Definition von “struktureller Armut”

“Strukturelle Armut” – noch nie gehört?

Geht es nicht einfacher? Wozu den Umweg über Armut, wenn heutzutage der Tod doch billiger zu haben ist? Oder wird die aufwendig verwaltete Armut selbst als Wirtschaftsfaktor, vielleicht sogar als durchgeplante Armutsindustrie – 10-Schilling-Produkte, 99-Cent-Shops – generalstabsmäßig betrieben? Armutspolitik als Vorbereitung für fundamentalistische Ideologien.

Amtswegig verordnet, um kritiklose Demut vor der Behörde zu erzwingen. Amtswegig verordnet, um unbequeme Insubordinanz gegenüber korrupten Richtern und Richterinnen gebührlich, ja genüsslich abzustrafen. Alles lässt sich argumentieren.

Pseudowissenschaftliche Feldforschung in der justizpolitischen Grauzone zwischen artifizieller Armut und organisierter Korruption an österreichischen Zivilgerichten für Sozialrechtsangelegenheiten. Perverse Persönlichkeiten sind in diesem meritokratischen Biotop besonders erwünscht.

Wie lange noch dürfen sich diese dolosen Frauen Hofräte und perfiden Herren Regierungsräte aufkosten der in Armut gehaltenen Untertanen bereichern?

Etymologie von Armut:

idg. *ap- = ab-, ob-
idg. *apo- = weg, entfernen
idg. *op- = anders, entgegen, falsch

idg. *orbh- = beraubt, besitzlos, verarmt, armgemacht
idg. *orbho- = verwaist, waise
idg. *orbho-s = unglücklich, verunglückt

Armut = Abwesenheit von etwas Lebensnotwendigem
Armut = der Lebensgrundlagen beraubt
Armut = Mangel am Lebensgütern

Tagcloud zum Begriff “Armut”:

ab
aber
abermals
abermalig
Aberglaube
Aberwitz
April

armut
armuoti
arb-uoti
heim-uoti
heimat

engl. orphan

wretched
miserable
poor
pitiable

Arbeit
Roboter
Erbe
Erbarmen
erbarmungswürdig
beklagenswert
bemitleidenswert
Elend
elendig
elend
Not
unglücklich
heillos
besitzlos
beraubt
barmherzig
arm
ärmlich
erbärmlich
verlassen
Waise
verwaist
einsam
vereinsamt
verarmt
verhärmt

güterlos
arbeitslos
mittellos
elternlos
besitzlos
einkommenslos
vermögenslos
ohne Mittel
ohne Güter
ohne Geld
ohne Einkommen
ohne Vermögen
ohne Arbeit
ohne Eltern
ohne Besitz
in Not
in Elend
in Erbarmen
in Armut

Begriffsfeld zur “strukturellen Armut”:

Die Neue Armut
Arm durch Arbeit
Mendizität
Proletarier
Wir sind die Prekarier.
Wir sind die 99 Prozent.
Gott schütze das Prekariat!
Mittelstands-Prekariat
Millionen Arbeitnehmern droht Altersarmut
Alter schützt nicht vor Armut

Was ist Armut?

Armut bezeichnet primär den Mangel[1] an lebenswichtigen Gütern (beispielsweise Nahrung, Obdach, Kleidung), im weiteren und übertragenen (metaphorischen) Sinn allgemein einen Mangel.

Die Herkunft des zugrundeliegenden Adjektivs arm ist zwar umstritten, wird aber mehrheitlich auf die germanische Wurzel *arҍma- zurückgeführt, das „vereinsamt, verwaist, verlassen“ bedeutet und mit griech. erḗmos (ἐρῆμος) „einsam“ in Verbindung gebracht wird.[2]

Eine veraltete Bezeichnung für „sehr große Armut“ ist Mendizität (von lat. mendīcitās).

Ein Merkmal für Armut ist typischerweise das Haushaltseinkommen, obgleich häufig damit die mangelnde Ausstattung mit wirtschaftlichen Ressourcen gemeint ist.[3]
http://de.wikipedia.org/wiki/Armut

Was ist “absolute, was relative Armut”?

Armut ist ein soziales Phänomen: Dabei wird „Armut“ als Zustand gravierender sozialer Benachteiligung[4] mit der Folge einer „Mangelversorgung mit materiellen Gütern und Dienstleistungen“ verstanden.
In dieser Form wird sie in Mythologie und Sage, in den Künsten und wissenschaftlich behandelt.

Von wirtschaftlicher Armut im engeren Sinne gibt es zwei grundsätzlich verschiedene Definitionen.

Zum einen ist das die absolute Armut, bei der einer Person weniger als 1,25 PPP-US-Dollar pro Tag zur Verfügung stehen,

zum anderen die relative Armut, bei der ein Einkommen deutlich unter dem Durchschnitt aller Einkommen eines Landes (eines Staates) liegt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Armut

Was ist “strukturelle Armut”?

Seit mehr als 50 Monaten muss ich und meine fünfköpfige Familie “strukturelle Armut” in Form von “sozialökonomischer Nulldiät” erleben.

“Strukturelle Armut” ist eine charakteristische Manifestation der “strukturellen Gewalt”. Die Täter nennen sich Staatsdiener, die Opfer Staatsbürger; Staatsgewalt das Verhältnis zwischen beiden. Ohne Moral sowieso, ohne Verfassung wird gerade erprobt und die Gesetze gelten nur für die anderen. Zukunftsfähig scheint dieses Geschäftsmodell nicht zu sein.

“Strukturelle Armut” steht fast immmer im Dienste einer „degenerierten Politik“. Unter dem beamtokratischen Motto: “Es ist nicht meine Aufgabe, Fragen zu stellen.
Meine Aufgabe lautet, Befehle, Weisungen, Anordnungen auszuführen.
Nur dafür werde ich bezahlt.
Als perfekte Staatsmaschine muss ich auch schon mal zu etwas härteren Methoden greifen dürfen.”

“Strukturelle Armut” ist das wesentliche „sozialpolitische Instrument“ zur Lenkung des leistungsreduzierten Staatspersonals. Wenn nämlich das Gleichgewicht zwischen Leistung und Gegenleistung im Sinne des Synallagmaprinzips aus dem Lot gerät, dann darf aus Kostengründen “strukturelle Gewalt” herrschen.
Die “Neue Mitte”- Regierung unter SPÖ-Bundeskanzler Werner FAYMANN mit seinen “Bilderberg-Allüren” und seinem altgedienten “Statistik Austria”-Kosmetiker SC Dr. Manfred MATZKA schätzt die stillschweigende Agenda, “strukturelle Armut” als „sozialdemokratisches Kulturgut“ verkaufen zu dürfen. Den einen werden sozialisierte Schuld(en)steine umgehängt, den anderen nicht enden wollende Vermögenswerte zugeschanzt.

“Strukturelle Armut” ist auch Merkmal des “strukturellen Faschismus”. Totalitäre Staatsgebilde schöpfen den ganzen Spielraum von Andeutungen über Behördenwillkür bis hin zum Hungertod aus. Siehe Hitlers Hungerplan oder Stalins Holodorm oder Maos Kulturrevolution. Wen oder was wird das Dritte Jahrtausend noch hervorbringen?

“Strukturelle Armut” ist „politisch instrumentalisierte Armut“, um die Bevölkerung in die eine oder andere Richtung, sehr oft unter die Erde, zu lenken. Im judiziellen Erziehungs- und Bestrafungskatalog der österreichischen Familien- und Sozialgerichte stehen Haushungern und „strukturelles Totschweigen“ ganz oben. Erlaubt ist, was dem Staat dient. Belohnt wird, was Rendite bringt.

“Strukturelle Armut” funktioniert als „staatlicher Steuerungsmechanismus“, der amtswegig eingeleitet wird, besonders erfolgsversprechend an der Unter- und Mittelschicht, um ein bestimmtes Verhalten bei den Betroffenen zu erwirken, schlimmstenfalls kriminellen Handlungen bis hin zu absrusen Verformungen von Gewalt gegen Mitmenschen oder gegen sich selbst.

“Strukturelle Armut” ist im soziologischen Sinne das ulitmative Instrument im “sozialraum-orientierten Case-Management”. Eine vorauseilende Gesinnungsjustiz mit ihrem gewissensverrohten Gerichtspersonal schafft die willfährigen Vollzugsinstrumente des Bösen.

“Strukturelle Armut” dient der „Destabilisierung der zwischenmenschlichen Realitätsmatrix“. Wer bei der Hexen-, Juden- oder Mündeljagd nicht mitmacht, ist erklärter Staatsfeind und darf mit exekutive Unterstützung beseitgt werden.

“Strukturelle Armut” ist die “Ultimo ratio” im Repertoire der außerstreitigen Gerichte der Republik Österreich. Sie wird gewaltwissenschaftlich unterlegt an Einzelpersonen oder ganzen Familien, je umfangreicher die Kopfzahl desto vielfältiger das Zerstörungspotenzial im wirtschaftspolitischen Sinne.

“Strukturelle Armut als “Irrsinn mit System” ist eine gefragte Dienstleistung im österreichischen Korruptionssumpf. Menschen und Familien systematisch durch absolute Armut kaputtzumachen, das wird vom österreichischen Beamtokraten kadavergehorsamst abverlangt. Der Zweck heiligt die Mittel, wußte schon Niccolo Machiavelli 1532.

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