A. & V. Angerer, Kunsthandlung, Wien I., Innere Stadt, Kärntnerstrasse 51, sv, #39, Blick über Donau auf Leopoldsberg, Drahtseilbahn, um 1873

A. & V. Angerer in Wien, A. & V. Angerer in Wien – Kärntnerstrasse 51, Viktor Angerer (1839 Malaczka – 1894 Wien) – Wiener Photograph und Foto-Unternehmer, August Angerer, Wien XIX. Döbling, Wiener Leopoldsberg, Drahtseilbahn, Standseilbahn auf den Leopoldsberg (1873 - 1876), Rudolf Bayer (aktiv 1850er bis etwa 1865) - Wiener Maler und Fotograf, Rudolf Bayer - Wiener Maler und Fotograf, Franz Josef Quai alt No. 1199 = neu No. 27, Franz Josef Quai = Franz-Josefs-Kai, The Austrian Federal Chancellery, Bundeskanzleramt Österreich, BKA, Ballhausplatz 2, Sparismus, Sparen ist muss,  Sparism, sparing is must Art goes politics, Zensurismus, Zensur muss sein, Censorship is must, Mag. Ingrid Moschik, Mündelkünstlerin, Staatsmündelkünstlerin

“Kunsthandlung
A. & V. ANGERER IN WIEN
Kärnthnerstrasse No. 51 (Palais Todesco)
Grösstes Lager von Photographien des In- und Auslandes
Albums, Rahmen, Stereoscopen u. sämmtlciehn Artikeln f. Photographen
wie
Chemikalien, Albuminpapieren
Objectiven, Cameras, Hintergründen, Satinir.Maschinen
etc.”
“Wien – Leopoldsberg”
“39. Drahtseilbahn”

http://sammlungenonline.albertina.at/?id=starl_DD29711B204E4D51A958751315B4884B#05c3ff34-8c2a-41cb-887e-3a9fd0317263

Künstler/Verfasser Angerer, Viktor

(s.a. L. & V. Angerer, A. & V. Angerer, Angerer & Székely; nach 1894: Hofkunstanstalt Viktor Angerer, s. Moritz Johann Winter)

Biografische Angaben

biografischer Abriss

1839 – 1894

“(1839-1894)
Fotograf, Fotohändler u. -verleger, Industrieller, Fachautor.

Geb. in Malaczka/Ungarn,

diente als Offizier bei den Pioniertruppen u. nahm 1859 am Feldzug in Südtirol teil,

dann Schüler bei Bruder Ludwig A. (s.d.),

um 1862 erstes Atelier in Wien,

um 1863-1865 Zweigstelle mit Béla Gevay in Budapest,

1865-1873 Freilichtatelier (Filiale) in Ischl,

1866 od. 1867-1872 Leitung eines gemeinsam mit Bruder Ludwig A. gegründeten Filialateliers in Wien (“L. u. V. Angerer‘),

1868 Gründung einer Kunst- und Fotohandlung mit August Angerer (“A. u. V. Angerer‘),

1873 Übernahme der Geschäfte des Bruders Ludwig A.,

um 1880 Gründung einer lithografischen Anstalt und eines Fotoverlages,

1885-1891 Trockenplattenanstalt mit J. Székely (s.d.),

1892 Errichtung eines neuen Ateliers in Wien,

gest. in Wien.

Bekannter Wiener Atelierfotograf, zunächst Porträts, ab den 70er Jahren Industrie- und Interieuraufnahmen, Kunsreproduktionen, sowie Ansichten von Wien u. Umgebung, ab den 80er Jahren auch zahlreiche Militär- und Manöveraufnahmen; Firma zählte zu den führenden österreichischen Litho-Anstalten in den 80er und 90er Jahren.“

in: Otto Hochreiter, Timm Starl, “Lexikon zur österreichischen Fotografie“, in: Geschichte der Fotografie in Österreich, Band 2, hrsg. von Otto Hochreiter und Timm Starl im Auftrag des Vereins zur Erarbeitung der Geschichte der Fotografie in Österreich, Ausst.-Kat., Bad Ischl 1983, 93-209, 97
Quelle: Original
Schlagwort
Atelierfotograf, Fotohandel, Fotoindustrie, Fotoverlag, Trockenplatte, Porträt, Industrie, Interieur, Kunstreproduktion, Stadt
Militär, Druckindustrie
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Ort / Land: Wien und Umgebung
zuletzt bearbeitet: 1996-02-17

1839 – 1894
geb. 3. Okt. 1839, Besuch der Cadettenschule in Tulln, 1859 Teilnahme als Leutnant am Feldzug in Südtirol, lernt anschließend Fotografie bei Bruder Ludwig A., eröffnet 1859 oder Anfang der 1860er Jahre ein Atelier in Bad Ischl, das er bis 1873 führt, anschließend eines für kurze Zeit in Wien in der Johannesgasse, tritt 1873 oder 1874 als Teilhaber in das Geschäft des Bruders Ludwig in der Theresianumgasse 4 und führt dieses nach dessen Tod allein weiter, errichtet anfangs der 1880er Jahre eine Trockenplattenfabrik gemeinsam mit Josef Székely, als Porträt- und Landschaftsfotograf tätig, als Reproduktionsfotograf zahlreiche Wiedergaben von Kunstwerken, darunter fast alle Bilder von Hans Makart, Interieuraufnahmen, Lebende Bilder, baut 1892 ein eigenes Haus in Wien IX., Waisenhausgasse 16, wo er am 10. April 1894 stirbt
Quelle: L[udwig]. Sch[rank]., “Victor Angerer †“, in: Photographische Correspondenz. Organ der Photographischen Gesellschaft in Wien, […]. Zeitschrift für Photographie und photomechanische Verfahren, Unter besonderer Mitwirkung des Herrn Regierungsrathes Prof. Dr. J.M. Eder, […] sowie anderer hervorragender Fachmänner redigirt und herausgegeben von Ludwig Schrank, […], Einunddreissigster Jahrgang. (Nr. 400-411 der ganzen Folge.) […] Eigenthum der Photographischen Gesellschaft in Wien, Wien, Leipzig: Verlag der Photographischen Correspondenz, Redaction und Administration: L. Schrank, II., Karmelitergasse 7. Commissionär in Leipzig: Carl Fr. Fleischer. 1894, 242-244
o.A., “Victor Angerer †“, in: Photographische Notizen. Monatliche Berichte über die neuesten Erfahrungen und Fortschritte im Gebiete der Photographie, sowie der damit verwandten Fächer, Unter Mitwirkung von Prof. Dr. H.W. Vogel […], J. Husnik […] und anderer hervorragender Fachmänner hrsg. von A. Moll in Wien, redigirt von C. Schierer, Dreissigster Band, Jahrgang 1894, Wien: Im Selbstverlage des Herausgebers, 68-69
o.A., “Victor Angerer †“, in: Die Photographie. Zeitschrift für Photographie und photomechanische Verfahren. Monatsschrift des Vereines photographischer Mitarbeiter in Wien, Unter Mitwirkung hervorragender Fachmänner hrsg. von Max Jaffé […] Verantwortlicher Redacteur: Eduard Hartmann, 5. Jg., 1894, Wien: Eigenthum und Verlag von Max Jaffé […], [in Commission M. Perles], 73
Josef Maria Eder, Geschichte der Photographie, Erste und Zweite Hälfte, 2 Bde., Halle (Saale): Wilhelm Knapp, (4. Aufl.) 1932 (Ausführliches Handbuch der Photographie, Bd. 1, Teil 1), 489 (1859 Atelier in Ischl
ab 1873 Teilhaber von Ludwig Angerer)
Photographische Revue. Monatsschrift der Photographischen Manufactur von Felix Neumann in Wien. Berichte über Erfahrungen, Neuheiten und Fortschritte auf dem Gebiete der Photographie, hrsg. und redigirt von Felix Neumann in Wien, 2. Jg., 1894, Wien: Selbstverlag; zweimonatlich, 6 Nummern: Nr. 1/2 bis 11/12, 28-29
Schlagwort
Atelierfotograf, Trockenplatte, Fotoindustrie, Porträt, Landschaft, Kunstreproduktion, Interieur, Lebendes Bild
Ort / Land: Oberösterreich, Bad Ischl
zuletzt bearbeitet: 2000-05-02

1839 – 1894
“geboren am 3. Oktober 1839 in Malaczka im Preßburger Komitat/Ungarn, besucht die Kadettenschule in Tulln, nimmt 1859 als Leutnant am Feldzug in Südtirol teil, lernt anschließend die Fotografie bei seinem Bruder Ludwig Angerer, um 1862 besitzt er sein erstes Atelier in Wien IV., wird 1862 Mitglied der Photographischen Gesellschaft, betreibt von 1863 bis 1865 eine Zweigstelle mit Béla Gevay in Budapest, bis 1873 auch eine Sommerfiliale in Ischl, veröffentlicht in Fachzeitschriften gelegentlich kurze Artikel zu fotografischen Verfahren, zeigt Arbeiten auf der Pariser Weltausstellung von 1867 und in der Folge auf zahlreichen nationalen und internationalen Fotoausstellungen, gründet 1868 zusammen mit seinem Neffen (?) August Angerer (1838 – 1916) die Kunst- und Fotohandlung A. u. V. Angerer, wird 1873 oder 1874 gemeinsam mit seinem Bruder Ludwig Angerer Teilhaber des Ateliers L. u. V. Angerer und führt dieses nach dessen Tod 1879 allein weiter, ist zunächst vornehmlich als Porträtist tätig und zählt zahlreiche Personen aus Adels- und Künstlerkreisen zu seiner Kundschaft, fertigt Ansichten von Wien und Umgebung sowie dem Salzkammergut, ab den 1870er Jahren erweitert er sein Tätigkeit um Industrie- und Interieuraufnahmen, ab den 1880er Jahren fotografiert er auch häufig bei Manövern und anderen Ereignissen, gründet anfangs der 1880er Jahre eine lithographische Anstalt und einen Fotoverlag, durch die u.a. Heliogravüren hergestellt und als Mappenwerke vertrieben werden, errichtet 1884 gemeinsam mit Josef Székely (1838 – 1901) in Wien III. [richtig: IV.] eine Trockenplattenfabrik, die 1891 verkauft wird, stellt als Reproduktionsfotograf zahlreiche Wiedergaben von Kunstwerken, darunter fast alle Bilder von Hans Makart (1840 – 1884), her, arrangiert auch ‘lebende Bilder‘ nach Gemälden bekannter Meister, baut 1892 ein eigenes Haus mit Atelierräumen in Wien IX., wo er am 10. April 1894 stirbt, die Firma wird unter dem Namen vom Schwiegersohn Moritz Johann Winter weitergeführt und erhält 1894 den Titel eines Hoffotografen“, in: Timm Starl, “Fotografen, Druckanstalten und Verlage“, Manuskript, Mai 2000, nahezu gleichlautend in: ders., “Fotografen, Druckanstalten, Kunsthandel, Verlage“, in: Blickfänge einer Reise nach Wien. Fotografien 1860 – 1910 aus den Sammlungen des Historischen Museums der Stadt Wien, Katalog zur 262. Sonderausstellung, Wien: Museen der Stadt Wien, 2000, 187
Quelle: Original
Schlagwort
Atelierfotograf, Verein, Weltausstellung, Ausstellung, Fotohandel, Prominenz, Stadt, Landschaft, Industrie, Interieur
Fotoindustrie, Trockenplatte, Druckindustrie, Fotoverlag, Heliogravure, Lebendes Bild, Militär, Ereignis, Kunstreproduktion, Architektur
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Ort / Land: Wien
zuletzt bearbeitet: 2000-07-22

http://sammlungenonline.albertina.at/?id=starl_6CCE2E5D15634E598E0CA7F68D4CE68A#681839c5-017d-4e3f-8894-5fd02c5cd07b

Künstler/Verfasser Angerer, August I

(s.a. A. & V. Angerer)

Biografische Angaben

Verwandtschaft
nach 1820
Bruder von Ludwig und Viktor Angerer
Quelle: Biographisches Lexikon der österreichischen Photographen 1860 bis 1900, Zusammengestellt von Hans Frank, Typoskript, o.O. 1980, 4
Parte Ludwig Angerer (1879)
zuletzt bearbeitet: 2001-10-30

Atelier/Wohnung/lebt in
1865 – 1875
Kunsthandel in Wien,

VI., Gumpendorferstraße 9 (1865, 1867),

I., Kärnthnerstraße 51 (1871, 1874, 1875),

I., Nibelungengasse 4 (1874)

Quelle: Photographische Correspondenz. Technische, artistische und commerzielle Mittheilungen aus dem Gebiete der Photographie, unter Mitwirkung der hervorragendsten Fachmänner redigirt und herausgegeben von Ludwig Schrank, Secretär der photographischen Gesellschaft in Wien, II. Band, Jänner – December 1865, Nr. 7-18, Wien: Carl Gerold’s Sohn in Commission, 1865, vor 287
R. Marneau’s Fotografie-Almanach für 1867, 4. Jg., Wien: Im Selbstverlage des Herausgebers, o.J., Anzeigenteil
K.k. Österr. Museum für Kunst und Industrie, Katalog der österreichischen Kunstgewerbe-Ausstellung im neuen Museumsgebäude, Stubenring 5, Wien: Verlag des k.k. Österr. Museums, (2. Aufl.) 1871, 70
“Mitglieder der photographischen Gesellschaft in Wien (Dritte, revidirte Ausgabe vom 20. März 1874)“, in: Photographisches Jahrbuch für 1874, 117-124, 117
Photographisches Wochen-Blatt. Anzeiger für Photographie, verwandte Künste und Gewerbe, Redaction: Karl Schwier, 1. Jg., Nr. 1-39, April – Dez. 1875, Berlin: Carl Giesemann; wöchentlich, Nr. 2
Lehmann’s Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger neben Handels- und Gewerbe-Adreßbuch für die k.k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien und Umgebung, 13. Jg., 1875, Wien: Alfred Hölder [www.digital.wienbibliothek.at], 847 (Photographie-Handlungen)
Schlagwort
Fotohandel
Ort / Land: Wien
zuletzt bearbeitet: 2007-01-15

http://de.wikipedia.org/wiki/Leopoldsberg

Der Leopoldsberg

ist
ein 425 Meter hoher Berg im 19. Wiener Gemeindebezirk, Döbling.

Leopoldsberg

Geschichte

Auf dem Berg entstand vermutlich schon während der jüngeren Urnenfelderkultur (9. Jahrhundert v. Chr.) eine kleine Höhensiedlung, die mit Ausnahme von nur geringen Unterbrechungen bis zur frühen La-Tène-Zeit (5. Jahrhundert v. Chr.) bestand.

Anschließend kam es zu einer Siedlungsunterbrechung bis ins 2. Jahrhundert v. Chr., als eine spätkeltische Besiedelung bis ins 1. Jahrhundert v. Chr. begann.[2]

Weder bei den Erstgrabungen 1905 durch Jaroslaw Czech von Czechenherz[3] noch beim Bau der Wiener Höhenstraße 1935 konnten prähistorische Wall- oder andere Verteidigungsanlagen gefunden werden. Die von Czech dabei entdeckten Wälle haben sich später als frühneuzeitliche Klaubstein-Weingartenstützmauern entpuppt. In den Jahren 1990 bis 1998 fanden Grabungen der Universität Wien und der Stadtarchäologie Wien unter der Leitung von Otto Helmut Urban statt, die ebenfalls keine Wallanlagen aus der Bronze- oder Eisenzeit zu Tage brachten. Vermutungen, dass durch die mittelalterlichen Burgenbauten ältere Befestigungen zerstört wurden, sind noch unbelegt.[4]
Der Fundbereich erstreckt sich vom Gipfel über den Westrücken und die Südterrasse (heutige Flur „Öde Weingärten“) in einer Breite von 250 und einer Länge von 500 m.

Die Hallstattzeit zeigt Grubenbauten im Burgbereich und Hangverbauungen an der Südterrasse, deren Verfüllungen einige beschädigte Objekte enthielten (verschieden Fibeln).

Die spätere Phase zeigt Pfostenbauten mit Resten einer vielfältigen Handwerkstätigkeit (Fehlgüsse, Schlacken, Mühlsteinfragmente) sowie von Pferdegeschirren und eisernen Reiter-Sporen auf der Südterrasse. Obwohl der Leopoldsberg als einer der zentralen Siedlungsorte der Hallstatt- und Spätlatènezeit im Wiener Raum gesehen werden muss, weist die geringen Ausdehnung der benutzten Fläche und das offensichtliche Fehlen von Befestigungen auf ein lokales Zentrum hin.

Die früheren Theorien, auf dem Leopoldsberg habe sich ein wichtiges keltisches Oppidum befunden, das der Vorgänger des römischen Vindobona gewesen sein soll (eine These von Oswald Menghin, die sich bis 2000 in der Lokaltradition hielt), ist lediglich eine verfehlte Auslegung der Fundsituation.[4]

Erstmals urkundlich erwähnt wurde er als de Chalwenberge zwischen 1130 und 1136. Er erhielt seinen Namen, Kahlenberg, vermutlich durch den kahlen Felsabhang zur Donau hin oder durch den aus Verteidigungsgründen oben kahl gehaltenen Burgberg. Andere alte Schreibweisen sind Kalenberg, Kallenberg, und Chalenberg. Im 12. Jahrhundert ließ Leopold III. eine Burg am Kahlenberg gegen die Einfälle der Magyaren erbauen. Leopold selbst starb 1136 in der Burg.

Früh entstanden auf dem nördlichen Abhang des Kahlenbergs Weingärten, die erstmals 1304 belegt sind. Die Burg auf dem Kahlenberg wechselte in der Folge oft den Besitzer. 1253 bis 1258 war sie in Besitz von Ottokar II. Přemysl, 1287/88 verschanzte sich hier Albrecht I. vor den aufständischen Wienern und erweiterte sie mehrmals. 1484 wurde sie von Matthias Corvinus erobert, 1498 fiel sie wieder an die Habsburger. 1529 wurde die Burg vor dem Eintreffen der Türken in Brand gesteckt, die Reste wurden später gesprengt. Kaiser Leopold I. stiftete gemäß einem Gelübde zur Abwendung der Pest 1679 die Leopoldskapelle auf dem Berg. 1683 wurde der fertiggestellte Teil aber von den Türken vernichtet. Nach dem Sieg gegen die Türken bei der Schlacht am Kahlenberg (12. September 1683) ließ Leopold die Kapelle wieder errichten und 1693 dem Heiligen Leopold weihen, woraufhin der Berg den Namen Leopoldsberg erhielt.

Der westlich benachbarte, etwas höhere Sauberg wurde darauf in Kahlenberg umbenannt. Unter Joseph II. wurde die Kirche des Leopoldsberges entweiht und 1798 vom Stift Klosterneuburg wieder konsekriert. Ein 1718 errichtetes Schloss brannte 1891 ab.

Im August 1872 wurde mit dem Bau einer ab 1873, dem Jahr der Wiener Weltausstellung, über die Nordflanke des Leopoldsbergs Richtung Kahlenberg führenden Standseilbahn begonnen, wobei es vorab nötig war, zur Herbeischaffung des Baumaterials eine provisorische Drahtseilbahn zu errichten.[6]

Die Talstation der Standseilbahn befand sich etwa an der heutigen Grenze zwischen Wien und Niederösterreich und hatte ab 31. August 1873[7] über einen heute nicht mehr existenten Bahnhof[Anm. 1] Anschluss an die Kaiser-Franz-Josephs-Bahn und eine eigene Schiffsanlegestelle der Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft (DDSG). 1876 wurde sie von der Kahlenbergbahn Gesellschaft aufgekauft und aus Konkurrenzgründen[8] stillgelegt.[9]

Mehrmals geplant, aber nie ausgeführt wurde eine Ruhmes- oder Kriegshalle, von der Idee ähnlich wie Walhalla in Bayern.

Seit 1935 führt die neu errichtete Wiener Höhenstraße auf den Kahlenberg und von diesem weiter auf den Leopoldsberg. Öffentlich ist er vom Bahnhof Wien Heiligenstadt (U4, Straßenbahnlinie D) aus mit der Autobuslinie 38A zu erreichen.

1948 wurde das Heimkehrer-Gedächtnismal errichtet, das an das Leid der Kriegsheimkehrer aus dem Zweiten Weltkrieg erinnert. Es ist mit einer großen Feuerschale ausgestattet, die früher zum Gedenken an die in Kriegsgefangenschaft Verstorbenen entzündet wurde und weit ins Land leuchtete.

Im Zuge einer planmäßigen Zwischenlandung in Wien kollidierte am 10. Oktober 1955 im dichten Nebel eine Convair CV-340-58 (YU-ADC) der Jugoslovenski Aerotransport (JAT), auf ihrem Weg von Belgrad nach London am Leopoldsberg mit dem Gelände. Die Maschine stürzte in der Nähe der Josefinenhütte ab. Von den 29 Insassen überlebten 7 Personen den Unfall nicht. An der Absturzstelle wurde vom Österreichischen Touristenklub ein Gedenkstein errichtet. (Siehe auch: Flugunfall auf dem Leopoldsberg von 1955)

https://web.archive.org/web/20070622072300/http://www.seilbahngeschichte.de/leopoldssb.htm

Standseilbahn auf den Leopoldsberg (1873 – 1876)

1873 fand in Wien die Weltausstellung statt. Aus diesem Anlass wurde eine Standseilbahn auf den Leopoldsberg errichtet. Der Betrieb der Bahn wurde jedoch schon nach drei Jahren eingestellt und die gesamte Anlage wurde abgebrochen. Damit dürfte diese Standseilbahn eine der Anlagen mit der weltweit kürzesten Lebensdauer gewesen sein. Das Prädikat „erste österreichische Standseilbahn für reinen Personentransport“ dürfte ihr jedoch nicht zu nehmen sein – war sie doch die erste Ausflugsstandseilbahn in der Geschichte des Alpenlandes.

http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Drahtseilbahn_auf_den_Leopoldsberg?uselang=de

Drahtseilbahn Leopoldsberg-Gesamtansicht-1873 1874

Deutsch: Drahtseilbahn auf den Leopoldsberg, Gesamtansicht vom gegenüberliegenden Donauufer, 1874-74.

Drahtseilbahn Leopoldsberg-Gesamtansicht-1873

Deutsch: Drahtseilbahn auf den Leopoldsberg, Gesamtansicht vom gegenüberliegenden Donauufer, 1873

http://www.schmalspur-europa.at/schmalsp_24.htm

Bergbahnen in Wien

Teil 2 – Die Drahtseilbahn auf den Leopoldsberg

Berichterstattung: Franz Straka und Dipl.-Ing.(FH) Markus Müller

Mag. Ingrid Moschik,
Staatsmündelkünstlerin

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