Franz Largajoli, Fotograf, Silvester Pötzelberger, Verlagsbuchhandlung, #Meran, #Merano, #Passer, #Passeiertal, #Passario, um 1873

Franz Largajoli Meran, Largajoli = Largajolli, Franz Largajoli (1838 – 1898) – Fotograf in Meran und Bozen von circa 1860 bis in die 1890er, Karl Römer = Karl Largajolli – Sohn von Franz Largajolli – Fotograf in Ischl von 1900 bis 1977, Fritz Largajolli – Sohn von Franz Largajolli – Fotograf in Meran Bozen Ischl München, Poetzelberger = Pötzelberger, Silvester Poetzelberger = Sylvester Pötzelberger, S. Pötzelberger’sche Buchhandlung in Meran, Pötzelberger Druck – Meraner Druckhaus (1862 bis heute), S. Pötzelberger – Meraner Verlagsbuchhandlung (1862-2009), Meran = Merano = spätlat. Mairania = lat. Maran(um) – zweitgrösste Stadt in Südtirol (857 bis heute), Meran = Merano = spätlat. Mairania = lat. Marianum – Etymology 1 – lat. Marius + -anum “place belonging to Marius family, Meran = Merano = spätlat. Mairania = lat. Marianum – Etymology 2 – pre-lat. marra “heap of stones”, Meran = Merano = spätlat. Mairania = lat. Marianum – Etymology 2 – pre-lat. mara “stream”, Passeiertal = Passeier = Passiria = Val Passiria – Gebirgstal in Südtirol nördlich von Meran, Passer = Passirio – knapp 43 Kilometer langer Fluss in Südtirol vom Timmelsjoch bis Meran (Einmündung in die Etsch), Passeier = Passeyer = Parseyer = Parseyr – Etymologie 1 – rätoromanisch pra de sura = prasura “obere Wiese” – prater + supra, Meran = Merano - Steinerner Steg = Ponte di Pietra (1617 bis heute) – zweibögige Steinbrücke über die Passer, Zenoburg = Zenoberg = Castel San Zeno – Dorf Tirol bei Meran in Südtirol (vor 1237 bis heute), Zeno of Verona = Zenone da Verona – legendären (Seelen-)Fischer an der Etsch, Zeno von Verona (um 300 Mauretanien – um 380 Verona) – um 360 Bischof von Verona, Zeno = Zenon = Zenone “Zeus-Diener” - Zeus “Gott “ – Etymologie 1 idg. *diu- “hell taghell Tag” – idg. *deiwos “göttlich Gott” – lat. deus – germ. Tyr, Meran, Zenoberg = Monte San Zeno – Ortsteil von Dorf Tirol bei Meran in Südtirol, The Austrian Federal Chancellery, Bundeskanzleramt Österreich, BKA, Ballhausplatz 2, Sparismus, Sparen ist muss,  Sparism, sparing is must Art goes politics, Zensurismus, Zensur muss sein, Censorship is must, Mag. Ingrid Moschik, Mündelkünstlerin, ward artist, Staatsmündelkünstlerin, political ward artist, Österreichische Staatsmündelkünstlerin, Austrian political ward artist

“Phot. F. Largajoli Meran – Verlag v. S. Pötzelberger.

http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/52485

Herrenportrait. Aufnahme zwischen 1878 und 1893.

http://bild-photo-kulturforschung.jimdo.com/schwerpunkt-photographie-im-gebiet-der-ehemaligen-gefürsteten-grafschaft-tirol/vollständige-firmennamen/

bild – photo – kulturforschung

PHOTOGRAPHIE IM GEBIET DER EHEMALIGEN GEFÜRSTETEN GRAFSCHAFT TIROL:

LARGAJOLLI F(ranz). – *1838/+1898
ab 1860 in Bozen, Dreifaltigkeitsplatz Nr. 291
ab 1865 Meran, Rennweg 34
dann nahe Spitalbrücke (hte. Postbrücke)
ab 1893 wieder in der Bozner Neustadt, Gesellenvereinshaus.

LARGAJOLLI Ernst (Nachfolger von Franz)

LARGAJOLLI Rudolf
Brixen, Adlerbrückengasse Nr. 5 ab 1914

LARGAJOLLI Fritz
Meran, Tappeinerweg 11

LARGAJOLLI Karl
ab 1920 in Bad Ischl

http://www.sagen.at/forum/showthread.php?t=4672

Historische Fotografen Tirol, Fotoatelier und Landschaftsfotografie:

– Largajolli Karl
Igls; 1906-1932
Lit.: Chronist 88

http://sammlungenonline.albertina.at/?id=starl_0006F9B18D684604938A4F517D1ACF8C#df457576-ee7d-4f53-a30c-a5f3e8f7f046

Künstler/Verfasser

Largajolli, Fritz
(s.a. Largazolli)

Biografische Angaben

Beruf, Titel

um 1880 – nach 1918

Atelier in Meran (1916), an der Spitalbrücke (um 1880, nach 1900), Tappeinerweg (um 1912, 1913) und Bozen,

Filiale in Ischl, Esplanade (1913),

dann in Linz, Weissenwolfstraße 10 (ab um 1914, 1916),

dann in München (nach 1918)

Quelle: Photomuseum des Landes Oberösterreich Bad Ischl. Katalog, Linz: Amt der o.ö. Landesregierung, o.J. (1983), Innendeckel
Hans Frank, Rudolf Walter Litschel, Oberösterreich in alten Photographien 1848 – 1914, Linz: OLV-Buchverlag, 1979, “Oberösterreichische Photographen bis in das erste Viertel des 20. Jahrhunderts“, 259-265, 262
Hans Frank, “Die Photographen in Ischl 1840 bis 1920“, in: Festschrift. Photomuseum des Landes Oberösterreich. Photogeschichtliche Sammlung Frank, Hrsg.: Amt der oö. Landesregierung, Abteilungen Kultur und Presse in Zusammenarbeit mit der “Gesellschaft Freunde der Photographie und ihrer Geschichte“, Linz, Bad Ischl: Amt der oö. Landesregierung, 1978, o.S.
Nachlaß Hans Frank, in der Bibliothek des OÖ. Landesmuseums, Linz, alphabetisch geordnet nach Bundes- und Kronländern, Abzüge meist eingeklebt
Schlagwort
Atelierfotograf
Ort / Land: Südtirol/Italien, Meran
zuletzt bearbeitet: 2004-07-19

https://www.uni-erfurt.de/pk/sammlung-teufel/thematische-schwerpunkte/geschichte/buchgeschichte/

Buchgeschichte(n)

„Wir bitten unsere verehrten Abonnenten die Bücher zu schonen!“

Ein roter Aufkleber in dem Buch „Der goldene Spiegel“ von Jakob Wassermann (1873 – 1934) weckt Neugier. Bei unseren Nachforschungen machten wir interessante Entdeckungen.
Die Leihbibliothek S. Poetzelberger

Auf der Innenseite des Buchdeckels ist denn auch ein Exlibris der Leihbibliothek S. Poetzelberger in Meran (Südtirol) eingeklebt, in deren Besitz sich das Buch einmal befand. Es konnte dort gegen eine Gebühr ausgeliehen werden. Die Leihbibliothek Poetzelberger wollte mit dem roten Hinweiszettel ihre Leser dazu animieren, das Buch pfleglich zu behandeln, damit es lange ausgeliehen und gelesen werden kann.
Was ist eine Leihbibliothek?

Gewerbliche Leihbibliotheken (Leihbüchereien) und damit das Verleihen von Druckerzeugnissen gegen eine Gebühr können als Vorstufe unserer heutigen öffentlichen Bibliotheken verstanden werden. Ihre Wurzeln reichen dabei bis in das späte 17. Jahrhundert zurück. Sie verbreiteten sich rasch – um 1800 gab es allein in Leipzig neun von ihnen – und trugen wesentlich zur Versorgung der Bevölkerung mit Büchern bei. Daneben konnten aber auch aktuelle Zeitungen kostengünstig ausgeliehen werden.
Gegen 1900 stellten über 3000 Leihbuchhandlungen deutschlandweit ca. drei Viertel der gesamten schöngeistigen Produktion deutscher Verlage gegen Gebühr zur Ausleihe zur Verfügung. Dieser Trend setzte sich bis in die 30-er Jahre fort. In dieser Zeit wuchs die Zahl der Leihbüchereien auf schätzungsweise 15.000 bis 40.000.
Durch veränderte Nutzungsgewohnheiten, neue Medien und die hohen Kosten sank nach dem 2. Weltkrieg die Bedeutung der Leihbüchereien. Wirklichen Gewinn konnte nur erzielen, wer viele (neue) Bücher im Angebot hatte und diese möglichst oft verlieh. Schnell waren sie dann aber abgenutzt und mussten ersetzt werden.
Gegen die öffentlich finanzierten Bibliotheken war ein Durchsetzen auf lange Sicht nicht möglich, wenn auch 1956 noch gut die vierfache Anzahl an Büchern in den kommerziellen Leihbuchhandlungen anzutreffen war.


Die Firma Poetzelberger

Die Firma Poetzelberger wurde 1862 von Silvester Poetzelberger in Meran gegründet.

Übernommen von dem gebürtigen Mecklenburger Friedrich Wilhelm Elmenreich stand sie bis 2009 für Buch- und Verlagstradition in Meran.

Dann wurde die Buchhandlung geschlossen.


Einheimische sind der Meinung, dass die Buchhandlung Poetzelberger in Meran eine der letzten Institutionen war und als erste Adresse für anspruchsvolle Literatur- und Buchinteressierte galt.

Ihre Geschichte wurde mehrfach dokumentiert:

von den Filmemachern Petra Tschenett und Jochen Unterhofer in dem Kurzfilm “Poetzelberger – Eine Meraner Geschichte“
im „Maiser Wochenblatt“, Heft 2/2009, S. 12 – 13

und Sprachrohr.TV dokumentiert den letzten Öffnungstag der Buchhandlung
Von der Leihbibliothek zur Universitätsbibliothek

Der Weg unseres Buches

Herr Teufel hat das Buch 1972 erworben. Das hat er auf der Katalogkarte vermerkt. Aus dieser Katalogkarte geht außerdem hervor, dass das Buch aus/ von der „Quelle“ Burschwal stammt. Eine Nachfrage bei Herrn Teufel ergab, dass es in Brünn einen Mann namens Burschwal gab. Er war höherer Beamter bei der Post und als solcher im Telephon- und Telegraphenbereich tätig. Herr Burschwal lebte in einer großen Altbauwohnung und besaß eine umfangreiche Sammlung deutscher Literatur. Im Alter beschloss er, auf das Land zu ziehen und verkaufte seine Bücher. Später bereute er dies bitter.
Wie jedoch „Der goldene Spiegel“ in den Besitz von Herrn Burschwal gelangte, harrt noch der Aufklärung.

http://www.taenia.eu/de/show_reel/eigenproduktion/dokumentation/poetzelberger
poetzelberger

2009, 27’50“

Die Buchhandlung Poetzelberger war in Meran eine der letzten Institutionen und galt als erste Adresse für anspruchsvolle Literatur- und Buchinteressierte.

Seit 1866 trug sie denselben Namen.

Ende Jänner dieses Jahres schloss aber auch dieses traditionsreiche Geschäft seine Pforten.

Anlass, die Geschichte des Familienbetriebs zu erzählen.

http://www.poetzelbergerdruck.it/

PÖTZELBERGER DRUCK

Unternehmen

Die Druckerei Pötzelberger gibt es bereits seit über 150 Jahren, sie ist somit eine der ältesten Druckereien unseres Landes.

Seit dem Jahr 1993 führt Familie Marchegger das Unternehmen, heute bilden qualifizierte Facharbeiter, moderne Maschinen und Verfahren die Säulen für die Kernbereiche Druckvorstufe, Druck und Weiterverarbeitung.

Seit jeher steht in unserem Familienunternehmen Qualität und Service an erster Stelle. Das gilt für die Herstellung von Industrie- und Geschäftsdrucksachen jeglicher Art.

Mag. Ingrid Moschik,
Österreichische Staatsmündel-Künstlerin

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