Verlag V. A. Heck, M. Frankenstein & Co., 1877, #AltWien, #95, Ringtheater, KOMISCHE OPER, Wien I. Innere Stadt, Schottenring 7 Ecke Hessgasse

V. A. Heck, Verlag von V. A. Heck in Wien, Valentin Andreas Heck (1842 Wien - 1905 Wien) - Kunstverlag Kunsthandlung, Bilder aus Alt-Wien, Wien I. Innere Stadt - Schottenring 7 Ecke Hessgasse, Ringtheater = Ring-Theater = Komische Oper (1874 – 1881), Ringtheaterbrand - 8. Dezember 1881, Wiener Wasserglacis (1818 - 1862), Wiener Stadtpark (1862 bis heute), Schottenbastei (1532 bis 1860), Schottenschanze, Alservorstadt, Alsergrund, Lichtenthaler Kirche (1730 bis heute), Rossau, Servitenkirche (1670 bis heute), Franz Wolf (1795 Wien - 1859 Wien), Paradeisgartl = Paradeisgartel = Paradiesgarten = Paradies-Garten, Jüngeres Paradeisgartl auf der Löwelbastei (1817 – 1872), Wiener Burgtheater (1874-1888 bis heute), Laurenz Janscha, Lorenz Janscha, L. Janscha (Jantscha Jansa) (1744 Rodein in Oberkrain – 1812 Wien) – Maler, Wiener Burgbastei (1531-35 - 1809), Burgbastei = Spanische Bastei, Wiener Volksgarten (1823 bis heute), Wiener Heldenplatz (1823 bis heute), Wiener Burggarten (1823 bis heute), Jewish Square, Judenplatz (1437 bis heute), Schulhof an dem Newn Placz = Neuer Platz (1421-1437), Schulhof der Juden (1294 -1421), Wiener Judenstadt, Wiener Judenviertel, Michael Frankenstein (1843 Wiener Neustadt – 1918 Wien), Salomon Kleiner (1700 Augsburg – 1761 Wien), Der Fenstergucker, Fenstergucker, Wiener Fenstergucker, Meister Pilgram, Anton Pilgram (1460 Brünn - 1515 Wien) - mährisch-österreichischer Baumeister Bildhauer, The Austrian Federal Chancellery, Bundeskanzleramt Österreich, BKA, Ballhausplatz 2, Sparismus, Sparen ist muss,  Sparism, sparing is must Art goes politics, Zensurismus, Zensur muss sein, Censorship is must, Mag. Ingrid Moschik, Mündelkünstlerin, Staatsmündelkünstlerin

“VERLAG VON V. A. HECK IN WIEN.
BILDER AUS ALT-WIEN
95. Ring-Theater.
M. Frankenstein & Co. phot.
Nachdruck verboten.”

Photographie von M. = Michael Frankenstein (1843 Wiener Neustadt – 1918 Wien)
nach der Natur fotografiert
Ringtheater = KOMISCHE OPER (1874 – 1881)


Ausführliche Biographie und weitere Beispiele von “Verlag V. A. Heck in Wien” auf Sparismus:

Verlag V. A. Heck in Wien, um 1877, Bilder aus Alt-Wien, Der Fenstergucker, Meister Anton Pilgram https://sparismus.wordpress.com/2015/05/17/verlag-v-a-heck-in-wien-um-1877-bilder-aus-alt-wien-der-fenstergucker-meister-anton-pilgram/

Verlag V. A. Heck in Wien, 1877, Bilder aus #Alt-Wien, 25, #Judenplatz, Blick südwärts zum #AmHof, links der #Steffl, nach Salomon Kleiner, 1725 https://sparismus.wordpress.com/2015/05/18/verlag-v-a-heck-in-wien-1877-bilder-aus-alt-wien-25-judenplatz-blick-sudwarts-zum-amhof-links-der-steffl-nach-salomon-kleiner-1725/

Verlag V. A. Heck in Wien, 1877, Bilder aus #AltWien, 125, #Burgbastei, Blick in Richtung #Steffl, nach Gouache von Laurenz Janscha, 1797 https://sparismus.wordpress.com/2015/05/19/verlag-v-a-heck-in-wien-1877-bilder-aus-altwien-125-burgbastei-blick-in-richtung-steffl-nach-gouache-von-laurenz-janscha-1797/

Verlag V. A. Heck in Wien, 1877, Bilder aus #AltWien, 13, #Paradiesgarten, Blick in Richtung #Josefstadt, #Kahlenberg, nach Franz Wolf, 1832 https://sparismus.wordpress.com/2015/05/20/verlag-v-a-heck-in-wien-1877-bilder-aus-altwien-13-paradiesgarten-blick-in-richtung-josefstadt-kahlenberg-nach-franz-wolf-1832/

Verlag V. A. Heck, 1877, #AltWien, 36, Blick von der Schottenbastei, links Alservorstadt mit Lichtenthaler Kirche, rechts Rossau mit Servitenkirche, 1820 https://sparismus.wordpress.com/2015/05/21/verlag-v-a-heck-1877-altwien-36-blick-von-der-schottenbastei-links-alservorstadt-mit-lichtenthaler-kirche-rechts-rossau-mit-servitenkirche-1820/

Verlag V. A. Heck, 1877, #AltWien, 22, Wasserglacis vor dem Karolinentor, vor 1850, heute Teil des Stadtparks mit Kursalon https://sparismus.wordpress.com/2015/05/22/verlag-v-a-heck-1877-altwien-22-wasserglacis-vor-dem-karolinentor-vor-1850-heute-teil-des-stadtparks-mit-kursalon/

Landespolizeidirektion Wien
Schottenring 7-9
1010 Wien

https://www.google.at/maps/place/Landespolizeidirektion+Wien,+Schottenring+7-9,+1010+Wien/@48.214962,16.363956,16z/data=!4m2!3m1!1s0x476d07bc5bf9d09b:0x2ba29d2ac20ef4f0

https://www.wien.gv.at/wiki/index.php/Heßgasse

Heßgasse (1),

nach Demolierung der Befestigungsanlagen in diesem Bereich (1868/1869) eröffnet und benannt (1870) nach Heinrich Freiherr von Heß.
Gebäude

Nummer 7: Wohnung Anton Bruckners (1877-1895).

Literatur

Rudolf Geyer: Handbuch der Wiener Matriken. Ein Hilfswerk für Matriken-Führer und Familienforscher. Wien: Verlag d. Österr. Inst. für Genealogie, Familienrecht und Wappenkunde [1929], S. 160 (benannt 1870)
Richard Perger: Straßen, Türme und Basteien. Das Straßennetz der Wiener City in seiner Entwicklung und seinen Namen. Wien: Deuticke 1991 (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte, 22)
Verwaltungsbericht der Stadt Wien 1912, S. 175 (Wiederbenennung?)

https://www.wien.gv.at/wiki/index.php/Ringtheater

Ringtheater (1, Schottenring 7).

Die ersten Pläne gehen auf das Jahr 1872 zurück, als eine Proponentengruppe am Schottenring ein „Wiener Actien Theater“ errichten wollte (Aufbringung der Mittel durch die Gründung einer AG). Am 3. Oktober 1872 erfolgte die kaiserliche Genehmigung zum Bau eines stabilen Theaters unter dem Namen „Komische Oper“ für „theatralische Vorstellungen jeder Art und des Ballets“, am 29. Jänner 1873 erteilte die Gemeinde Wien den Baukonsens.

Das Theater wurde 1873/74 nach Plänen von Emil von Förster erbaut (Baubeginn Februar 1873).

Da die Bauparzelle klein war, das Theater aber 1700 Personen Platz bieten sollte, musste Förster eine Raumerweiterung nach oben anstreben. Das Ringtheater wurde am 17. Jänner 1874 als „Komische Oper“ unter der Direktion von Albin Swoboda mit „Barbier von Sevilla“ eröffnet. Die polychrome Malerei am Plafond stammte von Ignaz Schönbrunner, die Bildhauerarbeiten des Auditoriums von Georg Schröffl. Die fächerförmige Bekrönungsgruppe über den Giebelgraden schuf Edmund Hellmer.

Bereits im Sommer 1874 entschloss sich das Konsortium, das Theater in Hinkunft nicht mehr selbst zu führen, sondern zu verpachten; unter den Bewerbern befanden sich auch Gabor Steiner und Johann Strauß, doch fiel die Entscheidung zugunsten des bisherigen artistischen Leiters Willy Hasemann, der Internationale Gastspiele vorsah. Nach mehrmaligem Wechsel wurde das Theater 1878 von Karoline Völkel-Strampfer gepachtet und in ein Lustspieltheater umgewandelt (Direktion Friedrich Strampfer). Zugleich mit der Repertoireänderung erhielt das Theater am 16. September 1878 den neuen Namen Ringtheater. Die Geschwister Strampfer präsentierten einen vielfältigen Spielplan. Ab 1880 stand das Theater unter der Direktion von Franz Jauner, unter dem es am 8. Dezember 1881 unter dramatischen Umständen abbrannte (Ringtheaterbrand). Von einem Wiederaufbau wurde Abstand genommen. An der Stelle der abgetragenen Brandruine entstand aus Mitteln der kaiserlichen Privatschatulle das sogenannte Sühnhaus, das 1945 ausbrannte und 1951 abgetragen wurde. Lange Zeit blieb das Grundstück unverbaut. Erst 1969-1971 entstand (unter gleichzeitiger Heranziehung des Nachbargrundstücks) der Neubau der Polizeidirektion (1, Schottenring 7-9).

Der Ringtheaterbrand und der folgende Prozess wurde literarisch von Helmut Qualtinger und Carl Merz mittels eines Theaterstücks aufgearbeitet.

Literatur

Emil Ritter von Förster: Die Komische Oper in Wien. In: Allg. Bauztg. 40 (1875), S. 23 f.
Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Hg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. Band 1: Geschichte, historische Hilfswissenschaften, Festungswerke und Kriegswesen, Rechtswesen, Kulturgeschichte, Sittengeschichte. Wien: Touristik-Verlag 1947, S 417
Franz Hadamowsky: Wien – Theatergeschichte. Von den Anfängen bis zum Ende des Ersten Weltkriegs. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1988, S. 694 ff.
Carl Merz; Helmut Qualtinger: Alles gerettet. Der Ringtheaterbrand-Prozeß. München, Wien: Langen Müller 1963
Renate Wagner-Rieger [Hg.]: Die Ringstraße. Bild einer Epoche. Die Erweiterung der Inneren Stadt Wien unter Kaiser Franz Joseph. Band 1. Wiesbaden: Steiner 1969-1981, S. 145 f.
Renate Wagner-Rieger [Hg.]: Die Ringstraße. Bild einer Epoche. Die Erweiterung der Inneren Stadt Wien unter Kaiser Franz Joseph. Band 2. Wiesbaden: Steiner 1969-1981, S. 492 ff.
Renate Wagner-Rieger [Hg.]: Die Ringstraße. Bild einer Epoche. Die Erweiterung der Inneren Stadt Wien unter Kaiser Franz Joseph. Band 4. Wiesbaden: Steiner 1969-1981, S. 184
Renate Wagner-Rieger [Hg.]: Die Ringstraße. Bild einer Epoche. Die Erweiterung der Inneren Stadt Wien unter Kaiser Franz Joseph. Band 11. Wiesbaden: Steiner 1969-1981, S. 184 ff.
Emil Winkler: Technischer Führer durch Wien. Wien: Lehmann & Wentzel 1873, S. 273 f.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ringtheater

Das Ringtheater

war ein volkstümliches Theater am Schottenring 7 im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt, das 1881 durch einen schweren Brand zerstört wurde.

Heute befindet sich an seiner Stelle die Landespolizeidirektion Wien.

Ringtheater vor1881

Deutsch: Das 1881 abgebrannte Ringtheater am Schottenring 7 in Wien, Innere-Stadt, vor/before 1881. Blickfänge einer Reise nach Wien – Fotografien 1860-1910; Ausstellungskatalog des Wien Museums, 2000/2006.

Geschichte

Im Oktober 1872 erhielt ein Konsortium von drei Herren durch kaiserliche Entschließung die Konzession für ein „neues stabiles Theater auf dem Schottenring gegenüber der Börse unter dem Namen

,Komische Oper‘

für theatralische Vorstellungen jeder Art und des Balletts“.

Zur Beschaffung des Bau- und Betriebskapitals wurde eine Aktiengesellschaft gegründet. Mit der Planung und Bauausführung wurde Emil von Förster betraut. Da ihm nur eine relativ kleine Bauparzelle zur Verfügung stand, das Theater aber 1700 Personen fassen sollte, strebte er eine Raumerweiterung nach oben an und erreichte das durch eine verschachtelte Gliederung von Vestibülen, Gängen und Stiegenhäusern.

Die Komische Oper, die als Gegenpol zur Hofoper „leichte“ Opern spielen sollte, wurde am 17. Jänner 1874 unter der Direktion Albin Swobodas mit Rossinis Der Barbier von Sevilla[2] eröffnet.[3]

Zunächst führte die Aktiengesellschaft, auf welche die Konzession übergegangen war, den Betrieb auf eigene Rechnung. Der von der Aktiengesellschaft als künstlerischer Leiter engagierte Albin Swoboda legte die Direktion bereits am 9. März 1874 wieder zurück.

In der Folge lösten die Direktoren einander immer wieder kurzfristig ab.

Es gelang keinem, das Haus zum Erfolg zu führen, zeitweilig war es sogar geschlossen. Auch der erfolgreiche Direktor des Theaters an der Wien, Friedrich Strampfer, vermochte sich nicht länger als drei Jahre über Wasser zu halten, obwohl er das Haus in

Ringtheater

umbenannte und das Repertoire um Sprechstücke, deutsche und italienische Oper sowie Varieté erweiterte. Zu finanziellen Schwierigkeiten kamen auch immer wieder technische, wie unter anderem bei den Proben zu den „Sieben Raben“. [3]

Mit 1. Juni 1881 pachtete Franz Jauner das Theater.

Die Hoffnung, dass nunmehr unter seiner theaterkundigen Leitung das Unternehmen endlich gedeihen werde, machte die verheerende Brandkatastrophe,

der Ringtheaterbrand,

vom 8. Dezember 1881 zunichte: Knapp vor einer Aufführung von Hoffmanns Erzählungen brach ein Feuer aus, das das (im Eigentum des Stadterweiterungsfonds befindliche, versicherte) Theatergebäude vollständig vernichtete[4] und nach offiziellen Angaben mindestens 384 Todesopfer forderte.[5]

Ringtheater Ruine 1881 edit

Deutsch: Die Brandruine des Ringtheaters am Schottenring 7 in Wien am 8. Dezember 1881. Deutsch: Blickfänge einer Reise nach Wien – Fotografien 1860-1910; Ausstellungskatalog des Wien Museums

Daraufhin wurde 1882 ein neues Gesetz betreffend die Einrichtung der Theater und Sicherheitsvorkehrungen (unter anderem Eiserner Vorhang, nach außen öffnende Türen, Imprägnierung der Bühnendekorationen) erlassen.

An der Stelle des Ringtheaters entstand aus Privatmitteln des Kaisers das so genannte Sühnhaus, ein Zinshaus, dessen Zinsertrag wohltätigen Zwecken zufloss.

Es wurde 1945 schwer beschädigt und 1951 abgetragen; 1969−1974 wurde auf dem Areal ein Amtsgebäude errichtet, in welchem die Bundespolizeidirektion Wien sowie das Generalinspektorat der Sicherheitswache, nunmehr zusammengefasst in der Landespolizeidirektion Wien, untergebracht wurde.

Heute erinnert an den Brand noch eine Gedenktafel am Polizeigebäude.

Vier Statuen, das sogenannte „Singende Quartett“, die auf den Pilastern der Attika standen, befinden sich heute im Pötzleinsdorfer Schlosspark.

http://www.meinbezirk.at/wien-01-innere-stadt/chronik/am-8-dezember-1881-brach-kurz-vor-sieben-uhr-knapp-vor-beginn-der-oper-hoffmanns-erzaehlungen-im-fast-voll-besetzten-haus-der-brand-im-ringtheater-schottering-aus-m5629794,801045.html

Am 8. Dezember 1881 brach kurz vor sieben Uhr knapp vor Beginn der Oper „Hoffmanns Erzählungen“ im fast voll besetzten Haus der Brand im Ringtheater (Schottering) aus. (Foto: http://www.wien.gv.at)

http://de.wikipedia.org/wiki/Ringtheaterbrand

Der Ringtheaterbrand in Wien am 8. Dezember 1881

war eine der größten Brandkatastrophen des 19. Jahrhunderts in Österreich-Ungarn.[1] Die Zahl der Todesopfer betrug nach offiziellen Angaben 384; Schätzungen gingen von noch mehr Toten aus.[2], Ludwig Eisenberg schreibt von nahezu 1.000 Toten.[3]

Carl Pippich-Ringtheater

Ringtheater fire in Vienna, December 8, 1881. Manfred Mischinger:Die österreichischen Feuerwehrhelme ISBN3-200-00574-2.

Ursache und Ablauf

An jenem Abend wurde im Ringtheater (am 17. Jänner 1874 eröffnet als Komische Oper Wien) Jacques Offenbachs Hoffmanns Erzählungen gegeben. Als die Besucher für den Vorstellungsbeginn um 19 Uhr[1] ihre Plätze einnahmen, wurde hinter der Bühne bei fünf Schaukästen die Gasbeleuchtung entzündet. Durch Versagen der elektropneumatischen Zündvorrichtungen strömte Gas aus, welches beim nächsten Zündversuch explodierte. Das entstandene Feuer sprang auf die Prospektzüge über, bevor es sich rasch über den Rest der Bühne und schließlich im Zuschauerraum ausbreitete.

Erst eine halbe Stunde später versuchte man, die Zuschauer zu retten, erschwert durch grundlegende Probleme: Die aus Öllampen bestehende Notbeleuchtung soll nicht gebrannt haben, da – aus Geldmangel – die Lampen nur für Überprüfungen gefüllt worden sein sollen. Außerdem öffneten sich die Notausgänge nur nach innen, was die flüchtenden Besucher hinderte, das Gebäude rechtzeitig zu verlassen. Ein durch ein seitliches Fenster einströmender Luftzug fachte das Feuer weiter an.

Aufgrund einer Fehleinschätzung der Lage hielt die Polizei im Theatervorraum Helfer mit dem Hinweis „Alles gerettet!“ von weiteren Rettungsversuchen ab. [2]

Unter den Toten befand sich auch Ladislaus Vetsera (* 1865), ein Bruder von Mary Vetsera.

Folgen

Als spontane Reaktion auf den Brand wurde die Wiener Freiwillige Rettungsgesellschaft gegründet.

Der Brand hatte innerstaatliche wie internationale Auswirkungen auf den vorbeugenden Brandschutz vor allem im Theaterbereich und die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen für den Theaterbau in Österreich.
So wurde beispielsweise der Eiserne Vorhang zur Trennung der Bühne vom Zuschauerraum eingeführt, und die Dekorationen mussten ab diesem Zeitpunkt imprägniert werden. Die größeren Theater wurden verpflichtet, an jeder Vorstellung einen uniformierten Sicherheitsbeamten teilnehmen zu lassen, der im Brandfall die nötigen Anordnungen zur Lenkung der großen Menschenmenge zu treffen hatte. Er hatte bis zum Abgang des letzten Zuschauers im Theater zu verbleiben. Die Regelung gilt bis heute.

Der verantwortliche Theaterintendant Franz von Jauner wurde als Verantwortlicher zu drei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt, wurde aber nach nur einigen Wochen Gefängnisaufenthalts durch einen kaiserlichen Gnadenerlass entlassen.[3]

1829 hatte Wien die erste (30 Paragraphen umfassende) Bauordnung erhalten. Diese wurde 1859 und 1868 durch eine neue Bauordnung abgelöst. Die den Ringtheaterbrand berücksichtigende Bauordnung für Wien von 1883, ein niederösterreichisches Landesgesetz,[4] war bis über die Mitte des 20. Jahrhunderts gültig.[5]

Aus Betroffenheit wurde auf dem Bauplatz des niedergebrannten Theaters aus privaten Mitteln von Kaiser Franz Joseph das so genannte Sühnhaus errichtet. Die Mieteinnahmen dieses Zinshauses flossen karitativen Zwecken zu. Das Gebäude wurde 1945 bei Kriegsende schwer beschädigt und musste 1951 abgetragen werden. Heute steht auf dem Areal das Amtsgebäude der Landespolizeidirektion Wien.

Zwei der Säulen des Ringtheaters wurden später in der Basilika von Kaisermühlen verbaut.[6]

Der Prozess gegen die Verantwortlichen des Brandes wurde literarisch in den 1960er Jahren von Helmut Qualtinger und Carl Merz unter dem Titel Anatomie einer Katastrophe beschrieben.[7] Verfilmt wurde der Text unter dem Titel „Alles gerettet. Der Ringtheaterprozeß“.

http://www.planet-vienna.com/spots/ringtheater/ringtheater.htm

Ehemaliges Ringtheater

http://de.wikipedia.org/wiki/Sühnhaus

Das Sühnhaus oder K. K. Stiftungshaus

war ein Zinshaus (Miethaus) am Schottenring 7 im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt, das nach dem Brand des Ringtheaters von 1881 an dessen Stelle errichtet wurde.

Nach dem verheerenden Ringtheaterbrand, bei dem mindestens 384 Menschen ums Leben kamen, finanzierte Kaiser Franz Josef aus seiner Privatschatulle den Bau eines Miethauses. Die Erträge dieses Miethauses sollten laut kaiserlicher Anordnung für ewige Zeiten wohltätigen Stiftungen zufließen. Im zweiten Stock des Gebäudes erinnerte eine Kapelle (Unbefleckte Empfängnis) an die Opfer des Brandes. Da das Gebäude rasch fertiggestellt sein sollte, wurde auch an Sonntagen daran gearbeitet.
Das Gebäude wurde von 1882 bis 1885 errichtet.
Der Architekt war wie bei vielen anderen Gebäuden der Ringstraße Friedrich von Schmidt. Es wurde am 26. Jänner 1886 durch eine Messe in der Kapelle, bei der auch der Kaiser anwesend war, eröffnet. Zur Eröffnung prägte auch das K. K. Hauptmünzamt Medaillen. Trotz günstiger Mieten waren anfangs nicht alle Wohnungen vermietet, da das mit diesem Ort verbundene tragische Ereignis noch nicht lange zurücklag. Zu den ersten Mietern zählte der frisch verheiratete Sigmund Freud, welcher aber bereits 1891 in die nahegelegene Berggasse übersiedelte. Im selben Jahr wurde das Sühnhaus zum Sterbehaus seines Architekten, Friedrich von Schmidt.

Suehnhaus nach1885

Deutsch: Das Sühnhaus am Schottenring 7 an der Wiener Ringstraße, nach / after 1885. Blickfänge einer Reise nach Wien – Fotografien 1860-1910; Ausstellungskatalog des Wien Museums, 2000/2006.

1945 wurde das Sühnhaus bei einem Bombenangriff schwer beschädigt und 1951 abgetragen.
An seinem Platz wurde 1974 der Sitz der damaligen Bundespolizeidirektion Wien und heutigen Landespolizeidirektion Wien errichtet. Heute erinnert an den Brand noch eine Gedenktafel am Polizeigebäude.

Literatur

Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien. Kremayr und Scheriau. ISBN 3-218-00543-4.
Kaiserliches Stiftungshaus (Sühnhaus). Wien 1, Schottenring 7. In: Peter Haiko, Renata Kassal-Mikula: Friedrich von Schmidt. (1825–1891). Ein gotischer Rationalist (= Historisches Museum der Stadt Wien. Sonderausstellung 148). Museen der Stadt Wien, Wien 1991, ISBN 3-85202-102-2, S. 144–147.

Mag. Ingrid Moschik,
Staatsmündelkünstlerin

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Anonymus, sv, Wien I., Innere Stadt, Am Hof, auf 9 der Wasserstadel, auf 10 das Zeughaus, Beginn der Färbergasse, auf 11 der Ledererhof, um 1895

Anonymus, stereoview, amateur snapshot, Wien I. Innere Stadt – Am Hof, Am Hof (1386 bis heute), Am Hof Nummer 9 = Wasserstadel (1509 bis heute), Am Hof Nummer 10 = Bürgerliches Zeughaus (1562 bis heute), Am Hof Nummer 11 = Ledererhaus (1341 bis heute), J. C. Steuer, Josef Carl Steuer (? – 1872 Wien) - Photograph und Fotounternehmer, F. Beer – Photographische Anstalt, Franziska Beer (um 1860 – um 1870 als Photographin in Wien tätig), C. G. Hornbostel & C.ie k.k. Landespriv. Seidenzeugfabrik, Mühlhofer’s Caffehaus, Rahlstiege (1870 bis heute), Rahlgasse (1866 bis heute), Laimgrubner Hauptstrasse, Laimgrube (1291 bis 1850), Mariahilf (1850 bis heute), Mariahilfer Strasse (1897 bis heute), A. & V. Angerer in Wien, A. & V. Angerer in Wien – Kärntnerstrasse 51, Viktor Angerer (1839 Malaczka – 1894 Wien) – Wiener Photograph und Foto-Unternehmer, August Angerer, Wien XIX. Döbling, Wiener Leopoldsberg, Drahtseilbahn, Standseilbahn auf den Leopoldsberg (1873 - 1876), Rudolf Bayer (aktiv 1850er bis etwa 1865) - Wiener Maler und Fotograf, Rudolf Bayer - Wiener Maler und Fotograf, Franz Josef Quai alt No. 1199 = neu No. 27, Franz Josef Quai = Franz-Josefs-Kai, The Austrian Federal Chancellery, Bundeskanzleramt Österreich, BKA, Ballhausplatz 2, Sparismus, Sparen ist muss,  Sparism, sparing is must, Art goes politics, Zensurismus, Zensur muss sein, Censorship is must, Mag. Ingrid Moschik, Zivilgesellschaft, Privatautonomie, Mündelkünstlerin, Staatsmündelkünstlerin

“XVIII”
“Am Hof”

Blick vom belebten – Fiaker, Dame in Schwarz, Strassenkehrer-Karren, Am Hof nordwärts
zum Bürgerlichen Zeughaus, Am Hof 10 bzw. Färbergasse 1
Beginn der Färbergasse
links angrenzend der Wasserstadel, Am Hof 9,
rechts schmalkantig der Ledererhof, Am Hof 11

Am Hof, 1010 Wien

https://www.google.at/maps/place/Garage+am+Hof,+Am+Hof,+1010+Wien/@48.211409,16.36785,15z/data=!4m2!3m1!1s0x476d07a2a1885721:0x2e6cadb9b15e92f6

http://www.gallery360.at/cms/index.php/wikipedia/42-am-Hof

Am Hof (Wien)
Sonntag, den 22. Februar 2009 um 16:23 Uhr

https://www.wien.gv.at/wiki/index.php/Am_Hof

Geschichte

Am Hof (1),

im Mittelalter entstandener Platz innerhalb der römischen Lagermauern (bei Nummer 9 Abgang zu museal gestalteten Bauresten des römischen Legionslagers), dessen Umgebung bis zur Mitte des 12. Jahrhunderts unverbaut geblieben war (die Westgrenze der Besiedlung bildete etwa die heutige Seitzergasse). Als Heinrich II. Jasomirgott seine Residenz von Regensburg (wo er bis 1154 seinen Sitz als Herzog von Bayern gehabt hatte) nach Wien verlegte (Babenberger, Privilegium minus), errichtet er Am Hof für sich und seine Gattin Theodora eine Pfalz. Diese Babenbergerresidenz war keine Burg im wehrhaften Sinn, sondern ein Gebäudekomplex um einen Platz mit einem Wohnhaus des Herzogs als Zentrum (heute Areal der Kirche Am Hof; Gedenktafel 1, Bognergasse 6 an falscher Stelle angebracht!). Im Nordwesten lehnte sich die Pfalz möglicherweise an den Mauerzug des Römerlagers an, im Südwesten wahrscheinlich nicht.

Stadtwärts war sie durch Tore zur Bürgerstadt (bei der Irisgasse das spätere Reflertor als Zugang zum Herzogsbad im Bereich der heutigen Neubadgasse, ein anderes in Richtung Stadtzentrum, außerdem beim Heidenschuß ein Tor als Zugang zum Schottenkloster) und später zur Judenstadt (im Norden) begrenzt. Palastkapelle war zunächst die Pankrazkapelle (Teil der Häuser Nummer drei und vier). Nach deren Übergabe an die Schotten (1227/1237) wurde im Herzogshaus die Johanneskapelle errichtet (erwähnt 1344), die später noch im Münzhof bestand.

Die Residenz wird 1222 als „curia ducis“ (Herzogshof) mit dem 1243 erwähnten „domus ducis“ (Haus des Herzogs) bezeichnet. Der Bau einer neuen Burg beim Widmertor (Schweizertrakt) begann erst in nachbabenbergischer Zeit unter König Ottokar II. (1275). Bis etwa 1280 blieb der „Hof“ Residenz (zuletzt der Habsburger), danach fand er anderweitig Verwendung. Außerhalb der Mauern begründete Heinrich 1155 das Schottenkloster (irische Mönche aus Regensburg). In der Residenz Am Hof empfing das Herzogspaar 1165 Friedrich I. Barbarossa, der sich im Juli zwei Wochen in Wien aufhielt. Unter Heinrichs Nachfolger Leopold V. (1177-1194) war der Babenbergerhof Schauplatz höfischen Lebens und glänzender Veranstaltungen, bei denen Minnesänger und Dichter (unter anderem Reinmar von Hagenau und dessen Schüler Walther von der Vogelweide) die Gesellschaft entzückten. Ende 13. Jahrhundert wurde das nicht mehr benötigte Herzogshaus Am Hof der landesfürstlichen Münze übergeben, die sich bis dahin im Bereich Kammerhof-Münzerstraße (1, Wildpretmarkt-Bauernmarkt) befunden haben dürfte, sie verblieb Am Hof rund 150 Jahre, bis Albrecht III. um 1365 die Beschuhten Karmeliter (deren erst 1360 in der ehemaligen „Augustiner-Hofstatt“ vor dem Werdertor eingerichtetes Kloster 1364 durch einen Brand zerstört worden war) hierher berief; die „Weißen Brüder zu St. Johann“ errichteten anstelle der Johanneskapelle des Münzhofs 1386-1403 eine Kirche (alte Jesuitenkirche, heute Kirche 1, Am Hof bei 13, „Zu den neun Chören der Engel“).

Gewerbe und Märkte Am Hof

Im 14. Jahrhundert gab es Waffengewerbe Am Hof, wie Kurdeweaner und Pergamenter. Als 1386 der Münzhof aufgelassen wurde, wurde der Platz für den allgemeinen Verkehr frei. Ab 1340 (Stadtrecht) wird der Hof als Marktplatz (für Bekleidung) erwähnt, ab 1358 als Weinmarkt, Ende 14. Jahrhundert wird er Sitz des Kleidergewerbes und des Kleiderhandels, ab 1404 sind Haubner (Haubenmacher) nachweisbar, ab 1419 Gewandhütten, auch sogenannte Käufel, Joppner und Mäntler kam hinzu, 1418 die Gewändler. Daneben wurden Fische und Krebse verkauft (Krebsenrichter als Kontrollorgane, Schilderung bei Wolfgang Schmeltzl, 1547). Im 15. und 16. Jahrhundert diente der Hof als Richtplatz: Am 15. April 1463 wurde hier Bürgermeister Wolfgang Holzer samt einigen seiner Anhänger auf Befehl Albrechts VI. hingerichtet, am 16. Juni 1595 Ferdinand Graf von Hardegg, dem man vorwarf, den Türken „ohne höchste Not“ die Festung Raab übergeben zu haben, am 21. Oktober 1597 folgten einige Bauernführer und so weiter.

Ab dem 17. Jahrhundert diente der Platz neben Marktzwecken auch Volksfesten, so endete beispielsweise hier (vor dem Haus des Bürgermeisters) der nach der zweiten Türkenbelagerung üblich gewordene Bäckerumzug.

Der Platz, der von der Freyung durch eine Häuserzeile mit einer nur sehr schmalen Verbindungsgasse getrennt war (Heidenschuß, erst 1858 durch Demolierung der beiden Häuser Konskriptionsnummer 236 und 323 verbreitert), hatte auch später noch die Funktion eines Markts, nahm aber auch öffentliche Stellen auf. So wurden zum Beispiel die Bauern, die ihre Waren auf dem Bauernmarkt verkauften, auf andere Plätze verwiesen, unter anderem auf den Platz Am Hof. 1842-1918 wurde Am Hof in der Weihnachtszeit (30. November – 5. Jänner) der Christkindlmarkt abgehalten, später ein Blumenmarkt, 1939-1942 wieder der Christkindlmarkt und 1973 vorübergehend der Flohmarkt.

Neben dem Unterkammeramtsgebäude (Nummer 9), in dem sich lange Zeit hindurch auch die Bürgermeisterwohnung befand, finden wir Am Hof auch das Zeughaus (Nummer 10) und das (alte) Kriegsministerium (ehemals Nummer 17, heute Nummer 2), seit 1935 die städtische Berufsfeuerwehr. Während der Revolution 1848 stand der Platz Am Hof mitten im Geschehen: am 14. März 1848 erfolgte der Sturm auf das Zeughaus, am 6. Oktober 1848 wurde Kriegsminister Theodor Graf Baillet von Latour hier von der Menge erschlagen und auf einer Laterne aufgehängt. Am 1. Juli 1964 wurde unter dem Platz eine Tiefgarage eröffnet. Unweit (1, Bognergasse 11) war der Standplatz der nach Nußdorf zur Dampfbootstation (Richtung Linz-Passau) fahrenden Stellwagen, beim Ledererhof (Nummer 11) jener nach Sievering.

Gebäude:

Nummer 2 (ursprünglich Nummer 17): Altes Kriegsministerium, (heute Zentrale der Österreichischen Länderbank; davor 1892-1912 das Radetzkydenkmal).

Nummer 3/4: Adam-und-Eva-Haus (Conskriptionsnummer 319; mit Damenputzwarenhandlung „Zur Irisblume“), Hallweilsches Haus (Konskriptionsnummer 320); mit Seidenhandlung „Zur silbernen Kette“) beziehungsweise päpstliche Nuntiatur (Gesandtschaft des Kirchenstaates; hier stand zuvor die Pankrazkapelle; Konskriptionsnummer 321).

Nummer 5: „Zum Hahnenbeiß“ (mit Weiß- und Kurzwarenhandlung „Zum Fürsten Metternich“) beziehungsweise „Käsehaus“ (Konskriptionsnummer 322).

Nummer 6 (Heidenschuß 2): Creditanstalt für Handel und Gewerbe (nach dem zweiten Weltkrieg Neubau für die Verbundgesellschaft), ursprünglich Konskriptionsnummer 236 („Im Kiel“, auch „Zum heiligen Geist“, Front zum Heidenschuß, vor 1857 Straßengrund), Konskriptionsnummer 323 („Zum weißen Hasen“, vor 1857 Straßengrund), Konskriptionsnummer 324 (ein Teil als „Grädlhaus“ bekannt), Konskriptionsnummer 325 („Zur Stadt Frankfurt“), Konskriptionsnummer 326, Konskriptionsnummer 327 („Zum goldenen Kreuz“) und Conskriptionsnummer 328 („Zur kleinen Weintraube“; Geburtshaus des Malers Waldmüller, Wohnhaus Beethovens; hier befand sich auch der Scheckelkeller.

Nummer 7: Hohes beziehungsweise Märkleinsches (auch Puthonsches) Haus (Conskriptionsnummer 329: „Zum schwarzen Rössel“, Sterbehaus von Bürgermeister Johann Andreas von Liebenberg), heute in Verwendung der Feuerwehr (auch Feuerwehrmuseum).

Nummer 8 (Tiefer Graben 6): Schmales Haus (Conskriptionsnummer 330: Altschafferhaus, spätgotisches Haus, seit 1899 im Besitz der Familie Kattus).

Nummer 9: Wasserstadel (Für Löschwasser) beziehungsweise Unterkammeramtsgebäude (Conskriptionsnummer 331; Städtisches Bauamt mit Wohnung des Bürgermeisters; darunter museal gestaltete Baureste des römischen Legionslagers); Dienstwohnung von Josef Georg Hörl

Nummer 10 (Färbergasse 1): Bürgerliches Zeughaus (Konskriptionsnummer 332, seit 1872 Feuerwehrzentrale; Bellonabrunnen).

Nummer 11: Ledererhof (Konskriptionsnummer 336-340; darunter Konskriptionsnummer 340: „Zur goldenen Kugel“, ursprünglich zwei Häuser, in einem das Marktcafe Nikola).

Nummer 12: Urbanihaus (Konskriptionsnummer 419) mit dem Urbanikeller.

Nummer 13: Collaltopalais (Konskriptionsnummer 420) mit der Tabaktrafik des Johann Karl Freiherr von Sothen.

Bei Nummer 13: Alte Jesuitenkirche („Zu den neun Chören der Engel“). Inmitten des Platzes steht die Mariensäule; der ehemalige Brunnen ist längst verschwunden.

Literatur

Felix Czeike: I. Innere Stadt. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1983 (Wiener Bezirkskulturführer, 1), S. 4 ff.
Felix Czeike: Wien. Kunst und Kultur-Lexikon. Stadtführer und Handbuch. München: Süddeutscher Verlag 1976, S. 27 ff.
Ludwig Eberle: Das Kriegskanzleihaus Am Himmel. 1913
Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Hg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. Band 3: Allgemeine und besondere Topographie von Wien. Wien: Jugend & Volk 1956, S. 460 f.
Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur, Wien ²1951 ff (Manuskript im WStLA) 2, S. 217-314
Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 1, 3. Teil. Wien ²1952 (Manuskript im WStLA), S. 697
Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 2, 2. Teil. Wien ²1952 (Manuskript im WStLA), S. 217-225
Hugo Hassinger: Kunsthistorischer Atlas der k.k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien und Verzeichnis der erhaltenswerten historischen, Kunst- und Naturdenkmale des Wiener Stadtbildes. Wien: Schroll 1916 (Österreichische Kunsttopographie, 15)
Hubert Kaut: Der Platz „Am Hof“, in: Wien aktuell. Revue einer europäischen Metropole. Wien: Jugend & Volk 1/1967, S. 35 ff.
Ferdinand Lettmayer [Hg.]: Wien um die Mitte des XX. Jahrhunderts – ein Querschnitt durch Landschaft, Geschichte, soziale und technische Einrichtungen, wirtschaftliche und politische Stellung und durch das kulturelle Leben. Wien: 1958, Register
Hans Markl: Die Gedenktafeln Wiens. Wien: ABZ-Verlag 1949, S. 5 f.
Hans Markl: Kennst du alle berühmten Gedenkstätten Wiens? Wien [u.a.]: Pechan 1959 (Perlenreihe, 1008), S. 4 ff.
Robert Messner: Wien vor dem Fall der Basteien. 1958, S. 30, 107 f.
Justus Schmidt / Hans Tietze: Dehio Wien. Wien: A. Schroll 1954 (Bundesdenkmalamt: Die Kunstdenkmäler Österreichs)
Emmerich Siegris: Alte Wiener Hauszeichen und Ladenschilder. Wien: Burgverlag 1924, S. 74
Renate Wagner-Rieger: Das Wiener Bürgerhaus des Barock und Klassizismus. Wien: Hollinek 1957 (Österreichische Heimat, 20), S. 57 f.
Siegfried Weyr: Wien. Magie der Inneren Stadt. Wien [u.a.]: Zsolnay 1968, S. 30 ff.
Ilse Lorenz-Wildt: Der Platz „Am Hof“ im Wandel der Zeiten. Diss. Univ. Wien. Wien 1942

http://de.wikipedia.org/wiki/Am_Hof

Am Hof

ist einer der historisch bedeutendsten Plätze der Wiener Innenstadt. Er befindet sich zwischen Bognergasse, Naglergasse, Heidenschuß, Färbergasse, Judenplatz und Schulhof im ältesten Kern der Stadt in unmittelbarer Nachbarschaft der mittelalterlichen Ghettos.

Wien 01 Am Hof a

Deutsch: Am Hof in Wien 1 Richtung Nordosten, 2012.

Geschichte

Der Platz Am Hof war bereits Teil des römischen Heerlagers Vindobona und war im Frühmittelalter unbesiedelt.

Zwischen 1155 und etwa 1275, der Fertigstellung der neuen Burg an der Stelle des heutigen Schweizertrakts der Hofburg, lag hier der Hof der Babenberger, den sich Heinrich Jasomirgott 1155/56 erbaute, nachdem er seine Residenz von Klosterneuburg nach Wien verlegt hatte. Diese Residenz war ein Häuserkomplex um einen freien Platz, also ein Hof, mit dem Wohnhaus des Herzogs als Mittelpunkt. Gegen Nordwesten und Südwesten lehnte sich der „Hof“ an den Mauerzug des Römerkastells an, stadteinwärts war er durch Tore gegen die bürgerliche Altstadt und die Judenstadt abgegrenzt. Hier empfingen Heinrich Jasomirgott und seine Gemahlin Theodora 1165 Kaiser Friedrich Barbarossa, der sich auf dem dritten Kreuzzug ins Heilige Land befand.

Unter Heinrichs Sohn Leopold V. war der Turnier- und spätere Marktplatz zwischen 1177 und 1194 Schauplatz glänzender Veranstaltungen, bei denen Sänger und Dichter wie Reinmar von Hagenau und dessen Schüler Walther von der Vogelweide in Minnesang-Wettstreiten auftraten.

Mit der Übersiedlung der Landesfürsten in den Schweizertrakt der damals noch viel kleineren Hofburg um 1275 kam die „Babenbergerpfalz“ (Am Hof) gegen Ende des 13. Jahrhunderts an die landesfürstliche Münze. Die Häuser Nr. 10 und Nr. 12 wurden dem benachbarten Ghetto um den Judenplatz einverleibt. Ab 1340 wurden Am Hof Märkte abgehalten. 1365 kam es zur provisorischen Unterbringung der Karmeliter in der Münzstätte,

1386

zur offiziellen Schenkung durch Albrecht III., wobei der Platz erstmals

„Am Hof“

genannt wurde. Die Karmeliter errichteten anstelle der romanischen Münzhofkapelle eine dreischiffige gotische Klosterkirche, die sie etwa 1420 fertigstellten. Der gotische Chor ist heute noch von der dahinterliegenden Gasse zu sehen. Die Karmeliter hatten schon das Haus des Juden Muschal besessen, sie erhielten noch weitere Häuser dazu, unter anderem das von Albrecht III. angekaufte Haus des Dichters Peter Suchenwirt.

Der Platz war von der nahe gelegenen Freyung ursprünglich durch Häuser getrennt, die nur eine schmale Verbindungsgasse freiließen und 1846 demoliert wurden.

Schon ab dem 14. Jahrhundert wurde er als Markt genutzt, später auch als Richtplatz. 1463 wurde hier der Bürgermeister Wolfgang Holzer auf Befehl Albrechts Vl. hingerichtet. 1515 fand die habsburgisch-jagellonische Doppelhochzeit unter Kaiser Maximilian I. hier statt.

Im 16. und 17. Jahrhundert hieß der Platz auch Krebsmarkt, da hier Seefische und Krebse angeboten wurden. Im 18. Jahrhundert wurde am Markt nur noch Gemüse und Obst verkauft.

Nach der Übergabe von Kirche und Kloster an die Jesuiten 1554 hieß der Platz „Bei den oberen Jesuiten“ und war Schauplatz der geistlichen Spiele der Jesuiten vor ihrer Kirche.

Nach der Aufhebung des Jesuitenordens 1773 hieß der Platz wieder „Am Hof“. Das Klostergebäude der Jesuiten war 1783–1913 Sitz des Hofkriegsrates und des Kriegsministeriums.

1782 spendete Pius VI. von der Terrasse der Kirche den Segen Urbi et Orbi.

Am 6. August 1806 verkündete ebenfalls von der Loggia der Kirche ein kaiserlicher Herold das Ende des Heiligen Römischen Reiches, an dessen Spitze die Habsburger über ein halbes Jahrtausend gestanden hatten und die Niederlegung der Kaiserkrone durch Franz II.: „…daß Wir das Band, welches Uns bis itzt an den Staatskörper des deutschen Reichs gebunden hat, als gelöst ansehen“.

Am 14. März 1848 erfolgte im Zuge der 1848er-Revolution der Sturm auf das Zeughaus, am 6. Oktober wurde der Kriegsminister Theodor Graf Baillet von Latour aus dem Gebäude gezerrt, erschlagen und von der Menge in der Mitte des Platzes auf einer Laterne aufgehängt.

Der Platz hieß kurzfristig „Volksplatz“.

Stadtmodell Wien 06

Modell der Stadt Wien um 1845, ausgestellt in der Sammlung Alter Musikinstrumente (des Kunsthistorischen Museums) in der Neuen Burg. Leihgabe von Helmut Czakler, Wien.
Platz „Am Hof“ mit Kirche am Hof.

1842–1918 und 1939–1942 erfreute sich ein Christkindlmarkt Am Hof großer Beliebtheit. 1973 entstand hier der Wiener Flohmarkt, der 1977 aus Platzgründen auf den Naschmarkt umgesiedelt wurde. Heute findet wieder jährlich ein Christkindlmarkt statt.

1892 wurde vor dem Gebäude des k.k. Hofkriegsrathsgebäude (das Kriegsministerium) das Reiterstandbild Feldmarschall Radetzkys von Caspar von Zumbusch enthüllt, das 1912 vor das neu erbaute Gebäude des Kriegsministeriums am Stubenring transferiert wurde. Anstelle des Hofkriegsratsgebäudes trat 1915 die Zentrale der Länderbank.

Des Weiteren befand sich am Hof noch die Hauptwache, die Nuntiatur und das Unterkammeramt.

In Carol Reeds Film „Der dritte Mann“ (gedreht 1948) kommt der Platz am Hof prominent vor, auf ihm steht die Litfaßsäule, durch die man in die Unterwelt des Wiener Kanalisationssystems gelangt.

1962/63 wurden im Zuge von Grabungen für eine Tiefgarage unter dem Platz Am Hof Reste der römischen Siedlung gefunden. Im Keller der heutigen Feuerwehrzentrale ist in originaler Lage ein Stück des Lagerhauptkanals zu besichtigen, der die Abwässer aus dem südlichen Lager aufnahm und sie in den Tiefen Graben zum Ottakringerbach führte.

Papst Johannes Paul II. tat es seinem Vorgänger nach und spendete 1983 anlässlich seines Wien-Besuches von der Loggia aus ebenfalls den Ostersegen.

Am 7. September 2007 feierte Papst Benedikt XVI. mit rund 7.000 Menschen bei strömendem Regen als ersten großen Programmpunkt seiner Österreichreise einen Stationsgottesdienst. Nach nur sechs Minuten fielen das Mikrofon des Papstes sowie die Videowalls aus, weshalb die Rede von Benedikt XVI. abgebrochen werden musste.

Zeughaus

→ Hauptartikel: Bürgerliches Zeughaus

Das Bürgerliche Zeughaus (Nr. 10) wurde von der Stadt Wien auf dem Areal des ehemaligen jüdischen Fleischhofs erbaut, um hier einen städtischen Waffenvorrat für die Verteidigung Wiens anzulegen und wurde ab 1562 verwendet.

Um 1676 wurde es um ein Nachbarhaus erweitert.

J. A. Corvinus: Am Hof Zeughaus, Kupsferstich, 1737.

1731/1732 wurde die Hauptfassade durch Anton Ospel mit einem Dreiecksgiebel mit Wappen und Trophäen und einer hohen Attika darüber umgestaltet, die spanischen und französischen Vorbildern folgten.

Mattielli schuf Allegorien der Beharrlichkeit und Stärke, die eine Weltkugel tragen.

1809 plünderten die Franzosen die Waffenvorräte und 1848 hatte die Nationalgarde hier ihr Hauptquartier.

Der Gebäudekomplex steht heute der Wiener Berufsfeuerwehr zur Verfügung.

1947 wurde am Gebäude das Denkmal für die vom Faschismus ermordeten Feuerwehrmänner angebracht. Er wurde vom Bildhauer Mario Petrucci gestaltet, zeigt einen enthaupteten Feuerwehrmann, der seinen Kopf im rechten Arm trägt, und ist den Widerstandskämpfern Georg Weissel, Ludwig Ebhart, Josef Schwaiger, Rudolf Haider, Hermann Plackholm und Johann Zak gewidmet.

Infolge eines starken Sturmes beschädigte am 21. Juni 2007 ein zur Renovierung aufgestellter Kran das Dach und mehrere historische Figuren der Hauptfeuerwache. Der Kranführer starb.[1]

http://de.wikipedia.org/wiki/Bürgerliches_Zeughaus

Bürgerliches Zeughaus

Das Bürgerliche Zeughaus befindet sich im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt auf dem Platz Am Hof Nummer 10.

Wien-Innere Stadt - ehem bürgerliches Zeughaus - Feuerwehrzentrale

Deutsch: Ehem. Bürgerliches Zeughaus, Feuerwehrzentrale, 2014.

Erbaut wurde es von der Stadt Wien auf dem Areal des ehemaligen jüdischen Fleischhofs, um hier einen städtischen Waffenvorrat für die Verteidigung Wiens anzulegen und wurde ab 1562 verwendet. Um 1676 wurde es um ein Nachbarhaus erweitert. 1731/32 wurde vor allem die Hauptfassade stark umgestaltet. 1809 plünderten die Franzosen die Waffenvorräte und während der Revolution von 1848 hatte die Nationalgarde hier ihr Hauptquartier.

Nach der Fertigstellung des Neuen Rathauses an der Wiener Ringstraße wurden die hier gelagerten Waffen und Trophäen im dortigen Bürgerlichen Waffenmuseum ausgestellt. Die dadurch frei gewordenen Räume wurden der 1685 gegründeten Wiener Berufsfeuerwehr zur Verfügung gestellt.

Auf den beiden Kapitälen der Seitenpfeiler findet sich die Aufschrift: ANNO MDCCXXXII, dazwischen der kaiserliche Adler mit dem Wiener Stadtwappen auf der Brust. Ganz oben auf dem flachen Schluss der Stirnwand erhebt sich ein viereckiger Sockel mit der Aufschrift: Imperante Carolo VI. instauravit S.P.Q.V. Zwei auf diesem Sockel stehende Figuren, welche Tapferkeit und Beständigkeit darstellen, tragen eine, mit zwei verschlungenen C und der Zahl VI bezeichnete Kugel. Sieben weitere, eher dekorative Steinfiguren sind darüber hinaus an der Fassade verteilt.

Am 21. Juni 2007 wurde der wegen Umbauarbeiten an der Zentralfeuerwache errichtete Turmdrehkran von einer Sturmböe umgeweht und auf das ehemalige Bürgerliche Zeughaus geschleudert. Der Kranführer kam dabei ums Leben, das Zeughaus wurde schwer beschädigt.

1677 wurde das topografisch „untere“, kaiserliche Zeughaus errichtet, welches bis zur Stadterweiterung Mitte des 19. Jh. bestand.

Literatur

Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien. Kremayr und Scheriau, ISBN 3-218-00543-4
Josef Scheiger: Andeutungen zur Geschichte und Beschreibung des bürgerlichen Zeughauses in Wien. Wien 1833 (Google-Digitalisat)

https://www.wien.gv.at/wiki/index.php/Wasserstadel

Wasserstadel (1, Am Hof 9, Konskriptionsnummer 331).

Der Name dieses Hauses, das sich ab 1561 urkundlich nachweisen lässt, leitet sich von den hier zum Feuerlöschen gespeicherten Wasservorräten ab. Daneben wurde im Erdgeschoß auch Heu gelagert. Außerdem waren die vom Unterkammeramt (Stadtbauamt) betreuten Löschgeräte der Feuerwehr im Wasserstadel untergebracht. Nach 1700 entstand hier das barocke Unterkammeramtsgebäude, das bis zum Zweiten Weltkrieg bestand. In den Jahren 1953-1955 wurde es neu erbaut, wobei die historische Fassade teilweise wiederhergestellt wurde. Noch heute befindet sich hier ein Teil der Zentrale der Feuerwehr.

siehe auch Unterkammeramt (Gebäude).

Literatur

Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 2, 2. Teil. Wien ²1952 (Manuskript im WStLA), S. 282-284

https://www.wien.gv.at/wiki/index.php/Ledererhof

Ledererhof
(Zur goldenen Kugel; 1, Am Hof 11, Drahtgasse 1, Färbergasse 2; Konskriptionsnummern 336, 339 und 340).

Alter Ledererhof

Der Name Ledererhof leitet sich von der Ledererzeche (communitas cerdonum) ab, deren Zunfthaus das Haus Stadt 340 war. Der alte Ledererhof entstand allmählich aus mehreren Gebäuden. 1326 war das Bürgerspital Grundherr über acht Häuschen sowie neun Lederer- oder Sohlschneidertische Am Hof. Der von den Häusern umschlossene Hof wird bereits

1341 und 1349

Ledererhof

genannt (später häufig mit dem Zusatz „an des Herzogen Hof“).

Die verzeichneten Besitzer können den einzelnen Gebäuden erst ab dem 15. Jahrhundert zugeordnet werden.

Das Gewerbe der Lederer und Färber war an das Wasser gebunden (Ansiedlung am Tiefen Graben), weshalb ein Zunfthaus in der näheren Umgebung erwünscht war. Vom späten 14. bis zum frühen 16. Jahrhundert war der Hof von neun Häusern umgeben. Die Bezeichnungen wechselten (1457 und 1476 „Am Hof bei den Sohlschneidern“, 1449 und 1463 „Am Hof unter den Lederern“), bis 1547 die Bezeichnung „Im Ledererhof“ aufscheint. Die Zahl der Häuser reduzierte sich im Lauf der Zeit, die Bezeichnung Ledererhof wird ab 1795 häufiger, obwohl weiterhin andere Bezeichnungen existierten (1658 „Zu den sieben Häusern“). Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts standen hier nur noch fünf Häuser, die einen unregelmäßigen, hufeisenförmigen Baukomplex bildeten. Da die rückwärtigen Häuser Stadt 337 (Ledererhof 9) und 338 (Ledererhof 7) nicht in den Neubau von 1883 integriert wurden und eigenständige Objekte blieben, werden sie in diesem Artikel nicht berücksichtigt.
Haus Stadt 336
Dieses Haus lag im Bereich der heutigen Adresse Drahtgasse 1 und bestand ursprünglich aus zwei Gebäuden:
Haus A

Die erste urkundliche Erwähnung dieses Hauses stammt aus dem Jahr 1448. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts fiel es an die Stadt, da keine Erben vorhanden waren. Diese verkaufte es im Jahr 1534 um hundert Pfund Wiener Pfennig. 1764 kaufte es der Besitzer von Haus B.

Haus B

1536 lässt sich dieses Gebäude erstmals urkundlich fassen. Zwischen 1463 und 1490 muss es abgebrannt sein, da in diesem Jahr eine „pranntstat, darauf vormalen ein haus gepawt gewesen ist“ verkauft wurde. Zwischen 1494 und 1507 wurde hier erneut ein Haus errichtet.
Nachdem sich ab 1764 beide Häuser in einer Hand befanden, wurden sie zu einem verbaut. Albert Camesina gibt an, dass dies vor 1771 geschah, und stimmt somit mit dem Nagl-Plan aus diesem Jahr überein. Das Grundbuch verzeichnet jedoch noch 1788 zwei Häuser, was aber nur besitzrechtlich relevant gewesen sein dürfte. Im Jahr 1824 wurde das Haus neu erbaut und 1883 abgebrochen.

Haus Stadt 339

Im Jahr 1447 wurde dieses Haus vom Kloster Zur Himmelspforte für eine Schwester Agnes verkauft. 1659 erstritt sich die Gottsleichnamsbruderschaft die Besitzrechte am Haus, da Schulden nicht bezahlt worden waren. Am 31. August 1837 kaufte es der k. k. Hof-Piano- und Klaviermacher Konrad Graff. Im Jahr 1883 wurde es demoliert.
Haus Stadt 340

Hier standen ursprünglich zwei Häuser:

Haus A

Die erste Nennung dieses Gebäudes stammt aus dem Jahr 1454, als ein Kaplan ins Gundbuch eingetragen wurde. In den folgenden (fast) hundert Jahren war es das Zunfthaus der Ledererzeche. Danach fiel es an die Stadt, die es 1552 um 370 Pfund Wiener Pfennig verkaufte. Der neue Besitzer vererbte einen Großteil seines Vermögens den Armen. Um dem zu entsprechen, wurde es von den Testamentsexekutoren 1565 um 700 Pfund Wiener Pfennig verkauft. 1686 erwarb sein Besitzer, der äußere Rat und Rumormeister (Kommandant der Rumorwache) Michael Motz, auch Haus B, mit dem es zwischen 1749 und 1771 verbaut wurde.

Haus B „Zur goldenen Kugel“

Dieses Haus wird 1447 zum ersten Mal urkundlich genannt. In der Folgezeit schwankte sein Verkaufswert stark: Zwischen 1454 und 1459 stieg er von 45 auf 200 Pfund Wiener Pfennig! 1504 wurde es um 154 Pfund Wiener Pfennig verkauft, doch der nächste Käufer zahlte bereits 380 Pfund Wiener Pfennig (dieser Verkauf fand zwischen 1527 und 1567 statt). 1686 wurde es von Michael Motz erworben. Er unterhielt hier die beliebte Gastwirtschaft „Zur goldenen Kugel“. Deren Name, der auch für das Haus verwendet wurde, leitete sich von einer osmanischen Kanonenkugel ab, die im Zuge der Belagerung von 1683 (Zweite Türkenbelagerung) in das Haus einschlug. Diese wurde danach in die Hauswand eingemauert und später vergoldet.
Zwischen den Jahren 1749 und 1771 wurden die beiden Häuser baulich verbunden. Seit den 1870er Jahren befand sich das sehr beliebte Marktcafé Nikola in diesem Gebäude. Obwohl es 1883 niedergerissen wurde, ist es im Häuserkataster von 1885 noch verzeichnet!
siehe auch Zur goldenen Kugel (1, Am Hof 11).

Neubau 1883

Das heutige Gebäude wurde 1883 nach Plänen von Ludwig Tischler errichtet. Als man die alten Gebäude abtrug, fand man im Schutt zahlreiche römische Leisten- und Bauziegel sowie Platten und Grundmauern. Am Neubau wurde oberhalb des Tors (wie am Vorgängerbau) eine Türkenkugel angebracht und auch der Name „Zur goldenen Kugel“ auf diesen übertragen. Seine Architektur wurde nicht nur positiv aufgenommen. So wurde es zum Beispiel als entsetzlich protziges Haus, „das die Harmonie des Platzes schrill zerreißt“ bezeichnet. Im Jahr 1929 wurde es von der Firma „Neumayer & Co.“ erworben.

1934 erfolgte durch Emil Hoppe und Otto Schönthal eine Umgestaltung. Am 10. September 1944 schlugen mindestens drei Bomben in das Haus ein. Zuerst brachte eine Bombe die linke Haushälfte zum Einsturz, wobei ein Rauchfangkehrer verschüttet wurde. Dann wurden der an der Färbergasse liegende Teil und das Dach getroffen. Durch die schweren Erschütterungen wurden außerdem Fenster- und Türstöcke herausgerissen, Zwischenwände stürzten zusammen und Zwischendecken wölbten sich. Dazu kamen Wetterschäden. Am 5. April 1945 explodierte eine Bombe unmittelbar vor dem im Haus untergebrachten Café, wobei die Druckwelle und Splitter einen weit entfernten Wasserspeicher durchlöcherten und in den umliegenden Räumen weitere Beschädigungen verursachten.

1948 wurde der Ledererhof (diesmal durch Emil Hoppe allein) mit vereinfachter Fassade wiederhergestellt, erhielt Anfang der 1990er Jahre jedoch wieder sein ursprüngliches Erscheinungsbild.

Gewerbe und Firmen innerhalb des Hauses im Laufe der Jahre
Haus Stadt 340:
Zunfthaus der Lederer
Gastwirtschaft „Zur goldenen Kugel“
Marktcafé Nikola
Neubau 1883:
Café Kugel

Literatur

Richard Perger: Straßen, Türme und Basteien. Das Straßennetz der Wiener City in seiner Entwicklung und seinen Namen. Wien: Deuticke 1991 (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte, 22)
Hugo Hassinger: Kunsthistorischer Atlas der k.k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien und Verzeichnis der erhaltenswerten historischen, Kunst- und Naturdenkmale des Wiener Stadtbildes. Wien: Schroll 1916 (Österreichische Kunsttopographie, 15), S. 68
Renate Wagner-Rieger: Das Wiener Bürgerhaus des Barock und Klassizismus. Wien: Hollinek 1957 (Österreichische Heimat, 20), S. 65
Margarete Girardi: Wiener Höfe einst und jetzt. Wien: Müller 1947 (Beiträge zur Geschichte, Kultur- und Kunstgeschichte der Stadt Wien, 4), S. 126 ff.
Wilhelm Kisch: Die alten Straßen und Plätze von Wiens Vorstädten und ihre historisch interessanten Häuser. (Photomechan. Wiedergabe [d. Ausg. v. 1883]). Cosenza: Brenner 1967, Band 1, S. 21 f., S. 567 f.
Hans Markl: Die Gedenktafeln Wiens. Wien: ABZ-Verlag 1949, S. 6
Emmerich Siegris: Alte Wiener Hauszeichen und Ladenschilder. Wien: Burgverlag 1924, S. 79
Eugen Meßner: Die Innere Stadt Wien. Ein Beitrag zur Heimatkunde des I. Wiener Gemeindebezirkes. Wien: Österreichische Staatsdruckerei 1928, S. 126
Felix Czeike: Wien. Innere Stadt. Kunst- und Kulturführer. Wien: Jugend und Volk, Ed. Wien, Dachs-Verlag 1993, S. 12
Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Hg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. Band 3: Allgemeine und besondere Topographie von Wien. Wien: Jugend & Volk 1956, S. 384
Paul Harrer-Lucienfeld: Wien, seine Häuser, Geschichte und Kultur. Band 2, 2. Teil. Wien ²1952 (Manuskript im WStLA), S. 289-294 (Haus Stadt 336) und 298-304 (Häuser Stadt 339 und 340 sowie Neubau 1883)

Mag. Ingrid Moschik,
Staatsmündelkünstlerin

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Josef Carl Steuer, Wien, Franziska BEER – FOTOGRAFISCHE ANSTALT, MÜHLHOFR’s CAFFEEHAUS, Rahlstiege Ecke Mariahilferstrasse 1, 1860

J. C. Steuer, Josef Carl Steuer (? – 1872 Wien) - Photograph und Fotounternehmer, F. Beer – Photographische Anstalt, Franziska Beer (um 1860 – um 1870 als Photographin in Wien tätig), C. G. Hornbostel & C.ie k.k. Landespriv. Seidenzeugfabrik, Mühlhofer’s Caffehaus, Rahlstiege (1870 bis heute), Rahlgasse (1866 bis heute), Laimgrubner Hauptstrasse, Laimgrube (1291 bis 1850), Mariahilf (1850 bis heute), Mariahilfer Strasse (1897 bis heute), A. & V. Angerer in Wien, A. & V. Angerer in Wien – Kärntnerstrasse 51, Viktor Angerer (1839 Malaczka – 1894 Wien) – Wiener Photograph und Foto-Unternehmer, August Angerer, Wien XIX. Döbling, Wiener Leopoldsberg, Drahtseilbahn, Standseilbahn auf den Leopoldsberg (1873 - 1876), Rudolf Bayer (aktiv 1850er bis etwa 1865) - Wiener Maler und Fotograf, Rudolf Bayer - Wiener Maler und Fotograf, Franz Josef Quai alt No. 1199 = neu No. 27, Franz Josef Quai = Franz-Josefs-Kai, The Austrian Federal Chancellery, Bundeskanzleramt Österreich, BKA, Ballhausplatz 2, Sparismus, Sparen ist muss,  Sparism, sparing is must, Art goes politics, Zensurismus, Zensur muss sein, Censorship is must, Mag. Ingrid Moschik, Zivilgesellschaft, Privatautonomie, Mündelkünstlerin, Staatsmündelkünstlerin

“ FOT. J. C. STEUER”
“NACHDRUCK
vorbehalten”

Blick vom Glacis (Getreidemarkt) in die Vorstadt Laimgrube (Lehmgrube):

zuvorderst das Rahlstiegen-Gelände als Ziegenwiese

linkerhand das Haus “Casa Piccola” (Mariahilferstrasse 1b)
zuoberst “F.ranziska Beer – Photographische Anstalt”,
mittig ein Schild mit “k.k. Landespriv. Seidenzeugfabrik C. G. HORNBOSTEL & C.ie.”,
ebenerdig Mühlhofer’s Caffeehaus,

stadtauswärts, gegen Westen ziehend, die Mariahilferstrasse (Laimgrubner Hauptstrasse)

rechterhand die Hofstallungen mit Adlerwappen-Krönung

J. C. Steuer
Josef Carl Steuer (? – 1872 Wien) – Photograph und Fotounternehmer

F. BEER. – PHOTOGRAPHISCHE ANSTALT.
Franziska Beer (um 1865 – um 1870 als Photographin tätig)

k.k. Landespriv. Seidenzeugfabrik
C. G. HORNBOSTEL & C.ie.
C. G. Hornbostel Seigenzeugfabrikant in Wien
C. G. HORNBOSTEL & Compagnie 1819
Chr. G. Hornbostel Seidenmanufactur 1843
Christian Georg Hornbostel (1778-1841)

Hornbostelgasse (1855 bis heute)
Hornbostelgasse 14 (Gumpendorfer Straße 120):
Wohnhaus mit Fassadendekor im Stil der Wiener Werkstätte,
erbaut 1915 von Oskar Czepa, Portal geschmückt mit Putti.
Im Vorgängerbau (Gumpendorf Conskriptionsnummer 151) starb 1841 Christian Georg Hornbostel.

MÜHLHOFER’s CAFFEHAUS.

Linkerhand die Rahlstiege als Verbindung zwischen Rahlgasse und Mariahilderstrasse 1a und 1b

Die Rahlstiege überwindet eine Höhendifferenz von ungefähr 6,5 Metern zwischen der Mariahilfer Straße und der Rahlgasse im 6. Bezirk. Am oberen Ende der Stiege wurde 1886 der Gänsemädchenbrunnen von Anton Paul Wagner aufgestellt. Die ursprünglich geschlossene Unterkonstruktion der Rahlstiege wurde durch einen Umbau 1933 für Lagerräume geöffnet. Von 1985 bis 1986 wurde die Stiege renoviert.

rechterhand die Hofstallungen (Museumsquartier)
Wien VII. , Neubau, Mariahilferstrasse 2

Das Hofstallgebäude wurde 1725 von Joseph Emanuel Fischer von Erlach errichtet. Ab 1921 wurde das Areal als „Messepalast“ für Ausstellungen genutzt, seit 2001 beherbergt es das Wiener Museumsquartier. In dem an der Mariahilfer Straße gelegenen Bauteil befinden sich das Dschungel Wien – Theaterhaus und das ZOOM Kindermuseum. Im Bereich der Hofstallungen befindet sich eine denkmalgeschützte Johannes-Nepomuk-Statue.

Rahlstiege, Wien VI., Mariahilf

https://www.google.at/maps/place/Rahlstiege,+1060+Wien/@48.2018526,16.3609631,16z/data=!4m2!3m1!1s0x476d079aac55e035:0xf46e40c4bf450601

http://austria-forum.org/af/Bilder_und_Videos/Historische_Bilder_IMAGNO/Mariahilf/00634685

Wien VI., Rahlstiege
linkerhand das Haus Casa Piccola mit dem Photo-Atelier von Franziska Beer in der Mariahilferstrasse, 1860.

http://www.europeana.eu/portal/record/92063/65409D8369BFCBCFC3CAF23AD38AF065F1FCFD54.html

Wien 6, Mariahilferstraße 1ff

Description:
Blick von erhöhtem Standort aus dem Kunsthistorischen Museum über die Kreuzung Mariahilferstraße – Getreidemarkt stadtauswärts.
Creator:
Ledermann, Postkartenverlag
Coverage:
Bezirke; Districts
Date:
1925; Part of: 2 quarter of the 20th century; From: 01-01-1925 — To: 31-12-1925
Type:
photograph
Subject:
Bezirke; Mariahilf; Districts; Wien

Identifier:

Relation:
image/jpeg
Rights:
ÖNB
Source:
Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB); 342266; 9846792
Data provider:
Österreichische Nationalbibliothek – Austrian National Library
Provider:
The European Library
Providing country:
Austria

http://de.wikipedia.org/wiki/Rahlstiege

Die Rahlstiege

ist
eine Stiegenanlage im 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf. Sie verbindet die Rahlgasse mit der Mariahilfer Straße.

Wien 06 Rahlstiege a

Deutsch: Rahlstiege in Wien 6, Rahlgasse, 2013.

Geschichte

Bereits seit dem 18. Jahrhundert ist an dieser Stelle eine Treppe nachweisbar.

Entlang der heutigen Rahlgasse verlief die Grenze der damaligen Vorstadt Laimgrube zum Glacis der Wiener Stadtmauer, weshalb nur die Westseite der Gasse verbaut war.

Nach der Eingemeindung der Vorstädte wurde 1857 mit der Schleifung der Stadtmauern begonnen, dabei verschwand auch die alte Stiegenanlage.

Im Zuge der Stadterweiterung wurden nun auch auf der Ostseite der Rahlgasse Häuser gebaut, weshalb man sich zum Neubau einer repräsentativen Freitreppe entschloss.

1870 wurde die Rahlstiege fertiggestellt, die Namensgebung erfolgte analog zur Rahlgasse, die bereits 1866 nach dem Maler Carl Rahl benannt wurde.

1886 wurde am oberen Ende der Treppe der von Anton Paul Wagner gestaltete Gänsemädchenbrunnen aufgestellt, der sich ursprünglich ab 1866 am Gänsemarkt auf der Brandstätte und danach vor der Mariahilfer Kirche befand, wo er dem 1887 enthüllten, von Heinrich Natter geschaffenen Haydndenkmal weichen musste.[1]

1933 wurde der Unterbau der Stiege für eine Nutzung als Lagerraum umgebaut.

Von 1985 bis 1986 erfolgte eine Renovierung der Stiegenanlage.

Im August 2007 wurde am Fuße der Rahlstiege die von Franz West gestaltete Gerngross-Säule enthüllt, die nach dem Architekten Heidulf Gerngross (und nicht nach dem in der Nähe gelegenen Kaufhaus Gerngross) benannt wurde.[2]

Die Rahlstiege überwindet einen Niveauunterschied von rund 6,5 Metern und steht heute ebenso wie der Gänsemädchenbrunnen unter Denkmalschutz.[3]

https://www.wien.gv.at/wiki/index.php/Rahlstiege

Rahlstiege (6).

Seit dem 18. Jahrhundert ist eine Treppe nachweisbar, die von der Rahlgasse zur höhergelegenen Mariahilfer Straße führte.

Die Rahlgasse bildete die Grenze der Vorstadt gegen das Glacis und war daher nur an ihrer Westseite verbaut.

Im Zuge der Stadterweiterung 1857 verschwand die Treppe.

Als die stadtseitigen Parzellen verbaut wurden, wurde an den Neubau einer neuen monumentalen Stiegenanlage gedacht (Höhenunterschied circa 6,5 Meter), die am 19. Februar 1869 vom Gemeinderat beschlossen und 1870 durch das Stadtbauamt fertiggestellt wurde.

Auf der Höhe sollte ein Denkmal für Carl Rahl errichtet werden, dessen Ausführung seinem Freund Theophil Hansen übertragen wurde; das Projekt scheiterte allerdings aus finanziellen Gründen.

1886 wurde der Gänsemädchenbrunnen aufgestellt, der einen Brunnen der Kaiser-Ferdinands-Wasserleitung ersetzte.

Literatur

Renate Wagner-Rieger [Hg.]: Die Ringstraße. Bild einer Epoche. Die Erweiterung der Inneren Stadt Wien unter Kaiser Franz Joseph. Band 11. Wiesbaden: Steiner 1969-1981, S. 240 f.
Helmut Kretscher: Mariahilf. Geschichte des 6. Wiener Gemeindebezirks und seiner alten Orte. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1992 (Wiener Heimatkunde, 6), S. 60 f.

https://www.wien.gv.at/wiki/index.php/Rahlgasse

Rahlgasse (6),

benannt (9. Oktober 1866 [laut Wiener Zeitung) nach Carl Rahl;

vorher Teil des Getreidemarkts (da die östliche Häuserzeile noch nicht bestand).
Gebäude

Nummer 1: Wohnhaus, erbaut 1903 von Julius Goldschläger. Hier stand die Getreidemarktkaserne.

Nummer 3: Verwaltungsgebäude, erbaut 1900 (bis Frühjahr 1994 Dienststellen der Wiener Stadtwerke-Verkehrsbetriebe, nach deren Absiedlung in den Neubau 3, Erdbergstraße 202, wurde das Gebäude an das Architekturbüro Nehrer & Medek verkauft.). Hier stand ursprünglich das Haus „Zum goldenen Metzen“, ein dreistöckiges städtisches Getreidemagazin, in dem über 100.000 Metzen Korn gelagert werden konnten. Am 21. September 1827 (damals Laimgrube 2) wurde hier Michael Etienne geboren.

Nummer 4: ehemals Verein für erweiterte Frauenbildung.

Literatur
Bundesdenkmalamt [Hg.]: Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Wien. II. bis IX. und XX. Bezirk. Wien 1993, S. 269
Das Wiener Heimatbuch – Mariahilf. Hg. von der Arbeitsgemeinschaft des Mariahilfer Heimatmuseums. Wien: Austria Press 1963, S. 85
Felix Czeike: VI. Mariahilf. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1981 (Wiener Bezirkskulturführer, 6), S. 57

https://www.wien.gv.at/wiki/index.php/Österreichisches_Tabakmuseum

Österreichisches Tabakmuseum

(7, Mariahilfer Straße 2a; „Messepalast“),

größte Sammlung von Rauchrequisiten. Den Grundstein für das Museum legte die

Österreichische Tabakregie 1873

(Anschaffung der berühmten Prunkpfeifen der Wiener Weltausststellung).

Bis 1981 befand sich das Tabakmuseum im Hauptgebäude der Austria Tabakwerke (9, Porzellangasse 51).

Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf der detaillierten Darstellung der mitteleuropäischen Rauchkultur, doch sind auch alle anderen Kulturkreise der Erde dokumentiert. Unter den Exponaten befinden sich auch Gemälde berühmter Maler (beispielsweise Ferdinand Georg Waldmüller, Peter van Hooch, Victor Mahu, Albert Paris von Gütersloh).

2005 wurde die Dauerausstellung eingestellt.

Literatur
Austria Tabak: Die Sammlung des Österreichischen Tabakmuseums. 1991
Wiener Geschichtsblätter. Wien: Verein für Geschichte der Stadt Wien . 46 (1991), S. 192 ff.

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/chronik/320585_Tabakmuseum-loest-sich-in-Rauch-auf.html

vom 30.09.2003, 00:00 Uhr

„Aus“ für das so genannte „Art Cult Center“ im Wiener MuseumsQuartier steht unmittelbar bevor

Tabakmuseum löst sich in Rauch auf

http://sammlungenonline.albertina.at/?id=starl_B6EB92CD820D40F29148CA4658FE04D0#82489475-2e04-444d-812a-3a050d90dd7b

Künstler/Verfasser Steuer, Josef Carl

(auch: Karl Steuer, s.a. E. Collier)
Biografische Angaben

biografischer Abriss

um 1863 – um 1875

“(aktiv um 1863-1875) Fotograf, Fotoverleger.

Arbeitete ab um 1863 als Fotoverleger u. Fotograf in Wien.

Bekannter Wiener Fotoverleger in den 60er Jahren, vertrieb u.a. Stereofotografien, Kombinationsbilder, fotografierte Ansichten von Wien u. Umgebung.“

in: Otto Hochreiter, Timm Starl, “Lexikon zur österreichischen Fotografie“, in: Geschichte der Fotografie in Österreich, Band 2, hrsg. von Otto Hochreiter und Timm Starl im Auftrag des Vereins zur Erarbeitung der Geschichte der Fotografie in Österreich, Ausst.-Kat., Bad Ischl 1983, 93-209, 183
Quelle: Original
Schlagwort
Atelierfotograf?, Fotoverlag, Stereo, Stadt
Ort / Land: Wien und Umgebung
zuletzt bearbeitet: 1996-04-04

Beruf, Titel
1863 – um 1875

Atelier in
Wien VI., Magdalenenstraße 25 (Sept. 1863),
Wien II., Kleine Pfarrgasse 3 (1864, 1865),

Atelier und Verlag in
Wien I., Kärntnerring 9 (1867, um 1869),
“Kais, kön. Privilegium, J.C. Steuer, Fotograf. Die ersten Landschafts-Aufnahmen von Wien und sämmtliche Umgebungen.

Atelier & Verlag,
Wien, Kärntnerring No. 9,
Filiale Baden bei G.A. Hautzendorf, Hauptplatz No. 38,
Landschaftliche Aufnahmen in jeder Entfernung, sowie Kopierungen aller Art werden schnell und billig effectuirt. […]“

(um 1869), läßt sich 1864 Briefpapier mit Fotografien patentieren,

wird 1870 in einem Nachdruckprozeß verurteilt,

Wien VI., Kanalgasse 4 (Herbst 1870),

Wien VI., Gumpendorferstraße 47 (1870er Jahre)

Quelle: “Verzeichniß sämmtlicher Fotografen Wien’s“, in: Marneau’s Fotografie-Kalender, 1864, 45-47, 47 (Sept. 1863)
Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Handels- und Gdewerbe-Adreßbuch der k.k. Haupt- und Residenzstadt Wien und Umgebung von Adolph Lehmann, 5. Jg., 1865, Wien: Carl Gerold’s Sohn, 554
Biographisches Lexikon der österreichischen Photographen 1860 bis 1900, Zusammengestellt von Hans Frank, Typoskript, o.O. 1980, 114
Photographische Correspondenz. Technische, artistische und commerzielle Mittheilungen aus dem Gebiete der Photographie, unter Mitwirkung der hervorragendsten Fachmänner redigirt und herausgegeben von Ludwig Schrank, Secretär der photographischen Gesellschaft in Wien, II. Band, Jänner – December 1865, Nr. 7-18, Wien: Carl Gerold’s Sohn in Commission, 1865, 55 (Briefpapier)
“Fotografen Wien’s und Umgebung“, in: Marneau’s Fotografie-Almanach, 1867, 43-48, 43 (Kärntnerring 9)
Untersatzkarton a.R. (um 1869)
“Fotografen Wien’s und Umgebung“, in: Marneau’s Fotografie-Almanach, 1871, 44-49, 46 (Herbst 1870: J. Steuer)
Schlagwort
Atelierfotograf, Landschaft, Stadt, Patent, Fotorecht, Fotoverlag
Ort / Land: Wien
zuletzt bearbeitet: 2011-04-01

Mitgliedschaft in Verein
1864
Phot. Ges. ab 1864
Quelle: Zeitschrift für Fotografie und Stereoskopie. Organ der fotografischen Gesellschaft in Wien, Gegründet von Dr. Karl Josef Kreutzer, […] fortgesetzt und herausgegeben von Dr. Franz Adolf Lukas, […], VIII. Band: Jänner bis Dezember 1864, Wien: Selbstverlag des Verfassers, […] 1864, 45, 57
Ort / Land: Wien
zuletzt bearbeitet: 1998-09-14

Atelier/Wohnung/lebt in
um 1864 – 1873

Atelier und Verlag in

Wien III. , Landstraße, Klimschgasse 2 (um 1864),

Wien VI., Gumpendorferstraße 6 (1865) bzw. 47 (1869),

Wein I., Kärntnerring 9 (Herbst 1868),

Wien VI., Mariahilf, Kanalgasse 4 (um 1870, 1873)

Quelle: GFÖ#1, 98 (Kompositbild im Negativ)
R. Marneau’s Fotografie-Almanach für 1866, 3. Jg., Wien: Im Selbstverlage des Herausgebers, In Commission bei Wilh. Ludwig, o.J., 56 (1865)
“Fotografen Wien’s und Umgebung“, in: Marneau’s Fotografie-Almanach, 1869, 40-45, 40 (Herbst 1868)
Lehmann’s Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger neben Handels- und Gewerbe-Adreßbuch für die k.k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien und Umgebung, 8. Jg., 1870, Wien: Verlag der Beck’schen Universitäts-Buchhandlung (Alfred Hölder), 650
Liste Helfried Seemann, Wien 1981 (um 1870)
Wiener Weltausstellung 1873. Führer zu den photographischen Ausstellungen, hrsg. von der Redaction der photographischen Correspondenz, Mit einem Plan, Wien: Verlag der Photographischen Correspondenz (Dr. E. Hornig), o.J. (1873), 31
Ort / Land: Wien
zuletzt bearbeitet: 2007-01-16

Erwähnung
1863 – 1870
Verfahren gegen Josef Carl Steuer und Josef Gelen aufgrund einer Schadenersatzklage von Ludwig Angerer und Julius Leth wegen unerlaubter Reproduktion von Aufnahmen bekannter Persönlichkeiten im Jahr (1862 oder) 1863 und Verkauf derselben, beide werden verurteilt, in: L. Schrank, “Die Photographie vor Gericht. Zusammenstellung der wichtigsten Entscheidungen in Nachdruckprocessen“, in: Photographische Correspondenz. Organ der photographischen Gesellschaft in Wien. Technische, artistische und commerzielle Mittheilungen aus dem Gebiete der Photographie, unter Mitwirkung der hervorragendsten Fachmänner redigirt und herausgegeben von Ludwig Schrank, Secretär der photographischen Gesellschaft in Wien und […], VII. Band, Jänner – December 1870, Nr. 67-78, Wien: Druck- und Commissions-Verlag von Carl Gerold’s Sohn, 1870, (93-109), 96-102, mit Wiedergabe von Auszügen aus Photographisches Archiv. Berichte über den Fortschritt der Photographie, Unter Mitwirkung von Dr. J. Schnauss, hrsg. von Paul E. Liesegang, Bd. 5, Nr. 49-72, 1864, Berlin: Theobald Grieben; zweiwöchentlich, 89 und Wiener Zeitung vom 1. Jan. 1864
Quelle: Original
Schlagwort
Fotorecht, Porträt, Prominenz
zuletzt bearbeitet: 1998-10-13

gestorben/Schliessung
1872
gest. 1872
Quelle: R. Marneau’s Fotografie-Almanach für das Jahr 1873, 10. Jg., Wien: Im Selbstverlage des Herausgebers, o.J., 40
zuletzt bearbeitet: 1997-02-20

http://sammlungenonline.albertina.at/?id=starl_B6D221897A8C40F1843893A85F2864E5#f07b53dd-e864-4945-ab21-c507fb1c6c64

Künstler/Verfasser Beer, Franziska

Biografische Angaben

biografischer Abriss

um 1865 – um 1870

“(aktiv um 1865-1870) Fotografin.

Ab um 1865 Atelier in Wien.

Atelierfotografin, Porträts.“

in: Otto Hochreiter, Timm Starl, “Lexikon zur österreichischen Fotografie“, in: Geschichte der Fotografie in Österreich, Band 2, hrsg. von Otto Hochreiter und Timm Starl im Auftrag des Vereins zur Erarbeitung der Geschichte der Fotografie in Österreich, Ausst.-Kat., Bad Ischl 1983, 93-209, 102
Quelle: Original
Schlagwort
Atelierfotografin, Porträt
Ort / Land: Wien
zuletzt bearbeitet: 1996-02-17

Mitgliedschaft in Verein
1865
Phot. Ges. ab 1865
Quelle: Photographische Correspondenz. Technische, artistische und commerzielle Mittheilungen aus dem Gebiete der Photographie, unter Mitwirkung der hervorragendsten Fachmänner redigirt und herausgegeben von Ludwig Schrank, Secretär der photographischen Gesellschaft in Wien, II. Band, Jänner – December 1865, Nr. 7-18, Wien: Carl Gerold’s Sohn in Commission, 1865, 101
Ort / Land: Wien
zuletzt bearbeitet: 1997-01-19

Atelier/Wohnung/lebt in
1864 – um 1870

Atelier F. Beer & Comp. in

Wien VI., Mariahilferstrasse, Casa piccola 1 (1864), ohne Comp.,

Wien VI., Mariahilferstraße 1 (1866/68, 1869),

Wien IV., Wieden, Adlerplatz 12 bzw.

Wien IV., Margarethenstraße 12 (um 1870)

Quelle: Katalog. Erste photographische Ausstellung in Wien, veranstaltet von der photographischen Gesellschaft im Dreher’schen Gebäude, Operngasse Nr. 8, im Mai und Juni 1864, Ausst.-Kat., Wien: Selbstverlag der Photographischen Gesellschaft, 1864, 60 (“[…] Photograph […]“)
Biographisches Lexikon der österreichischen Photographen 1860 bis 1900, Zusammengestellt von Hans Frank, Typoskript, o.O. 1980, 75
Lehmann’s Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger neben Handels- und Gewerbe-Adreßbuch für die k.k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien und Umgebung, 8. Jg., 1870, Wien: Verlag der Beck’schen Universitäts-Buchhandlung (Alfred Hölder), 650
Ort / Land: Wien
zuletzt bearbeitet: 2007-01-16

Erwähnung
1866

“Fotografie von Alois Beer, Wien, Getreidemarkt No. 3, nächst dem Theater a. d. Wien. Nicht zu verwechseln mit der ähnlich lautenden Firma F. Beer“,

Aufdruck auf der Rückseite eines Visitfotos von 1866
Quelle: Antiquariat Timm Starl, Visitkartfotografie 1860 – 1900, Kat. 8, Frankfurt am Main 1979, 93
Schlagwort
Atelierfotografie
Ort / Land: Wien
zuletzt bearbeitet: 1998-05-02

http://de.wikisource.org/wiki/BLKÖ:Hornbostel,_Christian_Georg

Hornbostel, Christian Georg

(Industrieller,

geb. zu Wien 15. Mai 1778,

gest. ebenda 6. Juni 1841).

Erhielt seine Erziehung im elterlichen Hause, in welchem er sich von früher Jugend damit beschäftigte, den Industriezweig, welchen schon sein Vater erfolgreich betrieb, die Seidenweberei, möglichst zu vervollkommnen und durch Anwendung der neuesten zweckmäßigen Erfindungen immer mehr nutzbar zu machen.

Auf ausgedehnten Reisen in Deutschland, Italien, Frankreich erweiterte er seine Kenntnisse, in Lyon verlängerte er seinen Aufenthalt, um in dieser Metropole der Seidenweberei sich mit den mannigfaltigen Fortschritten derselben ganz vertraut zu machen.

Als die Lombardie mit Oesterreich wieder vereinigt und dadurch eine schwer zu bestehende Concurrenz mit glatten Stoffen hervorgerufen wurde, war es Hornbostel, der 1816 auf den Gedanken kam, die damals bei der Baumwollweberei in England immer mehr in Aufnahme kommenden Maschinenwebstuhle auch für die seidenen Stoffe zu verwenden.

Nach rastlosen Bemühungen war es ihm endlich gelungen, die unzähligen Schwierigkeiten, welche die Verschiedenheit des Materials, die Feinheit des Fadens u. dgl. m. der Maschinenweberei entgegensetzten, zu überwinden und in Leobersdorf hatte er die Fabrik gegründet, in welcher an 40 Webestühle von Wasser getrieben höchst vollkommen glatte und später auch façonnirte Stoffe in hoher Vollendung liefern und wobei die complicirte Jacquard-Maschine ebenso ruhig und sicher mitarbeitet, als wenn der geübteste Weber sie in Bewegung setzt.

So war denn Hornbostel der Erste in Europa, welcher vollkommene Seidenstoffe auf Maschinenwebstühlen erzeugt hat und längst war sein 15jähriges Privilegium verflossen, als man in Frankreich erst anfing, die wohlfeilere Maschinenweberei auf Seide anzuwenden.

Mit diesen Eigenschaften eines gründlich gebildeten Seidenwebers, als welcher er seine Fabrik zu einer solchen Höhe brachte, daß ein der tyrannischen Mode unterworfenes Unternehmen noch in der dritten Generation glänzend dasteht, verband H. noch andere, durch welche er seinen Geschäftsgenossen und dem Staate nützlich zu werden berufen war.

Sein praktischer Sinn, seine vielseitigen Erfahrungen und Kenntnisse, verbunden mit unbeugsamer Rechtlichkeit und Biederkeit, erwarben ihm das Vertrauen der Staatsbehörden, die stets seinen Rath einholten, wo derselbe als Ausdruck eines gediegenen Geschäftsmannes und patriotischen Bürgers dem Staatswohle förderlich sein konnte.

Bei Begründung der österreichischen Nationalbank fungirte H. als provisorischer Bankdirector, ferner war er Mitglied der Provinzial-Handelscommission, der Ausstellungscommission, verschiedener Vereine zur Unterstützung der Nothleidenden, und seine Humanität kennzeichnet die Thatsache, daß er fest an dem Grundsatze hielt, in Zeiten der Theuerung und Geschäftslosigkeit keine Arbeiter abzudanken, sondern ihnen auch dann noch Arbeit zu geben, wenn es nur durch die bedeutendsten Geldopfer zu erreichen war. Auf diese Weise erhielt er sich fortwährend einen tüchtigen Kern von ausgezeichneten Arbeitern, die mit Liebe und Anhänglichkeit sich ihrer Aufgabe widmeten.

H., der im Alter von 63 Jahren tiefbetrauert starb, hinterließ das im schönsten Aufschwung [299] begriffene Geschäft seinen Söhnen Theodor [siehe den Folgenden] und Otto, welche bereits bei Lebzeiten des Vaters dessen Mitarbeiter waren und es unter der alten Firma rüstig fortführen.

Verhandlungen des niederösterreichischen Gewerbe-Vereins (Wien 1842, Gerold, 8°.) Jahrg. 1842, Heft 6, S. 28: „Einige Worte der Erinnerung an Chr. G. Hornbostel“, von Michael Spoerlin. – Neuer Nekrolog der Deutschen (Weimar, Voigt. 8°.) Bd. XIX (1841), S. 1344, Nr. 1056. – Vaterländische Blätter des österreichischen Kaiserstaates (Wien, 4°.) Jahrg. 1812, S. 204: „Die Sammt- und Seidenzeugfabrik von C. G. Hornbostel“. – Systematische Darstellung der neuesten Fortschritte in den Gewerben und Manufacturen und des gegenwärtigen Zustandes derselben. Herausgegeben von Stephan Ritter von Keeß und W. C. W. Blumenbach (Wien 1829, Gerold, 8°.) Bd. I, S. 316, 437, 441, 443, 457, 458; Bd. II, S. 783. –

https://www.wien.gv.at/wiki/index.php/Christian_Georg_Hornbostel

Christian Georg Hornbostel,

* 15. Mai 1778 Wien,
† 6. Juni 1841 Gumpendorf 151 (6, Hornbostelgasse 14; Hundsturmer Friedhof),

Fabrikant, Stiefbruder des August Gottlieb Hornbostel.
Erbte die im Haus Nr. 151 untergebrachte Seidenzeugfabrik seines Vaters

Cornelius Christian Gottlieb Hornbostel (1742-1809),

der 1768 von Hamburg nach Wien gekommen war und die Seidenfabrik seines Landsmanns Engelbert König in Gumpendorf erworben und zur ersten Seidenfabrik Wiens gemacht hatte, und erhielt

1811 ein Patent auf selbstwebende, mittels Wasserkraft betriebene Webstühle (mit denen er der Konkurrenz der Seidenfabrikation in der Lombardei entgegenwirkte); für acht in Kombination funktionierende Webstühle benötigte er nur drei Weber.

1816 verlegte er die Fabrikation größtenteils in eine neuerbaute Fabrik in Leobersdorf (Niederösterreich).

Hornbostel, der auf dem Textilsektor unter anderem die Erzeugung von Crèpe de Chine in Österreich einführte (1822)

und in dieser Erzeugungssparte jedem Qualitätsvergleich mit der hochwertigen, südfranzösischen Ware standhielt, bemühte sich um die Errichtung einer Seidentrocknungsanstalt in Wien.

Er war einer der Mitbegründer des Niederösterreichischen Gewerbevereins und dessen Bibliothek sowie

(1816) der Österreichischen Nationalbank (deren provisorischer Direktor er lange Zeit war).

1841 übernahm sein Sohn Theodor Friedrich Hornbostel die Betriebsführung.

Literatur

Walter Kleindel: Das große Buch der Österreicher. 4500 Personendarstellungen in Wort und Bild, Namen, Daten, Fakten. Unter Mitarbeit von Hans Veigl. Wien: Kremayr & Scheriau 1987
Österreichisches biographisches Lexikon 1815 – 1950. Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Wien/Graz: Böhlau 1954 – lfd.
Constantin von Wurzbach: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Österreich. Enthaltend die Lebensskizzen der denkwürdigen Personen, welche 1750 bis 1850 im Kaiserstaate und in seinen Kronländern gelebt haben. 60 Bände. Wien: Verlag der typografisch-literarisch-artistischen Anstalt 1856-1891. Register 1923

https://www.wien.gv.at/wiki/index.php/Theodor_Friedrich_Hornbostel

Hornbostel Theodor Friedrich

(1860 Ritter von),

* 29. Oktober 1815 Wien,
† 2. Juni 1888 Wien 8, Schmidgasse 14 (Matzleinsdorfer Evangelischer Friedhof),

Wirtschaftsfachmann, Politiker, Gattin Helene Winkler, Frauenrechtlerin, Sohn des Christian Georg Hornbostel.

Nach Absolvierung des Polytechnikums war Hornbostel zunächst bei seinem Vater tätig und übernahm nach dessen Tod (1841) gemeinsam mit seinem Bruder Otto die Leitung der Firma.

(Gumpendorfer und Leobersdorfer Seidenzeugfabrik).

1844 wurde er in die Hofkommission zur Leitung der Industrieausstellung in Wien 1845 berufen, 1848 war er Mitglied des permanenten Wiener Bürgerausschusses (den er im Mai und Juni leitete).

Von Doblhoff-Dier als Handelsminister in die Regierung berufen (18. Juli – 20. November 1848), war Hornbostel 1848/1849 Mitglied des Reichstags von Kremsier und 1850-1852 Präsident der Wiener Handelskammer. 1848-1852 war Hornbostel außerdem Leiter des Niederösterreichischen Gewerbevereins, 1855 wurde er Verwaltungsrat der neugegründeten Österreichischen Creditanstalt (1856 Direktor, 1861 Hauptdirektor, 1886 Präsident des Verwaltungsrats).

1857 gehörte er zu den Begründern der Wiener Handelsakademie.

Orden der Eisernen Krone dritter Klasse (1860).

Siehe auch: Hornbostelgasse.

Literatur
Walter Kleindel: Das große Buch der Österreicher. 4500 Personendarstellungen in Wort und Bild, Namen, Daten, Fakten. Unter Mitarbeit von Hans Veigl. Wien: Kremayr & Scheriau 1987
Österreichisches biographisches Lexikon 1815-1950. Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Wien/Graz: Böhlau 1954 – lfd.
Constantin von Wurzbach: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Österreich. Enthaltend die Lebensskizzen der denkwürdigen Personen, welche 1750 bis 1850 im Kaiserstaate und in seinen Kronländern gelebt haben. 60 Bände. Wien: Verlag der typografisch-literarisch-artistischen Anstalt 1856-1891. Register 1923
Bruno Zimmel [Red.]: 100 Jahre im Dienste der Wirtschaft. Band 1. Hrsg. v. Bundesministerium für Handel und Wiederbau. Wien: Vorwärts Verlag 1961, S. 369-370

https://www.wien.gv.at/wiki/index.php/Hornbostelgasse

Hornbostelgasse (6),

benannt (1855) nach Theodor Friedrich von Hornbostel; vorher

Große Schloßgasse,

die Verbauung der Gasse begann um 1854.

Gebäude

Nummer 1 a (Mollardgasse 68): Sgraffito von Heinz Keppel mit Darstellungen aus der Geschichte Gumpendorfs (1959): Wienfluss, heiliger Franz von Assisi (der als Tierfreund in Verbindung zum reichen Wildbestand in den Wienflussauen zu sehen ist), Gumpendorfer Kirche und altes Tor der Mollardmühle.

Nummer 2a (Mollardgasse 85a): Werkstättenhof, Sgraffito von Heinz Keppel mit Darstellungen zur wirtschaftlichen Entwicklung Gumpendorfs (1959; Pendant zu Nummer 1 a): Wienfluss, Mühlen, Gewerbetreibende (Gerber, Fischer).

Nummer 5: Fassadenfresko „Kunst und Kunsthandwerk“ von Artur Brusenbauch (1933).

Nummer 14 (Gumpendorfer Straße 120): Wohnhaus mit Fassadendekor im Stil der Wiener Werkstätte, erbaut 1915 von Oskar Czepa, Portal geschmückt mit Putti. Im Vorgängerbau (Gumpendorf Conskriptionsnummer 151) starb 1841 Christian Georg Hornbostel.

Literatur
Das Wiener Heimatbuch – Mariahilf. Hg. von der Arbeitsgemeinschaft des Mariahilfer Heimatmuseums. Wien: Austria Press 1963, S. 99 f.
Felix Czeike: VI. Mariahilf. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1981 (Wiener Bezirkskulturführer, 6), S. 25 f.

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1768 wird die größte Wiener Seidenzeug-Fabrik von C. G. Hornbostel und Comp. in Gumpendorf gegründet. Im gleichen Jahr wird hier Wilhelm Voigtdländer geboren. Seine Familie hat in Gumpendorf eine Fabrik für mathematisch- optisch-physikalische Instrumente.

1816 erhielt Christian Georg Hornbostel ein Patent auf mittels Wasserkraft
betriebene Webstühle (vgl. Hornbostelgasse).

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Straßennamen_von_Wien/Mariahilf

Liste der Straßennamen von Wien/Mariahilf

Hornbostelgasse,

1855 benannt nach dem Unternehmer und Politiker Theodor von Hornbostel (1815–1888); er übernahm 1841 von seinem Vater die Gumpendorfer und Leobersdorfer Seidenzeugfabrik.

Daneben war er kurzzeitig Handelsminister (1848),

dann Präsident der Wiener Handelskammer (1850–1852),

Verwaltungsrat bzw. Direktor der Österreichischen Credit-Anstalt (ab 1855)

und Verwaltungsrat der Kaiserin Elisabeth-Bahn.[6]

Die Gasse hieß davor Große Schlossgasse.

Hornbostelgasse, Wien VI., Mariahilf

https://www.google.at/maps/place/Hornbostelgasse,+1060+Wien/@48.1901026,16.3428795,16z/data=!4m2!3m1!1s0x476da8217458575d:0x76fe9f088c650c40

Mag. Ingrid Moschik,
Staatsmündelkünstlerin

Veröffentlicht unter #38000, #VIENNA, #Vienna1860, #Vienne, #Vienne1860, #WIEN, #Wien1860, 38000 = 38000, 38000-2-999, 631 233 231 252 38000, 631 233 231 254 38000, 631 Causa Moschik 38000, 631 chronisch korrupt 38000, 631 dysfunktionale Organisationskultur 38000, 631 ergebnisoffen 38000, 631 euward 38000, 631 Femen 38000, 631 Finanzporno 38000, 631 Fiskalporno 38000, 631 Hypo Group Alpe Adria 38000, 631 Hypo Heta Sparismus 38000, 631 Hypo Sondergesetz 38000, 631 Justizinfarkt 38000, 631 Justizporno 38000, 631 Komplexifizieren 38000, 631 Konfliktmodus 38000, 631 Krisenmodus 38000, 631 LEX MOSCHIK 38000, 631 Mama Moschik 38000, 631 Mündelerotik 38000, 631 Mündeljustiz 38000, 631 Mündelkunst 38000, 631 Mündelmissbrauch 38000, 631 Mündelpolitik 38000, 631 Mündelprekarisierung 38000, 631 Mündelsubmission 38000, 631 Mündelunterdrückung 38000, 631 Mündelunterwerfung 38000, 631 Mündelverachtung 38000, 631 Mündelvernichtung 38000, 631 Mündelversklavung 38000, 631 Mündelverwaltung 38000, 631 multiples Organversagen 38000, 631 Mutter Moschik 38000, 631 nicht alternativlos 38000, 631 Politporno 38000, 631 Problemimport 38000, 631 Pussy Riot 38000, 631 situationselastisch 38000, 631 suboptimal 38000, 631 verantwortungslos korrupt 38000, 631 Verwaltungsporno 38000, 631 vintage 38000, 631 Ward Brain Force 38000, 631-233-38000, 631-252-38000, 631-4-38000, 631-999-38000, Alt-Wien, ART-IST POWER 38000, ÖRAK, ÖSTERREICH, Österreichischer Rechtsanwaltskammertag (ÖRAK), Österreichischer Verwaltungsgerichtshof (VwGH), ÖVP - Österreichische Volkspartei - schwarze Partei (1945 bis heute), Bail-in Heta Asset Resolution, Bail-in-Heta, Bail-in-Hypo-Heta, bail-in-sliced Hypo Heta, Bankenfaschismus 38000, Bankerismus 38000, BEZIRKSGERICHT GRAZ-OST, Big data 38000, Bilder aus Alt-Wien, BKA - Bundeskanzleramt - 1010 Wien - Ballhausplatz 2, blockupy 38000, Bundeskanzler Werner Faymann, C. G. Hornbostel & C.ie k.k. Landespriv. Seidenzeugfabrik, F. Beer – Photographische Anstalt, Femen Power 38000, Feminism 38000, Flower Power 38000, Franziska Beer (um 1860 – um 1870 als Photographin in Wien tätig), Fritz Neugebauer (1944 Wien - ) GÖD-Präsident, Gewerkschaft Öffentlicher Dienst
 (GÖD), Hypo Heta Komplex, Hypo Heta Korruptionismus, Hypo Heta Pyramidenspiel, Hypo Heta Skandaltheater, Hypo Heta Sparismus, J. C. Steuer, Josef Carl Steuer (? – 1872 Wien) - Photograph und Foto-Unternehmer, KLZ 38000, Komplexifizieren, Korruption corruption 38000, Mag. Ingrid Moschik (*1955 Villach – 999), Mamma Power 38000, Mamma Riot 38000, Mariahilfer Strasse (1897 bis heute), Mühlhofer’s Caffehaus, Mündelbank 38000, Mündelbetrug 38000, Mündelerotik, Mündelgeld 38000, Mündelgericht 38000, Mündelgericht Bezirksgericht Graz-Ost, Mündelgeschichte 38000, Mündelkonto 38000, Mündelkunst, Mündellogik 38000, Mündelmathematik 38000, Mündelpolitik 38000, Rahlgasse (1866 bis heute), Rahlstiege (1870 bis heute), Vienna 1860, Vienne 1860, Wien 1860, Wien = Vienna = Vienne = Becs, Wien VI. Mariahilf (1850 bis heute), Wien VI. Mariahilf - Laimgrube (1291 bis 1850), Wiener Ringstrassenzeit (1857 - 1865), WOMAN POWER 38000 | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

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A. & V. Angerer, Kunsthandlung, Wien I., Innere Stadt, Kärntnerstrasse 51, sv, #39, Blick über Donau auf Leopoldsberg, Drahtseilbahn, um 1873

A. & V. Angerer in Wien, A. & V. Angerer in Wien – Kärntnerstrasse 51, Viktor Angerer (1839 Malaczka – 1894 Wien) – Wiener Photograph und Foto-Unternehmer, August Angerer, Wien XIX. Döbling, Wiener Leopoldsberg, Drahtseilbahn, Standseilbahn auf den Leopoldsberg (1873 - 1876), Rudolf Bayer (aktiv 1850er bis etwa 1865) - Wiener Maler und Fotograf, Rudolf Bayer - Wiener Maler und Fotograf, Franz Josef Quai alt No. 1199 = neu No. 27, Franz Josef Quai = Franz-Josefs-Kai, The Austrian Federal Chancellery, Bundeskanzleramt Österreich, BKA, Ballhausplatz 2, Sparismus, Sparen ist muss,  Sparism, sparing is must Art goes politics, Zensurismus, Zensur muss sein, Censorship is must, Mag. Ingrid Moschik, Mündelkünstlerin, Staatsmündelkünstlerin

“Kunsthandlung
A. & V. ANGERER IN WIEN
Kärnthnerstrasse No. 51 (Palais Todesco)
Grösstes Lager von Photographien des In- und Auslandes
Albums, Rahmen, Stereoscopen u. sämmtlciehn Artikeln f. Photographen
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Chemikalien, Albuminpapieren
Objectiven, Cameras, Hintergründen, Satinir.Maschinen
etc.”
“Wien – Leopoldsberg”
“39. Drahtseilbahn”

http://sammlungenonline.albertina.at/?id=starl_DD29711B204E4D51A958751315B4884B#05c3ff34-8c2a-41cb-887e-3a9fd0317263

Künstler/Verfasser Angerer, Viktor

(s.a. L. & V. Angerer, A. & V. Angerer, Angerer & Székely; nach 1894: Hofkunstanstalt Viktor Angerer, s. Moritz Johann Winter)

Biografische Angaben

biografischer Abriss

1839 – 1894

“(1839-1894)
Fotograf, Fotohändler u. -verleger, Industrieller, Fachautor.

Geb. in Malaczka/Ungarn,

diente als Offizier bei den Pioniertruppen u. nahm 1859 am Feldzug in Südtirol teil,

dann Schüler bei Bruder Ludwig A. (s.d.),

um 1862 erstes Atelier in Wien,

um 1863-1865 Zweigstelle mit Béla Gevay in Budapest,

1865-1873 Freilichtatelier (Filiale) in Ischl,

1866 od. 1867-1872 Leitung eines gemeinsam mit Bruder Ludwig A. gegründeten Filialateliers in Wien (“L. u. V. Angerer‘),

1868 Gründung einer Kunst- und Fotohandlung mit August Angerer (“A. u. V. Angerer‘),

1873 Übernahme der Geschäfte des Bruders Ludwig A.,

um 1880 Gründung einer lithografischen Anstalt und eines Fotoverlages,

1885-1891 Trockenplattenanstalt mit J. Székely (s.d.),

1892 Errichtung eines neuen Ateliers in Wien,

gest. in Wien.

Bekannter Wiener Atelierfotograf, zunächst Porträts, ab den 70er Jahren Industrie- und Interieuraufnahmen, Kunsreproduktionen, sowie Ansichten von Wien u. Umgebung, ab den 80er Jahren auch zahlreiche Militär- und Manöveraufnahmen; Firma zählte zu den führenden österreichischen Litho-Anstalten in den 80er und 90er Jahren.“

in: Otto Hochreiter, Timm Starl, “Lexikon zur österreichischen Fotografie“, in: Geschichte der Fotografie in Österreich, Band 2, hrsg. von Otto Hochreiter und Timm Starl im Auftrag des Vereins zur Erarbeitung der Geschichte der Fotografie in Österreich, Ausst.-Kat., Bad Ischl 1983, 93-209, 97
Quelle: Original
Schlagwort
Atelierfotograf, Fotohandel, Fotoindustrie, Fotoverlag, Trockenplatte, Porträt, Industrie, Interieur, Kunstreproduktion, Stadt
Militär, Druckindustrie
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Ort / Land: Wien und Umgebung
zuletzt bearbeitet: 1996-02-17

1839 – 1894
geb. 3. Okt. 1839, Besuch der Cadettenschule in Tulln, 1859 Teilnahme als Leutnant am Feldzug in Südtirol, lernt anschließend Fotografie bei Bruder Ludwig A., eröffnet 1859 oder Anfang der 1860er Jahre ein Atelier in Bad Ischl, das er bis 1873 führt, anschließend eines für kurze Zeit in Wien in der Johannesgasse, tritt 1873 oder 1874 als Teilhaber in das Geschäft des Bruders Ludwig in der Theresianumgasse 4 und führt dieses nach dessen Tod allein weiter, errichtet anfangs der 1880er Jahre eine Trockenplattenfabrik gemeinsam mit Josef Székely, als Porträt- und Landschaftsfotograf tätig, als Reproduktionsfotograf zahlreiche Wiedergaben von Kunstwerken, darunter fast alle Bilder von Hans Makart, Interieuraufnahmen, Lebende Bilder, baut 1892 ein eigenes Haus in Wien IX., Waisenhausgasse 16, wo er am 10. April 1894 stirbt
Quelle: L[udwig]. Sch[rank]., “Victor Angerer †“, in: Photographische Correspondenz. Organ der Photographischen Gesellschaft in Wien, […]. Zeitschrift für Photographie und photomechanische Verfahren, Unter besonderer Mitwirkung des Herrn Regierungsrathes Prof. Dr. J.M. Eder, […] sowie anderer hervorragender Fachmänner redigirt und herausgegeben von Ludwig Schrank, […], Einunddreissigster Jahrgang. (Nr. 400-411 der ganzen Folge.) […] Eigenthum der Photographischen Gesellschaft in Wien, Wien, Leipzig: Verlag der Photographischen Correspondenz, Redaction und Administration: L. Schrank, II., Karmelitergasse 7. Commissionär in Leipzig: Carl Fr. Fleischer. 1894, 242-244
o.A., “Victor Angerer †“, in: Photographische Notizen. Monatliche Berichte über die neuesten Erfahrungen und Fortschritte im Gebiete der Photographie, sowie der damit verwandten Fächer, Unter Mitwirkung von Prof. Dr. H.W. Vogel […], J. Husnik […] und anderer hervorragender Fachmänner hrsg. von A. Moll in Wien, redigirt von C. Schierer, Dreissigster Band, Jahrgang 1894, Wien: Im Selbstverlage des Herausgebers, 68-69
o.A., “Victor Angerer †“, in: Die Photographie. Zeitschrift für Photographie und photomechanische Verfahren. Monatsschrift des Vereines photographischer Mitarbeiter in Wien, Unter Mitwirkung hervorragender Fachmänner hrsg. von Max Jaffé […] Verantwortlicher Redacteur: Eduard Hartmann, 5. Jg., 1894, Wien: Eigenthum und Verlag von Max Jaffé […], [in Commission M. Perles], 73
Josef Maria Eder, Geschichte der Photographie, Erste und Zweite Hälfte, 2 Bde., Halle (Saale): Wilhelm Knapp, (4. Aufl.) 1932 (Ausführliches Handbuch der Photographie, Bd. 1, Teil 1), 489 (1859 Atelier in Ischl
ab 1873 Teilhaber von Ludwig Angerer)
Photographische Revue. Monatsschrift der Photographischen Manufactur von Felix Neumann in Wien. Berichte über Erfahrungen, Neuheiten und Fortschritte auf dem Gebiete der Photographie, hrsg. und redigirt von Felix Neumann in Wien, 2. Jg., 1894, Wien: Selbstverlag; zweimonatlich, 6 Nummern: Nr. 1/2 bis 11/12, 28-29
Schlagwort
Atelierfotograf, Trockenplatte, Fotoindustrie, Porträt, Landschaft, Kunstreproduktion, Interieur, Lebendes Bild
Ort / Land: Oberösterreich, Bad Ischl
zuletzt bearbeitet: 2000-05-02

1839 – 1894
“geboren am 3. Oktober 1839 in Malaczka im Preßburger Komitat/Ungarn, besucht die Kadettenschule in Tulln, nimmt 1859 als Leutnant am Feldzug in Südtirol teil, lernt anschließend die Fotografie bei seinem Bruder Ludwig Angerer, um 1862 besitzt er sein erstes Atelier in Wien IV., wird 1862 Mitglied der Photographischen Gesellschaft, betreibt von 1863 bis 1865 eine Zweigstelle mit Béla Gevay in Budapest, bis 1873 auch eine Sommerfiliale in Ischl, veröffentlicht in Fachzeitschriften gelegentlich kurze Artikel zu fotografischen Verfahren, zeigt Arbeiten auf der Pariser Weltausstellung von 1867 und in der Folge auf zahlreichen nationalen und internationalen Fotoausstellungen, gründet 1868 zusammen mit seinem Neffen (?) August Angerer (1838 – 1916) die Kunst- und Fotohandlung A. u. V. Angerer, wird 1873 oder 1874 gemeinsam mit seinem Bruder Ludwig Angerer Teilhaber des Ateliers L. u. V. Angerer und führt dieses nach dessen Tod 1879 allein weiter, ist zunächst vornehmlich als Porträtist tätig und zählt zahlreiche Personen aus Adels- und Künstlerkreisen zu seiner Kundschaft, fertigt Ansichten von Wien und Umgebung sowie dem Salzkammergut, ab den 1870er Jahren erweitert er sein Tätigkeit um Industrie- und Interieuraufnahmen, ab den 1880er Jahren fotografiert er auch häufig bei Manövern und anderen Ereignissen, gründet anfangs der 1880er Jahre eine lithographische Anstalt und einen Fotoverlag, durch die u.a. Heliogravüren hergestellt und als Mappenwerke vertrieben werden, errichtet 1884 gemeinsam mit Josef Székely (1838 – 1901) in Wien III. [richtig: IV.] eine Trockenplattenfabrik, die 1891 verkauft wird, stellt als Reproduktionsfotograf zahlreiche Wiedergaben von Kunstwerken, darunter fast alle Bilder von Hans Makart (1840 – 1884), her, arrangiert auch ‘lebende Bilder‘ nach Gemälden bekannter Meister, baut 1892 ein eigenes Haus mit Atelierräumen in Wien IX., wo er am 10. April 1894 stirbt, die Firma wird unter dem Namen vom Schwiegersohn Moritz Johann Winter weitergeführt und erhält 1894 den Titel eines Hoffotografen“, in: Timm Starl, “Fotografen, Druckanstalten und Verlage“, Manuskript, Mai 2000, nahezu gleichlautend in: ders., “Fotografen, Druckanstalten, Kunsthandel, Verlage“, in: Blickfänge einer Reise nach Wien. Fotografien 1860 – 1910 aus den Sammlungen des Historischen Museums der Stadt Wien, Katalog zur 262. Sonderausstellung, Wien: Museen der Stadt Wien, 2000, 187
Quelle: Original
Schlagwort
Atelierfotograf, Verein, Weltausstellung, Ausstellung, Fotohandel, Prominenz, Stadt, Landschaft, Industrie, Interieur
Fotoindustrie, Trockenplatte, Druckindustrie, Fotoverlag, Heliogravure, Lebendes Bild, Militär, Ereignis, Kunstreproduktion, Architektur
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Ort / Land: Wien
zuletzt bearbeitet: 2000-07-22

http://sammlungenonline.albertina.at/?id=starl_6CCE2E5D15634E598E0CA7F68D4CE68A#681839c5-017d-4e3f-8894-5fd02c5cd07b

Künstler/Verfasser Angerer, August I

(s.a. A. & V. Angerer)

Biografische Angaben

Verwandtschaft
nach 1820
Bruder von Ludwig und Viktor Angerer
Quelle: Biographisches Lexikon der österreichischen Photographen 1860 bis 1900, Zusammengestellt von Hans Frank, Typoskript, o.O. 1980, 4
Parte Ludwig Angerer (1879)
zuletzt bearbeitet: 2001-10-30

Atelier/Wohnung/lebt in
1865 – 1875
Kunsthandel in Wien,

VI., Gumpendorferstraße 9 (1865, 1867),

I., Kärnthnerstraße 51 (1871, 1874, 1875),

I., Nibelungengasse 4 (1874)

Quelle: Photographische Correspondenz. Technische, artistische und commerzielle Mittheilungen aus dem Gebiete der Photographie, unter Mitwirkung der hervorragendsten Fachmänner redigirt und herausgegeben von Ludwig Schrank, Secretär der photographischen Gesellschaft in Wien, II. Band, Jänner – December 1865, Nr. 7-18, Wien: Carl Gerold’s Sohn in Commission, 1865, vor 287
R. Marneau’s Fotografie-Almanach für 1867, 4. Jg., Wien: Im Selbstverlage des Herausgebers, o.J., Anzeigenteil
K.k. Österr. Museum für Kunst und Industrie, Katalog der österreichischen Kunstgewerbe-Ausstellung im neuen Museumsgebäude, Stubenring 5, Wien: Verlag des k.k. Österr. Museums, (2. Aufl.) 1871, 70
“Mitglieder der photographischen Gesellschaft in Wien (Dritte, revidirte Ausgabe vom 20. März 1874)“, in: Photographisches Jahrbuch für 1874, 117-124, 117
Photographisches Wochen-Blatt. Anzeiger für Photographie, verwandte Künste und Gewerbe, Redaction: Karl Schwier, 1. Jg., Nr. 1-39, April – Dez. 1875, Berlin: Carl Giesemann; wöchentlich, Nr. 2
Lehmann’s Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger neben Handels- und Gewerbe-Adreßbuch für die k.k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien und Umgebung, 13. Jg., 1875, Wien: Alfred Hölder [www.digital.wienbibliothek.at], 847 (Photographie-Handlungen)
Schlagwort
Fotohandel
Ort / Land: Wien
zuletzt bearbeitet: 2007-01-15

http://de.wikipedia.org/wiki/Leopoldsberg

Der Leopoldsberg

ist
ein 425 Meter hoher Berg im 19. Wiener Gemeindebezirk, Döbling.

Leopoldsberg

Geschichte

Auf dem Berg entstand vermutlich schon während der jüngeren Urnenfelderkultur (9. Jahrhundert v. Chr.) eine kleine Höhensiedlung, die mit Ausnahme von nur geringen Unterbrechungen bis zur frühen La-Tène-Zeit (5. Jahrhundert v. Chr.) bestand.

Anschließend kam es zu einer Siedlungsunterbrechung bis ins 2. Jahrhundert v. Chr., als eine spätkeltische Besiedelung bis ins 1. Jahrhundert v. Chr. begann.[2]

Weder bei den Erstgrabungen 1905 durch Jaroslaw Czech von Czechenherz[3] noch beim Bau der Wiener Höhenstraße 1935 konnten prähistorische Wall- oder andere Verteidigungsanlagen gefunden werden. Die von Czech dabei entdeckten Wälle haben sich später als frühneuzeitliche Klaubstein-Weingartenstützmauern entpuppt. In den Jahren 1990 bis 1998 fanden Grabungen der Universität Wien und der Stadtarchäologie Wien unter der Leitung von Otto Helmut Urban statt, die ebenfalls keine Wallanlagen aus der Bronze- oder Eisenzeit zu Tage brachten. Vermutungen, dass durch die mittelalterlichen Burgenbauten ältere Befestigungen zerstört wurden, sind noch unbelegt.[4]
Der Fundbereich erstreckt sich vom Gipfel über den Westrücken und die Südterrasse (heutige Flur „Öde Weingärten“) in einer Breite von 250 und einer Länge von 500 m.

Die Hallstattzeit zeigt Grubenbauten im Burgbereich und Hangverbauungen an der Südterrasse, deren Verfüllungen einige beschädigte Objekte enthielten (verschieden Fibeln).

Die spätere Phase zeigt Pfostenbauten mit Resten einer vielfältigen Handwerkstätigkeit (Fehlgüsse, Schlacken, Mühlsteinfragmente) sowie von Pferdegeschirren und eisernen Reiter-Sporen auf der Südterrasse. Obwohl der Leopoldsberg als einer der zentralen Siedlungsorte der Hallstatt- und Spätlatènezeit im Wiener Raum gesehen werden muss, weist die geringen Ausdehnung der benutzten Fläche und das offensichtliche Fehlen von Befestigungen auf ein lokales Zentrum hin.

Die früheren Theorien, auf dem Leopoldsberg habe sich ein wichtiges keltisches Oppidum befunden, das der Vorgänger des römischen Vindobona gewesen sein soll (eine These von Oswald Menghin, die sich bis 2000 in der Lokaltradition hielt), ist lediglich eine verfehlte Auslegung der Fundsituation.[4]

Erstmals urkundlich erwähnt wurde er als de Chalwenberge zwischen 1130 und 1136. Er erhielt seinen Namen, Kahlenberg, vermutlich durch den kahlen Felsabhang zur Donau hin oder durch den aus Verteidigungsgründen oben kahl gehaltenen Burgberg. Andere alte Schreibweisen sind Kalenberg, Kallenberg, und Chalenberg. Im 12. Jahrhundert ließ Leopold III. eine Burg am Kahlenberg gegen die Einfälle der Magyaren erbauen. Leopold selbst starb 1136 in der Burg.

Früh entstanden auf dem nördlichen Abhang des Kahlenbergs Weingärten, die erstmals 1304 belegt sind. Die Burg auf dem Kahlenberg wechselte in der Folge oft den Besitzer. 1253 bis 1258 war sie in Besitz von Ottokar II. Přemysl, 1287/88 verschanzte sich hier Albrecht I. vor den aufständischen Wienern und erweiterte sie mehrmals. 1484 wurde sie von Matthias Corvinus erobert, 1498 fiel sie wieder an die Habsburger. 1529 wurde die Burg vor dem Eintreffen der Türken in Brand gesteckt, die Reste wurden später gesprengt. Kaiser Leopold I. stiftete gemäß einem Gelübde zur Abwendung der Pest 1679 die Leopoldskapelle auf dem Berg. 1683 wurde der fertiggestellte Teil aber von den Türken vernichtet. Nach dem Sieg gegen die Türken bei der Schlacht am Kahlenberg (12. September 1683) ließ Leopold die Kapelle wieder errichten und 1693 dem Heiligen Leopold weihen, woraufhin der Berg den Namen Leopoldsberg erhielt.

Der westlich benachbarte, etwas höhere Sauberg wurde darauf in Kahlenberg umbenannt. Unter Joseph II. wurde die Kirche des Leopoldsberges entweiht und 1798 vom Stift Klosterneuburg wieder konsekriert. Ein 1718 errichtetes Schloss brannte 1891 ab.

Im August 1872 wurde mit dem Bau einer ab 1873, dem Jahr der Wiener Weltausstellung, über die Nordflanke des Leopoldsbergs Richtung Kahlenberg führenden Standseilbahn begonnen, wobei es vorab nötig war, zur Herbeischaffung des Baumaterials eine provisorische Drahtseilbahn zu errichten.[6]

Die Talstation der Standseilbahn befand sich etwa an der heutigen Grenze zwischen Wien und Niederösterreich und hatte ab 31. August 1873[7] über einen heute nicht mehr existenten Bahnhof[Anm. 1] Anschluss an die Kaiser-Franz-Josephs-Bahn und eine eigene Schiffsanlegestelle der Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft (DDSG). 1876 wurde sie von der Kahlenbergbahn Gesellschaft aufgekauft und aus Konkurrenzgründen[8] stillgelegt.[9]

Mehrmals geplant, aber nie ausgeführt wurde eine Ruhmes- oder Kriegshalle, von der Idee ähnlich wie Walhalla in Bayern.

Seit 1935 führt die neu errichtete Wiener Höhenstraße auf den Kahlenberg und von diesem weiter auf den Leopoldsberg. Öffentlich ist er vom Bahnhof Wien Heiligenstadt (U4, Straßenbahnlinie D) aus mit der Autobuslinie 38A zu erreichen.

1948 wurde das Heimkehrer-Gedächtnismal errichtet, das an das Leid der Kriegsheimkehrer aus dem Zweiten Weltkrieg erinnert. Es ist mit einer großen Feuerschale ausgestattet, die früher zum Gedenken an die in Kriegsgefangenschaft Verstorbenen entzündet wurde und weit ins Land leuchtete.

Im Zuge einer planmäßigen Zwischenlandung in Wien kollidierte am 10. Oktober 1955 im dichten Nebel eine Convair CV-340-58 (YU-ADC) der Jugoslovenski Aerotransport (JAT), auf ihrem Weg von Belgrad nach London am Leopoldsberg mit dem Gelände. Die Maschine stürzte in der Nähe der Josefinenhütte ab. Von den 29 Insassen überlebten 7 Personen den Unfall nicht. An der Absturzstelle wurde vom Österreichischen Touristenklub ein Gedenkstein errichtet. (Siehe auch: Flugunfall auf dem Leopoldsberg von 1955)

https://web.archive.org/web/20070622072300/http://www.seilbahngeschichte.de/leopoldssb.htm

Standseilbahn auf den Leopoldsberg (1873 – 1876)

1873 fand in Wien die Weltausstellung statt. Aus diesem Anlass wurde eine Standseilbahn auf den Leopoldsberg errichtet. Der Betrieb der Bahn wurde jedoch schon nach drei Jahren eingestellt und die gesamte Anlage wurde abgebrochen. Damit dürfte diese Standseilbahn eine der Anlagen mit der weltweit kürzesten Lebensdauer gewesen sein. Das Prädikat „erste österreichische Standseilbahn für reinen Personentransport“ dürfte ihr jedoch nicht zu nehmen sein – war sie doch die erste Ausflugsstandseilbahn in der Geschichte des Alpenlandes.

http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Drahtseilbahn_auf_den_Leopoldsberg?uselang=de

Drahtseilbahn Leopoldsberg-Gesamtansicht-1873 1874

Deutsch: Drahtseilbahn auf den Leopoldsberg, Gesamtansicht vom gegenüberliegenden Donauufer, 1874-74.

Drahtseilbahn Leopoldsberg-Gesamtansicht-1873

Deutsch: Drahtseilbahn auf den Leopoldsberg, Gesamtansicht vom gegenüberliegenden Donauufer, 1873

http://www.schmalspur-europa.at/schmalsp_24.htm

Bergbahnen in Wien

Teil 2 – Die Drahtseilbahn auf den Leopoldsberg

Berichterstattung: Franz Straka und Dipl.-Ing.(FH) Markus Müller

Mag. Ingrid Moschik,
Staatsmündelkünstlerin

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Otto Schmidt Kunstverlag, Wien, um 1890, Odaliske, frontal, sitzend, Kuschelpolster, Zierfächer, Bambusstab, Kelim-Diwan, Taburett

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Rudolf Bayer, Maler & Fotograf, Wien I., Innere Stadt, Franz Josef Quai 27, cdv, an Tisch sitzende Dame, überarbeitet, Photo-Atelier, um 1865

Rudolf Bayer (aktiv 1850er bis etwa 1865) Wiener Maler und Fotograf, Rudolf Bayer - Wiener Maler und Fotograf, Franz Josef Quai alt No. 1199 = neu No. 27, Franz Josef Quai = Franz-Josefs-Kai, The Austrian Federal Chancellery, Bundeskanzleramt Österreich, BKA, Ballhausplatz 2, Sparismus, Sparen ist muss,  Sparism, sparing is must Art goes politics, Zensurismus, Zensur muss sein, Censorship is must, Mag. Ingrid Moschik, Mündelkünstlerin, Staatsmündelkünstlerin

“Rudolf Bayer.”
“Fotografie
von
RUDOLF BAYER
Portrait-Maler & Fotograf
WIE(N)
Franz Josef Quai
alt No. 1199, neu No. 27”

http://sammlungenonline.albertina.at/?id=starl_38C47DCEB7C34BE1BDA30DB5C757201C#236b6fa9-bf2b-4383-a3df-4d55ebdd238f

Künstler/Verfasser Bayer, Rudolf I

Biografische Angaben

biografischer Abriss

um 1850 – 1865

“betätigt sich um 1850/51 als Porträt- und Genremaler,
betreibt in der ersten Hälfte der 1860er Jahre ein Fotoatelier in Wien I.,
wird 1861 Mitglied der Photographischen Gesellschaft,
bekannt sind Bildnisse aus den Jahren 1861 bis 1865“,

in: Timm Starl, “Fotografen, Druckanstalten und Verlage“, Manuskript, Mai 2000, nahezu gleichlautend in: ders., “Fotografen, Druckanstalten, Kunsthandel, Verlage“, in: Blickfänge einer Reise nach Wien. Fotografien 1860 – 1910 aus den Sammlungen des Historischen Museums der Stadt Wien, Katalog zur 262. Sonderausstellung, Wien: Museen der Stadt Wien, 2000, 187
Quelle: Original
Schlagwort
Künstler, Atelierfotograf, Verein
Ort / Land: Wien
zuletzt bearbeitet: 2001-12-01

Beruf, Titel

um 1850 – 1865

Porträt- und Genremaler in Wien (um 1850/51),
Fotograf,
Atelier in Wien,

Wieden 59 (nach 1853, 1864),

Franz Josef Quai 1199 / Adlergasse 648 (1862),

Wien I., Franz Josefs Quai 27, (1863, 1865, neue Bezeichnung)

Quelle: Heinrich Fuchs, Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts, Wien: Selbstverlag, Bd. 1 (A – F): 1972, Bd. 2 (G – K) und 3 (L – R): 1973, Bd. 4 (S – Z): 1974, Ergänzungsband 1 , A – K: 1978, Ergänzungsband 2, L – Z: 1979, E1 (um 1850/51)
Erwerbssteueraufzeichnungen, Archiv der Stadt Wien, ab 1853
“Verzeichniss der Mitglieder der fotografischen Gesellschaft in Wien (bis Ende April 1861)“, in: Die k.k. Photographische Gesellschaft in Wien. 1861 – 1911, Wien: Verlag der k.k. Photographischen Gesellschaft, 1911, 91-94; Faksimile, in: Photographische Korrespondenz, 1911, 147-150, 92
Biographisches Lexikon der österreichischen Photographen 1860 bis 1900, Zusammengestellt von Hans Frank, Typoskript, o.O. 1980, 75
Hans Frank, “Photographen der 1840er und 1850er Jahre in Österreich (Daguerreotypisten, Kalotypisten, Ambrotypisten und Photographen, die sehr früh das Collodiumverfahren anwendeten)“, in: ders., Vom Zauber alter Licht-Bilder. Frühe Photographie in Österreich 1840 – 1860, hrsg. und gestaltet von Christian Brandstätter, Wien, München, Zürich, New York: Molden Edition, 1981, 93-110, 93
Allgemeines Adress-Handbuch ausübender Photographen von Deutschland, den österr. Kaiserstaaten, der Schweiz und den Hauptstädten der angrenzenden Länder als Brüssel, Kopenhagen, London, Paris, Petersburg, Stockholm ec. ec, Leipzig: Robert Schaefer, o.J. (1863), 69
“Verzeichniß sämmtlicher Fotografen Wien’s“, in: Marneau’s Fotografie-Kalender, 1864, 45-47, 45 (Sept. 1863)
Untersatzkarton a.R. (1862, mit Plan Franz Josefs-Kai und Haus 1199)
Schlagwort
Atelierfotograf, Künstler
Ort / Land: Wien
zuletzt bearbeitet: 2014-01-23

http://www.europeana.eu/portal/record/92063/37E37555DE0F20AECF04EBEC88AD6DF253AB9E91.html

Wien 1, Franz-Josefs-Kai 27

Description:
Herminenhof: Fassade in Frontalansicht.
Links anschließend Teil von Nr. 25;
rechts Teil von Nr.29. 1945 zerstört und durch Grünfläche ersetzt.

Coverage:
Bezirke; Districts
Date:
1900; Part of: Early 20th century; From: 01-01-1900 — To: 31-12-1900
Type:
photograph
Subject:
Bezirke; Innere Stadt; Districts; Wien

Identifier:

Relation:
image/jpeg
Rights:
ÖNB
Source:
Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB); 342266; 9846792
Data provider:
Österreichische Nationalbibliothek – Austrian National Library
Provider:
The European Library
Providing country:
Austria

Franz-Josefs-Kai 27, Wien I., Innere Stadt

https://www.google.at/maps/place/Franz-Josefs-Kai+27,+1010+Wien/@48.2119147,16.375468,16z/data=!4m2!3m1!1s0x476d07a1a24c1a47:0xe2f536df5965fe8d

http://de.wikipedia.org/wiki/Franz-Josefs-Kai

Der Franz-Josefs-Kai

im 1. Wiener Gemeindebezirk, Innere Stadt, ist etwa 50 bis 100 m breit und führt auf 1,3 km Länge am rechten Ufer des Donaukanals entlang.

Er bildet das nordöstliche Viertel des die Wiener Altstadt umrundenden, im Individualverkehr nur im Uhrzeigersinn befahrbaren Straßenzuges und erstreckt sich von der Maria-Theresien-Straße, der Grenze zum 9. Bezirk, und vom Ringturm (Schottenring), an Morzinplatz und Schwedenplatz entlang, bis zum Julius-Raab-Platz (Urania, Stubenring); bekannter ist der von Urania bis Ringturm anschließende andere Teil, die Wiener Ringstraße.

Straßenbaurechtlich ist der Kai Teil der Donaukanalstraße (B227), einer Wiener Landesstraße.

Wien Franz-Josefs-Kai

Deutsch: Wien, Franz-Josephs-Kai, 1870/80
English: Vienna, Franz-Josefs-Kai, ca. 1870/80
Esperanto: Vieno, Franz-Josefs-Kai, ĉ. 1870/80

Mag. Ingrid Moschik,
Staatsmündelkünstlerin

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Otto Schmidt, Photograph, Wien VI., Mariahilf, zwei junge Militärs, Atelier mit Studio-Balustrade und gemaltem Studigrund, um 1885

Otto Schmidt (1849 Gotha - 1920 Wien), Otto Schmidt (1849 Gotha - 1920 Wien) - Photograph, Otto Schmidt Wien, Otto Schmit Vienna, Otto Schmidt Vienne, Otto Schmidt Photograph, Otto Schmidt Photograph Wien, Otto Schmidt Studio Wien, Otto Schmidt – Wien Neubaugasse 51, Wien VII. Neubau (1862 bis heute), Neubaugasse (1862 bis heute), sitzendes elfjähriges Mädchen im Jahre 1878, zwei junge Offiziere um 1885

(Otto Schmidt zugeschrieben, um 1885:
zwei k.u.k. Militärpersonen, gerundete Studio-Balustrade, gemalter Studiogrund,
Albumin-Abzug auf starkem Karton mit Goldschnitt,
Foto-Format: 247 x 200 mm
Karton-Format: 277 x 210 mm)

Ausführliche Biographie und weitere Beispiele des Atelier-Photographen Otto Schmidt in Wien auf Sparismus:

Otto Schmidt, Photograph, Wien VII., Neubau, Neubaugasse 51, Mädchen, 11 Jahre gewesen, an drappiertem Tisch sitzend, im Jahre 1878 https://sparismus.wordpress.com/2015/05/22/otto-schmidt-photograph-wien-vii-neubau-neubaugasse-51-madchen-11-jahre-gewesen-an-drappiertem-tisch-sitzend-im-jahre-1878/

Otto Schmidt, Photograph, Wien, Mariahilferstrasse 37, Richard und Roma Tauschinski, um 1885
https://sparismus.wordpress.com/2014/06/16/otto-schmidt-photograph-wien-mariahilferstrasse-37-richard-und-roma-tauschinski-um-1885/

Atelier/Wohnung/lebt in

um 1880 – 1910

Atelier und Fotoverlag in Wien,

VII., Neubaugasse 51 vulgo “Zur blauen Flasche” (1878)

VI., Mariahilferstraße 37 (um 1880, 1883 bis 1886),

“Kunstverlag u. Heliographische Anstalt“ (1899, 1904)

VI. Münzwardeingasse 11 (um 1885, 1889 bis 1909, 1896 erstmals: “im eigenen Hause“),

XII/4., Hetzendorferstraße 139 (1910)

Mag. Ingrid Moschik,
Staatsmündelkünstlerin

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