„Mündelkunst – Made in Austria“, Version 1.0, 130617

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Mündelkunst

Impressum:
Edition sparismus.wordpress.com
ingrid.moschik@yahoo.de
13. Juni 2013

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Wer oder was ist Mündelkunst?

Kapitel 1

Definition von Mündel
Definition von Kunst
Defintion von Mündelkunst

Kapitel 2

Künsterlische Intervention gegen „strukturellen Faschismus“
Defintion von strukurellen Faschismus
Definition von Finanzfaschismus
Defintion von Korrutionismus
Definition von „korrupte Reviere“

Kapitel 3

Der Einzelne und das System
Die Allmacht und die Ohnmacht
Die Entmündigung des Bürgers
Der soziale Krieg
Moderne Schlachtfelder im Cyber war

Kapitel 4

Mündelkunst als Systemkritik
Mündelkunst als politische Kunst
Unterdrückung der freien Meinungsbildung
Netzpolitik – Internetzensur und Kunstverbot

Kapitel 5

Philosophie der Krise
Überlebensdesign
Problemlöseverhalten
Kreativer Umgang mit Problemen
Das Mehrfachwahlrecht für Mütter

Nachwort

Vorwort

Seit 1994 betreibe ich eine Online-Galerie unter http://kultur.wkstmk.at/comart/comart.htm und arbeite an einem Online-Museum in Kooperation mit internationalen Künstlern (175 Projekte im Netz).

Nun geht es mir um die Erweiterung des Kunstbegriffs.

Mit diesem Buch stelle ich unter dem Motto „Social design for business“ ein Konzept für die Überwindung der tiefen Strukturkrise in Europa vor. Der Staat müsste jedem Arbeitnehmer mittels „Social design“ (Einhaltung der zwingenden Schutznormen wie § 886 ABGB) den Zugang zum Recht ermöglichen und damit die Grundsätze eines rechtsstaatlichen Verfahrens gewähren. Das ist der Grundsatz der Verfahrensökonomie und der Verwaltungseffizienz.

Oder beginnt sich die Geschäftsmoral der „Global player“ zu verselbständigen und von den Standards zivilisierter Staaten zu entfernen? (Prof. Bernd Rüthers, FAZ, Recht und Steuern S.22, 17.4.2013).

Wie Kunst-Aktivist Ai Weiwei in China gehe ich von drei Thesen aus:

1. Kunst ist das Produkt einer Wiedergutmachung
2. Kunst ist der Versuch, die Wahrheit wiederzugeben
3. Kunst ist der Versuch, Konflikte zu lösen

Schon Picasso, Goya oder Callot haben den Krieg in ihren Arbeiten thematisiert und eingebaut. Ich nenne diesen Krieg den „Sozialen Krieg“. Europaweit wird ein Demokratiedefizit diagnostiziert. Die EU-Bürger leben in prekären Zeiten und haben Zweifel an der Demokratie.

Es wird in der ganzen Eurozone ein neoliberalisierter Arbeitsmarkt mit Millionen von Arbeitslosen und eine deregulierte Finanzpolitik umgesetzt. Zur Zeit sind es mehr als 20 Millionen Arbeitslose und jährlich werden es 3 Millionen mehr. Das „soziale Lot“ ist in den europäischen Ländern wie auch in Österreich gefährdet. Die Würde des Menschen und das Recht auf ein Einkommen durch eigene Arbeit ist in Gefahr. Das ergibt keine optimale Zukunftsperspektive.

Der Chefvolkswirt von BMW Helmut Becker erkennt eine enorme Sprengkraft der Schuldenspirale in öffentlichen Haushalten und sieht viele düstere Parallelen zur Krise von 1929. In der gesamten EU zeigt sich immer mehr materielle Verarmung und psychische Entwürdigung. Man spricht von einer „permanenten Revolution“ durch institutionalisiertes Unrecht bzw. von „struktureller Armut“.

Totalitäre Regime, egal ob Nationalsozialismus oder Faschismus, haben eine Gemeinsamkeit: sie sind auf Unterdrückung und Beschneidung von Recht und Freiheit des Einzelnen aufgebaut. Millionen Menschen haben unter diesen menschenverachtenden Systemen gelitten.

Menschen wollen Freiheit. Die Freiheit, über ihren persönlichen Weg zum Glück zu entscheiden und ein besseres Leben für sich und ihre Familie zu schaffen.

Demokratie am Arbeitsplatz bedeutet, Interessen auszubalancieren. Die Erfüllung dieser Minimalstandards zählt zu den Kernaufgaben des Staates. Darauf sollte sich der Staat konzentrieren.

Mag. Ingrid Moschik,
Mündelkünstlerin

Kapitel 1

Definition von Mündel
Definition von Kunst
Defintion von Mündelkunst
Zensur von Mündelkunst

Mit diesem Buch wird der kunstwissenschaftliche Begriff „Mündelkunst“ in die Kunstgeschichte eingeführt.

„Mündelkunst“ ist Kunst unter Zwang.

Das bedeutet, dass der Autor der Kunst von einer übermächtigen Partei jahrelang unter massiven Druck gestellt, d.h. zwangsentrechtet und zwangsenteignet und zur Sache erklärt wird.

Mit dem Kunstprojekt „Sparismus“ reagiert nun eine Medienkünstlerin mit erzwungenen künstlerischen Arbeiten auf rechtswidriges Vorgehen österreichischer Behörden. Als Kuratorin lade ich nun nicht nur wie bisher seit bereits zwanzig Jahren Künstler zu Gemeinschaftsprojekten ein, sondern Personen aus dem öffentlichen Leben wie Richter, Staatsanwälte, Beamte und Politiker.

Warum?

Weil diese an mir und meiner Familie einen Prozessbetrug begangen haben. Sie haben mir in jahrelangen Gerichtsverfahren Urteile und Beschlüsse ausgestellt, die allsamt Fakes sind. Sie tragen keine Unterschrift des jeweiligen Verantwortlichen und sind somit ungültig. Auch lassen sich aus diesen Scheinurteilen keine materiellen Rechte ableiten. Diese Scheindokumente führten zu einem Totalverlust. Ohne Unterschrift entfalten behördliche Schriftstücke keine Bindung, keine Verantwortung und keine Haftung.

So ist die Kunst mein einziger Trost, eine Art von Notwehr gegen eine fragwürdig waltende Staatsmacht. Da es dem „System Österreich“ laut Frank Stronach nur ausschließlich um „Machterhalt um jeden Preis“ geht, hält nun eine Künstlerin diesem System einen Spiegel vor.

Erstmals in der Kunstgeschichte kommt es zu einer „erzwungenen Autorenschaft“.

Dies zeigt sich an der „negativen Feedbackschleife“ der Co-Autoren, welche unfreiwillig, sprich gezwungenermaßen zu Co-Autoren werden und dies auch mit Löschanträgen an die Suchmaschine Google zeigen.

Die Liste der Zwangscoautoren ist lang.

Noch nie hat ein Künstler es gewagt, mit fremden Identitäten, mit echten Namen aus dem öffentlichen Leben zu spielen. In diesem Fall ist dies erstmals unter dem Einsatz von Leib und Leben und unter monatelanger strafrechtlicher Verfolgung seitens der Behörden gelungen. Es handelt sich um „personalisierte Kunst“.

Korruption bekommt endlich einen Namen und hat konkret ein Gesicht. Im Namen der Transparenz habe ich dies getan.

Anhand dieser Arbeiten zeigt sich, dass das Spiel mit Identitäten in der Justiz ein Nachspiel in der Kunst hat. Man kann sich Identitäten ausborgen, indem man sich Daten ausborgt. Als Künstler spiele ich wie zuvor die Richter in Rahmen von Scheinprozessen mit realen Identitäten.

Das Motto ist: Kunst gegen Gewalt.

Das Opfer entzieht sich der Gewaltspirale, indem es dieselbe Strategie der Aneignung von Identitäten anwendet. Der Täter (der Staat) versucht durch jahrelanges Stalking (mehr als fünf Jahre Sachwalterschaft) auf das Opfer einzuwirken und es unter seine Kontrolle zu bringen.

Welche Mechanismen zur Erhaltung der eigenen Macht stehen nun einem Bürger zur Verfügung?

Was kann Macht mit einem Menschen anstellen, wenn diese mit eiserner Faust regiert?

Wie reagiert der Mensch, wenn er durch den Einsatz von Gewalt zum Untertanen gemacht wird?

Ich setze mich für die gleichen Werte wie Frank Stronach ein: Gerechtigkeit, Transparenz und Fairness, also für Demokratie.

Ich interessiere mich für Familien-, Sozial- und Wirtschaftspolitik.

Als sogenanntes „Staatsmündel“ (definiert durch die Anregung der Richterin Dr. Jutta Rabl vom 14.1.2008, manifestiert im OGH-Urteil mit der
GZ: 9 ObA14/08m auf Seite 8 vom 3.3.2008 unter dem Vorsitz des OGH-Richters Dr. Roland Rohrer), geht es mir in diesem Buch um die Aufdeckung des organisierten Sachwalterschaftsbetrugs in Österreich.

Sachwalterschaft ist in Österreich zum politischen Steuerungsmechanismus, zum lukrativen Geschäftsmodell geworden. Als „Pflegebefohlene“ von amtswegen hat man als Kläger keinen Zugang zum Recht und auch kein Recht mehr auf Eigentum.

Es ist ein perfekter Steuerungsmechanismus von „oben herab“ auf Weisung der beklagten Partei hin. Dadurch schützt sich die Republik trickreich vor zukünftigen Zahlungen (Entgeltzahlungen) an die Klägerin. Damit nun dieses raffinierte wirtschaftspolitische Geschäftsmodell in Österreich nicht überhand nimmt, schreibe ich dieses Buch zur „Mündelkunst“.

„Gesetze müssten dem Wohl der Bürger und dem Land dienen“, sagt Herr Frank Stronach. Er erkennt als Unternehmer die Übel des politischen Systems in Österreich als grundgesetzwidriges Machtmonopol. Neben den Gewerkschaften sind ihm auch die Banken ein Dorn im Auge.

Auch FPÖ- Nationalratsabgeordnete Mario Kunasek hat mittels einer parlamentarischen Anfrage an die Justizministerin aufgedeckt, dass sich die Sachwalterschaft in Österreich zu einem Megageschäft entwickelt. Es wurden seitens des Justizministeriums 63 Millionen EURO für Sachwalterschaftsvereine im Jahre 2012 zur Verfühung gestellt.

Als staatlich geprüfte, begutachtete und zertifizierte (999- bzw. LBE-Zertifikat) Mündelkünstlerin (per Ferndiagnose von Frau Univ.Prof. Dr. Eva Körner) stelle ich die in den letzten zwei Jahren entstandene Mündelkunst vor.

Als im Auftrage der Republik zum Objekt staatlichen Handelns erklärtes Mündel habe ich im Rahmen einer künstlerischen Spurensicherung den „Sparismus“ kreiert. Als Frau und Mutter von drei Kindern trete ich gegen die mächtigste Bank Österreichs, gegen die Raiffeisen Landesban Steiermark AG, konkret gegen den Herrn Generaldirektor Mag. Markus Mair, wegen des Verdachts der Geldwäsche auf.

Ein Mündel ist laut Definition eine durch das Ausserstreitgericht mittels Sachwalterschaftverfahren entrechtete, geschäftsunfähige Person, für die ein Vormund (Vermögenssachwalter) bestellt ist.

Kunst ist die freie Meinungsäußerung eines Künstlers.

Mündelkunst ist eine Form von Kunst, die unter Anwendung von äußerer Gewalt entsteht. „Art under pressure“ ist Kunst, die entsteht, wenn Richter an österreichischen Bezirksgerichten Bürger zu Mündeln erklären und diese Mündel dann als Gegenwehr Kunst machen, eben „Mündelkunst“.

Somit ist Mündelkunst juristisch definierte Kunst eines Zwangsmündels. Diese Definition ist einzigartig, denn Richter und Staatsanwälte werden so ungewollt zu Co-Autoren.

Gibt es ein „par ordre du Mufti“ verordnetes Kunstverbot in Österreich?

BM für Justiz, Frau Dr Beatrix Karl, sagt in ihrem Antwortschreiben auf eine parlamentarische Anfrage des Herr FPÖ NAbg. Harald Vilimsky, dass ihr keinerlei öffentlich gestellte Löschanträge an Google bekannt sind. Es müsste aber seitens des Parlaments überprüft werden, ob Frau BM Dr. Beatrix Karl in diesem Punkt nicht vorsätzlich lügt.

Gegen die Urheberin des „Sparismus“ lief seit 9.12.2011 eine Strafanzeige am Landesgericht für Strafsachen in Graz. Die Mündelkünstlerin wurde strafrechtlich seit der Anzeige der RLB Steiermark unter Herrn GD Mag. Markus Mair strafrechtlich verfolgt und sogar mit Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt (LSF in Graz) bedroht.

Bereits zweimal wurde durch massiven Exekutiveeinsatz (Polizei- bzw. Kripo-Beamte) und Psychiater Univ.Prof. Dr. Manfred Walzl (Spezialist für Schlaftherapie) samt RA Dr. Franz Unterasinger versucht, die Künstlerin direkt aus ihrer Wohnung vor den Augen ihrer drei Kinder und ihres Lebensgefährten abzuführen (am 14.5.2012 und am 5.6.2012).

Die „Mündelkunst-Datenbank“ umfasst zurzeit knapp 400 Artikel mit mehr als 200 Bildwerken und 1000 Seiten Text. Nun zeigt sich, dass an die Suchmaschine Google eine Serie von Löschanträge gestellt wurde, dass also offensichtlich „personalisierte Kunst“ wirkt. Diese wird kurzerhand unterdrückt bzw. freie Meinungsäußerung nicht zugelassen. Laut Google Transparenzbericht steigen die Copyright-Löschanträge bei Google stark. Der Internetkonzern gibt Einblick, wie häufig Firmen und andere Rechteinhaber aufgrund von Urheberrechtsverletzungen die Löschung von URLs fordern.

Nun erkenne ich aber, dass unter „Sparismus“ eine Anzahl von 29 images nicht mehr verfügbar sind, sie sind von Unbekannt „removed“ worden.

Laut BMVIT tritt Österreich für ein freies Internet ein. Dies geht auch aus einer parlamentarischen Anfragebeantwortung des Nationalratsabgeordneten Johann Maier (SPÖ) an Doris Bures, die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) hervor, denn Österreich tritt bei der Weltkonferenz der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) Anfang Dezember 2012 in Dubai für ein freies und offenes Internet ein.

Als Zensur im Internet werden verschiedene Verfahren von Staaten bezeichnet, deren Ziel es ist, die Publikation von bestimmten Inhalten über das Internet zu kontrollieren, zu unterdrücken oder im eigenen Sinn zu steuern. Vor allem Nachrichten und Meinungsäußerungen sind davon betroffen. Die Zensur im Internet unterscheidet sich damit nicht grundsätzlich von der Zensur anderer Massenmedien.

In diesem Buch berufe ich mich auf die Kunstfreiheitsgarantie, auf meine Abwehrrechte im Sinne der Privatautonomie gegenüber den Staat. Die 200 künstlerischen Arbeiten stehen in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem öffentlichen Leben. Die Namen, welche zitiert werden, sind echt und stammen von Richtern und Staatsanwälten bzw. österreichischen Politikern und Ministern. Der Wahrheitsbeweis wird durch Offenlegung von gerichtlichen Urteilen und Beschlüssen erbracht. Es geht dabei um das Meinungs- und Kunstverbot in Österreich. Auffällig ist, dass weltweit Leute, die gegen Banken auftreten, niedergewälzt werden (siehe Fall Gustl Mollath in Deutschland).

Auch Google sieht einen beunruhigenden Trend in Richtung staatlichen Zensuranfragen. Immer mehr Staaten, auch Österreich, stellten laut fünften bzw. sechsten Transparenzbericht von Google Anfragen auf Löschung unerwünschter Inhalte. Einen Überblick über die Löschung der Daten bietet der sogenannte Google-Transparency-Report. Dieser erscheint zweimal jährlich, sagt Dorothy Chou.

Google legt darin offen, wer aus welchem Grund um die Löschung welcher Einträge gebeten hat. Es gab von Jän.12 – Jun. 12 insgesamt 20.938 Löschanträge. Der Trend: Die Überwachung durch Regierungen nimmt zu. Die Information, die wir bereitstellen, sind nur isolierte Splitter, die zeigen, wie Regierungen mit dem Internet umgehen, so Dorothy Chou. Google stellte schon im Zeitraum Juli 11-Dez.11 einen Anstieg staatlicher Zensuranfragen fest. Konkret gab es durch Österreich bei Google vier richterliche Löschanfragen, worauf 22 Inhalte im Netz entfernt wurden.

Konkret wurden unter „Sparismus“ 29 Inhalte removed. Eine parlamentarische Anfrage vom 28.6.2012 der FPÖ-Natinalratsabgeodneten Harald Vilimsky an die Frau BM Mag. Beatrix Karl lautete: Wer hat diese Löschanfrage gestellt? Was für Internetseiten/-foren waren von der Löschung betroffen? Um was für Inhalte ging es? Und aus welchen Gründen wurden die Löschanträge gestellt?

Die Meinung ist das Urteil eines Einzelnen. Diese wird jedoch gegenüber politischer Elite unterdrückt. Hier geht es nicht nur um die Meinungsfreiheit, sondern auch um die künstlerischer Freiheit.

Ist es wirklich sinnvoll, die Löschung der Daten zu verlangen? Das sind Entscheidungen der Netzpolitik eines Landes. Wenn Kritik am politischen System nicht mehr erlaubt ist, dann haben wir Diktatur.

Die Vorgehensweise, das Stellen der Löschanträge, ist eine politische Entmündigung aller Österreicher. Wer das Stystem kritisiert, wird als geistig abnorm hingestellt und mit Zwangsunterbringung bedroht.

Es geht letzlich um die Abklärung der Frage, ob sich ein Bürger gegen Korruption in Politik, Verwaltung und Bankenwesen wehren kann oder nicht. Seit März 2012 gibt es ein Mündelkunstverbotsurteil. Die unter „Sparismus“ ins Netz gestellten künstlerischen Arbeiten werden von Google für österreichische Rechner sprich User unterdrückt. Die Netzpolitik steht im Österreich auf dem Prüfstand.

Das Landesgericht für Strafsachen Graz hat durch den für medienrechtliche Verfahren zuständigen Einzelrichter des Landesgerichtes Mag. Christoph Lichtenberg im Ermittlungsverfahren gegen Mag. Ingrid Moschik, vertreten durch den Sachwalter Dr. Franz Unterasinger, Rechtsanwalt in 8010 Graz, 16St3 der StA Graz, wegen des Verdachts der
Verbrechen der Verleumdung gemäß §297StGB Verbrechen der üblen Nachrede gemäß §111StGB (eigentlich ABGB) über den Antrag der Staatsanwaltschaft Graz vom 16. März 2012 beschlossen: gemäß §§ 36a Absatz 1 Mediengesetz wird der Beschuldigten als Medieninhaberin die Löschung folgender von der Beschuldigten Mag. Ingrid Moschik auf der Website http://www.sparismus.wordpress.com veröffentlichten Einträge hinsichtlich der RichterInnen des Landesgerichtes und zwar gemäß § 36a Absatz 1 Mediengesetz wird die Beschuldigte Mag. Ingrid Moschik aufgefordert, diesem gerichtlichen Auftrag binnen der oben genannten Frist von DREI TAGEN zu entsprechen und hat Mag. Ingrid Moschik als Medieninhaberin die Staatsanwaltschaft Graz unverzüglich von der Löschung der oben genannten Textstellen in Kenntnis zu setzen.

Wenn dieser gerichtlichen Aufforderung nicht fristgerecht oder nicht gehörig entsprochen wird, kann über Antrag der Staatsanwaltschaft Graz in einem selbständigen Verfahren die Beschuldigte Mag. Ingrid Moschik zur Zahlung einer Geldbuße in der Höhe von bis zu EUR 2.000,00 FÜR JEDEN TAG, an dem die oben umschriebenen Stellen der Website, nach Ablauf der gerichtlichen Frist, weiterhin abrufbar sind, verpflichtet werden.

Entscheidungsgründe des Landesgerichts für Strafsachen Graz:

Bei der Staatsanwaltschaft Graz wird zu Aktenzeichen 16 St3/12a gegen Mag. Ingrid Moschik ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Vergehens der üblen Nachrede gemäß § 111 Absatz 1 und Absatz 2, 117 Absatz 2 STGB geführt. Demnach ist Frau Mag. Ingrid Moschik dringend verdächtig, nachgenannte Personen durch nachangeführte auf der Website http://www.sparismus.wordpress.com veröffentliche Einträge deiner für DRITTE wahrnehmbaren Weise einer verächtlichen Eigenschaft oder Gesinnung geziehen oder eines unangenehmen VERHALTENS oder gegen die guten Sitten verstoßendes Verhalten beschuldigt zu haben, das geeignet ist, die Genannten in der öffentlichen Meinung verächtlich zu machen oder herabzusetzen, wobei die TAT durch VERBREITUNG im INTERNET einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

Ende Zitat Beschluss LG Strafsachen Graz, medienrechtlicher Beschluss vom 23. März 2012.

Kapitel 2

Künsterlische Intervention gegen „strukturellen Faschismus“
Defintion von strukurellen Faschismus
Definition von Finanzfaschismus
Defintion von Korruptionismus
Definition von „korrupte Reviere“

Wie schon erwähnt, ist „Sparismus“ eine künstlerische Intervention gegen Korruption.

Korruption taucht überall dorf auf, wo es einen Geldfluss gibt. Betroffen davon sind im speziellen Treuhandgeschäfte.

Wie funktioniert Geldwäsche?

Die Tat, den Anweisungsbetrug, nenne ich den „Corpus delicti“. Mittels einer „trunkierten SEPA-Überweisung“ können Beträge in unbeschränkter Höhe angewiesen werden, wobei die Autorisierung des Anweisenden wegfällt. Der Täter ist somit anonym. Anstatt der Signatur des Überweisenden gibt es einen trunkierten SEPA-Code. Dieser Code ist nicht der gewohnte AT-Code, sondern eben ein anderer.

Erst die vierte Geldwäscherichtlinie setzt einen juristischen Hebel in diesem Punkt an und verlangt die Herausgabe der Kundendaten und die Daten des Rechtsgeschäftes. Wenn das Rechtsgeschäft die Veranlagung eines sechsstelligen Betrages in Staatsanleihen signalisiert, dann müsste dieser Veranlagungsauftrag seitens des Bezirksgerichtes Graz im Vorfeld in Form eines P-Beschlusses passiert sein und zum Zeitpunkt der Veranlagung, das war der 15.9.2010 bereits existiert haben.

Da dies aber nicht der Fall war, wurden risikofreudig seitens der Bank Entgelte zweckentfremdet und ohne vorliegenden Auftrag „mündelsicher“ in Gestalt risikoaverser Finanzprodukte (Sparbücher, Staatsanleihen usw.) gegen den Willen der Bürgerin veranlagt.

Ungewollt hat also eine österreichische Bürgerin Staatsanleihen von der Republik Österreich gekauft.

Man nennt dies Zwangsbeglückung bzw. strukturellen Faschismus.

Cui bono?

Das hilft dem Staat, eine nur einvernehmlich kündbare Vertragsbedienstete loszuwerden. Der Dienstvertrag geht sonst noch bis September 2015. Die Bank hat hohe Einlagen von einem Zwangsmündel, das keinen Zugriff zum Geld hat. Die Republik Österreich lässt die Bank das rechtswidrig enteignete Vermögen bis zum Ableben des Zwangsmündels bewirtschaften. Das ist ein übler ökonomischer Trick.

Ich bezeichne dieses Geschäftsmodell „Financial fascism“.

Sachwalterschaften sind Geldbeschaffungs-Maschinerien für ein korrumpiertes Establishment („Korrupte Reviere“).

Geld wird so aus dem Volk, aus Familien, aus einer Mutter herausgepresst und den Banken zur Veranlagung überlassen.

Unter dem Deckmantel der Personenvorsorge erfolgt also eine mündelsichere Geldveranlagung, indem Staatsanleihen gekauft werden. Nur österreichische Staatsanleihen sind mündelsicher.

Der Staat holt sich also einfach seine öffentlichen Gelder wieder zur Gänze zurück. Ein Blick auf die Geldveranlagung mittels RISK-Management zeigt, dass mittels „trunkiertem SEPA-Code“ öffentliches Geld in Mündelgeld umgewandelt, sprich veranlagt wurde.

Das Opfer (bzw. die ganzen Familie) überlässt man seinem/ihrem Schicksal unter den sozialen und gesellschaftlichen Umständen.

Allerorts hört man die Parole „Banken in die Schranken“ (Ökonom Rudolf Hickel).

Sparismus ist der Versuch einer Konzept- bzw. Mündelkünstlerin, Banken in die Schranken zu weisen. Denn der Sparzwang gefährdet die Grundrechte der Bürger (SN, 9.2.2013). In ganz Europa geht es um die Übernahme von Firmen in Form von Insolvenzen und Konkurse durch die Banken (siehe Backhausen) bzw. die Auflösung von Existenzen ganzer Familien.

Gegen diesen Bankenfaschismus regt sich nun aber massiver Widerstand. „Die Banken akkumulieren Sachwerte mit falschen Papieren. Die Zockervollmachten sind allsamt gefälscht. Es besteht die Gefahr, dass die gesamte Gesellschaft systemisch kriminell wird. Nur als Krimineller kannst du in einer solchen Gesellschaft überleben. Prof. Slavoj Zizek von der University of London in der Juli 2012 Ausgabe (S. 27) der renommierten Zeitschrift CICERO schreibt: „Hinter der Clownsmaske steckt eine Staatsmacht, die mit schonungsloser Effizienz operiert. Keine Mensch nimmt Demokratie oder Gerechtigkeit mehr ernst, wir alle wissen um deren Korruptheit“.

Banken-Faschismus und Burnout-Medizin befruchten sich gegenseitig.

Es gibt viele Varianten eines Machtspiels. Das Gericht demonstriert seine Macht und verhängt über mich jahrelang eine „indirekte Geldstrafe“,
indem meine Entgelte seit bereits fünf Jahren nicht bezahlt werden. Dieser Versuch, Regimekritiker zum Schweigen zu bringen, ist natürlich cleverer als in Russland & Co., aber keinen Millimeter besser, meint Arbeiterkammerrat Samir Kesetovic aus St. Pölten. Dort wollte man ihn auch am BG St. Pölten wegen 90 Euro besachwaltern.

Das Machtspiel, die finanziellen, zeitlichen und gesundheitlichen Ressourcen von beamtenkritischen Bürgern durch Anzeigen und Zivilprozesse (Mobbing-Variante) zu binden, ist alt. Aber es offenbart zugleich, dass die faschistoiden Tendenzen in Teilen des Beamtenapparates, der sich nicht als Partner, sondern als Gegner des mündigen Bürgers sieht, noch immer vulkanisch aktiv aktiv.

Der Weg Österreichs in eine Bürgerrepublik ist noch ein langer. Politisch gesteuerte Verarmung ist ein Symptom des Bankenfaschismus

Es stellt sich für mich die Frage, ob Kunst als Waffe gegen eine diffamierende Gesellschftspolitik bzw. gegen die Zerstörung der ökonomischen Existenz von Familien wirkt. Ich verstehe mich als Whistleblower.

Whistleblower sind InformantInnen, die „in gutem Glauben Hinweise über Missstände und illegales Handeln (z.B. Korruption, Insiderhandel) einer Behörde oder Firma gibt. Gesetzliche Regelungen zu „Whistleblowern“ zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität fehlen derzeit allerdings in Österreich.

„Recht hat, wer Geld hat“, auf diese Formel bringt Univ.Prof. Dr. Bernd Schilcher seine Erkenntnis mit der österreichischen Justiz (Kleine Zeitung, S.2 vom 12.1.2013).

Will heissen, dass sich die mächtigere Partei auf Kosten der Schwächeren bereichert. In einer freien, demokratischen Gesellschaft aber hat Zwang keinen Platz, wenn sich ein gleichwertiges Ergebnis durch gelindere Beschränkung der Freiheit des Einzelnen erreichen lässt. Damit ist aber der Zugang zum Recht nicht mehr für jedermann möglich.

Dieser muss aber möglich sein!

Die Rechte des Staatsbürgers, seine Grundrechte, Privatrechte wie Arbeitsrecht sind nur das wert, wenn man sie auch durchsetzen kann. Ein Rechtssuchender ist also jemand, der bei Gericht sein Recht durchsetzen muss. Die Justiz sucht aber nach neuen Geldquellen. Dies hat für die Bürger verheerende Folgen. Der Staat hilft, die Prozessparteien zu schröpfen und Verfahren zu verkomplizieren. Mit Gerechtigkeit hat das wenig zu tun, auch nicht mit dem Zugang zum Recht und schon gar nicht mit der Justiz als Staatsaufgabe, so Schilcher.

Es ist ein „Kampf ums Recht“.

Gerechtigkeit und Rechtssicherheit sind keine marktfähigen Güter und es gilt der Grundsatz „Recht hat, wer Geld hat“.

Ein Grafitti in Graz lautet „Der Staat ist die einzige kriminelle Organisation“.

Eine kriminelle Vereinigung ist ein Personenzusammenschluss von gewisser Dauer, dessen Zweck oder Tätigkeit darauf gerichtet ist, Straftaten zu begehen. Eine Straftat ist eine rechtswidrige und schuldhafte Handlung oder Unterlassung.

Wenn eine Mutter mit drei Kindern in Schulausbildung von amtswegen „zur Sache“ erklärt wird, damit sämtliche Schutznormen und Arbeitsgesetzte nicht mehr zur Anwendung kommen und ihr unkündbarer Dienstvertrag so aufgelöst wird, dann leidet nicht nur eine Mutter, sondern auch ihre drei Kinder unter jahrelangem Geldentzug.

Gewalt gegen Wehrlose wird im österreichischen Strafrecht belohnt.

Die Ausnützung der Wehrlosigkeit über Jahre betrieben. Mündel erfahren keinen Rechtsschutz bzw. Verfassungsschutz. Sie sind entwaffnet und mittellos.

Immanuel Kant meinte schon 1795: „Alle auf das Recht anderer Menschen bezogenen Handlungen (des Staates), deren Maxime sich nicht mit der Publizität verträgt, sind unrecht.“

Kapitel 3

Der Einzelne und das System
Die Allmacht und die Ohnmacht
Die Entmündigung des Bürgers

Es geht um zwei Begriffe: den „Justizindex“ und den „Sozialindex“.

Beide Begriffe stehen in einem direkten Zusammenhang, sind voneinander abhängig. Je schlechter ein Land betreff „Justizindex“ abschneidet, umso schlechter ist der „Sozialindex“.

„Europa ist der neue Weltmeister im Abbau von Mitarbeitern“, Stellenstreichungen von 133 000 Jobs innerhalb von drei Monaten (Wirtschaftsblatt am 15.4.2013, S.14). So wächst in ganz Europa die Gefahr der Verarmung der Bürger. Der neue „Sozialindex“ gibt darüber Auskunft.

Wie kommt es nun zu dieser schleichenden Armut in ganz Europa?

Es werden nämlich seitens der Behörden zwingende Bestimmungen der Rechtsordnung nicht eingehalten. Normen wie ABGB §886, ArbVG §29, KSchG §3, KSchG §6. Der Rechtssatz über das Gebot der Schriftlichkeit bedeutet im allgemeinen „Unterschriftlichkeit“. Es wird an Gerichten „mit absolut nichtigen Papieren gedealt“.

Viviane Reding, EU-Justizkommissarin, sagt aber, dass „berechenbare, rechtzeitige und vollstreckbare Gerichtsurteile“ wichtig sind.

Wenn in einer postdemokratischen Gesellschaft im Rechtsverkehr auf „unterschriftliche“Fertigung von Urkunden weitgehend verzichtet wird, dann ist das Wirtschaftsrecht in Gefahr.

Für EU Wirtschaftskommissär Olli Rehn ist dies ein Untergraben des Rechtsschutz von Bürgern und Unternehmern bei der Durchsetzung ihrer in der EU-Gesetzgebung verankerten Rechtsansprüche. Da die nationalen Gerichte eine wesentliche Rolle bei der Anwendung des EU-Rechts spielen, ist ihre Leistungsfähigkeit auch von grundlegender Bedeutung für die effektive Anwendung von EU-Recht. Mängel im Justizwesen stellen deshalb nicht nur für das jeweilige Land ein Problem dar, sondern können auch den EU-Binnenmarkt beeinträchtigen. Der Wahrnehmungsbericht im Dezember 2012 der österreichischen Rechtsanwälte offenbart Mängel in Justiz, Verwaltung und Gesetzgebung.

Diese „Fieberkurve des Rechtsstaates“ offenbart schwere Mängel im Justizsystem.

Wirtschaftsexperte Dr. Wolfgang Hetzer (OLAF) hat ebenfalls festgestellt, dass organisierte Kriminalität die Schattenseite der Globalisierung ist.

Max Edelbacher „Financial Crimes“ mit dem Untertitel „Finanzkrise und Finanzkriminalität“ – sieht eine globale Gefahr. Nicht nur international, auch in Österreich ist umfassender Rechtsmissbrauch im Amt leider an der Tagesordnung. Um die Wirtschaft nicht weiter zu schädigen, ist eine umfassende Verwaltungsreform in Österreich dringend notwendig.

In der „Causa Moschik“, einem rechts- und verwaltungspolitische Modellfall, geht es um einen Dienstvertrag GZ III Mo134/15, den mein Arbeitgeber (Bund) seit Dezember 2006 mittels Urkundenfälschungen auflösen will.

Urkundenfälschung ist Teil eines komplexen Systems – wie in der „Finanzskandal“ in Salzburg bzw. in der „Testamentsaffäre“ in Dornbirn.

Ein komplexes System ist zur Umwidmung von Sachwerten notwendig. Der Staat verfügt über ein komplexes System aus Politik, Justiz, Banken, Gewerkschaft, Sozialversicherung, Rechtsanwälte und Gutachter.

Ohne Rücksichtnahme auf meine berechtigten wirtschaftlichen Interessen (Achtung der Menschenwürde und Persönlichkeit, sprich Gewährleitung der Privatautonomie) verfolgt mein Dienstgeber seine menschenverachtenden und sozialwidrigen Kündigungsversuche bzw. Zwangssachwalterschaft unabhängig vom geltenden Kündigungsschutz einer langjährigen Vertragsbediensteten bzw. aufrechtem Dienstvertrag. Mir wurde mit 50plus mittels einer Unmenge von museumsreifen Urkundenfälschungen die Existenzgrundlage entzogen.

Zwangsfusionen von Schulen und Gemeinden gibt es in der Steiermark. Die Eingemeindungen hat es aber auch schon unter Hitler gegeben. Die Reformpolitik in der Steiermark hinterlässt eine Vernichtungsspur.

Qui bono?

Die Banken werden die verlassenen Schulgebäude und Gemeindeämter zu bewirtschaften wissen.

Der Geschäftsführer von GEA, Heini Staudinger, ist überzeugt und sagt: „Je mehr die Systeme wanken (Banken- und Finanzsystem, Sozial- und Pensionssystem, Bildungssystem und Gesundheitswesen usw. usf.), umso mehr muss es Bürgerrecht sein, sich selbst zu organisieren. Bilden wir gemeinsam Labore der Zukunft um die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft zu sichern. Denn eines ist klar: so wie bisher kann es und darf es nicht weitergehen. Wir müssen das Recht haben, unser eigenes Geld dem/der-jenigen zu borgen, der/dem wir Vertrauen schenken. Dafür brauchen wir keinen Staat der uns bevormundet und auch keine FMA, die vorgibt, uns zu beschützen. Ob sie es überhaupt könnte, bezweifeln wir nach MEL (Meinl European Land), die Hypo Alpe-Adria, die Kommunalkredit, die Volksbanken AG etc. aus gutem Grund. Darum fordern wir: Bürgerrecht statt Bankenrecht!“

Was kann der Einzelne, der seine Interessen und die seiner Familie, der Kinder vertritt, gegen das herrschende System ausrichten?

Als Einzelner komme ich mir vor wie ein Schneebrett, welches das Ärgste verhindern will. Gebe ich nach, geht die Lawine ab und schüttet alles zu. Einer muss hergehen und Zivilcourage zeigen. Einer muss Gefahr auf „Leib und Leben“ auf sich nehmen und Entbehrungen über lange Zeit hinweg aushalten.

Man nennt dies Casemanagement.

Auch ein System hat viel zu verlieren, wenn es am digitalen Pranger steht.

Mit der Entmündigung des Bürgers verliert der Bürger den Zugang zum Recht. Alle Instanzenzüge sind für ihn überflüssig, es gewinnt die übermächtige Partei.

Das ist ein Problem in ganz Europa. Der Ethikprofessor Nikolaus Knoepffler an der Universität Jena arbeitet zur Zeit an einer global Ethik-Charta gegen Korruption in Wirtschaft und Politik. Knoepffler definiert die wichtigsten Regeln, welche ein Unternehmen sozial, ökologisch und absolut korruptionsfrei macht. Er ist Gründer und Präsident des Global Applied Ethics Network.

Seine Vision ist, dass der Ehrliche gewinnt.

Der Journalist des „der STANDARD“ Hans Rauscher wünscht sich „wache Bürger gegen Korruption“. Die beste Versicherung gegen das Ausweiten der Korruption ist die Existenz einer starken, selbstbewussten Schicht von Bürgern, die mithelfen, die öffentliche Sphäre zu kontrollieren.

Sachwalterschaft wird immer häufiger nicht mehr glaubhaft und in ihrer Schutzfunktion nicht wirksam und wird als ein unverhältnismässiger Eingriff in die Autonomie älterer Menschen angesehen wird (Eingriffsjustiz).

Mittels Interventionen (Weisungen) werden Verfahren subtil beeinflusst. Siehe dazu das AV-Papier der Finanzprokuratur vom 20.2.2007 unter der Aktennummer 4 38360/10 und dem StrichCode Nummer 0001064107209.

Bürger werden bei österreichischen Gerichten mittels doloser Urkunden (vgl. „Testamentsaffäre in Dornbirn“) zu Mündeln gemacht um diese abzuzocken. Per Gutachten aus der Aktenlage, also per Ferndiagnose, wird der gegen die Republik klagende Bürger zum geschäftsunfähigen Deppen erklärt und in eine geschlossene Anstalt eingewiesen, wo er dann „gewinnt“.

Da er seinen Gewinn nicht mehr selbst abholen kann, erledigen das für ihn bestellte Dritte.

Der Philosoph und Biologe Franz M. Wuketits geißelt die „nicht artgerechte Menschenhaltung“: Massengesellschaft, Tempowahn und Überregulierung“.

Zitat: „Es geht darum, Kontrolle über die Individuen auszuüben“.

Sein jüngstes Buch „Zivilisation in der Sackgasse, Plädoyer für die artgerechte Menschenhaltung“ (Mankau-Verlag).

Er schrieb auch das Buch „Der freie Wille, die Evolution einer Illusion“.

Der Einzelne scheint gegen Machenschaften der Politik bisdato wehrlos zu sein und empfindet Ohnmacht.

Doch durch die neuen Medien wird den Bürgern eine neue Waffe gegeben. Mittels eines Weblogs kann der Bürger seine Interessen öffentlich machen und Transparenz von Seiten des übermächtigen Systems fordern. Dabei sieht die Weltöffentlichkeit zu und beobachtet life ein Entrechtungssenario mit Hilfe einer Bank.

Kapitel 4

Mündelkunst als Systemkritik
Mündelkunst als politische Kunst
Unterdrückung der freien Meinungsbildung
Netzpolitik – Internetzensur und Kunstverbot

Die Welt ist im Umbau. Nicht immer passiert dies mit Stil und Würde.

Anders als früher sind Veränderungsprozesse heute brutaler, schneller und rücksichtsloser geworden. Wenn es um die Existenz geht, wird der Humanismus oft hintangestellt. Dieser Meinung ist auch der ehemalige RHI-Boss in der Stahlindustrie Franz Struzl wenn er sagt:

„Ich sehe natürlich auch Opfer der Globalisierung. Negativ wird die Globalisierung dort, wo ihr das humanistische Denken abhanden kommt“

und

„Je älter ich werde, umso mehr möchte ich verändern“.

Der Umbau von Unternehmen manifestiert sich im Abbau der Mitarbeitern. Mitarbeiter sind zu 30 Prozent resistent, weil sie glauben, Verlierer zu sein, so Klaus Doppler, Experte für „Change strategies“.

Auch ich habe meinen Weg gefunden, wie ich das Problem mit meinem Arbeitgeber löse, mit der Produktion von Mündelkunst.

Diese steht erstens für basisdemokratisches Mehr an Transparenz und zweitens für Wahrheit bzw. Fairness. Die Wahrheit gehört auf den Tisch. Eine Führungskraft hat Vorbildfunktion. Statt offen und transparent zu handeln, wurde seitens der Republik gemauschelt und auf Kosten der Steuerzahler sehr unsauber agiert.

Die sittenlose Republik Österreich muss raus aus dem Korruptionseck, so Univ.Prof. Dr. Richard Soyer, Wien.

Die 200 Bilder üben Kritik am bestehenden politischen System in Österreich. Da der Umfang der anfangs frei im Netz zugänglichen Bilder bereits massiv durch Google-Unterdrückung dezimiert wurde, wird die freie Meinungsbildung in Österreich sichtbar eingeschränkt. Aufgrund des Bilderschwundes im „Sparismus“ kann man auf eine Internetzensur schließen.

Mündelkunst widersetzt sich aber diesem faschistischen Zeitgeist.

Nachdem ich als Künstlerin keine eigene Rechts-Person sprich Rechts-Persönlichkeit mehr bin, habe ich nur mehr die „Mündelkunst“ als Sprachrohr.
Mein eigener Wille wurde durch das amtswegige Entrechtungsverfahren gelöscht und durch einen fremden Willen ersetzt. Ich bin somit fremdgesteuert. Damit kann eine dritte Person alle meine Vermögenswerte unter meinem Namen einkassieren und verwalten.

Ich nenne dies Identitätsbetrug.

Mündeln als „Kranke“ müssen vom Staat verwaltet werden. Dabei geht es dem System nur um die Vermögenswerte. Die Banken als Finanzdiestleister kommen dem Staat bei der Vermögensverwaltung gerne zu Hilfe. Sie bewirtschaften das veranlagte Vermögen und übernehmen damit die finanzpolitische Verantwortung und werden dafür auch entsprechend belohnt.

Die Mündelgeld-Veranlagung bringt Geld für die Banken, das niemand außer der Staat in Gestalt der Staatsdiener abholen darf. In den letzten Jahren wurden hohe Beträge bei der Raiffeisen Landesbank Steiermark AG veranlagt:

1. 2052.- EUR (Guthabensstand bei der GKK) am 13.10.2010
2. 110.600.- EUR (ehemalige Entgelte des LSR f.Stmk) am 15.9.2010
3. 25.000.- EUR pro Jahr (Pensionsgelder) ab Okt. 2010 bis „999“

Somit wurden insgesamt 167.652.- EUR im Zeitraum von September 2010 bis dato (Jänner 2013) auf einem Mündelkonto deponiert.

Die Mündelverwaltung bringt also viel Geld für Banken. Das sind im Schnitt seit Mai 2008 monatlich 5.700.- EUR für die Bank. Ein lukratives Geschäftsmodell für eine expandierende Bank.

Das sogenannte Mündel kann nicht beheben. Es besitzt keine Legitimation. Verfügungsberechtigt zur Nutzung des Kontos ist nur der Herr Mündelverwalter. Sein Mündel bekommt nicht einmal eine Auskunft bei der Bank.

„Sie sind keine Kundin der Bank. Wenden Sie sich bitte an Ihren Sachwalter. Wenn Sie die Bank nicht sofort verlassen, dann holen wir die Polizei“

Wem bringt nun dieses Verwaltungs- bzw. Steuerungskonstrukt was?

Wer profitiert davon?

Das Geld kommt so nicht in den realen Wirtschaftskreislauf, es wird diesem vorenthalten. Die Mutter von drei Kindern wird so jahrelang auf Nulldiät gesetzt und in den finanziellen Ruin getrieben. Alle Bemühungen, mich aus diesem Dilemma zu befreien, sind gescheitert.

Das „Mündelkunst-Projekt“ ist die einzige Möglichkeit, Widerstand gegen diese Vorgehensweise der österreichischen Regierung zu leisten. Der Kampf gegen Korruption wird härter.

Der größte Wunsch der Bevölkerung an die Politik lautet für 2013: Korruption bekämpfen! (Nina Weißensteiner im Standard vom 3.1.2013, S.2). Frau Bundesminister für Justiz, Frau Mag. Beatrix Karl, hat für 2013 Erleichterungen für Whistleblower in Aussicht gestellt, also für Leute, die bereit sind, über Missstände zu berichten. In absehbarer Zeit (Sommer 2013) könnten diese sich anonym und direkt an die Staatsanwaltschaft wenden.

Vergleichbar sind meine „Mündelkunst“-Bilder mit dem Aktionismus der 1960er Jahre. Da haben auch Künstler um ihre Freiheitsrechte gekämpft. Schwarzkogler, Brus, Nitsch haben mit ihren öffentlichen Auftritten die Politik bewegt. Brus musste sogar Österreich verlassen und flüchtete nach Berlin. Der Aktioismus ist nun eine international anerkannte Kunstrichtung und weltweit sehr hoch im Kurs.

Politische Kunst ist notwendig, um ein Umdenken zu bewirken. Dass Systemkritik nicht gerne gesehen wird, versteht sich. Doch jedes System muss sich zeitgemäß weiterentwickeln.

Die Freiheit, in die Österreichs Presse 1967 entlassen wurde, ist einer neuen Form der Unfreiheit gewichen, so der Kommentar im KURIER, S.4, unter dem Titel „Gerechtes Internet, freier Journalismus“ von Axel Brüggemann.

Diesen Tatbestand sehe ich im Kontext zur „Globalisierung“, dem Megatrend unserer Zeit. Als wichtigstes Thema kristallisiert sich zunehmend die Menschenrechts-Ethik und ihre philosophischen Begründungen in globaler Perspektive heraus.

Kapitel 5

Philosophie der Krise
Überlebensdesign
Problemlöseverhalten
Kreativer Umgang mit Problemen
Das Mehrfachwahlrecht für Mütter

Künstler erkennen die Krise als Chance zur Innovation.

Unter sehr hohen Druck gelingt es Ihnen, Ihre neue Fassung zu kreieren. Sie stellen sich auf gegebene Umstände ein, auch wenn diese vernichtend sind. Selbst in dieser Extremphase verzweifeln sie nicht. Sie sind Medium für eine neue Art von Kunst. Die Vielzahl der staatlichen Repressalien über eine extrem lange Zeit (sechs Jahre) sind mein Motor zur „Mündelkunst“. Es ist eine Überlebensstrategie, es ist ein „Überlebensdesign“, es ist „das, was bleibt“ (nach Peter Handke).

Die Überlebensspur manifestiert sich seit genau zwei Jahren im Netz und liest sich wie ein digitales Tagebuch. Die weltweite Rezeption des „Sparismus“ ist wie ein „global artwork“ nach Michelangelo Pistoletto. Es sind seit Beginn des Kunstprojektes, also seit Anfang Feber 2011 knapp 40.000 Besucher auf der Website “sparismus.wordpress.com“ registriert, das sind im Schnitt fast 100 Besucher täglich.

In diesem Fall geht es um die Herausforderung an das Netz, ob dieses gegenüber einem korrupten System imstande ist, Unrecht zu beseitigen und einen Interessensausgleich zu schaffen wird sich noch zeigen. Meine Forderung an die Regierung ist, dass der normale Bürger in Österreich Zugang zum Recht haben muss. Zwangssachwalterschaften sind ein Indiz für Faschismus.

Wenn es nun mit Hilfe der Kunst gelingt, die Realität im Wettstreit um Vermögenswerte zur Einsicht zu zwingen, dann hätte dieses Buch in Kombination mit dem online „Sparismus“ Projekt seinen Zweck erfüllt. Dann wäre aktionistische Kunst wie die „Mündelkunst“ ein Mittel zur Korruptionsprävention, indem sie voll und ganz auf Transparenz setzt. In zwei Ausstellungen in Graz und in Wien werden meine „Mündelkunstbilder“ präsentiert: in der Kombüse in Graz (kuratiert von Erwin Possarnig) und in der Galerie 21 in 1070 Wien, Burggasse 21.

Das Buch „Mündelkunst“ ist sowohl ein Beitrag zur Korruptionsprävention als auch Mittel zur Aufdeckung von Korruption im neoliberalen Zeitalter. Damit überhaupt keine Korruption stattfindet, sollte die politische Partizipation der Jugend an der Politik durch das Mehrfachwahlrecht gesichert werden.

Nachwort

Spurensicherung
Force Collaboration

Im Sinne von „Political correctness“ und Transparenz betreibe ich als Künstlerin nach dem Konzept datenstrukturen eine Online- Spurensicherung.

Der „Sparismus“ sprich die „Causa Moschik“ ist nahe am Fall „Pussy Riot“ in Russland, am Falll „Ai Weiwei“ in Chinaoder nahe am Fall „Gustl Mollath“ in Bayern.

Aber vielleicht hätte man sich ganz viele Unannehmlichkeiten sowie viele Hunderttausend Euro Steuergeld für „korrupte Seilschaften“ und andere „reziproke Verhältnisse“ von vornherein sparen können, wenn man sich am „Round table“ zusammengesetzt und basisdemokratisch an einer gemeinsamen Lösung gearbeitet hätte.

Nun aber ist eine neue Kunstrichtung geboren, die „Mündelkunst“. Man wird in der Kunstwelt damit leben müssen, dass sich die Kunst weiterentwickelt hat und dass Kunst in Zeiten wie diesen eben anders aussieht und „personalisierte Kunst“ auch direkt, transparent, bisweilend verletzend wahrhaftig sein kann. Im Extremfall vor dem Strafrichter landet.

Mündelkunst ist somit eine vom Strafrichter kuratierte und verbotene Kunst, die aus dem Netz gelöscht und somit unterdrückt wird.

Mündelkunst ist somit eine politische Kunst, die direkt gestaltend in die Realität eingreift und an dieser Kritik übt. Es ist eine Herausforderung an die Regierung mit dem „Sparismus“ zu leben. Mit der Bildersperre ist auch eine Gedanken- und Meinungssperre da. Die Republik will ihre Mündel- bzw. Pflegeindustrie um jeden Preis so weiter betreiben. Es ist ein milliardenschweres Geschäftsmodell geworden, von der Pflegeindustrie bis zur Zwangssachwalterschaft und Zwangsenteignung sowie ein komplexes System von Kickbacks für korrupte Beamte und Politiker. Es dürfte bis zu 10% des BIP ausmachen.

Raiffeisen Österreich als Drehscheibe für „Mündelkonten“ und „mündelsichere Veranlagungen“ wird die „grüne Krake“ (institutionalisierte Einflussnahme) bezeichnet. Sie hält 51% vom KURIER und ist über ihre Primärbanken an unzähligen Medienhäusern in ganz Österreich content-gestaltend beteiligt (z.B. Kathpress). Wer die Presse in der Hand hat, kann aktiv die öffentliche Meinung gestalten. Sicher ist sicher.

Als „Staatsmündel“ bedanke ich mich für die transdisziplinäre Zusammenarbeit im Rahmen einer „forced collaboration“ mit Politikern, Beamten, Ministern bzw. Richtern und Staatsanwälten, Anwälten und Bankern.

Es bleibt zu hoffen, dass von der Mündelkunst-Collection ein paar wenige Bilder im Netz überleben. Bis dato lösen sich aber aufgrund massiven Löschens die Spuren auf. Leicht möglich, dass ein „global artwork“ durch die staatliche Kunstzensur erlischt. Der massive Bilderschwund wird sichtbar und ist gleichzeitig der eindeutige Beweis der Zerstörung von Kunst und deren Inhalte, obwohl die Öffentlichkeit ein Recht auf Information hat.

Ich habe dieses Projekt der Kunst zuliebe gemacht und aus Liebe zu den Menschen und zu meinen drei Kindern und meinem Lebensgefährten. Sei es dem Leser ein Zugang zur Kunst zum Zwecke des Überlebens in einer immer härter werdenden Finanzwelt.

Ich fordere eine Transparenz-Datenbank für Mündelkonten.

Diese muss für jedermann einsichtig sein. Mündelgelder sind von treu ergebenen Staatsdienern und hoch intelligentne Finanzdienstleistern „Im Namen der Republik“ konfisziertes Privatvermögen und werden auf Abeleben des Mündels oder Pfleglings hochheitlich verwaltet.

Wenn nicht absolute Transparenz vorliegt, ist Missbrauch angesagt.

Die Öffentlichkeit sollte hier ein Kontrollorgan sein.

Offen einsichtig sollte sein, von wem wie viel Geld oder anderes Vermögen verwaltet wird. Banken optimieren ihre Mündelgeld-Portfolios. Sie bewirtschaften für die Republik Österreich die Mündelgelder und sind Nutzniesser dieser Gelder. Den sogenannten Mündeln verbleiben nur ein paar nackte Brösel in Form von Taschengeld. Banken schicken das Geld rund um den Globus und bereichern sich Minute für Minute. Geld arbeitet Tag und Nacht. Banken benötigen gar keinen Menschen mehr. Geld arbeitet autonom in der Bankenwirtschaft.

Eine geschäftsunfähige Person darf kein Geld in die Hände bekommen. Sie ist unfähig, damit umzugehen.

Alles, was mir bleibt, ist eine elektronische Geldspur. Eine nackte Zahl, eine Serie von Ziffern, ein abstraktes Gebilde.

Was macht man daraus?

Ein Kunstwerk?

Ein Kunstwerk mit vielen Co-Autoren. Meine Akteure sind nicht erfunden, sie sind echt. Ich schlüpfe in die Personen hinein bzw. ich borge mir ihre Identitäten, ihre Namen aus. Auch ich als Autor bin Teil dieser neuen Kunst. Ich bin eine Suchende, die niemals ihre Privatautonomie aufgibt, auch wenn man mir und meiner Familie alles geraubt hat.

Ich stehe mittellos da.

Herr Nowotny, Gouvernour der Österreichischen Nationalbank zitierte in Graz bei einer Veranstaltung im Operncafe im Jänner 2013 ein altes Sprichwort: „Nimmst du den Leuten Ihr Vermögen, drehen sie durch“.

Meine Antwort ist „Mündelkunst“.

„Mündelkunst“ steht für eine neue Art von Kunst mit sozialem Engagement, für eine neue Form des Aktionismus.

„Mündelkunst“ hat den Anspruch, meinungsbildend zu sein und versteht sich als politische Kunst.

„Mündelkunst“ macht auf Missstände aufmerksam und gibt Tipps, wie man Probleme löst.

Eine Mutter kämpft mit den Mitteln der Kunst für die Rechte Ihrer Kinder und letztlich auch für die Rechte der Frau. Erst als entrechtete Person erkennt man, welche Bedeutung Rechte für den Menschen haben. Sie nicht mehr zu haben ist fatal. Eine Künstlerin wehrt sich mittels Notwehr gegen jahrelange Über- und Untergriffe und es entsteht dabei aktionistische Kunst als eine Art Befreiungsakt.

Die Moderne war immer ein Akt der Befreiung von den Fesseln der Dominanz. In der Tradition der bekannten Aktionisten der 1960er Jahre wie Rudolf Schwarzkogler, Hermann Nitsch und Günther Brus ist nun ein Aktionismus des 21. Jahrhunderts entstanden.

Meine Bilder finden neben dem Widerstand meiner „Co-Autoren“ viel Zuspruch weltweit. Die Internetgemeinde bedankt sich für jeden Artikel mit Kommentaren. Es sind bis heute mehr als 51.000 Zugriffe auf „saprismus.wordpress.com“ und mehr als 170 Follower auf Twitter.

Ich freue mich, dass dieses Kunstprojekt nun ein Erfolg ist und hoffe, dass diese Kunstwerke (Bild-Text-Verdichtungen) unter den Begriff „Mündelkunst“ in die Kunstgeschichte eingehen. Sie haben meine Familie und mich gerettet.

Wir haben überlebt.

Mag. Ingrid Moschik,
Kunstmündel

Eine Antwort zu „Mündelkunst – Made in Austria“, Version 1.0, 130617

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