
eines Symptoms,
insbesondere von Schmerzen

chrono-
before vowels chron-, word-forming element meaning „time,“
from Latinized form of Greek khrono-,
comb. form of khronos „time, a defined time, a lifetime, a season, a while,“ which is of uncertain origin.

Herkunft:
von spätlateinisch (morbus) chronicus „chronisch(e Krankheit)“ zurückgehend auf lateinisch chronicus → la „zur Zeit gehörend“,

das vom altgriechischen Adjektiv χρονικός (chronikos) → grc „zeitlich (lang)“ entlehnt wurde.

morbus chronicus

chronisch (von griechisch χρόνος chrónos ‚die Zeit‘)
kennzeichnet sich meist langsam entwickelnde und lang andauernde Erkrankungen.

Der Krankheitsverlauf erstreckt sich über mehr als vier Wochen.

Eine Erkrankung kann chronisch sein und trotzdem eine akute Komponente haben.

Einige chronische Erkrankungen, wie z. B. Epilepsie, zeichnen sich durch akute Schübe (Anfälle) aus.

http://synonyme.woxikon.de/synonyme/chronisch.php

75 Synonyme in 6 Synonymgruppen

1
Bedeutung: ständig [o]
andauernd, anhaltend, beständig, dauernd, unaufhörlich, ununterbrochen, kontinuierlich, fortgesetzt, gemächlich, langsam, langwierig, permanent, schleichend, schleppend, unheilbar, chronisch
2
Bedeutung: fortwährend [a]
kontinuierlich, dauernd, endlos, beständig, dauerhaft, langlebig, ständig, unaufhörlich, chronisch, andauernd
3
Bedeutung: ununterbrochen [a]
anhaltend, dauernd, ewig, unablässig, unentwegt, bleibend, kontinuierlich, pausenlos, ständig, unaufhörlich, beharrlich, fortwährend, unausgesetzt, chronisch, permanent
4
Bedeutung: gleich bleibend [a]
haltbar, immer während, konstant, treu, chronisch, konsequent, stabil, unwandelbar, gewissenhaft, beständig
5
Bedeutung: anhaltend [a]
andauernd, chronisch, lang, zeitraubend, geraume Zeit dauernd, sich in die Länge ziehend, viel Zeit in Anspruch nehmend, viel Zeit kostend, langwierig
6
Bedeutung: andauernd [a]
dauernd, beständig, chronisch, dauerhaft, kontinuierlich, nachhaltig, pausenlos, permanent, ständig, unablässig, unaufhörlich, ununterbrochen, langjährig, langwierig, anhaltend

http://de.wikipedia.org/wiki/Kronos

Kronos (griech. Κρόνος)
ist
in der griechischen Mythologie der jüngste Sohn der Gaia (Erde) und des Uranos (Himmel), Anführer der Titanen und Vater von Zeus.

In der römischen Mythologie entspricht ihm Saturn(us).

Etymologie

Sein Name wurde in der antiken Volksetymologie schon sehr früh (in der Orphik) mit dem des Zeitgottes Chronos (Χρόνος) gleichgesetzt, was aber etymologisch falsch ist;

ursprünglich waren es zwei verschiedene Götter, die dann in manchen Überlieferungen miteinander verschmolzen wurden.

Die Frage nach der richtigen Etymologie ist umstritten;

man hat eine Ableitung von kraíno erwogen, dann wäre Kronos der „Vollender“.

Wahrscheinlicher ist aber, dass der Name vorgriechischen Ursprungs ist und somit Kronos aus einer vorgriechischen Tradition übernommen wurde.

Mythologie

In der Frühzeit der Mythologie hatte Kronos noch keinen festen Platz in der Genealogie der Götter; von den verschiedenen Versionen des Mythos hat sich die von Hesiod überlieferte durchgesetzt, die Kronos zu einem Sohn von Uranos und Gaia macht.

Da Uranos seine Kinder – die Kyklopen und Hekatoncheiren – so sehr hasste, dass er sie in den Tartaros verbannte, brachte Gaia ihre weiteren Kinder – die Titanen – im Geheimen zur Welt. Sie stiftete schließlich Kronos an, den Vater mit einer Sichel zu entmannen.

Kronos wurde damit zum Herrscher der Welt und Begründer des Goldenen Zeitalters. Nach der Darstellung Hesiods (Theogonie 446ff.) wurde Kronos von seiner Schwester Rhea (Rheia) zum Gatten genommen. Aus Angst, selbst entmachtet zu werden, fraß er jedoch alle Kinder, die aus dieser Verbindung entstanden: Hestia, Demeter, Hera, Hades und Poseidon, die Kroniden. Den jüngsten Sohn jedoch, Zeus, versteckte Rhea auf Anraten von Gaia und Uranos in der Höhle von Psychro im Dikti-Gebirge auf Kreta, während sie dem Kronos einen in eine Windel gewickelten Stein überreichte, den dieser verschlang, ohne den Betrug zu bemerken. So konnte Zeus ungestört heranwachsen. Später gelang es Zeus, seinen Vater mit List und Gewalt zu überwinden, worauf Kronos erst den Stein und dann seine verschlungenen Kinder ausspuckte. Den Stein stellte Zeus an der Kultstätte Pytho (Delphi) auf, damit er dort von den Sterblichen bestaunt werde.
Die Orphiker erzählten, dass Kronos eines Tages von dem damals aus den Eichen fließenden Honig berauscht dalag und so von Zeus gefesselt werden konnte. Anschließend brachte dieser ihn auf die „Insel der Seligen“, die Elysischen Gefilde, die am Rande des Erdkreises liegen, wo Kronos bis heute weile. Daher halte dort noch immer das Goldene Zeitalter an, das für den Rest der bekannten Welt mit seiner Entmachtung sein Ende gefunden habe. Nach der Bibliotheke des Apollodor war Metis, die erste Geliebte des Zeus, diesem bei der Entmachtung des Vaters behilflich, indem sie ihm den Trank reichte, der Kronos betäubte und ihn schließlich dazu zwang, alle zuvor verschlungenen Kinder wieder von sich zu geben.

http://de.wikipedia.org/wiki/Chronos

Chronos (griechisch Χρόνος Zeit)
ist
in der griechischen Mythologie der Gott der Zeit.
Er versinnbildlicht den Ablauf der Zeit und auch die Lebenszeit.

http://de.wiktionary.org/wiki/chronisch

Bedeutungen:
[1] Medizin, von Krankheitsverläufen: langsam entstehend und lange dauernd
[2] umgangssprachlich, scherzhaft: ständig oder immer wieder vorkommend

Herkunft:
von spätlateinisch (morbus) chronicus „chronisch(e Krankheit)“ zurückgehend auf lateinisch chronicus → la „zur Zeit gehörend“, das vom altgriechischen Adjektiv χρονικός (chronikos) → grc „zeitlich (lang)“ entlehnt wurde.[1]

Synonyme:
[1] hartnäckig, kontinuierlich, langwierig, schleichend, zäh
[2] andauernd, beständig, dauernd, nicht enden wollend, pausenlos, permanent, ständig, stetig, unaufhörlich, wiederkehrend; umgangssprachlich: in einer Tour

http://www.vinzent-liebig.de/aktuelles/texte/Metastrologischen_Plaentenbilder/Portrait_Saturn

ETYMOLOGIE ZU SATURN/KRONOS

Saturn wurde in der Antike mit dem Titanen Kronos, einem Sohn von Uranos (Himmel) und Gäa (Erde) assoziiert.

Es gibt zwei altgriechische Begriffe, die mit Kronos in Beziehung stehen, kronos und chronos.

Kronos, gesprochen mit Betonung der ersten Silbe, meint den Titanen Kronos, und wurde auch mit „Alter“ assoziiert:

kronoliron bedeutet alte Männer, die versuchen, sich wie junge Männer zu verhalten, als

kronion osis, „wie Kronos riechend“, bezeichnete man Menschen mit altmodischen, überholten Ideen.

Chronos, gesprochen mit „ch“ und Betonung der ersten Silbe, bedeutet „Zeit“ in allen Varianten:

„Zeitalter, Lebensspanne, Zeitraum, Zeitpunkt, Jahrhundert, Jahr“ etc.

Chronos ist verwandt mit iapendisch ghr-on-os was „Thron“ bedeutet, was daran erinnert, dass die Zeit die gesamte Wirklichkeit beherrscht.

Kronos gilt im Mythos als absoluter Herrscher, bis Zeus ihn überwindet.

Ghr-on-os ist auch verwandt mit iapendisch gehr – „ich greife, ich packe“ und chronos bedeutet auch „der alles beinhaltet und alles zerstört“.

Hier liegt die Verbindung von chronos im Sinne von „Zeit“ zum Titanen Kronos, der seine Kinder verschlingt.

Die Begriffe kronos und chronos sind also sehr eng verknüpft, ähnlich wie im Deutschen “Alter” und “Zeit”.

Dass die Zeit „alles beinhaltet und alles zerstört“ erinnert, wie vieles andere im Mythos an die indische Kultur, die wie die griechische von indoarischen Kulten mit geformt wurde. Indische Gottheiten der Zeit, etwa die Göttin Kali („Zeit“) oder der Gott Mahakala („Große Zeit“), werden als verschlingende Gottheiten mit großen Fangzähnen und langer Zunge, meist schwarz oder dunkelblau dargestellt. Passend dazu gilt Schwarz in der klassischen Astrologie und Dunkelblau in der Münchener Rhythmenlehre von Wolfgang Döbereiner als die Farbe des Saturn.

Zweitens die Etymologie von “facere, ficere”:

http://www.duden.de/rechtschreibung/_fizieren

-fizieren
-ficate
-fy

Suffix, Nachsilbe zur Bildung von Verben

Bedeutung

Wortbildungselement mit der Bedeutung »machen« (z. B. elektrifizieren)

Herkunft

aus gleichbedeutend lateinisch -ficere, -ficare zu facere »tun, machen«

idg. *dhe*
idg. *dheh-
idg. *dhek-
idg. *dhen-
idg. *dhet-

gr. tithemi
gr. tithenai

lat. facere, facio

tun
stellen
setzen
machen
agieren
errichten
produzieren
komponieren
konstruieren

to do
to put
to place
to make
to act
to cause
to build
to perform
to contruct
to compose
to erect
to appoint

factitious
fact
-fy
-ficate

http://www.etymonline.com/index.php?term=do

do (v.)

Middle English do, first person singular of Old English don

„make, act, perform, cause; to put, to place,“

from West Germanic *don

(cognates:
Old Saxon duan,
Old Frisian dua,
Dutch doen,
Old High German tuon,
German tun),

from PIE root *dhe- „to put, place, do, make“
(see factitious).

Use as an auxiliary began in Middle English.

Periphrastic form in negative sentences („They did not think“) replaced the Old English negative particles („Hie ne wendon“).

Slang meaning „to do the sex act with or to“ is from 1913.

Expression do or die is attested from 1620s.

Compare does, did, done.

factitious (adj.)

1640s,

„made by or resulting from art, artificial,“

from Latin facticius/factitius „artificial,“
from factus „elaborate, artistic,“ past participle adjective from facere „do“ (source of French faire, Spanish hacer),

from PIE root *dhe- „to put, to do“

(cognates:
Sanskrit dadhati „puts, places;“
Avestan dadaiti „he puts;“
Old Persian ada „he made;“
Hittite dai- „to place;“
Greek tithenai „to put, set, place;“
Lithuanian deti „to put;“
Polish dziać się „to be happening;“
Russian delat‘ „to do;“
Old High German tuon,
German tun,
Old Saxon, Old English don „to do;“
Old Frisian dua,
Old Swedish duon,
Gothic gadeths „a doing;“
Old Norse dalidun „they did“).

Related: Factitiously; factitiousness.

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